Beiträge von Bolzbold

    Zitat

    Original von SteffiT
    Eine große Schwierigkeit sehe ich auch darin, dass ich mich in diesen großen Themenkomplexen nicht eingrenzen und auf das Wesentliche reduzieren kann:(
    Liebe Grüße ;)

    Hallo Steffi!

    DAS Wesentliche schlechthin gibt es ja ohnehin schon einmal gar nicht, so dass Du Dich im Rahmen der größeren Themenkomplexe ohnehin auf einen Teilbereich beschränken müsstest bzw. Dir einen speziellen Teilbereich anschaust.

    Da es ja nicht darum geht, nur über den wissenschaftlichen Stand zu referieren sondern Dich selbstständig mit der Thematik auseinanderzusetzen, bleibt Dir gar nichts anderes übrig, als Dir im Rahmen der von Dir genannten Themenkomplexe ein Unterthema, das Dich besonders interessiert, und wozu es darüber hinaus hinreichend viel Fachliteratur gibt, anzusehen.

    Wenn es Dir gelingt, präzise zu beschreiben, warum Dich die von Dir genannten Themen interessieren, dann könntest Du aus den von Dir genannten Gründen für das Interesse möglicherweise schon Teilaspekte der jeweiligen Themen erkennen.

    Gruß
    Bolzbold

    @Dudel

    Rechtschreibfehler wäre OK.

    Ich werte so etwas als Wortfehler, weil die aktuell geschriebene Form ja ein anderes Wort wäre. Das mache ich übrigens immer dort, wo aufgrund einer falschen Schreibweise ein falsches Wort zustande kommt. In solchen Fällen ist es ja nicht nur ein Rechtschreibfehler sondern auch ein Bedeutungsunterschied.

    Die Schüler sollen die Unterschiede in solchen Fällen schon kennen.

    "I saw the hole film"...

    "I saw it, to."


    Gruß
    Bolzbold

    Meikes Vorschlag finde ich gar nicht übel - es entspräche auch meiner spontanen Reaktion.

    Eine Intervention seitens der Schulleitung halte ich auch für überzogen, zumal das suggeriert, dass Du mit dem Schüler von alleine nicht klar kommst.
    Das ließe Dich in der Tat humorlos und bärbeißig erscheinen, vor allem dann, wenn es vom Schüler als ein Scherz dargestellt würde.

    Solche "Probleme" sollten immer zwischen den entsprechenden Beteiligten gelöst werden - insbesondere, wenn es sich nicht um gröbere disziplinarische Verstöße (Prügelei etc.) handelt.

    Es gehört zur Professionalität und zur Souveränität der Lehrkraft, mit solchen Versuchen der Provokation entsprechend gelassen umzugehen. Zugegeben, im ersten Augenblick wäre ich auch etwas "verschnupft", jedoch würde ich nach ein paar Minuten Reflexion sicherlich so handeln wie Meike.

    Gruß
    Bolzbold

    Zitat

    Original von MYlonith
    Hi.
    Ich weiß ja nicht, wie es euch so ergeht mit manchen Eltern - zum Glück nicht die meisten, sondern immer wieder die gleichen 4 bis 5 Eltern einer Klasse.

    Man reisst sich den Arsch auf, legt die Messlatte so niedrig, damit es wirklich jeder kapiert. Trotzdem reicht es dann nicht für die entsprechenden Schüler (Jg. 6). Dann regen sich die Eltern auf - Vorzugsweise dann, wenn andere Eltern dabei sind. Stammtisch oder Elternabend. Man würde nicht genug für die Schüler machen. Die Kinder müssen sogar Nachhilfe aufsuchen und und und. Am liebsten würde ich einfach den Eltern mal die Meinung so richtig geigen. Aber das geht ja nicht.

    Hallo Mylonith!

    Das ist ohne Frage ärgerlich und auf Dauer frustrierend.
    Es gibt aber eben nun einmal Eltern, die aus ihrem Selbstverständnis heraus eben die Verantwortung für "Schulversagen" beim Lehrer suchen. Dann wird es schnell dogmatisch - frei nach dem Motto: "Wäre das ein guter Lehrer, gäbe es keine schlechten Schüler."

    Auf der anderen Seite stehen die Eltern auch ziemlich unter Druck, wenn sie in der 6. Klasse bereits ein drohendes Scheitern ihres Kindes erleben.

    Wenn dann auch noch einige dieser "frustrierten Eltern" auf einem Haufen hat, schaukelt sich das schnell hoch.

    Ein uns bekanntes Forum mit vier Buchstaben ist zumindest darin Meister seines Faches.

    Aus meiner Sicht spricht eigentlich nichts dagegen, die Eltern genau auf die von Dir beschriebene Problematik ihres eigenen Verhaltens anzusprechen. Allerdings sollte das eben nicht anklagend geschehen sondern einfach nur Deine Verwunderung ausdrücken, damit die Fronten sich nicht verhärten.
    Im Endeffekt wollen die Eltern ja etwas von Dir - dann sollen sie auch mit offenen Karten spielen. Das würde ich ihnen klar machen. Du bist schließlich nicht der Depp der Nation.

    Kopf hoch - so sind einige Eltern leider. Ich habe bislang diesbezüglich Glück gehabt.

    Gruß
    Bolzbold

    Die alte Leier mit dem Rand...
    ...ich kontrolliere das mittlerweile bei jedem Schüler, der kein entsprechendes Heft hat, weil das echt nervig ist.

    Ich wäre in dem Fall konsequent und würde dem Schüler sagen, dass Du keine ausführlicheren Bemerkungen machen konntest und wolltest, weil nicht genug Platz dafür da war. Wenn der Schüler trotz deutlichem Hinweis das nicht auf die Reihe kriegt, sollte das nicht Dein Problem sein.

    Gruß
    Bolzbold

    Zitat

    Original von Referendarin
    Vielleicht komm ich auch kurz zu euch. Kann es grad noch nicht sagen.

    Wegen euch musste ich übrigens gestern Kartoffelgratin kochen. :D


    Liebe Grüße

    Reffi

    Und, war's lecker?

    Gruß
    Bolzbold

    Hallo Cora!

    Würde man Didaktik so paraphrasieren, dass sie sich auf das "was" (also die Themenauswahl) bezieht und die Methodik so, dass sie sich auf das "wie" bezieht, wäre Storytelling als Unterrichtsmethode wohl eher Methodik.

    Wenn Du aber Storytelling als Thema bzw. als Unterrichtsgegenstand hast, dann wäre ja beispielsweise die Frage, wie Du das Thema didaktisch aufbereitest (welche Texte, in welchem Umfang...).

    Gruß
    Bolzbold

    Mikael

    Ich denke, da kann man jetzt verschiedenste Beispiele hin und herrechnen. Da kommen wir mal auf klare Vorzüge der PKV und auf klare Nachteile.

    Es kommt im Zweifelsfall immer darauf an, wie krank man effektiv wird bzw. ist.
    Auch ist die Beitragsrückerstattung noch nicht mit eingerechnet.

    Das sind nur ein paar Faktoren, die man mal im einen, mal im anderen Extrem betrachten kann - und schon ist die Rechnung wieder anders.

    Gruß
    Bolzbold

    @Dudel und AK

    Wiederverwerten ist nicht das Problem, wenn die Schüler vorher nicht wissen können, was konkret drankommt.
    Das wird erst dann wirklich doof, wenn Du dasselbe Thema in zwei aufeinander folgenden Jahren und Kursen unterrichtest.

    Selbst dann sind die Schüler nicht notwendigerweise so findig.

    Und was ist mit sehr detaillierten Schülernotizen eines Themas oder Textes, das/der nicht in der Klausur drankam?

    Sobald Du etwas ausführlich besprochen hast, müsste sich ja Deiner Argumentation folgend das Thema als Klausur in den kommenden Jahren nicht mehr eignen können.

    Ich habe sogar schon dieselbe Arbeit gestellt bei dem einen oder anderen Nachschreiber.
    Gerade WEIL die nicht wissen können, was dran kommt, können sie sich auch nicht gezielt darauf vorbereiten. Und mal Hand aufs Herz: Wer würde denn sich die Mühe machen, die alten Klausuren von älteren Schülern herauszukramen und die im Extremfall auswendig zu lernen für die theoretisch bestehende Chance, dass eine Klausur recycelt wird?
    Selbst bei jüngeren Geschwisterkindern sehe ich die Gefahr als eher gering.

    Gruß
    Bolzbold

    Ähm, wenn ein Beamter in die gesetzliche Krankenversicherung geht, bekommt er doch gar nicht den Arbeitgeberanteil ausgezahlt sondern muss das komplett selbst übernehmen. Das hat mir zumindest eine bekannte Referendarin erzählt.
    Die Beamten erhalten ihren "Arbeitgeberanteil" ja im Prinzip über die Beihilfe.
    Inwiefern ist da die GKV günstiger - wobei sie auch weniger Leistung übernimmt und auch noch die gesetzlichen Zuzahlungen etc. dazukommen?

    Gruß
    Bolzbold

    Hallo Leute!

    Ich wollte meine aktuellen 13er Englisch-Klausuren nach demselben Schema korrigieren, wie es in den "Unterlagen für die Lehrkraft" bei den Probeklausuren auf learnline.de aufgeführt ist.
    Hierbei geht es mir natürlich nicht um den Inhalt sondern um die sogenannte Darstellungsleistung bzw. sprachliche Leistung.

    Da das aber eine geschützte Datei ist, kann man daraus nicht nach Word o.ä. kopieren. Ich habe aber gerade keine Lust, das Ganze abzutippen. Copy und Paste funktioniert leider nicht.
    Hat jemand von den EnglischkollegInnen das zufällig als Word-Dokument, so dass ich das entsprechend bearbeiten kann?

    Danke im Voraus!

    Gruß
    Bolzbold

    @Dudel

    Ich habe gestern die Geschi-LK-Klausuren zurückgegeben - mit den besagten Bewertungsbögen. Beschwert hat sich (noch) niemand; ich gehe aber davon aus, dass es auch keiner tun wird. Du ersparst Dir damit in der Regel eine Menge Diskussionen.

    Kurzkommentare zu jeder Klassenarbeitsaufgabe (hier im Fach Englisch) und die genaue Auflistung der Einzelnoten (Teilinhaltsnoten, Gesamtinhaltsnote, Sprachnote, Gesamtnote) haben mich bislang auch vor lästigen Diskussionen in der Mittelstufe bewahrt.

    Gruß
    Bolzbold

    Zitat

    Original von *Line*
    Hallo!
    Ich brauche mal ein paar Gedankenanstöße. Ich bin im Sommer mit dem Ref in SH fertig geworden (SoLa) und habe nun "nur" eine Stelle an einer G&H Schule bekommen als Angestellter.

    Jetzt bekomme ich von meiner Familie ständig zu hören, ich solle alles dransetzen irgendwie noch verbeamtet zu werden,egal wie und wo doch zweifel ich daran, ob es eben wirklich sooo das Beste ist.

    Hallo Line!

    Ist es denkbar, dass Deine Familie ein - nennen wir es diplomatisch - "anderes" Konzept bzw. Verständnis von Verbeamtung und der damit verbundenen subjektiv empfundenen Wertigkeit derselben hat?

    In anderen Worten: Ist es denkbar, dass Menschen, die als Angestellte arbeiten (oder aber bereits die Vorzüge des Verbeamtetseins genießen) dies als besonders erstrebenswert erachten, weil sie möglicherweise nur die Vorteile sehen?

    Diese wirtschaftliche Sicherheit ist nicht zu unterschätzen.

    Auf der anderen Seite hast Du mit Deinen Zweifeln völlig Recht, vor allem weil Du hinter die Kulissen guckst.

    Wie aber bereits gesagt, bedeutet Verbeamtung ja nicht, dass Du den Rest Deines Lebens in diesem Beruf verbringen musst, auch wenn einige schwarze Schafe unter unseren Kollegen das vielleicht durch ihr Verhalten suggerieren. (Denen kommt es dann auf die Sicherheit und die für sie nicht vorhandene Alternative an).

    Ich gehe davon aus, dass Du Deiner Familie bereits gesagt hast, dass Dir der Spaß und die Erfüllung im Beruf wichtiger sind als das Etikett "Beamte auf Lebenszeit".

    Vielleicht ist es einem angehenden oder gerade gewordenem Lehrer auch selbstverständlicher, dass diese Thematik (für andere auch Problematik) früher oder später auf einen zukommt und man deswegen anders damit umgeht.
    Für "Zaungäste" stellt sich das dann natürlich anders dar.

    Gruß
    Bolzbold

    Hallo Dudel!

    Ich habe den Schülern im Geschi-LK jeweils einen Kurzkommentar unter die einzelnen Aufgaben geschrieben und dann die Bewertungsliste mit reingelegt.

    Dann können die Schüler für sich nachvollziehen, was warum gut oder schlecht war.

    Auf dieser Liste stehen die Aspekte und Kriterien, die erfüllt sein müssen, mit drauf.

    Was verstehst Du denn unter Lösungsskizze mit Punkten?

    Gruß
    Bolzbold

    Zitat

    Original von ellipirelli1980
    Ich war ja dann auch noch paar mal zu Besuch in meiner Schule und die Leiterin sagte mir, dass sich die Lehrerin von den Studenten in ihrem Arbeitsplatz bedroht fühlt, weil sie Angst hätte, sie würden sie entlassen und lieber Fachlehrer einstellen.
    elli

    Äh, ich habe den Thread jetzt nicht ganz gelesen, aber kannst Du DAS mal erklären? Wieso sollte sie wegen der Studenten ihren Arbeitsplatz verlieren?
    Ist sie keine richtige Lehrerin?

    Professionell wäre das Verhalten der besagten Dame, wenn es denn wirklich so war (Informationen aus zweiter Hand sind ja mit Vorsicht zu genießen), nun wirklich nicht gewesen.

    Dass sie kein klärendes Gespräch haben wollte, ist wohl die Konsequenz, wenn es denn so war wie oben beschrieben. Wer würde sich so outen wollen?

    Nebenbei: Ich habe meine Praktika nicht als Bittsteller erlebt - da waren die Lehrer eigentlich ganz hilfsbereit. Natürlich gingen die Referendare vor, aber alles in allem war das schon ganz ok.

    Wir haben auch ab und an Studenten bei uns an der Schule. Bislang bin ich noch von keinem angesprochen worden, aber ich hatte den Eindruck, dass sie den Kollegen nicht so zur Last gefallen sind.

    Vielleicht liegt das aber auch an unserem Kollegium, was in dieser Hinsicht ganz locker drauf ist.

    Gruß
    Bolzbold

    Hallo Vaila!

    Also die Hefte von Schöningh habe ich bisher ganz erfolgreich verwendet - aber nicht Brave New World.

    Für gewöhnlich muss man das eine oder andere noch modifizieren und anpassen, aber im Großen und Ganzen passt das - zumindest für meine beiden GKs war das bislang ganz in Ordnung.

    Gruß
    Bolzbold

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