Beiträge von Bolzbold

    Zitat

    fatma schrieb am 22.01.2007 15:39:
    Danke für eure Antworten.
    Natürlich ist das Leben nicht fair. Aber es geht ja hier auch nicht um einen x-beliebigen Job, sondern um die Bildung und Erzeihung von Kindern. Und wenn man damit tönt, dass man nie richtigen Unterricht vorbereitet und bei den Ubs dann die guten Noten absahnt finde ich das vor allem den Kindern gegenüber unfair.

    Nun ja, DAS könnte sich eines Tages dann wirklich rächen. Hierbei sind aber beide Richtungen möglich.

    a) Die besagte Person erachtet sich für unangreifbar, wenn sie erst einmal auf Lebenszeit verbeamtet ist und schaltet dann erst Recht runter. Die Kinder wären die Leid tragenden.

    b) Die Eltern und Schüler bzw. die Schulleitung steigt der Person dann aufs Dach, weil früher oder später so eine Arbeitshaltung zu entsprechenden (schlechten) Lernergebnissen führt.

    Wir sollten aber nicht vergessen, dass man sich durchaus rühmen kann, wenig zu tun - ob das allerdings stimmt, ist fraglich. Das ist erneut eine Frage der Wahrnehmung.
    Das Tönen an sich ist per se nicht unfair - nur die eventuelle Tatsache, dass ein möglicherweise nicht oder nur schlecht vorbereiteter Unterricht zu entsprechend schlechten Ergebnissen führt.

    Gruß
    Bolzbold

    Moin!

    Das klingt so, als würde die besagte Person eine "eins" quasi aus dem Nichts zaubern.

    Weißt Du denn effektiv, dass es so ist? Kennst Du ihren Arbeitsrhythmus?
    Und bist Du Dir sicher, dass es angebracht ist, den entsprechenden FLs entsprechende Inkompetenz (oder Sexismus) vorzuwerfen, wenn die Note nicht leistungsgerecht ist?

    Es mag ärgerlich sein, wenn jemand augenscheinlich bessere Noten abräumt und dabei nicht so "schwitzt" wie Du.

    Hier kann Dich aber Deine Wahrnehmung auch täuschen. Vielleicht projizierst Du das auch nur auf die besagte Person, weil Du mit Dir selbst im Grunde dann doch unzufrieden bist.

    Dein Posting beinhaltet meines Erachtens einen Hauch von Neid, auch wenn Du stellenweise um Objektivität bemüht bist.

    Und ja, das Ref. ist nicht fair bzw. es ist genauso viel oder wenig fair wie die Situation eines Schülers, der über ähnlich "ungerechte" Noten klagt. Das liegt im Wesentlichen an den divergierenden Wahrnehmungen der Beurteilenden und der Beurteilten. Wer Recht hat, lässt sich nie eindeutig klären.

    Vielleicht wäre es angebracht, einmal sich eine solche Stunde anzusehen - entweder wirst Du dann in Deiner Wahrnehmung, dass es ungerecht ist, bestätigt oder aber sie ist tatsächlich so gut und verdient die Noten. Es mag solche Talente durchaus geben.

    Gruß
    Bolzbold

    Also:

    Grundsätzlich lasse ich meine Schüler ein summary im simple present schreiben.
    Bei einem summary geht es um die Kernhandlung einer Passage und nicht um eine Inhaltswiedergabe. Insofern sind die Kausalzusammenhänge auch wichtiger als die genaue zeitliche Abfolge.
    Wenn meine Schüler ein summary schreiben, dann lasse ich Formen im simple past nur dann durchgehen, wenn klar zu erkennen ist, dass der Schüler klar machen will, dass die eine Handlung vor der anderen stattgefunden hat.

    Meine Fachvorsitzende geht noch weiter:
    Sie streicht mitunter auch die Zeitwörter wie "then", "after" und "before" etc. an, weil es eben im summary nicht um die chronologische Abfolge geht.
    Direkte Rede und dem Wortlaut nach wiedergegebene Passagen in indirekter Rede geben bei uns auch Punktabzug in der Textform.

    Gruß
    Bolzbold

    Zitat

    Melosine schrieb am 09.01.2007 17:53:

    Stellt sich nur die Frage, ab wann die Selbstbedienungsmentalität anfängt. Ein neuer User kann sich zu Beginn nur schwerlich einbringen. Ist das dann schon Selbstbedienungsmentalität?

    Zitat


    2) Wenn neue User und damit potenzielle spätere Stammuser hier direkt auf die Suchfunktion, auf selber Denken etc. verwiesen werden, trägt das nicht unbedingt dazu bei, dass unsere Forengemeinde wächst. So etwas schreckt ab. Langfristig bliebe dann wirklich nur noch ein elitärer Rest von Stammusern übrig.

    Es ist die Frage, ob die Forengemeinde in sinnvoller Weise wächst, wenn das Forum lediglich dazu dient, schnell mal die ein oder andere Frage los zu werden, ohne dass eine sonstige aktive Beteiligung am Forum stattfindet.

    Nun, ich denke, dass potenzielle "produktive künftige User" hier auch mitlesen. Stellt sich die Frage, inwieweit sie die Möglichkeit sehen sich langfristig einzubringen. Eine Frage zu stellen ist im Grunde auch ein Einbringen - je nachdem brauchen diese User Zeit, um sich auch einmal zu revanchieren.

    Zitat


    6) Was sich die Stammuser, die sich über die vermeintlich hohe Zahl an Service-Anfragen beschweren, fragen sollten, ist, ob sie nicht früher ähnlich viel und umfangreich gefragt haben (und auch ähnlich viele und umfangreiche Antworten bekommen haben - nur eben ohne "Beschwerde"). Es wäre zumindest denkbar, dass man mit entsprechendem zweiten Examen und irgendwann folgender entsprechender Besoldungsgruppe diesbezüglich etwas an Bodenhaftung verliert.

    Auch hier kann ich dir nicht zustimmen. Um für mich zu sprechen: ich habe sicher viel gefragt und viele gute Antworten erhalten, aber ich bin der Meinung, ich habe mich auch eingebracht. Ich hatte immer das Gefühl, dass da ein Austausch, ein Gespräch stattfindet. Und wenn ich konnte, hab ich was zurück gegeben. Ich bin der Meinung, dass das die meisten "Stammuser" (doofes Wort irgendwie) ebenso gemacht haben...

    Siehe oben. Du musst Dir den Schuh ja nicht anziehen. Nur würdest Du nach einer "doofen" Frage an das Forum (und einer entsprechend "doofen Antwort" seitens eines Stammusers) Dich dann noch einbringen und etwas zurückgeben?

    Gruß
    Bolzbold

    Edit: Formatierung

    Zum Thema Geben und Nehmen würde ich auch gerne noch etwas beisteuern:

    1) Die alten User bzw. die sogenannten Stammuser waren auch einmal Referendare - bei einigen ist das noch gar nicht so lange her. Auch diese User benötigten zum damaligen Zeitpunkt Hilfe und Rat und haben das auch hier erhalten.

    2) Wenn neue User und damit potenzielle spätere Stammuser hier direkt auf die Suchfunktion, auf selber Denken etc. verwiesen werden, trägt das nicht unbedingt dazu bei, dass unsere Forengemeinde wächst. So etwas schreckt ab. Langfristig bliebe dann wirklich nur noch ein elitärer Rest von Stammusern übrig.

    3) Wenn künftig jeder erst alle Threads der letzten vier Jahre durchforsten soll, bevor er eine Frage stellen darf, ist es in der Tat gar nicht so abwegig, dass die Off-Topic Threads im Vergleich zu den seriösen Anfragen stärker anwachsen.
    Das kann nicht Sinn eines Forums sein, das dem Austausch unter Lehrern und solchen, die es werden wollen, dient.

    4) Ich schließe mich einem Vorredner in dem Punkt an, dass neue User, seien es Lehramtsstudenten oder Referendare, noch nicht viel an Rat und Hilfe anzubieten haben - selbstredend. Mit der Zeit gewinnen sie aber an Erfahrung und können diese in Form von Rat und Hilfe eines Tages weitergeben. Das wiederum zeigen einige Stammuser auch Tag für Tag aufs Neue.

    5) Es gibt aktuell auch unter den Stammusern einige, die mehr Besteck als Braten, Suppen etc. an den Tisch bringen - messen wir hier mit zweierlei Maß?

    6) Was sich die Stammuser, die sich über die vermeintlich hohe Zahl an Service-Anfragen beschweren, fragen sollten, ist, ob sie nicht früher ähnlich viel und umfangreich gefragt haben (und auch ähnlich viele und umfangreiche Antworten bekommen haben - nur eben ohne "Beschwerde"). Es wäre zumindest denkbar, dass man mit entsprechendem zweiten Examen und irgendwann folgender entsprechender Besoldungsgruppe diesbezüglich etwas an Bodenhaftung verliert.

    7) Und nein, die 20+ gibt es in dem Sinne nicht. Das ist eine Bezeichnung eines Users, der mit den meisten Stammusern aneinander geraten ist und dann die Bezeichnung "Klub der 20" als Diffamierungsphrase geprägt hat. Diesen Namen haben sich die damit angesprochenen User nicht selbst gegeben. Das 20+ in der Signatur einiger User ist lediglich ein Relikt der damaligen Zeit, als es unter anderem um derartiges Schubladendenken ging und sollte demonstrieren, dass wir ja alle ganz ganz stolz waren, so böse zu sein, wie es der User beschrieb.

    Gruß
    Bolzbold

    Hallo Donna!

    Deine Aufgewühltheit ist verständlich - ebenso Deine Bedenken.

    Auf der anderen Seite ist es aber doch so, dass es Dich berührt - und Du lässt eindeutig erkennen, dass diese Schülerin bzw. Frau Dir nicht egal ist.
    Was hättest Du zu verlieren, wenn Du sie träfest?

    Es kann passieren, dass sie nicht so geworden ist, wie Du sie Dir gewünscht bzw. vorgestellt hast - mehr aber auch nicht. Dann weißt Du es, bist enttäuscht und weißt vermutlich hinterher, dass Du sie nicht nochmal treffen willst.

    Wenn ich zwischen Deinen Zeilen lese, habe ich den Eindruck, es würde Dich aber unter Umständen noch mehr "wurmen", wenn Du die Möglichkeit diese ehemalige Schülerin zu treffen ausließest.

    Aus eigener Erfahrung mit einer Person aus meinem unmittelbaren Familienkreis kann ich Dir sagen, dass es für mich besser war, die Person nochmal zu sehen, auch wenn sie nicht ganz meinen Erwartungen entsprach bzw. sich entsprechend verhielt.
    Ich hätte es mir nie verziehen, falls diese Person gestorben wäre, ich das später herausgefunden hätte und dann die Möglichkeit endgültig verpasse hätte.

    Gruß
    Bolzbold

    Also bei dem Beförderungsverfahren auf eine A15 Stelle an unserer Schule hat der Hauskandidat gegen einen externen Berwerber "verloren". Beide hatten ein "sehr gut" in ihrer Beurteilung. Letztlich entschied das Dienstalter - also dass der andere älter und länger dabei war.

    Wir haben dann gewitzelt, dass wir uns dann ja die nächsten 10 Jahre auf die faule Haut legen könnten, dann ein Jahr vor geplanter bzw. darauf spekulierter Beförderung uns dann auf einmal tierisch ins Zeug legen und auf A14/15 bewerben und aufgrund unseres Dienstalters dann anderen Leuten vorgezogen werden...

    Was ich damit sagen will: Es gibt vorgeschriebene Kriterien, wer bei der Beförderung als erstes/nächstes dran ist. Wenn die Beurteilungen gleich sind, kommt als nächstes Kriterium das Dienstalter.

    Gruß
    Bolzbold

    Zitat

    julietx schrieb am 15.12.2006 18:02:
    als sekII/I-lehrerin stelle an einer realschule annehmen? pro & contra?

    hat das hier vielleicht jemand gemacht und kann von seinen erfahrungen berichten?

    Also ich stand letztes Jahr vor der Entscheidung, als ich ein Angebot einer Realschule auf dem Tisch hatte.
    Ich habe abgelehnt - nicht weil ich zuwenig verdient hätte oder ich die Realschule als "minderwertig" abgetan hätte.
    Nein, ich wollte deswegen nicht an die Realschule, weil ich nicht umsonst so lange studiert habe und mein Sek II Examen gemacht habe, um dann auf die Oberstufe - den aus meiner Sicht "interessanteren" Teil der Schule zu verzichten.

    Heute fühle ich mich darin bestätigt, wenn ich sehe, was die Oberstufler leisten KÖNNEN oder KÖNNTEN (wenn sie wollten...).

    Gruß
    Bolzbold

    Stylez

    Danke für die Lorbeeren.

    Was die Ausschreibungen angeht, so mag der Kandidat zwar mitunter feststehen, formal ist das aber meistens korrekt, so dass man da sich kaum in eine Schule "reinklagen" kann.
    An meiner Schule ist auch die Hauskandidatin genommen worden, allerdings soll sie nach Aussage der Kollegen auch tatsächlich den besten Eindruck hinterlassen haben.

    Es gibt natürlich auch einen Zusammenhang zwischen Hauskandidaten und der entsprechenden Stellenvergabe. Wenn eine Schule einen ehemaligen Referendar einstellt, dann kennt man selbigen bereits seit zwei Jahren. Und wenn er nicht gerade eine ganz schlechte OG hat (dann wäre eine Einladung sehr sehr schwer machbar je nach Bewerberzahl - und die Auswahl dann wirklich schwierigst zu rechtfertigen).
    Das ist irgendwo nachvollziehbar, wenngleich natürlich nicht fair. Andererseits: Wenn jeder das weiß (und nicht immer stimmt die Stellenausschreibung mit der Fächerkombi der Hausreffis überein), kann man sich darauf einstellen.
    Bei der zweiten Ausschreibung sind in der Regel zum einen die Einserkandidaten weg und die Hauskandidaten ebenfalls. Dann sind die Chancen deutlich besser.

    Man kann sich darüber (sicherlich zu Recht) aufregen, ändern wird man daran aber nichts. Man kann andererseits es als (leider) gegeben hinnehmen und im Rahmen der dann noch verbliebenen Möglichkeiten unterkommen. Das dürfte spätestens bei der zweiten oder dritten Ausschreibung dann der Fall sein.

    Gruß
    Bolzbold

    Kann mich Tomislav nur anschließen - in weiten Zügen.

    Ich kenne eine Schule in L., die hat die Stelle tatsächlich von Profil her auf einen ihrer Referendare ausgeschrieben - entsprechend klar war, dass er die Stelle kriegen würde. Das ging unmittelbar aus dem Ausschreibungstext hervor.

    Meine Auswahlgespräche verliefen alle völlig unterschiedlich.

    Das erste Gespräch in Essen war eine Farce, weil man sich nicht für mich als Mensch interessierte und die Kommission gelangweilt ihre Bögen abhakte.

    Das zweite Gespräch in Mülheim war viel freier und lockerer - und eben ohne Küngelei - leider hat es dort nicht gereicht.

    Das dritte war in Krefeld und auch dort stellte man Fragen, die mehr auf die Persönlichkeit abzielten - leider auch nix.

    In Siegen war dann mein persönlicher Tiefpunkt erreicht, weil die Schule zum einen ziemlich heruntergekommen aussah und zum anderen die Kommission so etwas von unpersönliche Fragen gestellt hat - halt wie im Leitfaden des PhV. (Was sagt Ihnen der Namensgeber unserer Schule?)

    An meiner jetzigen Schule war das Gespräch super, weil ich mich als Mensch voll einbringen konnte. Dementsprechend konnte ich punkten. Als dann der Bewerber auf Platz 1 dann netterweise woanders hingegangen ist, habe ich dankend angenommen.
    War ohnehin die Schule, vor der ich vor dem Auswahlgespräch stand und mir sagte "das ist es!".

    Wenn ich mich übrigens ferner nicht irre, gibt es neben der Ordnungsgruppe noch weitere "harte" Kriterien. Ohne die in der Ausschreibung explizit erwartete Bili-Zusatzqualifikation z.B. hat man je nachdem schlechtere Karten.

    Gruß
    Bolzbold

    Liebe Lilli!

    Gemäß den Regeln dieses Forums ist es Nicht-Lehrern nicht mehr erlaubt, hier zu posten.
    Ich möchte Dich daher auf die Website http://www.schulthemen.de verweisen und Dich bitten, dort zu posten.
    Bei schulthemen.de kann im Gegensatz zu hier jeder posten und erhält in der Regel kompetente Antwort.

    Gruß
    Bolzbold

    Moin!

    Psychotherapeuten machen das genauso. Die Begründung ist, dass sie zum einen ja die Leistung zur Verfügung stellen und Du sie lediglich nicht in Anspruch nimmst und sie zum anderen ja vermutlich keinen anderen Termin kurzfristig ersatzweise an jemand anderen vergeben können.

    Bislang scheint es wohl nicht so zu sein, dass das verboten ist, sonst hätten Gerichte mit Sicherheit schon darüber entschieden.

    Gruß
    Bolzbold

    Nachdem wir also nun ausführlich festgestellt haben, dass es möglich ist hinsichtlich eines Beihilfeantrags a) im Seminar nachzufragen, b) KollegInnen zu fragen, c) zu googlen und d) hier im Forum zu fragen, können wir doch das Thema jetzt beenden.

    [Ironie ON] Ich denke, der Wink mit dem Zaunpfahl an Ines, es doch erst einmal selbst herauszufinden und das Forum nicht unerhörterweise damit zu belästigen, ist angekommen. [Ironie OFF]

    Schönen Sonntag noch!

    Gruß
    Bolzbold

    Hallo!

    Überleg Dir, wieviel Zeit Du im Ref. für die 12-14 Stunden aufwenden musstest und multipliziere das Ganze dann mit zwei.
    Du wirst feststellen, dass Du das auf diese Art und Weise nicht hinbekommen wirst.

    Eine auch nur ansatzweise genauso intensive Stundenvorbereitung ist bei vollem Deputat nicht möglich. Ich konzentriere mich stärker auf die Sek II und mache dann die Sek I. Wenn ich nach der in der Tat mitunter sehr aufwändigen Vorbereitung für die Sek II noch genug Zeit für die Sek I habe, buttere ich da dann auch noch mehr Zeit mit rein.
    Was wirklich an den Nerven zehrt, sind die Korrekturen. Das kostet Zeit, ist monotone, einsame Arbeit am Schreibtisch - und die Schüler sind am Ende sowieso nur an ihrer Note interessiert.

    Insofern ist es wichtig, Arbeitabläufe gut zu organisieren, zu rationalisieren und sich möglichst schnell von dem Perfektionswahn zu verabschieden.

    Ich habe immer noch ein schlechtes Gewissen, wann immer ich NICHT arbeite. Im Grunde ist das krank, aber das hängt auch damit zusammen, dass die Arbeit eines Lehrers im Grunde NIE wirklich getan ist. Man kann einzelne Etappen wie Klassenarbeiten schaffen. Ist dann noch Zeit übrig, könnte man ja noch aufwändiger vorbereiten, noch mehr Übungen machen, noch ausgefalleneres Material suchen etc. etc. etc.

    Man muss sich rechtzeitig am Schlafittchen packen und auch mal sagen "so, jetzt ist genug gearbeitet für heute".

    Gruß
    Bolzbold

    Hallo KSK!

    Viele Musikhochschulen geben sehr präzise an, was man für die Aufnahmeprüfung können muss - sowohl, was die Instrumente bzw. die Musikpraxis angeht als auch was die Theorie angeht.
    Teilweise gibt es sogar Übeklausuren zum downloaden, anhand derer man dann sehen kann, was verlangt wird.
    In der Regel bereiten die staatlichen Schulen nicht auf die Aufnahmeprüfung vor, doch gibt es von der Musikhochschule mitunter Dozenten, die eine solche Vorbereitung machen. Ferner gibt es ehemalige Studenten oder Berufsmusiker, die ebenfalls eine solche Vorbereitung anbieten. Je nach Finanzlage der öffentlichen Musikschulen bieten auch diese Vorbereitungskurse für die MuHo an.
    Ohne ein Studium an der Musikhochschule wird man nicht in der Oberstufe unterrichten können. Wenn man allerdings "nur" in der Sekundarstufe I unterrichten will, kann man zumindest in NRW an der sogenannten PH bzw. den Unis studieren, die Musik für die Sek I anbieten - da sind die Aufnahmebedingungen deutlich leichter.

    Ob das Latinum Voraussetzung für ein Musikstudium ist, kann man auch in den entsprechenden Studienordnungen der MuHos nachlesen, die in der Regel auf den entsprechenden Homepages veröffenltlicht sind.

    Gruß
    Bolzbold

    P.S. Ich möchte Dich aber ungeachtet dessen noch auf die Forenregeln hinweisen, die es Nicht-Lehrern eigentlich nicht gestatten, hier zu posten. Ich möchte Dich daher auf das für alle offenstehende Forum http://www.schulthemen.de verweisen, in welchem weitgehend dieselben User wie hier schreiben und Dir ebenfalls kompetente Antwort erteilen.

    Dudelhuhn

    Das Weihnachtsgeld KANN zurückgefordert werden, muss aber nicht. Wenn Du entweder eine Vertretungsstelle oder dann eine feste Stelle haben solltest, kannst Du es behalten. So war es bei mir. Ich hatte eine Vertretungsstelle und war somit immer noch beim Land beschäftigt.

    Gruß
    Bolzbold

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