Beiträge von Bolzbold

    Hallo Flexi!

    Jeder Lehrer hat eben "seine" Methode und manche Lehrer sehen es als wie auch immer gearteten Zweifel an deren Kompetenz an, wenn man einen anderen Weg beschreitet.

    Im Sinne der Problemlösekompetenz, die laut Pisa ja nicht ausgeprägt genug sein soll, ist das natürlich kontraproduktiv.

    Einen nachhaltigen pädagogischen Sinn in der von Dir beschriebenen Vorgehensweise seitens der Lehrkraft konnte ich schon als Schüler nicht erkennen - und daran hat sich bis heute nicht viel geändert.

    Gruß
    Bolzbold

    Zitat

    row-k schrieb am 07.05.2006 20:27:
    Pardon, das verstehe ich nicht.
    Das Gesetz regelt das - klar. Aber wie ist es mit der Diskussion selbst? Ist es im Beispiel der Eltern mit dem 14jährigen überhaupt eine solche?

    Wieso sollte das keine Diskussion sein? Wenn beide Seiten Argumente anbringen und ihre Sicht der Dinge darstellen und gegenseitig hinterfragen, würde ich das als Diskussion bezeichnen.
    Das Ergebnis ist dabei unerheblich. In diesem Fall steht es von Anfang an fest - die Antwort auf die Frage nach dem Alkohol MUSS nein lauten - sonst würden die Eltern gegen das Gesetz verstoßen.

    Die "Erkenntnis" muss ja keine wissenschaftliche sein. Es reicht doch schon, wenn die Eltern etwas über die Sichtweise und Denkweise ihres Sohnes erfahren bzw. seine Argumente kennenlernen.
    Ist das keine Erkenntnis? Und ist es keine Erkenntnis, wenn man trotz der Argumente des Sohnes immer noch "nein" sagt?

    Gruß
    Bolzbold

    Zitat

    row-k schrieb am 07.05.2006 20:18:
    Ich freue mich, weil wir wahrscheinlich der Problemlösung GEMEINSAM immer näher kommen.

    Leppy's Beispiel noch ausgebaut: Können beispielsweise Eltern mit Kindern darüber diskutieren, ob ein Jugendlicher mit 14 schon Alkohol trinken darf oder nicht?
    Ist das eine Diskussion, obschon sie von außen so aussieht? Wohl nicht, denke ich, weil der Jugendliche noch gar nicht die Weitsicht hat, die Gefahren des Alkohols im Jugendalter richtig einzuschätzen.

    Also kann Diskussion nur auf "gleichberechtigter Ebene" wirklich stattfinden?

    Ganz pragmatisch:

    DISKUTIEREN können sie immer und jederzeit - unabhängig von der Ebene. Die Gesetzeslage bestimmt aber hier den Rahmen.
    Zum einen haben die Eltern das Sorgerecht für den 14jährigen - gleichzeitig aber auch die SorgePFLICHT - also Schaden von ihm abzuwenden und auch das Jugendschutzgesetz zu beachten.
    Ferner DARF ein Jugendlicher unter 16 keinen Alkohol trinken.

    Man kann den Sinn und Unsinn eines solchen Gesetzes diskutieren - die Gefahr des Alkohols spielt dabei keine Rolle, zumal das Alter und die geistige Reife eines Menschen angesichts zahlreicher Gelegenheitstrinker und Alkoholiker wohl zu oft keine Garantie für diese Einsicht ist.

    Gruß
    Bolzbold

    Zitat

    Janejane schrieb am 07.05.2006 19:42:
    Lieber Bolzbold,

    Keine Ironie, kein Sarkasmus, keine Polemik, keine Pauschalisierung....

    Nur die Freude zu deiner Feststellung, dass ein Miteinander möglicherweise doch besser ist.
    Ob Dein unbegründeteter Verdacht nicht eine Folge eines rufgeschädigten Bewusstseins ist?

    lg Jane

    OK, also keine Ironie etc.
    Das macht die Antwort für mich einerseits leichter, andererseits auch wiederum nicht.
    Sagen wir einmal so:
    Ich habe nie gegen ein Miteinander plädiert und habe bisher immer mit den Eltern zusammengearbeitet. Das gehört für mich zu meinem Beruf dazu - ohne wenn und aber - und das sehen hier im Forum im Grunde alle Lehrer genauso - auch wenn sie es nicht immer explizit sagen.

    Ich denke nicht, dass ich ein rufgeschädigtes Bewusstsein habe - allenfalls eine Sensibilität für Sprache und Kommunikation sowie ein Bewusstsein für die Problematiken, die mit diesem meinem Beruf verknüpft sind.

    Gruß
    Bolzbold

    Remus

    Danke, besser hätte man es nicht sagen können.

    Abgesehen davon stellt sich die Frage, ob ein Diskussionsergebnis bei diametral konträren Meinungen ein Kompromiss sein soll oder ob es darum geht, die jeweils andere Seite von "seiner" Meinung zu überzeugen und entsprechend zu "bekehren".

    Beides ist aufgrund der Erklärung von Remus nicht notwendigerweise das Ende einer Diskussion und es ist auch nicht zwingend notwendig, dass es dazu kommt.

    Gruß
    Bolzbold

    Zitat

    Janejane schrieb am 07.05.2006 18:50:
    @ Bolzbold

    Deine Antwort empfinde ich EISBRECHEND! Angenehm.
    Aus Deinem Beitrag erahne ich, dass Dir die Schranken und Grenzen sehr wohl zu eng gesetzt sind und Du Dich gerne auch menschlich mehr entfalten möchtest, als es Dir das System erlaubt.
    Ist das nicht so?

    lg Jane

    Liebe Jane,

    ich bin mir nicht ganz sicher, wie ich Deine Antwort auf mein Ausgangsposting deuten soll.
    Ad hoc würde ich eine Menge Ironie/Sarkasmus darin wiederfinden. Bevor ich mir nicht sicher bin, wie Du es gemeint hast, ist es wenig sinnvoll darauf zu antworten.

    Gruß
    Bolzbold

    Zitat

    Timm schrieb am 07.05.2006 13:58:
    Naja, Bolzbold, nichts für ungut. Trotz der Formulierung "überspitzt formuliert" halte ich deine Äußerungen für kontraproduktiv.
    Entweder man stellt etwas selbst beweihräuchernd heraus, dass man trotz der schlechten Ausbildung ein guter Lehrer geworden sei oder man zieht sich den - öffentlich wirksam immer wieder postulierten - Schuh an, dass wir bestenfalls mittelmäßige Lehrer seien, weil wir eine so unzureichende Ausbildung genossen hätten.
    Leider gehört es auch zum guten Lehrerton, über alles und jeden/s zu jammern. Das machen meine Kollegen und ich auch öfter, aber oft genug in ironisierender Form. Alle diejenigen, die es ernst meinen, unterliegen vielleicht auch der selbsterfüllenden Prophezeiung?!

    Lieber Timm,

    ich denke Du überinterpretierst das Ganze. Ich habe weder gejammert noch hätte ich aufgrund meiner derzeitigen beruflichen Situation Grund dazu.
    Ich habe die Gedanken von janejane nur ein wenig zugespitzt, mehr nicht.

    Gruß
    Bolzbold

    Zitat

    Timm schrieb am 07.05.2006 13:38:
    Das Referendariat habe ich - und auch viele meiner damaligen Kollegen - als überwiegend gut bis sehr gut empfunden. Vom Microteaching über Pädagogik bis hin zur INTEL-Schulung war eigentlich alles geboten, um im Schulalltag mit einer guten Basis zu bestehen. Das mag in anderen Bundesländern oder gar anderen Seminaren anders sein, ich lasse aber nicht meine Ausbildung schlecht reden.

    Lieber Timm!

    Auch mein Referendariat war überwiegend positiv bzw. hatte nichts mit den teilweise haarsträubenden Schilderungen, die man in diversen Foren liest oder von Referendarskollegen hörte, zu tun.
    Daher verwendete ich eine Wendung, die deskriptiv sein sollte ("oft") von dem, was ich in vielen Fällen gelesen oder gehört habe.
    Mal im Ernst: Wieviele unserer KollegInnen schreiben denn, dass ihr Ref. überwiegend positiv war? Wieviele schreiben, dass die Ausbilder hart aber fair und kompetent waren, dass die Schule und das Klima dort super waren, dass die Kollegen hilfsbereit und kritisch-konstruktiv waren?
    Es bleibt aber festzustellen, dass das Referendariat aus meiner Sicht allenfalls die hard skills vermittelt, weniger jedoch die soft-skills.

    Gruß
    Bolzbold

    Zitat

    Janejane schrieb am 07.05.2006 12:54:
    In unserer heutigen Zeit der Spezialisierung und Rationalisierung ist es kaum mehr möglich, in seiner Ganzheit als Mensch, die wir bedroht sind zu verlieren, erkennen zu können, dass Bildung und Erziehung nicht allein aus einem 4-Järigen Studium heraus bewältigt werden kann.
    lg Jane

    Liebe Jane,

    ich glaube, da sind wir uns in der Tat alle einig.
    Dass das Lehramtsstudium alles andere als auf den späteren Beruf vorbereitet, ist ein alter Hut. An der Uni werden wir zu Fachidioten ausgebildet - das Lehramtsstudium unterschied sich bei mir vom Magisterstudium nur sehr geringfügig.

    Auch das Referendariat bereitet nur unzureichend auf die späteren Aufgaben vor, ist es doch viel zu oft zu formalistisch, zu verkrampft und viel zu sehr von der individuell-subjektiven Betrachtung (und mitunter auch Ideologie) der Gutachter und Seminarausbilder geprägt, denen offenbar auch nicht allzu selten jegliche zwischenmenschliche Kompetenz abhanden kommt.

    Nun haben wir also ein - überspitzt formuliert - besch******* System, das die heutigen und zukünftigen Lehrer nicht ausreichend vorbereitet. Wir haben ferner einen riesigen Aufgaben- und Kompetenzenkomplex, den man als Lehrer aus Sicht der Gesellschaft bewältigen und beherrschen soll, was aber schlichtweg unmöglich ist.
    Für viele Bereiche gibt es extra Berufe bzw. Rollen/Funktionen wie Psychologen, Soziotherapeuten, Eltern, Freude etc.

    Stellt sich also die Frage:
    Haben wir Lehrer aufgrund dieses unendlich anmutenden Arbeitsfeldes überhaupt eine reelle Chance all diesen Erwartungen gerecht zu werden?
    Können wir uns überhaupt in dem Maße ständig und ganzheitlich fortbilden, um auf alle Eventualitäten von Drogensucht über Mobbing, ADS oder LRS oder mfG kompetent (!) vorbereitet zu sein?

    Gruß
    Bolzbold

    Liebe Enja!

    Ein erfolgreiches und nachhaltiges "wegerziehen", wie Du es nennst, kann meines Erachtens nur durch die Betrachtung und anschließende Ausschaltung bzw. Milderung der Ursachen für einen Konflikt geschehen.
    Sanktionen sind immer nur Reaktionen auf das nach Außen sichtbar werden des Konflikts. Nachhaltig lösen kann man ihn dadurch natürlich nicht.

    Ich gehe aber einmal davon aus, dass Du einem Psychologen oder einer wie auch immer gearteten Fachkraft zutraust, dass er versucht hinter die Kulissen zu schauen und sich nicht zum Erfüllungsgehilfen der Schule degradieren lässt.

    Gruß
    Bolzbold

    Lieber schlauby!

    Ich denke, diese Rechnung ist nicht ganz richtig.
    Natürlich MÜSSTE man als Angestellter soviel verdienen, um das netto rauszukriegen - diese Löhne werden aber selbst bei BAT1 nicht gezahlt.

    Das sind die in der Gesellschaft oft verschrienen Privilegien der Beamten.

    Ich habe seinerzeit bei voller Stundenzahl als BAT IIa Lehrer gearbeitet.
    Das waren 1760 netto (hat sich was mit demselben Lohn als Angestellter...)

    Natürlich waren da KV, RV etc. schon von abgezogen.

    Somit verdiene ich als StR deutlich mehr als der Angestellte, der im Grunde dieselbe Arbeit macht.

    Gruß
    Bolzbold

    Lieber schlauby!

    Von welcher Besoldungsstufe sprichst Du denn da konkret? A12?
    Dann wäre noch die Frage Deines Familienstandes.

    In NRW bekommt ich als Gymnasiallehrer A13 plus Zulage, was einem Netto-Lohn von ca. 2570 Euro entspricht.

    Deine Rechnung könnte so gesehen pi mal Daumen hinhauen.

    Gruß
    Bolzbold

    Also ich habe mir bei Staples einen dieser fetten Trolleys zugelegt.
    OK, das Teil war nicht billig (120 Euro), aber es passt eine Menge rein (alle Bücher, mein Lehrerkalender DIN A4, mein Ordner mit den Vorbereitungen und Arbeitsblättern für alle Kurse/Klassen, mein Schreib- und sonstiges Arbeitsmaterial, auch problemlos ein kompletter Satz Klassenarbeiten).

    Das Teil lässt sich sehr bequem rollen - für die Treppen nehme ich eben den normalen Tragegriff.

    Habe früher auch eine Umhängetasche gehabt - zwei habe ich aufgrund des Gewichtes dessen, wass immer rein musste schon verschlissen - auch eine Samsonite Tasche hält bei mir nur ca. 1 Jahr.

    Mit dem jetzigen Modell bin ich sehr zufrieden - es weits noch keine Verschleißspuren auf und rollt wie von selbst. Die Sprüche ob ich zum Flughafen wolle musste ich mir ein paar Tage lang anhören, aber was soll's.

    Gruß
    Bolzbold

    Zitat

    Ruby schrieb am 04.05.2006 22:30:
    Etwas schade finde ich, daß ich hier auch keine Beiträge in den Hauptbereichen schreiben darf, wenn ich gar nicht speziell eine pädagogische Meinung von mir geben möchte, schon gar nicht besser sein will als ihr. Aber auf so Fragen wie "womit könnte man die Schüler zu dem oder dem motivieren" würde ich manchmal einfach gerne ein paar Ideen nennen, ohne sagen zu wollen, daß ihr dem jetzt folgen sollt...

    Na ja, ist euer Forum, geht also schon in Ordnung.

    LG Ruby

    Das kannst Du ja GRUNDSÄTZLICH auch tun. Dafür ist nur eine von zwei Bedingungen zu erfüllen:

    1) Der Ursprungsposter "öffnet" den Thread auch für Nicht-Lehrer

    2) Du kannst den Ursprungsposter fragen, ob Du etwas dazu schreiben darfst.

    Gruß
    Bolzbold

    Zitat

    Christina schrieb am 04.05.2006 21:03:
    Hallo,

    mir fällt es immer ziemlich schwer, meine Unterrichtsreihen und - stunden unter eine Problemfrage zu stellen, die die Arbeit mit Quellen oder Sekundärliteratur dann nahelegt oder erfordert. Mit Problemfragen meine ich z.B. "Kann Friedrich der Große als aufgeklärter Herrscher bezeichnet werden?" oder "Wie kann es sein, dass nur wenige Jahre nach der Französischen Revolution mit Napoleon wieder ein Kaiser Staatsoberhaupt von Frankreich ist?"

    Habt ihr eine Idee, ob es zu diesem Thema Literatur oder eine Sammlung möglicher Fragen/Probleme/Auffälligkeiten der Geschichte gibt?


    Christina

    Hallo Christina!

    Wirf doch auch nochmal eine Blick in die Richtlinien Sek I. Dort stehen auch Grundprobleme der Geschichte aufgelistet.
    Ich kenne das Problem aus eigener Erfahrung - es klappt halt nicht immer, aus allem ein Problem zu machen.
    Man muss ja auch nicht immer ein tatsächliches "Problem" als Gegenstand haben - damit schränkt man seinen Horizont doch sehr ein.

    Heute, als es um den Zweiten Weltkrieg ging, habe ich zwei Thesen an die Tafel geschrieben, die nicht per se problemorientiert waren, aber nicht minder effektiv waren.

    1) Soldaten sind Mörder!

    2) Die Wehrmacht war eine verbrecherische Organisation

    Prompt war ich in der Grundsatzdebatte mit den Schülern, die ja dann auch nach dem 2. WK bis heute (Wehrmachtsausstellung) immer noch geführt wird.

    Gruß
    Bolzbold

    Edit Bolzbold:

    Hier war einmal ein Statement von row-k, das wegen Verstoßes gegen die neuen
    Forenregeln von mir entfernt wurde, obwohl es Zustimmung und Bestärkung in dem, was ich vor habe, enthielt.

    Ich räume ein, dass die nachträgliche Legitimierung mehr Unsicherheit als Ruhe gebracht hat. Deswegen ist sie auch wieder weg.

    Gruß
    Bolzbold

    Hallo Ihr Lieben!

    Ich möchte Euch um Eure Meinung zu folgender Situation bitten:

    Ich habe in meinem 12er Geschichts-GK zwei junge Damen sitzen, die neben profunden Fachkenntnissen auch über herausragendes analytisch-kritisches Denken verfügen und von ihrem geistigen Level her locker mit Geschichtsstudenten im Grundstudium mithalten könnten.
    Die zwei Mädels haben von mir aufgrund ihrer herausragenden Leistung auch 15 Punkte in der SoMi-Note erhalten.

    Leider fürchte ich, dass die beiden hoffnungslos unterfordert sind - dennoch bereiten sie sich immer sehr gut vor und beteiligen sich immer am Unterricht.

    Meine Idee war, die beiden einmal die eine oder andere Stude selbst halten bzwl. durchführen zu lassen und sich vorher entsprechend tiefgründig mit einem historischen Problem auseinander setzen zu lassen.
    Dadurch wären die beiden auf eine ganz andere Art und Weise gefordert und könnten ihre Fähigkeiten möglicherweise noch besser einbringen.

    Natürlich geht es mir nicht darum, meine Arbeit sozusagen wegzudelegieren - schließlich muss ich mit den Mädels dann schon einiges an Zeit einplanen, um die Stunden vorzubereiten.

    Was haltet Ihr von der Idee?

    Gruß
    Bolzbold

    Zitat

    strelizie schrieb am 03.05.2006 17:23:
    Hallole miteinander,

    entschuldigt bitte die etwas "dumme" Frage, aber es interessiert mich wirklich.

    Meine Tochter (5. Klasse Gym) hat heute in der Schule einen Film gesehen, von dem die Kinder als Vorbereitung für die nächste Klassenarbeit eine Nacherzählung schreiben sollten. Da kam doch gleich die Frage: "Mama, was habt ihr damals so für Filme gesehen?". Leider musste ich passen, in meiner Schulzeit waren Filme noch relativ selten und als Vorlage für eine Nacherzählung gab es nur vorgelesene Geschichten.
    Wie ist das heutzutage - benutzt ihr auch Filme für Nacherzählungen? Oder ist das eine Eigenart unserer Lehrerin?

    Also in meiner Schulzeit (1984-1993) haben wir zwar ab und an Filme gesehen - bis zur Oberstufe aber nur stoffvermittelnd.

    In der Oberstufe haben wir Filme geschaut und sie insofern behandelt, wie sie auf der Basis einer Buchvorlage umgesetzt wurden.

    Heute macht man in der Oberstufe wie Du sicherlich weist, Filmanalyse - also analog zu einem literarischen Werk - nur analysiert man eben die cinematographischen Mittel.

    Eine Nacherzählung eines Films ist mir noch nie untergekommen. Je nachdem wie lang der Film ist, stelle ich mir das auch sehr schwer vor. Angenommen es gäbe ein Buch dazu, wäre es darüber hinaus auch schwierig das zu trennen.

    Vielleicht dient der Film ja als Ersatz für einen herkömmlichen geschriebenen Text.

    Gruß
    Bolzbold

    Zitat

    Dudelhuhn schrieb am 02.05.2006 20:52:
    Dear all,

    ich greife diesen Thread einmal auf, weil ich im Moment ziemlich unglücklich mit meiner Short Story-Reihe in der 11 bin.

    Welche Short Stories sind bei Euch gut gelaufen?

    Ich wäre auch dankbar für Literaturtips oder Klausurvorschläge.

    Liebe Grüße,
    Doodle

    Hemmingway oder Langston Hughes sind bei mir ganz ok gelaufen. In der 11 macht man ja immer noch growing-up, adolescence und den Mist.
    Auch "After you my dear alphonse" oder "Hannah" (Malachi Whitaker) liefen ganz OK.

    Gruß
    Bolzbold

    Das müsstest Du eigentlich mich fragen, Tiggy. Wärest Du auf meiner Geburtstagsparty Anfang des Jahres gewesen, wüsstest Du es.
    Tja, Chance verpasst.
    Vielleicht kommt F. ja zum Forumtreffen.

    Gruß
    Bolzbold

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