Beiträge von Bolzbold

    Ich dachte, dass dieser Thread primär der Beantwortung der Frage von Doro dienen sollte und nicht in einen "Ich-weiß-es-aber-besser" oder "Rechthaber"-Thread ausarten sollte.

    Gruß
    Bolzbold

    Zitat

    Original von Annie111
    Sorry, falls das Posting nach viel Frust klingt, aber ich finde es einfach unglaublich, was unter dem Deckmantel des Interesses an Schülern in manchen Kollegien abgeht und mit welcher Anmaßung dort - meine Schule eingeschlossen - gegen Mütter im Kollegium vorgegangen wird.

    Hallo Annie,

    ich stimme Dir da in allen Punkten zu.
    Was die "Mütterfeindlichkeit" angeht, so glaube ich aber, dass das weniger mit Müttern bzw. Mutterwerden zu tun hat als mit einer unglaublichen Ich-Bezogenheit mancher Kollegen.
    Wenn der Blick nur darauf gelegt ist, was man durch die Krankheit oder Schwangerschaft oder anderweitig begründeten Ausfällen von Kollegen selbst an Mehrbelastungen hat, was aus der subjektiven Sicht natürlich mal gar nicht geht, dann kann einem mitunter schlecht werden.
    Interessant ist aber, dass dieselben Kollegen, wenn sie selbst einmal ausfallen, die Vertretung durch andere Kollegen als Selbstverständlichkeit ansehen und so den umgekehrten Fall als gar nicht so tragisch ansehen.

    Ich bin froh, dass der Großteil meines Kollegiums nicht so gestrickt ist und dass an Schwangerschaften und Krankheiten nicht nur echte Anteilnahme gezeigt wird sondern man dafür auch gegenseitiges Verständnis aufbringt.

    Gruß
    Bolzbold

    In NRW gibt es ein offizielles Verwaltungsprogramm, das sich "Schild" nennt (ist ein Akronym).
    In Kombination dazu haben wir ein so genanntes "externes Notenmodul", in das wir Fachlehrer alle unsere Fachnoten und Fehlstunden eintragen können. Ferner kann man sich dann eine Übersichtsliste sowohl für die Kontrolle der richtigen Eingabe als auch für die eigene "Buchführung" ausdrucken lassen.
    Dieses Modul wird dann in Schild eingelesen und daraus werden dann die Zeugnisse per entsprechend gestalteter Vorlage gedruckt.

    Auch Zeugnisbemerkungen etc. können so hinzugefügt werden.

    OK, Schild zickt manchmal rum und beschert den damit arbeitenden Kollegen schlaflose Nächte, aber alles in allem kann man damit arbeiten und es erleichtert uns das Eintragen von Noten.

    Gibt es das nicht auch in den anderen Bundesländern? Würde mich wundern, wenn nicht.

    Gruß
    Bolzbold

    bonzo

    Das ist wieder die typische Kleinstaaterei, was die Bezeichnungen angeht.

    In Niedersachsen gibt es den Titel "Studienassessor" bzw. "Assessor des Lehramts" tatsächlich. In NRW gibt es das in der Form nicht bzw. wird auch so nicht verwendet.

    Wir sind bis zum Ende des Refs. "Studienreferendare", während einer Vertretungsstelle "Lehrer im Angestelltenverhältnis" und nach der Verbeamtung auf Probe "Studienrat zur Anstellung (also z.A.)". Nach der Verbeamtung auf Lebenszeit fällt das "z.A." dann weg.

    Somit für NRW: Amtsbezeichnung StR' z.A.

    Gruß
    Bolzbold

    Ich kannte einige Referendare - auch an meiner Schule -, die mit Pädagogik als Zweitfach erhebliche Probleme hatten, weil das Fach zum einen nicht an allen Schulen unterrichtet wird und zum anderen Pädagogik in vielen Stellenausschreibungen explizit ausgeschlossen wird, d.h. jemand mit Zweitfach Pädagogik soll sich dort nicht bewerben.

    Auch wenn es hin und wieder positive Berichte von Referendaren gibt, die mit Päda untergekommen sind, so kann man das nicht verallgemeinern.

    Die Ordnungsgruppe sowie die Zahl der Mitbewerber in Pädagogik, aber auch die Zahl der ausgeschriebenen Stellen mit Pädagogik bestimmen die Chancen auf eine feste Stelle in erheblichem Maße mit.

    Wenn schon Pädagogik, dann böte sich ggf. noch ein Drittfach an, mit dem man sich im Idealfall auch identifizieren kann und später bei der Stellensuche bessere Karten hat.

    Gruß
    Bolzbold

    Hallo elefantenflip,

    das Spiel heißt eigentlich StroNghold CrUsader. Die Homepage findest Du unter:

    http://www.stronghold.de/

    Was die Altersbeschränkung angeht, so geht es hier vor allem um die Darstellung von Kampfszenen und die Art und Weise, wie die Kämpfenden getötet werden.

    Hier nur einige Versionen:
    von Pfeilen/Bolzen durchbohrt
    in eine Fallgrube mit Speeren gespickt gefallen
    von Hunden zerfleischt
    lebendig verbrennen
    etc.

    In dem Spiel geht es ja primär um das Belagern (und Einnehmen) sowie das Verteidigen von Festungen aus der Zeit des Mittelalters.
    Inwieweit das nun auch für 10jährige gut ist, wirst Du selbst entscheiden müssen.

    Auf der Homepage müsste es ja auch so genannte "Screenshots" geben, wo Du Dir Szenen aus dem Spiel selbst ansehen kannst.

    Gruß
    Bolzbold

    Zitat

    Original von fer134
    Hallo ihr Lieben,

    bei mir steht demnächst ein UB zum Thema "Kontinente und Entdecker" an. Hat von euch jemand irgendwelche Anregungen und Ideen.

    Seid herzlichst gegrüßt,

    fer134


    Hallo fer134,

    natürlich hätten wir Anregungen und Ideen. Für einige von uns ist es aber hilfreich, wenn Du einige Angaben zur Lerngruppe machst, einiges zur bisherigen Unterrichtsreihe sagst und uns mitteilst, welche EIGENEN Ideen und Überlegungen Du bisher angestrebt hast.
    Dann haben wir wenigstens ein paar Anknüpfungspunkte.
    Auf Hilfeaufrufe wie "Ich mache am ABCten einen UB zum Thema XYZ und suche Ideen" ist es m.E. immer schwer, möglichst effizient zu reagieren.

    Gruß
    Bolzbold

    Lale

    Ist es nicht auch denkbar, dass das Vergessen oder Nichtanfertigen von Hausaufgaben in der 7. Klasse eventuell mit pubertätsbedingter Faulheit, falscher Schwerpunktsetzung, oder ähnlichem zu tun hat? Schüler können in diesem Alter wahnsinnig verpeilt sein - das treibt auch mich manchmal an den Rand des Wahnsinns, aber da kommst Du selbst mit Einzelgesprächen nicht weiter.
    Die Antwort wäre ja "Verdammt, ich bin ja gerade in der Pubertät"...

    Gruß
    Bolzbold

    Zitat

    Original von Nordsternhaus
    Meine Herrn, Bolzbold: Das ist aber auch schon ganz schön überdramatisch.
    "Glaubst Du eigentlich, wir mussten diese Kosten, die Du aufgeführt hast, nicht auch alle tragen?"
    Eine runde Mitleid für uns alle, juhuuuu!

    Es geht nicht um Mitleid. Es geht um Fakten.
    Fakt ist, dass ein Referendar nun einmal von seinen Anwärterbezügen seinen Lebensunterhalt bestreiten muss und das auch grundsätzlich möglich ist, wenn man keine zu hohen Ansprüche hat oder einen höheren Lebensstandard gewöhnt ist als es mit 1000 Euro möglich ist.

    Nebenbei: Ich verstehe Peters Situation auch - ich kenne sie aus eigener Erfahrung. Es ist ärgerlich, aber solange die Situation nüchtern betrachtet nicht vollends unerträglich ist, sollte man sich damit arrangieren.
    Es ist ja keinesfalls so, als würde er mit dem Geld nicht über die Runden kommen können oder aber seine Freundin verlieren.

    Es ist nicht das, was Peter erhofft hatte. Es ist möglicherweise unbequem, in einen anderen Ort zu ziehen und sich dort eine neue Wohnung zu suchen. Es ist nicht immer schön, seine Freundin nur am Wochenende zu sehen, wenn der Stress des Refs. einen darüber hinaus nicht zur Ruhe kommen lässt.

    Zur Abwechslung werde ich einmal konstruktiv:
    Denkbar wäre:
    - eine Intensivierung der Beziehung zur Freundin aufgrund der WE-Beziehung
    - ein neues, aufregendes Umfeld in der neuen Stadt mit netten Kollegen
    - ein entgegen dem heimischen Studienseminar möglicherweise "besseres" Seminar, eine bessere Ausbildung, kompetentere Ausbilder
    - der Horizont erweitert sich, weil man sich mit neuen, ungewohnten Dingen auseinandersetzen muss.

    Natürlich wird das nicht 1:1 eintreten. Aber die Situation am Heimatort könnte im Vergleich dazu beispielsweise auch viel schlechter ausfallen.

    Hätte, könnte, würde wirst Du jetzt vermutlich einwenden wollen.

    Was will ich damit aber eigentlich ganz undramatisch sagen:
    Ich denke, man lernt für sich und sein Leben viel mehr aus Situationen, die einen fernab des gewohnten (sicheren, bekannten) Wegs bringen und eine Fähigkeit von uns fordern, die für einen Referendar mitunter sehr wichtig sein kann: Nämlich das Beste aus einer (ungewohnten, unveränderbaren) Situation zu machen und sie erfolgreich zu bestehen.

    Gruß
    Bolzbold

    Zitat

    Original von Peter Westerburger
    Ich versteh euch ja, dass 100km nicht viel sind, aber neben der Wochenendbeziehung kommt ja auch hinzu, dass
    !!!wir nicht viel im Referendariat bekommen!!!
    und ich sehr kostengünstig eine Wohnung im Elternhaus bekommen würde. Es summiert sich ja auch: Miete, Auto, Verpflegung, Nebenkosten, Versicherungen, GEZ, Kopierkosten (muss man jetzt auf der Gesamtschule selber bezahlen), Materialien, etc. . Zu finanzieren ist das doch fast nicht, oder?

    Gruß Peter

    Sorry, wenn ich jetzt mal ganz undiplomatisch Klartext rede:

    Du stellst Dich furchtbar an und kramst alle möglichen (und unmöglichen) Argumente heraus, um Deine Situation als total unmöglich und schrecklich darzustellen.

    Von 1000 Euro im Monat kann man leben - das haben nahezu alle von uns auch irgendwie hinbekommen. Natürlich kann man keine großem Sprünge machen, aber man kommt mit dem Geld aus.

    Glaubst Du eigentlich, wir mussten diese Kosten, die Du aufgeführt hast, nicht auch alle tragen?

    Ich denke, jeder kann verstehen, dass es nicht prickelnd ist, wenn man nicht an seinen Wunschort kommt - aber Du stellst Dich hier furchtbar an und jammerst herum, als hättest Du die größte A****karte gezogen.

    Hast Du Dir mal überlegt, wie Du mit den möglicherweise auftretenden Belastungen im Ref. umzugehen gedenkst? Da kann Dir alles mögliche an Widrigkeiten widerfahren - falls Du dann jedesmal einen entsprechenden "Aufstand" machen solltest, dann würdest Du künftig diesbezüglich sehr viel zu tun haben.

    Kneif die Pobacken zusammen, zieh das Ref. mit guten Noten durch, und dann suchst Du Dir eine Stelle an einer Schule, die in Deinem Wunschort liegt und dann ist doch alles in Butter.

    Gruß
    Bolzbold

    Zitat

    Original von Peter Westerburger
    Ich werd es mit einem Versetzungsantrag versuchen und hoffen, das dieser durchkommt. Da baut man sich ein Leben in einer Stadt auf und *zack* wird man komplett von Freunden und Familie weggerissen, zumindesten drum kämpfen muss man, sonst könnte man sich hinterher ärgern.

    Gruß Peter


    Isoliert betrachtet mag das zwar stimmen, aber am konkreten Fall gemessen finde ich diese Auffassung viel zu pathetisch und zu dramatisch.
    Du wirst nicht komplett weggerissen. Was sollen denn dann die Referendare sagen, die 200 und mehr Kilometer weit weg müssen?
    OK, das hilft Dir in Deinem Fall nicht, aber 100km sind wirklich überschaubar.

    Bei der Bewerbung fürs Ref. muss eigentlich jedem klar sein, dass man theoretisch aus seinem gewohnten Umfeld weggerissen werden könnte.
    So bitter das im Einzelfall auch sein mag.

    Was das Kämpfen angeht:
    Das ist per se sicherlich eine gute Einstellung, nur stellt sich die Frage, ob das an dieser Stelle nicht vergeudete Kraft ist.

    Wie willst Du denn bei der Bezirksregierung argumentieren - außer mit dem Argument der persönlichen Vorliebe und der persönlichen Bequemlichkeit?

    Gruß
    Bolzbold

    Hallo Florian,

    wer googlet, der findet.

    Stichwort "Beihilfe" und "NRW" - das zeigt Dir innerhalb der ersten 10 Treffer die entsprechenden Seiten der Bezirksregierungen, wo Du auch die entsprechenden Anträge bekommst, die Du bei der Beihilfestelle - also dem entsprechenden Dezernat Deiner Bezirksregierung einreichst.
    Die Nummer des Dezernats sowie die korrekte Anschrift stehen für gewöhnlich auf den bei den Bezirksregierungen abrufbaren Beihilfeanträgen.

    Mit der LBV hat das nichts zu tun.

    Hier geht es zum Antrag:
    http://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/s…ag_beihilfe.pdf

    Gruß
    Bolzbold

    Zitat

    Original von Peter Westerburger
    Klar, als Wochenendsbeziehung muss und wird es auf jeden Fall funktionieren, aber der Versetzungsantrag kann ja auch nicht mehr als abgewiesen werden, ein Versuch ist es Wert.

    Hat denn einer von euch eine eheähnliche Beziehung als Sozialpunkt angegeben? Was braucht man dafür? Die gemeinsame Meldeescheinigung, eine eidesstattliche Erklärung und auch einen Mietvertrag?

    Nur nochmal zur Klarstellung:
    Das heißt "eheähnliche Lebensgemeinschaft".
    Normalerweise reicht eine Meldebestätigung, dass Du und Deine Freundin an derselben Adresse gemeldet sind.
    Nur muss man das eigentlich VOR der Bewerbung angeben bzw. gemacht haben. Nach der Zuweisung ist es dafür zu spät.

    Zitat


    Wie sieht es denn eigentlich nach dem Referendariat aus, kann ich mich dann wieder in meiner Heimatstadt bewerben oder müsste ich, da diese in einer anderen Bezirksregierung liegt, wieder einen Versetzungsantrag stellen. Oder wird das einfach zugeteilt?
    Gruß Peter

    Bis auf bundeslandspezifische Beschränkungen kannst Du Dich mit dem 2. StEx. überall in ganz Deutschland bewerben. Innerhalb eines Bundeslandes bist Du natürlich nicht an die Bezirksregierung gebunden, wo Du das Ref. ableistest bzw. abgeleistet hast.

    Gruß
    Bolzbold

    Zitat

    Original von kleiner gruener frosch
    Zu deiner Frage, ob eine eheänliche Beziehung als Sozialpunkt dient, kann ich leider nichts sagen.

    Eheähnliche Lebensgemeinschaften geben Sozialpunkte, aber dafür muss man bereits zusammen wohnen. Nachträgliches Zusammenziehen zum ebenso nachträglichen Erhalt von Sozialpunkten NACH einer Seminarzuweisung wird nicht funktionieren.
    Ferner wird ja auch überprüft, ob zum Zeitpunkt der Bewerbung die Voraussetzungen für die Sozialpunkte gegeben sind.
    Relevant ist hier nicht die objektiv nicht messbare Qualität der Beziehung sondern ob man in einem gemeinsamen Haushalt zusammenlebt oder nicht.

    Gruß
    Bolzbold

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