Beiträge von Bolzbold

    Hallo!

    Wenn Dich Schüler grüßen, ist das doch immerhin schon einmal nett von ihnen. Ich würde freundlich zurück grüßen, und das war es dann auch. Du bist ja in dem Moment Privatperson und nicht die Lehrerin. Also ich finde das immer noch angenehmer, als wenn Schüler irgendetwas unhöfliches rufen würden oder so etwas in der Art.

    Gruß
    Bolzbold

    Zitat

    Tina_NE schrieb am 17.06.2006 13:04:
    DAs ist doch gemeinhin unsere Meinung, Bolzi!

    Aber diskutieren darf man das wohl trotzdem, oder?!??!!?

    Außerdem kann es ja sein, dass einige Forenmitglieder davon noch nichte gehört hatten.

    Dein Beitrag mutet zunächst so an, als ob du nicht die bisherigen Meinungen vertrittst...oder bin ich nur Antibiotikums-wirr???

    LG
    Tina

    Nun gut, kann man so sehen - (sowohl dass Du wirr bist als auch, dass ich das nicht deutlich genug gemacht habe, dass ich im Grunde auch Eure Meinung vertrete).
    Habe nochmal ein edit gemacht, damit es jetzt hoffentlich deutlicher wird.

    Gruß
    Bolzbold

    Leute, die GEW macht Probleme, wo keine sind. Vielleicht will sie ja von den aktuellen Problemen (z.B. in NRW) ablenken, bei denen sie gegen Frau Sommer nicht ankommt.

    Adenauer hat seinerzeit im Titaniapalast 1952 die dritte Strophe des Deutschlandliedes anstimmen lassen nach einer Rede, die er gehalten hat, und hat damit Theodor Heuss genötigt, die dritte Strophe als "alte neue" Nationalhymne anzuerkennen.

    Schon damals hatte ein nicht unerheblicher Teil der Bevölkerung kein Problem damit, diese Hymne weiter zu verwenden.

    1990 im Rahmen der Wiedervereinigung wurden auch neue Alternativen diskutiert, u.a. den Text der DDR-Hymne auf die Melodie des Haydn-Streichquartetts zu singen, weil beide Texte bis auf eine Ausnahme identisches Versmaß aufweisen. Dennoch blieb man bei der "westdeutschen Hymne". Die Kinderhymne beispielsweise wurde schon 1950 als neue Hymne diskutiert, aber abgelehnt. Das ist ein ganz alter Hut.

    Jetzt haben wir seit 16 Jahren im vereinten Deutschland diese Hymne.

    Was den Aktualitätsgehalt der Hymne angeht, so ist der Text Tradition und soll uns an alte Werte aus der Mitte des 19. Jhs. erinnern. Wieso muss man jetzt auf Biegen und Brechen etwas Neues schaffen? In wievielen anderen Hymnen dieser Welt ist der Text den aktuell? Sollen die Bürger Frankreichs heute noch auf die Barrikaden, um gegen mordgieriges Tyrannentum anzukämpfen? Wohl kaum.

    Also man kann sich auch Probleme machen, wo keine sind.
    Und die GEW sollte sich lieber um wirklich wichtige Dinge kümmern als um so einen - Entschuldigung - Scheiß!

    Gruß
    Bolzbold

    edit: wollte nochmal deutlich machen, dass ich keine abweichende Meinung habe - TinaNE hat mich ja darauf hingewiesen.

    Ich denke, wenn auf der CD das englische "r" eben "englisch" ausgesprochen wird und die Kinder es von der Lehrerin anders hören, KANN das durchaus zu Irritationen führen, vor allem dann, wenn ein Kind nachfragt.
    Was merkt sich das Kind beim Hören? Merkt es sich die Stimme auf CD oder die Stimme der allgegenwärtigen Lehrerin?

    Natürlich muss das nicht zu Ausspracheproblemen führen - aber mit C1-Qualifikation sollte man doch eine halbwegs vernünftige Aussprache haben, oder?

    Gruß
    Bolzbold

    Zitat

    Sunrise1408 schrieb am 15.06.2006 18:08:
    Aber ich hab von dem Thema eigentlich mal so gar keine Ahnung!

    LA, Sunny!

    Schön, dass Du dann trotzdem Deinen Senf abgibst, Sunny...

    Und was das Nachahmen von Akzenten angeht, ja, das mag sein, dass ich das möglicherweise kann - oder ich habe es seinerzeit einfach vernünftig gelernt und es ist sozusagen geblieben.
    Besonders lustig ist, dass ich mir mein amerikanisches Englisch zugunsten eines eher britischen Akzents abgewöhnt habe, weil die jüngeren Schüler das sonst nur schwer verstehen.
    In der Oberstufe schalte ich dann bisweilen wieder auf amerikanisches Englisch um - ein bisschen Spaß muss ja auch bei der Sache sein.

    Gruß
    Bolzbold

    Ja, aber die sind in echt beste Freunde - auch wenn das im Fernsehen anders rüber kommt.
    Netzer würde sicherlich nicht solche Schoten reißen gegenüber einem Kollegen, den er nicht mag - weil das total unprofessionell wäre. Dann hätte ich die Zusammenarbeit aufgekündigt.

    Wen es interessiert, gebe bei Wikipedia "Netzer" ein und staune...

    Gruß
    Bolzbold

    Ich schließe mich den bisherigen Vorrednern an.

    Bei mir war das so, dass ich 1991 (!) das erste und einzige Mal für längere Zeit im Ausland war und danach erst wieder 1997 während meines Studiums für drei Wochen.

    Während des Refs. (2003-2005) hat sich nie jemand über meine Sprachkompetenz beschwert - im Gegenteil. Stellt sich die Frage, ob ich jetzt ein Naturtalent bin (würde ich nicht behaupten) oder ob das in der Tat einfach Ansichtssache ist.

    Manchmal sagen Fachleiter so einen Unsinn, weil ihnen sonst nichts besseres einfällt und man die Aussprache schlecht konkret bewerten kann - somit auch Gegenargumente schwierig sind.

    In einem Punkt hat die FL aber Recht: In der Oberstufe akzeptieren Schüler eine Lehrkraft, die offensichtliche Defizite hat langfristig wirklich nicht. Methodische Defizite werden Dir mehr oder weniger verziehen, weil die ja wissen, dass Du Referendarin bist.

    Sprich doch mal mit ein paar Fachkollegen darüber und lass Dir ein Feedback geben.

    Wenn die nicht auch der Meinung sind, würde ich um das Geschwätz der FL nichts geben.

    Gruß
    Bolzbold

    Also mit dieser Frage über das Schulprogramm erwarten einige Schulen, dass man sich das vorher gründlich durchgelesen hat.

    Ich habe das in zwei Fällen sehr ausführlich getan - und das war gut so, denn da kamen teils doch recht spezielle Fragen - oder eben Fragen wie "was fanden sie an unserem Schulprogramm besonders erwähnenswert bzw. auffällig".

    Wenn man zu allgemeineren Fragen darauf auch Bezug nehmen kann, ohne dass man direkt drauf angesprochen wird, macht das auch einen guten Eindruck.

    Gruß
    Bolzbold


    Also:
    zu 1) Das "verlorene Geld" kriegst Du auch später nicht zurück.

    zu 2) Du kannst die 5km (einfache Strecke) absetzen. Wird aber nicht viel bei herauskommen.

    zu 3) Das habe ich mehrmals gecheckt und es ist so, dass wenn man sich ein Arbeitszimmer teilt, man es auch nur zur Hälfte (pro Nase) absetzen kann.

    zu 4) hier ein Auszug aus der Homepage des Arbeitsamtes:

    Zitat


    Seit Januar können mehr Familien auf Kindergeld hoffen - Kinderzuschlag aber erst ab 2005
    Nachdem der Nachwuchs bislang nur bis zu einem Einkommen in Höhe von 7.188 Euro kindergeldberechtigt war, wurde dieser Betrag jetzt auf 7.680 Euro erhöht. Vom Einkommen des Kindes wird aber noch der Arbeitnehmer-Pauschbetrag von 920 Euro (2003: 1.044 Euro) abgezogen, womit ab 2004 bis zu einem Bruttoeinkommen von 8.600 Euro ein Anspruch auf Kindergeld besteht (bisher 8.233 Euro).
    Beim Nachweis höherer Werbungskosten als 920 Euro im Jahr (etwa wegen der Fahrt zum Arbeitsplatz oder der Berufsschule) wird der höhere Betrag vom Bruttoeinkommen abgezogen. Liegt das Einkommen des Kindes aber nur einen Euro über dem Grenzbetrag, wird das Kindergeld für das gesamte Jahr abgelehnt beziehungsweise zurückgefordert. Dies führt zu einem Verlust von bis zu 2148 Euro jährlich.

    Ich bezweifle mal, dass Du bei 5km so viel abziehen können wirst, dass Du das vom Bruttoeinkommen abziehen kannst, um noch KG zu kriegen. Riecht danach, als würdest Du es nicht mehr bekommen.

    Gruß
    Bolzbold

    edit: Sachfehler Entfernungspauschale korrigiert

    meike

    Hört sich gut an.

    Die Sache ist nur, dass ich mit dem Deal ja sozusagen in Vorkasse gehe und der Schüler ja auf der Basis seines Gewissens dann sehen muss, ob er sich daran hält oder nicht.

    Die Idee ist im Grunde nicht verkehrt, denn wenn er nicht daran arbeitet, kriegt er natürlich erhebliche Probleme in der 12.

    Ich lass mir das mal durch den Kopf gehen.

    Gruß
    Bolzbold

    Also wenn ich im Ref 12000 Euro im Jahr (Besoldungsgruppe L13) verdiene, wie kann ich da - selbst bei 2 Jahren Ref - auf 5000 Euro WK kommen?

    Nebenbei:
    Was Bücher und Material angeht, so fällt das effektiv ja nur mit 20% des Anschaffungspreises ins Gewicht. Insofern ist es ein Trugschluss zu glaube, das Finanzamt würde einem quasi das ganze Material sponsorn.

    Gruß
    Bolzbold

    Er hat Englisch GK gewählt - möglicherweise habe ich ihn dann im nächsten Schuljahr wieder, weil ich einen GK 12 bekomme.

    Würde er die 11 wiederholen, wäre die Chance auch groß, dass ich ihn habe, weil ich sowohl einen GK11 Englisch als auch einen GK11 Geschichte bekomme...

    Die Frage ist halt, ob er es mit seinem bisherigen Engagement in der 12 packt - und das wage ich zu bezweifeln.

    Gruß
    Bolzbold

    Zitat

    Maria Leticia schrieb am 11.06.2006 12:27:
    Hallo Bolzbold,

    beim Lesen deines Threads stoße ich mich an deinen Angaben zu den Wortzahlen in seinen Klausuren am Anfang der 11. 250 Wörter in einer Klausur über eine Doppelstunde finde ich sehr wenig. Es mag dafür unterschiedliche Ursachen geben, jedoch drängt sich mir der Eindruck auf, dass die Probleme in Englisch sich möglicherweise eben nicht nur auf das Mündliche beschränken.

    LG
    Maria Leticia

    Völlig richtig. Die beiden Klausuren des ersten Halbjahres waren 4- bzw. 5. Mündliche Mitarbeit gleich null. Was die Klausuren angeht, so ist das Dilemma, dass es ein Extremfall zwischen einem guten Fehlerquotienten aber grottigem Stil (nur Basisvokabular und aneinandergereihte Hauptsätze) ist.

    Tatsache ist aber, dass er sich von der dritten Klausur (auch 5) zur vierten Klausur (4+) gesteigert hat. Mündlich hat er sich glaube ich ganze zweimal im Quartal beteiligt - keine HA vorgelesen, keine HA abgegeben (abgesehen davon waren die HA bei ihm auch immer sehr kurz, was m.E. nicht an Faulheit sondern an mangelndem Ausdrucksvermögen liegt bzw. dass er zu den Punkten einfach nichts sagen kann).

    Insofern hat er schon gravierende Defizite.

    Gruß
    Bolzbold

    Danke für das Feedback!

    Ist eine Wiederholung sinnvoll?

    Das kann man so oder so sehen.

    In der 12 steigen die Anforderungen - ein Junge, der den Mund nicht aufbekommen hat bis jetzt, woher soll er das plötzlich hinbekommen?

    Ich denke, er muss im Wesentlichen an sich selbst arbeiten - da wäre eine Wiederholung vielleicht (!) sinnvoll, weil er mit bekanntem Stoff arbeiten kann und somit einen leichten Vorteil hat. Vielleicht traut er sich dann mehr und schafft es dann, dies in die 12 mitzunehmen.

    Wenn er jetzt versetzt würde und in die 12 käme, weiß ich zwar, dass er viel arbeiten würde, aber das bringt ihm meines Erachtens nicht wirklich viel, weil er sich selbst zu sehr im Weg steht. Seine Leistungsfähigkeit und sein Einsatz zweifle ich ja noch nicht einmal an - aber wenn ein Schüler innerhalb eines Jahres nicht kapiert hat, dass die SoMi-Note 50% zählt...

    Gruß
    Bolzbold

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