Nun dann hoffen wir mal, dass unser Ex-Webmaster kein Prince-Fan ist oder eine taffe Kappe trägt. ![]()
Gruß
Bolzbold
P.S. Eigentlich könnte man diesen Thread doch auch jetzt schließen, oder?
Nun dann hoffen wir mal, dass unser Ex-Webmaster kein Prince-Fan ist oder eine taffe Kappe trägt. ![]()
Gruß
Bolzbold
P.S. Eigentlich könnte man diesen Thread doch auch jetzt schließen, oder?
Prinzipiell hast Du sicherlich Recht. Ich halte nur nichts von Klischees, die besagen, dass alle Seminarleiter außer Schule nichts kennen.
Im Endeffekt läuft es dann auf ein gegeneinander Ausspielen der beiden "Welten" hinaus, die ja angeblich so inkompatibel sind und dennoch sich gegenseitig ergänzen sollen wie hier teilweise angedeutet wird.
Tunnelblick und Scheuklappen haben m.E. weniger mit dem beruflichen Werdegang zu tun als mit der Persönlichkeit an sich.
Es ist faszinierend, wie undifferenziert und unkritisch oft mit den ach so wichtigen Erfahrungen aus der Industrie aufgefahren wird - damit meine ich nicht Dich persönlich.
Ketzerisch gesprochen weiß ich nicht, ob Brutalstkapitalismus, Ausbeutung, Heuschreckenmentalität sowie Selbstbedientungsmentalität unbedingt von Vorteil sind. (Der Kenner von Ironie merkt jetzt sicherlich, dass ich hier deutlich übertreibe und zuspitze). Nach oben buckeln und nach unten treten finden wir auch in der Industrie, Mobbing, Ineffizienz, Ungehorsam, Faulheit, Inkompetenz (menschlich wie professionell) finden wir auch in der "freien Wirtschaft".
Könnte es angesichts dessen sein, dass diejenigen, die die freie Wirtschaft als "heilsame" Erfahrung für Lehrer propagieren, selbst unter Tunnelblick oder Scheuklappendenken leiden?
Gruß
Bolzbold
Hallo Shasi!
Nenn uns doch einfach einmal Dein Thema und schildere uns, wie Du selbst das Thema am ehesten gliedern würdest.
Damit hilfst Du nicht nur denen, von denen Du Hilfe erwartest, sondern auch Dir selbst am besten.
Gruß
Bolzbold
Hallo Katta!
Auch wenn es vielleicht nicht methodisch ganz rein passt, aber wie wäre es mit einer "panel discussion" oder einem Rollenspiel zum Thema "truth and reconciliation commission"?
Da müsstest Du dann Rollenkarten o.ä. entwickeln oder entsprechende Texte vorbereiten, anhand derer die Schüler ihre Rolle bzw. ihre Argumente herausarbeiten und szenisch bzw. in der panel discussion präsentieren.
Natürlich darf hier eine Feedbackrunde des Publikums nicht fehlen.
Gruß
Bolzbold
Die Qualität von Seminarleitern in Hinblick auf die Akzeptanz fremder Meinungen hat nichts mit Erfahrungen in der Industrie zu tun.
Schau Dir doch an, wie Unternehmen teilweise mit ihrer Belegschaft umgehen. Stichwort Lidl, Kik, Real. Wer nicht spurt, der fliegt - um es mal ganz pauschal auszudrücken. Diese Form menschlicher Unzulänglichkeit hat nichts mit dem Beruf zu tun sondern wohnt dem Menschen leider allzu oft inne.
Noch etwas anderes:
Angenommen ein Schüler käme auf Dich zu und würde Dir dieselbe Problematik schildern - nur eben einen Deiner Kollegen betreffend - was würdest Du dem Schüler antworten?
Gruß
Bolzbold
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich muss mich ebenfalls meinen Vorrednern anschließen.
Die Problematik, die ich bei den Items auf der zweiten Seite sehe, ist, dass wir hier mehr ein Klischee beschreiben sollen als einen wirklich exzessiven Online-Rollenspieler.
Ich kenne sowohl Jugendliche als auch Erwachsene, die mitunter exzessiv spielen, würde mich aber außer Stande sehen, ein einzelnes, verbindliches Profil auf der Basis einer dieser Menschen zu erstellen. Eigentlich müsste ich dann dreimal an Ihrer Befragung teilnehmen und dreimal völlig andere Antworten geben.
Auch Vorstellungen über Alter, Ausbildung, beruflichen Werdegang, Internetanschluss sowie Spielzeiten sind reine Mutmaßungen und m.E. wenig aussagekräftig im Sinne eines Profils eines "typischen" Rollenspielers.
Hier wäre m.E. etwas mehr Bandbreite sinnvoll, weil es "DEN" exzessiven Online-Rollenspieler in dem Sinne nicht gibt.
Unter diesem Aspekt finde ich die Umfrage etwas ungeschickt angelegt.
Was uns Lehrer als Befragte betrifft:
Für gewöhnlich kriegt man als Lehrer auch nur mit, ob ein Schüler solche Spiele spielt, aber nicht unbedingt, wie oft und wie intensiv. In der Regel wissen wir auch nicht, wo er spielt und über welchen Internetanschluss er verfügt. Die berüchtigte "Dunkelziffer" dürfte auch deutlich höher sein als das, was wir effektiv trotz offener Augen und Ohren mitbekommen.
Da hier viele von uns einzuschätzende Faktoren reine Spekulationen sind und somit nur zu einem auf individuellen Vorstellungen basiertem Klischee eines Online-Rollenspielers führen, würde mich im Gegenzug interessieren, was Sie mit diesen eher willkürlich anmutenden Daten anfangen wollen bzw. welche konkreten Ergebnisse Sie sich davon erhoffen.
Um aber dennoch etwas konstruktiver zu sein, würde ich Ihnen empfehlen, einmal die Selbsthilfe-Foren der Online-RPG-Süchtigen aufzusuchen, die es mittlerweile ja gibt. Dort lassen sich m.E. mit Sicherheit zuverlässigere und aussagekräftigere Daten gewinnen - natürlich immer mit der Einschränkung, inwieweit das in Foren in dem Sinne möglich ist. Höchstwahrscheinlich sind Sie aber selbst bereits auf diese Idee gekommen. Diese Daten würden mich wiederum interessieren.
Gruß
Bolzbold
Was das ärgern angeht, bist Du Dir da sicher?
Wenn er über die 6 Punkte enttäuscht war, wäre es immerhin denkbar, dass er die Prüfung anfechten möchte, um bei einer Neuansetzung ggf. besser abzuschneiden.
Gruß
Bolzbold
Eine Beamte zur Anstellung ist ja de facto schon Beamte und muss nur noch ihre Probezeit durchlaufen. Eine Entlassung als Beamte dürfte nur nach Nichtbestehen der Probezeit und der Verlängerung derselben erfolgen.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Bedarf neuerdings über die erfolgreiche Beendigung der Probezeit und der Verbeamtung auf Lebenszeit entscheidet.
Abgesehen davon müsste da doch ein "Bestandsschutz" gelten. Man kann ja nicht Leute ins Beamtenverhältnis übernehmen, um sie dann zwei Jahre später ohne von dem Beamten vertretbare Gründe zu entlassen.
Gruß
Bolzbold
Hallo Josef!
Da Du recht wenig Informationen präsentierst, lässt sich hier nicht wirklich etwas dazu sagen.
Vielleicht magst Du mir und den anderen möglicherweise antwortenden Usern eine PN schicken und ein wenig ins Detail gehen.
Gruß
Bolzbold
Das haben alle Eltern bei der Anmeldung mit unterschrieben. Zuvor gab es natürlich einen Elternabend, an dem wir das geklärt haben. Ich denke, dass die Eltern ihren Kindern auch klar gemacht haben, wie begeistert sie wären, wenn sie ihre Sprösslinge dann 1000km entfernt abholen müssten.
Das ist bei uns übrigens so üblich, dass die Eltern das unterschreiben. Bislang gab es damit keine Probleme.
Gruß
Bolzbold
Das ist eine zugegeben beschissene Situation.
Es ist nahezu unmöglich zu verhindern, dass Schüler auf die Abschlussfahrt Alkohol mitnehmen und es damit übertreiben.
Ein konsequentes Heimschicken geht bei der Entfernung auch nicht so ohne Weiteres, weil man die Schüler nicht alleine zurückfahren lassen darf. Da müssten die Eltern sie schon abholen. Und wer fährt mal eben sofort in die Toskana, um Sohnemann (oder Tochter) abzuholen?
Im Grunde hat man da als Lehrer quasi verloren, wenn die Schüler erst einmal betrunken sind. Da geht es dann nur noch darum, dass die Schüler in ihre (eigenen) Hotelzimmer kommen, eine Alkoholvergiftung ausgeschlossen werden kann und ggf. "Hinterlassenschaften" beseitigt werden.
Konsequenzen und Sanktionen würde ich im Extremfall in Rücksprache mit der Schulleitung dann zu Hause beraten und verhängen.
Gruß
Bolzbold
P.S. Das Ganze ist natürlich nicht auf meinem Mist gewachsen, aber diese Frage nach Reaktion, wenn Schüler auf der Abschlussfahrt betrunken sind, kann im Auswahlgespräch drankommen. Angeblich ist die Antwort in den letzten beiden Absätzen wohl die "sinnvollste" - habe ich mir sagen lassen.
ZitatOriginal von Susanne Falter
Ich schrieb, ich bin "keine Lehrerin". Stimmt, noch nicht, da ich gerade auf zweiten Bildungsweg versuche nach Jahren im Maschinenbau in die Berufsschule einzusteigen. Ich plane, im nächsten Semester mit den Pädagogikscheinen anzufangen und hoffe, dass reicht aus, um hier weiterhin lesen und schreiben zu dürfen? Es wäre schön.Liebe Grüße
Susanne Falter
Hallo Susanne,
unter diesen Umständen ist das etwas anderes; ich denke, das sehen meine Mod-Kollegen und der Admin ähnlich.
Gruß
BoLzbold
ZitatOriginal von Susanne Falter
Hallo Zusammen,da ich mich noch nicht vorgestellt habe, ein paar persönliche Informationen. Ich bin keine Lehrerin, sondern nur über dieses Thema im Internet gestolpert und möchte als selber Betroffene ein paar Worte beisteuern.
Als allgemeiner Rüffel zuerst bin ich ein wenig erschüttert über das Wissen einiger Lehrer hier im Forum. Denn gerade Sie müßten mit betroffenen Schülern und Schülerinnen richtig umgehen, um diesen ein lebenswertes Leben zu ermöglichen. Unterdrückte Transsexualität führt zu unglaublichen psychischen Spannungen.
Liebe Susanne,
soweit ich mich erinnere und richtig lesen kann, ging es in diesem Thread nicht primär um transsexuelle Schüler sondern um Lehrer.
Insofern ist der Rüffel so wie er hier begründet wird unangebracht.
Ferner verweise ich ganz explizit auf die Forumsregeln, die es Nichtlehrern nicht erlaubt, hier zu posten.
Dein Engagement in dieser Sache ehrt Dich, aber dennoch gelten die Regeln hier für alle.
Solltest Du dieses Thema weiter diskutieren wollen, kannst Du bei schulthemen.de einen neuen Thread dazu öffnen.
Gruß
Bolzbold
Lieber danny!
Das hier ist ein Lehrerforum und keine Partnerbörse. Du hast Dich bei der Registrierung mit den Forumsregeln einverstanden erklärt. Hier dürfen ferner nur Lehrer und solche, die es werden wollen, schreiben.
Da Du kein Lehrer zu sein scheinst und dieses Forum keine Dating-Plattform ist, schließe ich den Thread.
Gruß
Bolzbold
Hallo Dudel!
Also meine FK-Vorsitzende sprach von zwischen 400 und 500 Wörtern, damit die Schüler den Text auch in drei Stunden bearbeiten können.
Zum Vergleich: Der aktuelle Klausurtext der Abiturklausur im GK (Obama-Rede) hatte eine Länge von 507 Wörtern, der Auszug aus dem Drama 590.
Strategisch ist es sinnvoll (und lässt sich leichter legitimieren), wenn man sich hinsichtlich der Wortzahl an den Texten, die im Abitur verwendet werden, orientiert. Damit kann man an sich nicht viel falsch machen.
Falls ich irgendwo nochmal eine konkrete Vorgabe in Erlassform o.ä, finden sollte, gebe ich Bescheid.
BESCHEID:
vgl. Richtlinien und Lehrpläne Englisch Sek II Seite 94:
Zitat
Der Umfang der Ausgangstexte im Grundkurs für die Aufgabenarten A, C und D beträgt 400 bis 600 Wörter, für den Leistungskurs 600 bis 800 Wörter.
Gruß
Bolzbold
Ich bin erstaunt, dass Deine Schüler so denken.
Also aus pädagogischen Aspekten lässt sich das m.E. nicht rechtfertigen.
Ich finde die Punktevergabe und die daraus folgende Notenvergabe ziemlich problematisch.
Bei 20 Fragen hättest Du so ja ein Spektrum von streng genommen -20 bis 40 Punkten, somit also eine Reichweite von 60 Punkten, womit dann jede Frage rein rechnerisch drei Punkte zählen würde.
Wieso bewertest Du jede richtige Antwort dann nicht direkt mit drei Punkten und jede falsche mit null Punkten? Das erspart Dir nebenbei jede Menge Rechnerei.
Gruß
Bolzbold
Klar gibt es Tabellen. Aber wieso willst Du Dich nach einer (nicht minder willkürlich) festgelegten Tabelle richten, die Du genauso gut auch selbst erstellen könntest?
Im Endeffekt musst Du doch die Maßstäbe setzen.
Hast Du dieses Bewertungssystem mit den Schülern ausgehandelt?
Und wussten sie über die Problematik von Minuspunkten?
Gruß
Bolzbold
P.S. Hier eine Tabelle:
http://www.wl-lang.de/Punktetabelle.htm
Die A14 Beförderung richtet sich meines Wissens nicht nach der bisherigen Unterrichtsverteilung, auf die Du ja nur mittelbar Einfluss hast.
A14-Stellen sind an die Voraussetzung geknüpft, dass Du ein gutes bis sehr gutes Gutachten Deines Schulleiters hast (je nach Konkurrenzlage) und dass seit der Lebenszeitverbeamtung mindestens ein Jahr vergangen ist.
A14-Stellen sind oft so genannte Funktionsstellen, bei denen Du beispielsweise stellvertretend die Mittelstufe oder die Unterstufe mit koordinierst etc.
Normalerweise hängen die zur Verfügung stehenden A14-Stellen am schwarzen Brett aus.
Gruß
Bolzbold
ZitatOriginal von Anne1981
Hi!
Ich habe mal eine Frage an die Experten;)
Also, ich habe einen Multiple-Choie-Test schreiben lassen, dabei gab es immer nur eine richtige Ankreuzmöglichkeit.Pro richtiger Beantwortung habe ich 2 Punkte vergeben, bei jeder falschen Antwort 1Punkt abgezogen. Die Höchstpunktzahl beträgt 48Punkte, wie genau bewerte ich jetzt? Hat derjenige der 24 Punkte erreicht eine 4? Es gibt dorch irgendwie Tabellen diesbezüglich, oder?Vielen Dank,
Anne
Hallo Anne!
Mit der Suchfunktion wärst Du auf diesen Thread hier gekommen, der die Diskussion darüber enthält:
Minuspunkte bei Ankreuzfragen
Nur soviel:
Hältst Du es für pädagogisch sinnvoll, bei richtigen Antworten Punkte zu vergeben und Minuspunkte für falsche Antworten zu vergeben, die ja im doppelten Sinn strafen, weil sie ja quasi auch die erreichten Punkte (und damit auch die Leistung) teilweise zunichte machen?
Wieso nicht pro richtiger Frage einen Punkt vergeben, um so wirklich nur die positiv erbrachte Leistung zu bewerten?
Strafen für falsche Antworten halte ich für unsinnig.
Gruß
Bolzbold
So, ich denke, dass jetzt zu dem Thema eigentlich alles gesagt wurde.
Probleme auf der Beziehungsebene zwischen einzelnen Usern bitte ich per PN zu regeln.
Ansonsten haben wir jetzt m.E. ein hinreichend differenziertes Meinungsbild, das die grundlegenden Meinungen (Zustimmung und Kritik) widerspiegelt.
Ich schließe hiermit den Thread.
Gruß
Bolzbold
Werbung