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Original von CKR
Hallo Bolzbold,
da du dich jetzt stellvertretend für Meike angegriffen fühlst, werde ich wohl dir eine Antwort schreiben müssen.
*Lach* Ich fühle mich nicht stellvertretend für sie angegriffen. Ich fand nur, dass Deine Reaktion auf ihren Beitrag etwas "merkwürdig" war. Dass ich mit meiner Lesart nicht so daneben lag, hat Meike ja dann selbst in ihrer Antwort an Dich bestätigt.
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Du wirfst mir Pauschalisierungen vor. Diese waren aber meiner Meinung nach nötig, um die - wie ich finde - gefährlich pauschale Einstellung (und mag es auch nur mein Eindruck sein, ich kenne Meike schließlich nicht) aufzuzeigen: Lehrersein ist eine Persönlichkeitsfrage, die von - von mir aus auch - Talent abhängig ist. Das hilft keinem weiter, der sich bis ins Referendariat hervorgearbeitet hat und dann in Schwierigkeiten gerät. Auch Tipps a la: 'Das kommt schon mit der Zeit' (oder eben nicht), halte ich für wenig hilfreich. Hilfreicher fände ich eine klare Analyse, was nun konkret das Problem ist und wie man es beheben kann.
Also ich finde Deine Einstellung dazu, sofern ich sie richtig verstehe, viel gefährlicher.
Lehrersein IST auch eine Persönlichkeitsfrage. Man kann vieles im Ref. lernen, aber eben nicht alles. Und Referendaren, die ggf. aufgrund ihrer Persönlichkeit nicht wirklich als Lehrer geeignet sind, sollten dies im Ref. auch erkennen und entweder an sich arbeiten oder eben nicht Lehrer werden.
Unter diesem Aspekt mögen Tipps wie "das kommt schon mit der Zeit" nicht hilfreich sein, aber wer würde als Ausbildungslehrer dem Referendar direkt zu Beginn sagen, dass er aufgrund seiner Persönlichkeit nicht geeignet ist. Da ist ein "das kommt schon mit der Zeit" sicherlich zunächst diplomatischer und es räumt auch die Möglichkeit einer Veränderung zum Positiven ein. Gefährlich wäre es in der Tat, wenn ein "das wird schon" nur eine Floskel wäre.
Unabhängig von der Analyse, die Du vorschlägst, gibt es Probleme, die nicht ohne weiteres zu beheben sind.
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Das lässt sich nicht alleine von der Ausbildungslehrkraft bewerkstelligen. Da ist zum Großen Teil auch der Referendar gefragt.
Richtig. Und dann ist die Fähigkeit zur Selbstreflexion und zur Selbstkritik und ggf. dann auch zur Verhaltensänderung gefragt.
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Und was spricht gegen meine subjektive Einzelmeinung, wo Meikes Aussagen ebenso auf ihren subjektiven Erfahrungen beruhen.
Nun ja, also von sich auf die Allgemeinheit zu schließen und von 50 Referendaren auf bestimmte Problembereich zu schließen, das ist für mich nicht nur ein quantitativer sonder auch vor allem ein qualitativer Unterschied.
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Vielleicht war das nötig, um die enthaltenen Pauschalisierungen aufzuzeigen. Ich will gar nichts über die Arbeit von irgend jemandem hier aussagen. Ich möchte nur auf Gefahren und Probleme hinweisen, die mir aufgefallen sind.
Wenn Meike hier pauschalisiert hätte. Das hat sie aber m.E. überhaupt nicht.
Gruß
Bolzbold