Beiträge von Bolzbold

    Hallo Schreiner,

    ich weiß nicht, ob man hier direkt mit der juristischen Keule kommen solle - sofern der Tatbestand der "üblen Nachrede" überhaupt erfüllt ist.

    Ein klärendes Gespräch mit dem Schulamt bzw. der "Denunziantin" in Gegenwart von Zeugen (Schulleitung o.ä.) könnte da den Konflikt sicherlich schneller und möglicherweise auch ohne Nebenwirkungen lösen.

    Gruß
    Bolzbold

    Häh?

    Also wenn das ein Posting war, mit dem ausschließlich Insider etwas anzufangen wissen, dann schränkst Du die Zahl möglicher Antworten drastisch ein.

    Ich für meinen Teil hätte keine Lust, erst einmal ausgiebig zu googlen, bevor ich überhaupt weiß, was Du von uns willst. :)

    Gruß
    Bolzbold

    Hallo Stefank,

    das geht nur dann, wenn das Gymnasium die Fächer "nur" für Sek I ausschreibt und nicht für Sek II/I.
    In letztgenanntem Fall wäre eine Sek II Fakultas unabdingbar.

    Da die Gymnasien aber in der Regel Sek II/I Lehrer suchen, ist eine Stellenausschreibung nur für Sek I deutlich seltener als an den Haupt- und Realschulen.

    Ich habe in meiner zugegebenermaßen noch recht kurzen Karriere nicht eine einzige
    Sek I Ausschreibung an den drei Gymnasien, an denen ich gearbeitet habe bzw. arbeite, gefunden.

    Gruß
    Bolzbold

    A13 sind am Anfang um die 2500 netto. Somit würde Deine Miete etwa 1/4 Deines Gehalts betragen. Damit liegst Du in der Statistik noch recht günstig. Seit Jahren besagen selbige nämlich, dass der Durchschnittsbürger ca. 1/3 und mehr für Miete und NK ausgibt.

    Sofern Deine Ansprüche nicht mit dem höheren Gehalt steigen, sind lediglich die PKV-Beiträge und ggf. Deine weiteren Vorsorgeaufwendungen höher, weil Du nicht mehr den Azubi-Tarif hast. Das macht den Kohl aber auch nicht fett.

    Wenn Du nicht gerade in Saus und Braus lebst, dürftest Du nach Abzug aller Kosten an die 1000,- Euro im Monat übrig haben.

    Gruß
    Bolzbold

    Hallo Bigbob!

    Ist es nicht ein wenig dreist (oder auch dumm), wenn der Versender dieser E-Mails sich sinnigerweise unter derselben E-Mail-Adresse hier registriert und so tut, als habe er auch diese E-Mail erhalten und gleichzeitig versucht, dieses Vorgehen zu rechtfertigen?

    Sorry, aber das geht mal gar nicht.

    Gruß
    Bolzbold

    E_T und Maria-Leticia

    Ich weiß nicht, wieso mein Statement als "stillschweigend hinnehmen" interpretiert werden kann bzw. eine "Haltung" heraus gelesen werden kann.

    Es klingt insbesondere bei E_T sehr ideologisch aufgeladen nach dem Motto "wer nicht für uns ist, ist gegen uns" bzw. hier in der Version mit umgekehrten Vorzeichen "wer nicht lautstark gegen etwas ist, akzeptiert es".

    Eine Auseinandersetzung mit den weiteren induktiven Schlüssen von E_T schenke ich mir an dieser Stelle. Von Schwarz-Weiß-Denken halte ich nicht viel.

    Gruß
    Bolzbold

    Also meine Ungerer Grammatik sagt in §320 folgendes:

    "Backshift of tenses if the reporting verb is in a tense of the past tense group."

    Damit ist natürlich dann auch das past perfect gemeint.

    Wie viele Fälle gibt es eigentlich, in denen das reporting verb im present tense steht, wo ja der Regel nach kein backshift stattfinden würde?

    (Die Frage kam bei meinen Schülern noch nie auf, aber ich hatte bislang auch noch keine entsprechende "kommunikative Situation", die das eingefordert hätte.)

    (Klugscheißmodus AN) Nur am Rande:

    Interessant wäre ja hier auch noch, dass das past perfect hier ja durch den vorangehenden Satz quasi "erzwungen" wird.

    Klönis Problem ließe sich durch eine Partizipialkonstruktion umgehen.

    Beispiel:
    Before going out, Ben told his wife that he would buy bananas.

    oder

    After telling his wife that he would buy bananas, Ben went out.

    (Klugscheißmodus AUS)

    Gruß
    Bolzbold

    Zitat

    Original von juna
    Hallo,

    demnächst halte ich einen Elternabend zum Thema "Rechtschreibung". Den würde ich gerne mit einer simulierten Prüfungssituation für die Eltern beginnen (hab sowas mal auf ner Fortbildung erlebt: "Na, dann wollen wir mal schauen, ob ihr alle die Rechtschreibung beherrscht. Nicht abschreiben!" etc.)
    Danke!

    Hallo Juna,

    auch ich kann nur sagen: Lass es bleiben.
    Du degradierst die Eltern damit zu Schülern, obwohl Ihr eigentlich auf derselben Ebene steht, da Ihr beide für den Bildungsweg der jeweiligen Kinder verantwortlich seid.

    Was erhoffst Du Dir eigentlich von diesem Elternabend?

    Gruß
    Bolzbold

    Hallo Mark,

    das ist aber noch SEHR unkonkret.
    "Irgendwas mit Internet" - was soll das sein?

    Internetrecherche (Methode)
    Webquest (Methode)
    selbst eine Homepage basteln?

    "Vergleich zwischen zwei Parallelklassen" - was soll das ein?

    Vergleich auf Leistungsebene? => was soll das bringen?
    Vergleich auf sozialer Ebene? => was soll das bringen?

    Was erhoffst Du Dir von einem Vergleich zweier Parallelklassen?

    Also mit dem Fach Englisch hat das bis jetzt nicht viel zu tun.

    Erwarte bitte nicht, dass Dir jemand ein konkretes Thema formuliert, wenn Du selbst noch keine konkreten Vorschläge hast.

    Gruß
    Bolzbold

    Zitat

    Original von row-k
    Warum ist es so vielen Kollegen aber egal, ob sie öffentlich recherchierbar sind? Warum haben diese Lehrer überhaupt keine Angst vor der Öffentlichkeit?

    In dem Moment, wo ich Kollege an einer Schule bin und in der Kollegenliste stehe, bin ich quasi öffentlich recherchierbar.

    Solange die Recherchierbarkeit keine sauren Früchte trägt, kann es einem auch egal sein, weil man mögliche negative Konsequenzen nicht zu spüren bekommt.

    Darüber hinaus ist es einem spätestens dann nicht mehr egal, wenn durch die Recherche Schindluder unter dem Deckmantel der freien Meinungsäußerung betrieben wird.

    Vielleicht ist es aber auch einfach so, dass sich viele Kollegen nicht für so wichtig erachten, dass sie in Paranoia verfallen, wer alles über sie recherchieren könnte und was dieser jemand dann ggf. damit anstellen könnte.

    Gruß
    Bolzbold

    Also irgendwie wird da aber das Persönlichkeitsrecht sehr pervertiert.

    Wenn eine Liste mit Sprechstundenzeiten bzw. das Auftauchen des Namens eines Lehrers auf der Schulhomepage so ausgelegt wird, als gebe er damit sein Einverständnis, dass sein Namen und seine Daten auf allen öffentlichen Plattformen verwendet werden darf, dann ist das ein merkwürdiges Rechtsverständnis.

    In anderen Worten:
    Will man ein "guter" Pädagoge sein und den Eltern eben diesen Service bieten, dann hat man gefälligst in Kauf zu nehmen, dass man dann irgendwann bei den entsprechenden anderen einschlägigen Portalen erscheint.

    Mir scheint, der eine oder andere Richter hat ein eigenes Schultrauma.

    Gruß
    Bolzbold

    Hallo Leute,

    mal eine Frage:

    Das Buch "Practical English Usage" von Swan wird von Cornelsen verlegt.
    Dennoch ist das Buch bei Cornelsen rund 10 Euro teurer als bei Amazon.de, obwohl es sich um die identische Ausgabe handelt.

    Kann mir das einer erklären?

    Gruß
    Bolzbold

    Nochmal zur Erinnerung:

    Unser höchstes Gericht hat die Arbeitszimmerfrage per definitionem geregelt.

    Mit den jeweiligen Realitäten vor Ort hat das nichts zu tun. Recht und Realität klaffen eben mitunter auseinander.

    Die Begründung für die Nichtabsetzbarkeit des häuslichen Arbeitszimmers war, dass der Tätigkeitsschwerpunkt des Lehrers eben in der Schule liege und nicht zu Hause im Arbeitszimmer - ungeachtet dessen, wie das im Einzelfall auch immer aussehen mag.

    Damit war aus juristischer und somit auch steuerlicher Sicht das Thema für die Richter erledigt.

    Über die Realitätsferne dieser Entscheidung brauchen wir nicht zu diskutieren.

    Andererseits geht es uns wiederum auch nicht SO schlecht, als dass wir deswegen am Hungertuch nagen.

    Gruß
    Bolzbold

    Konfrontiere die beiden Schüler im neuen Jahr mit ihren Heften und bitte sie, sich doch dazu zu äußern.

    Wenn der Schwächere es zugibt, ist die Sache relativ schnell erledigt.

    Falls nicht, setzt Du die Arbeit für beide neu an. Vermutlich wird da dann derjenige, der abgeschrieben hat, es letztlich zugeben, weil er den anderen nicht reinreiten will.

    Gruß
    Bolzbold

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