Es geht darum, sprachliches Vorbild zu sein.
Wer nicht über einen gewissen Zeitraum im Ausland war, der wird bei aller Mühe nicht über einen klar erkennbaren deutschen Akzent hinauskommen - sowohl von der Aussprache als auch von der Idiomatik her.
Das Eintauchen in die Sprache über Fernsehen und andere Medien ist immer zeitlich begrenzt und stärkt allenfalls die rezeptiven Fähigkeiten.
Die aktiven Fähigkeiten (Sprechen und Schreiben) werden damit aber nicht trainiert.
Das Englisch (oder Spanisch oder was auch immer), was die Schüler vom Lehrer hören, ist bei allem Medieneinsatz immer noch DAS Vorbild und die Referenz, an der sie sich orientieren. Je deutscher die Fremdsprache des Lehrers ist, desto stärker wird sich das auch bei den Schülern bemerkbar machen - ganz gleich wie leistungsstark sie sind.
Gruß
Bolzbold