Halten wir als Zwischenfazit einmal folgendes fest:
1. Je nach Lehramt bzw. Laufbahn wird unterschiedlich bezahlt.
2. Die Bezahlung richtet sich in der Regel nicht nach der tatsächlichen Arbeitsbelastung.
3. Es gibt Unterschiede in den Belastungen sowohl von Fach zu Fach als auch von Schule zu Schule.
Hier sollten wir in der Tat einmal in den Spiegel sehen und uns klarmachen, dass wir uns freiwillig (!) darauf eingelassen haben, weil wir Lehrer werden wollten.
Die Bedingungen der Bezahlung ist öffentlich einsehbar und für jeden jederzeit abrufbar.
Sich jetzt darüber zu beklagen bzw. eine Debatte über Arbeitsbelastung zu führen, ist m.E. nicht wirklich sinnvoll, weil es in der Tat in eine "Neiddebatte" abzudriften droht.
Wer verdient am meisten / am wenigsten, bei wem ist die individuelle Situation am günstigsten / am ungerechtesten.
Hilft uns das weiter?
Nein. Es macht uns auf eine Weise für einen Nicht-Lehrer, der das liest, vollkommen lächerlich. Es mutet in der Tat an wie Jammern auf hohem Niveau. Es steht uns doch in der Tat frei, etwas anderes zu machen - niemand zwingt uns dazu Lehrer zu werden, wenn uns die Bedingungen nicht passen. Aber wer von uns bringt effektiv diese Konsequenz und den Mut dafür auf?
Dann reicht die Sicherheit und das Gehalt auf einmal doch als Argument bzw. die Ungerechtigkeiten reichen nicht aus, als dass man sich umorientieren würde...
Gruß
Bolzbold