Beiträge von Bolzbold

    Ohne jetzt xenophob zu wirken, aber es ist außerdem auffällig, dass die "slawischen" Staaten in der erdrückenden Mehrheit sind. Somit ist alleine schon die Wahrscheinlichkeit für ein gutes Abschneiden mindestens eines slawischen Staates recht hoch.

    Natürlich sollte man den Musikgeschmack, der ja auch mitunter kulturell bedingt ist, berücksichtigen.

    Gruß
    Bolzbold

    Zitat

    schulkind schrieb am 21.05.2006 14:26:
    Ähhhm Bolzi .... nun lass und doch nicht länger im unKLAREN :D

    Nun gut, dann eröffne ich hiermit die "KLÄRGRUBE":

    Wo war ich denn gestern, schulkind?

    Und wer war da noch?

    Und wieso war es wohl eine Veranstaltung der besonderen Art?

    Klingelt es?

    Gruß
    Bolzi

    Hallo Ihr Lieben!

    Ich war gerade auf Veranstaltung der besonderen Art.
    Dort wurde von Fortbildungen berichtet zum Thema "Züchten von persönlichen Menstruationsschwämmchen" und "Sticken von Ultraschallbildern".

    Irgendwie fühle ich mich bei diesen Themen ein wenig verloren.
    Kann mir hier jemand Aufschluss darüber geben, was man darunter zu verstehen hat?

    Danke im voraus!

    Bolzbold

    Zitat

    Juliet schrieb am 19.05.2006 22:20:
    Hi,
    guckt jetzt nicht auf meine Fächer, aber ich möchte bitte gerne die englische Übersetzung für
    'jemanden flachlegen' und 'jemanden abschleppen' wissen.

    Kennt da jemand die passende Übersetzung, wie Jugendliche in GB/USA das sagen würden?

    LG, Juliet

    Schau mal hier:
    http://dict.leo.org/ende?lp=ende&l…eppen&relink=on

    "flach legen" würde ich als "to get laid" übersetzen;
    in "Bend it like Beckham" wird das mit "to shag" auch ausgedrückt.

    "abschleppen" würde ich so wie bei leo.org angezeigt übernehmen.

    Gruß
    Bolzbold

    P.S. Was DU so alles wissen willst bzw. musst...

    Zitat

    sunshine14 schrieb am 19.05.2006 18:55:
    Hallo ihr,

    ich weiß langsam wirklich nicht mehr weiter und zweifel mal wieder an meinen fähigkeiten. ohne mich loben zu wollen habe ich mir in diesen 1 1/4 jahren, die das ref schon dauert eine menge methoden, mit denen man echt schüleraktiven untericht gestalten kann angeeignet. aber ich kann es nicht umsetzten. jedesmal, speziell wenn ich von "den großen" (klasse 10) stehe, scheint man mir meine unsicherheit, wirklich anzumerken. ich merk es natürlich auch und die stunde läuft überhaupt nicht. ich bin total verzweifelt, weil es einfach nicht klappt.... fühle mich ganz elend und ziemlich am boden
    scheinbar kann ich nicht flexibel auf schüleräußerungen reagieren oder denzeitpunkt abpassen "geschickt" einen schülerbeitrag zur überleitung zu benutzen... langsam macht mir schule keinen spaß mehr, wenn sich so gar kein gefühl von sicherheit einstellt...


    vielleicht könnt ihr mir ja noch ein paar ratschälge geben

    sunshine14


    Liebe sunshine!

    Ich würde zwischen zwei Sorten von Lockerheit differenzieren wollen. Das eine ist die Planungsflexibilität, die Du angeschnitten hast. Das andere ist die "menschliche Lockerheit", die ich anhand dessen, was Du schreibst, als das eigentliche von Dir angesprochene Problem sehe.
    Wenn Du eine Stunde "gut" geplant hast und Dich auch so fühlst, sollte da nichts schief gehen.
    Die Frage ist also, wieso fühlst Du Dich unsicher?

    Ich würde das Problem darin sehen, dass Du Dir zu viele Gedanken darüber machst, was Du wann wie sagst und wie Du wann reagieren sollst. Dadurch wirkst Du natürlich unsicher und auch nicht mehr authentisch.
    Die von Dir angesprochene Lockerheit bedeutet im Grunde, dass Du auch mal spontan, impulsiv reagierst, dass Du Dir kleinere Fehler oder Unsicherheiten verzeihen kannst und dass Du vor allem auch einmal über Dich selber lachen kannst.

    Natürlich sehen Schüler viel - auch Schwächen und Fehler. Eines solltest Du aber im Hinterkopf behalten: Ein Schüler ist per se nicht bösartig und will Dir per se auch nichts. Schüler tolerieren in vielen Fällen Unsicherheiten von Referendaren und hacken nicht zwangsläufig darauf herum.

    Was kannst Du tun?

    Plane Deine Stunden nach wie vor sorgfältig, gib Dir aber eine Chance auch einmal spontan auf Schüler zu reagieren - Du bist ein Mensch und keine Maschine - und ebenso die Schüler.
    Natürlich läuft dann nicht alles 100%ig am von Dir geplanten Schnürchen, aber es läuft möglicherweise genauso gut vom Ergebnis her und es geht sowohl Dir als auch den Schülern damit besser.

    Wie sagte eine wunderschöne Signatur eines anderen Users:
    Je sorgfältiger man plant, desto härter trifft einen der Zufall.

    Darauf muss man innerlich vorbereitet sein - nicht mit am besten noch schriftlich festgehaltenen Alternativen sondern mit Flexibiltät, Spontaneität und Humor.

    Viel Glück!

    Gruß
    Bolzbold

    Zitat

    FrauLehrerin schrieb am 14.05.2006 18:42:
    Lieber Bolzbold,

    nun ja, das ist nicht ganz richtig. Ich erwarte keine perfekt korrigierten Klausuren, aber halbwegs anständig durchgesehene. Was ich nicht geschrieben habe und was meine Wur vielleicht erklärt, ist, dass der Kollege die 11 Klausuren an einem Wochenende durchgesehen hat und das nicht, weil er so einen Stress hat, sondern weil er sie gern schnell vom Tisch haben wollte. Das ging wohl auf Kosten der Sorgfalt. Und das ärgert mich, es geht hier nicht um ein paar Fehler, die wohl jeder macht, egal ob er Stress hat oder nicht. Es geht um richtig viele Fehler. Ich will die Klausuren nicht schnell gegenzeichnen, das stimmt so nicht. Ich möchte ihm vor allem ein inhaltliches Feedback geben.

    Schönen Gruß
    FrauLehrerin

    Liebe FrauLehrerin,

    da stimme ich Dir zu. Man kann keine 11 Abi-Klausuren an einem WE durchsehen - zumindest nicht, wenn man halbwegs ordentliche Arbeit machen will.
    Insofern hast Du allen Grund sauer zu sein.
    Ich würde mich bezüglich der Vorgehensweise Timm anschließen wollen.
    Der Kollege lässt offenbar jegliche Verantwortung für seine Schüler und jeglichen Respekt vor dem Abitur vermissen.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass wenn Du das zur Sprache bringst, Du sofort im Kollegium unten durch bist - sofern Du es nicht an die zu große Glocke hängst.
    Ich würde ein offenes Gespräch mit dem Kollegen suchen und ihm darlegen, dass er den Korrekturaufwand nicht auf Dich abwälzen kann und Du Dir Deiner Verantwortung bewusst bist.

    Eine wesentlich effektivere Waffe wäre, wenn Du die Dinger sorgfältig korrigierst und je nachdem - natürlich begründet - mit der Note abweichst. Dann muss im Zweifelsfall ein Drittkorrektor ran - und der wird dann wohl das Problem schnell erkennen und ggf. den Erstkorrektor um Stellungnahme bitten.

    Gruß
    Bolzbold

    Liebe FrauLehrerin!

    Ich bin ein wenig verwundert, dass Du ob der Fehler, die Dein Kollege gemacht bzw. übersehen hat, sauer bzw. irritiert bist und Du "eigentlich keine Lust hast, seine Arbeit zu machen". Damit unterstellst Du ihm nämlich, dass er per se schlampig gearbeitet hat. Vielleicht hat er im Korrekturkoller auch nur Fehler übersehen. Das kommt vor. Das kann ich aus eigener Erfahrung berichten.

    Dein Beitrag hört sich für mich so an, als erwartetest Du eine perfekt korrigierte Klausur, die Du nur noch zu überfliegen und gegenzeichnen brauchst, damit DU nicht zuviel Arbeit damit hast. Die Einrichtung einer Zweitkorrektur dient aber eben der präziseren Korrektur und damit objektiveren Bewertung.
    Gruß
    Bolzbold

    Zitat

    row-k schrieb am 14.05.2006 18:11:
    Ergänzend zu allem: Merkt Ihr, dass auch bei diesem brisanten Thema nur ein paar Leute diskutieren, nämlich die, die auch sonst in ähnlichen Grundsatzthemen diskutieren?!
    Die Anzahl der Zugriffe (ca. 2000) zeigt, dass es schon interessant für viel mehr ist. Nur warten die anderen User wohl eher nur auf einen der üblichen Streite...

    Das wiederum könnte aber auch für die Selbstdisziplin, die Geduld, die Genervtheit, die Langeweile oder was auch immer der von Dir angesprochenen unbekannten User hindeuten.
    Vielleicht sind WIR ja so blöde und diskutieren ständig über Klima und Gesprächskultur, während die anderen ihre Haltung durch Schweigen zum Ausdruck bringen.

    Gruß
    Bolzbold

    Zitat

    row-k schrieb am 14.05.2006 17:28:
    EDIT: Nein, ich glaube, soweit sind wir noch nicht. Meiner Meinung nach werden solche "Kleinigkeiten" nur Streithähnen oder Streithühnern vorgeschoben, um den Anderen an solchen kleinen und nebensächlichen Dingen festzunageln, vom Thema abzulenken usw. , wenn der Streithammel mit eigenen Argumenten am Ende ist.

    Lieber row-k,

    da bin ich anderer Meinung.
    Es ist mitunter zu leicht, einem solchen User einen Mangel an Argumenten zum Hauptthema zu unterstellen. Manchmal kommt es vor, dass man sich eben mehr an solchen Nebensächlichkeiten stört und diese in dem Moment als wichtiger betrachtet als auf die Hauptargumentation einzugehen.

    Es muss somit nicht notwendigerweise ein Mangel an Argumenten vorliegen sondern möglicherweise eine andere "Schwerpunktsetzung".

    Beispielsweise könnte jemand sich an dem Begriff "Dicke" oder "Neger" so stören, dass er eine Diskussion über die angebrachte oder unangebrachte Verwendung führt, obwohl er/sie noch Argumente für das eigentliche Hauptthema hätte.

    Fazit:
    Es mag die von Dir erwähnten Leute geben - keine Frage.
    Die Gründe für das von Dir erwähnte Verhalten halte ich aber für vielfältiger.

    Gruß
    Bolzbold

    Also nochmal zum Thema "political correctness".

    Mein Verständnis zu diesem Thema ist folgendes:

    Die Verwendung beschönigender Begriffe, um einen peiorativen Begriff oder ein Begriff mit negativen Konnotationen zu vermeiden, obwohl man es ebenso "negativ" meint, ist heuchlerisch, wenngleich im ersten Moment auch weniger verletzend.

    Aus meiner Sicht hat das aber nichts mit PC zu tun sondern mit Taktgefühl und Einfühlungsvermögen. Wenn ich das Gefühl habe, mein Gegenüber hat ein Problem mit seinem "Dicksein", dann spreche ich ihn/sie auch nicht notwendigerweise darauf an.

    Für mich fallen unter PC eigentlich ganz andere Dinge, die ich anhand einiger amerikanischer Begriffe erläutern möchte:

    Es ist in den USA mittlerweile ok zu sagen "Black", wenn man einen Amerikaner afrikanischer Herkunft meint.
    Die pc Variante wäre: "Afro-American"
    Diese habe ich damals, als ich Austauschschüler in den USA war, auch häufiger gehört.
    Es ist in den USA ebenfalls pc zu sagen "White", wenn man einen Amerikaner europäischer Herkunft meint.
    Die pc Variante wäre: "Anglo-American"

    Ebenso gibt es die "Asian-Americans", die "Native-Americans" und die "Hispanics".

    Bis auf den letzten Begriff haben alle Begriffe eines gemeinsam: Sie betonen die genetische Herkunft und die nationale Zugehörigkeit gleichermaßen ohne zu werten.
    Das verstehe ich unter political correctness.
    Natürlich kann man immer "Nigger" denken, wenn man von "Afro-Americans" spricht, jedoch scheint der pc-Begriff nicht sofort negative Reaktionen hervorzurufen.

    Kommen wir noch einmal auf Bezeichnungen für Dicke zurück:
    Wir haben für "Dicke" auch Begriffe wie "vollschlank", "mollig", "XXL", "ein paar Kilo zuviel", "Rubensdame", "üppig" etc.
    Alle haben sie aber eines gemeinsam. Sie beziehen sich auf die Körperfülle eines Menschen.
    Hier schlage ich den Bogen zur Metakommunikation, die stattfinden muss, wenn man miteinander kommuniziert. Falls hier Sender und Empfänger zu unterschiedliche Ansichten haben und auf keinen gemeinsamen Nenner kommen, ist die Wortwahl im Grunde unerheblich.

    Gruß
    Bolzbold

    Liebe Powerflower!

    Beim Wort "behindert" würde ich Dir zustimmen, weil dies aber auch als Schimpfwort unter Jugendlichen verwendet wird ("ey bist Du behindert oder was?") und damit keinen neutral beschreibenden Charakter mehr hat.

    Wenn wir aber mal ehrlich sind, heucheln wir doch politische Korrektheit, wenn wir "kräftig gebaut" sagen und im Endeffekt aber "dick" oder gar "fett" meinen.
    Und es ist auch naiv zu glauben, dass eine "kräftig gebaute" Person sich dann nicht verletzt fühlen wird, wenn man statt "dick" eben "kräftig gebaut" sagt.

    Ich bin der Meinung, dass das weniger eine Frage der Wortwahl ist als eine Frage, welche tatsächliche Aussage sich hinter der Wortwahl verbirgt und wie der Angesprochene selbst dazu steht.

    Eine Person, die mit ihrem Dicksein selbstbewusst umgeht, wird keine Probleme haben, wenn man sie als "Dicke" bezeichnet.
    Eine Person, die damit erhebliche Probleme hat, wird sich so oder so verletzt fühlen, weil "kräftig gebaut" eben im Endeffekt auch auf ihren Körperumfang abzielt und nichts anderes. Und wenn diese Person sich immer dann verletzt fühlt, wenn man in irgendeiner Form auf ihr Äußeres Bezug nimmt, ist die Wortwahl im Grunde wurscht. Da wäre "dick" vielleicht sogar ehrlicher.

    Politische Korrektheit ist schön und gut - aber sie wird zur absoluten Farce, wenn die tatsächliche Botschaft so oder so "dick" im peiorativen Sinne lautet.

    Wie oft ist es so, dass man beispielsweise einem unattraktiven Mann/ einer unattraktiven Frau versucht in blumiger Sprache zu sagen, dass er/sie eben unattraktiv ist? Und wie oft bemüht man sich dabei die Person nicht zu verletzen, tut aber eben genau DAS, weil man durch diese blumige Sprache nicht offen und ehrlich das sagt, was man eigentlich denkt.

    Gruß
    Bolzbold

    Zitat

    row-k schrieb am 13.05.2006 19:09:
    Und was denkst Du über die übertrieben vorsichtige Wortwahl (siehe weiter oben)? Sollte man in diesem Falle nicht toleranter sein? Sicher meint es niemand böse, wenn er (bei dem Beispiel von weiter oben bleibend) die "Dicke" statt "Korpulente" oder "stärker Gebaute" sagt.

    Da trifft meine These doch voll zu. Die Intention des Schreibers, der "dick" geschrieben hat, war - das wissen wir ja jetzt - niemals, dieses Mädchen zu diffamieren.
    Einige andere haben sich aber an der Wortwahl gestört - somit die klassische Diskrepanz zwischen Intention und Rezeption.

    Was beide Seiten aber lernen müssen, ist, über den Tellerrand zu schauen und sich zu fragen, ob man eine Aussage nur so verstehen kann, wie man sie selbst verstanden hat oder ob man sie auch anders verstehen kann.
    Wenn man hier nur auf seinem Standpunkt beharrt und das als Ausgangspunkt für seine Kritik am fremden Standpunkt macht, sind die Chancen auf eine Einigung oder ein fruchtbares, konstruktives Ergebnis eher gering.

    Zitat


    Viele Diskussionen sterben (durch Schließung wegen Streits) an solchen Kleinigkeiten, die aufgebauscht werden, um den Diskussionspartner daran festzunageln, dass er ein "falsches", dafür aber treffendes, Wort gebrauchte.

    Das ist leider so. Selektives Lesen bzw. selektive Wahrnehmung spielt da eine sehr große Rolle.

    Zitat


    Können wir die Ausgangsfrage nun abwandeln, indem wir uns über Toleranz gegenüber "falscher" Worte weiter unterhalten oder sollten wir doch noch mehr über Gesprächs-Absichten und Verständnis der Nachricht an sich sprechen?

    Beides würde wieder in die oben bereits geführte Diskussion münden, wenn die Diskussionspartner nicht auch ihren Standpunkt reflektieren bzw. sich weigern das zu tun. Daher drehen wir uns in vielen Diskussionen im Kreis.

    Im Grunde müssten Sender und Empfänger die Verständnismodalitäten ihrer Botschaften während ihrer Kommunikation sozusagen meta-kommunikativ aushandeln und auf dieser Basis dann weiterkommunizieren oder aber es sein lassen, wenn es zu keinem Verhandlungsergebnis kommt. Wenn das nicht geschieht, passiert das, was wir in zahlreichen Threads schon erlebt haben - man geht sich verbal an die Gurgel.

    Gruß
    Bolzbold

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