Zitat
Original von MYlonith
Hi.
Ich weiß ja nicht, wie es euch so ergeht mit manchen Eltern - zum Glück nicht die meisten, sondern immer wieder die gleichen 4 bis 5 Eltern einer Klasse.
Man reisst sich den Arsch auf, legt die Messlatte so niedrig, damit es wirklich jeder kapiert. Trotzdem reicht es dann nicht für die entsprechenden Schüler (Jg. 6). Dann regen sich die Eltern auf - Vorzugsweise dann, wenn andere Eltern dabei sind. Stammtisch oder Elternabend. Man würde nicht genug für die Schüler machen. Die Kinder müssen sogar Nachhilfe aufsuchen und und und. Am liebsten würde ich einfach den Eltern mal die Meinung so richtig geigen. Aber das geht ja nicht.
Hallo Mylonith!
Das ist ohne Frage ärgerlich und auf Dauer frustrierend.
Es gibt aber eben nun einmal Eltern, die aus ihrem Selbstverständnis heraus eben die Verantwortung für "Schulversagen" beim Lehrer suchen. Dann wird es schnell dogmatisch - frei nach dem Motto: "Wäre das ein guter Lehrer, gäbe es keine schlechten Schüler."
Auf der anderen Seite stehen die Eltern auch ziemlich unter Druck, wenn sie in der 6. Klasse bereits ein drohendes Scheitern ihres Kindes erleben.
Wenn dann auch noch einige dieser "frustrierten Eltern" auf einem Haufen hat, schaukelt sich das schnell hoch.
Ein uns bekanntes Forum mit vier Buchstaben ist zumindest darin Meister seines Faches.
Aus meiner Sicht spricht eigentlich nichts dagegen, die Eltern genau auf die von Dir beschriebene Problematik ihres eigenen Verhaltens anzusprechen. Allerdings sollte das eben nicht anklagend geschehen sondern einfach nur Deine Verwunderung ausdrücken, damit die Fronten sich nicht verhärten.
Im Endeffekt wollen die Eltern ja etwas von Dir - dann sollen sie auch mit offenen Karten spielen. Das würde ich ihnen klar machen. Du bist schließlich nicht der Depp der Nation.
Kopf hoch - so sind einige Eltern leider. Ich habe bislang diesbezüglich Glück gehabt.
Gruß
Bolzbold