Beiträge von Bolzbold

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    Jooge schrieb am 21.02.2006 16:11:
    Hallo!

    Ich habe eine Frage zur unterschiedlichen Bezahlung von Realschullehrern in RLP und NRW. Ich weiss, dass Realschullehrer in RLP nach A13 bezahlt werden, in NRW nur nach A12.
    Meine Frage:
    Wie werde ich bezahlt, wenn ich mein Ref in NRW gemacht habe und danach in RLP arbeite?

    Schwierigkeiten, die sich durch Bundeslandwechsel und eventuelle Nichtverbeamtung ergeben mal ausgeblendet...

    Gruß,
    Jooge

    Die "Herkunft" ist unerheblich. Du wirst vom Land für die Tätigkeit in diesem Land bezahlt. Das zählt.

    Gruß
    Bolzbold

    Also ich stelle natürlich auch fest, dass ich einige SchülerInnen mehr und andere weniger mag. Das ist ja umgekehrt nicht anders. Wenn Menschen aufeinander treffen, können sie sich entweder "riechen" oder eben nicht. Das gilt ebenso für das Lehrer-Schüler-Verhältnis.

    Was ich jedoch ganz bewusst zu vermeiden versuche, ist, dass das in die Note mit einfließt. Natürlich kann ich mich von unbewussten Mechanismen nicht freisprechen, wenn man jedoch weiß, wie die Sympathie den Blick trüben kann, dann kann man sich einigermaßen davon befreien.

    Ich habe aus eigener Erfahrung schon festgestellt, dass ich kein Problem damit habe, einem Schüler eine gute oder sehr gute Note zu geben, wenn die Leistung stimmt. Da ist mir meine Sympathie oder Antipathie völlig wurscht - und das gilt für beide Richtungen. Schüler, die ich mag, können genauso eine fünf bei mir bekommen wie Schüler, die ich nicht mag, eine eins bekommen können.

    Das teile ich allen meinen Schülern zu Beginn eines jeden Schuljahres explizit mit, damit sie wissen, woran sie sind. Das macht aus meiner Sicht viele Schüler authentischer, sie schleimen weniger, sagen dafür aber auch mal ihre Meinung. Letzteres ist auch gut so - jeder Schüler bei mir weiß, dass man für das sagen der eigenen Meinung über mich als Lehrer keine bessere oder schlechtere Note bekommt.

    Gruß
    Bolzbold

    Zitat

    Remus Lupin schrieb am 13.02.2006 22:22:
    Die Einhaltung von Regeln erfordert zunächst immer mehr Arbeit. Dann aber fügen oder trollen sich die Trolle meist. Trollen darf nicht funktionieren.

    Gruß,
    Remus

    An dieser Stelle möchte ich aber betonen, dass ich Enja nicht als Troll bezeichnen würde. Nur um allen Missverständnissen vorzubeugen. Damit würde man ihr Unrecht tun.

    Gruß
    Bolzbold

    Zitat

    Enja schrieb am 13.02.2006 21:18:
    Meike hatte sich eigentlich nach meinem Eindruck ganz bewusst und durchaus mutig geoutet. Außerdem scheint sie auf ihre Schule stolz zu sein. Wenn man da mein Kind praktisch psychiatriereif geschossen hat, dort immer noch dieselben Leute agieren, Meike das in Ordnung findet und im Zweifelsfall sogar meint, die Schüler trügen dafür die Verantwortung, macht mich das zornig. Für uns Eltern ist das kein Spiel. Es gefährdet unsere Kinder.

    So, bevor Du so etwas behauptest, weist Du das bitte ganz konkret am Text nach.

    Zitat


    Das ständige Erklären, meine Erlebnisse seien erfunden, ist extrem schmerzhaft. Nicht nur, dass man meine Kinder massiv gefährdet, nein, man macht sich auch noch drüber lustig. Ich habe das schon mehrfach geäußert, aber niemand nimmt es zur Kenntnis.

    Es kommt nun einmal so rüber. Das habe ich Dir auch erklärt. Es klingt unglaubwürdig, wenn Du zu jeder x-beliebigen Situation ein eigens Erlebnis beibringen kannst. Ansonsten verweise ich auf die Reaktionen der jeweils anderen Poster.

    Zitat


    Vielleicht sollte ich doch zu emgs wechseln. Wie kommt es nur, dass ich fürchte, den Herrschaften dort auch nicht ins Konzept zu passen? Weil ich nämlich immer noch versuche, mit dem deutschen Schulsystem klarzukommen.

    Das ist einerseits ehrenvoll, andererseits eine Selbstverständlichkeit.

    Zitat


    Bis alle meine Kinder tot oder in der Psychiatrie sind? Und könnte ich dann auf euer Mitgefühl rechnen oder fändet ihr es immer noch lästig? Und im Gegensatz zu euren Steuertricks und Hochzeitsplänen Spam?

    Findest Du nicht, dass Du da etwas übertreibst? Wieviele Kinder werden nachweislich vom deutschen Schulsystem psychatriereif geschossen oder in den Tod getrieben? (Gut, jedes einzelne ist eines zuviel, aber wieviele sind es effektiv, als dass es Dich dazu berechtigt gleich eine solche Hysterie zu verbreiten?)

    Und was Steuertricks und Hochzeitspläne angeht, so finden die sich für gewöhnlich im Off-Topic Bereich - nämlich dort, wo sie hingehören.
    Was den Exkurs mit dem Handy angeht, so war er nicht mehr auf Doris Ursprungsthema bezogen - ebenso die Folgepostings.

    So, und jetzt komm bitte mal runter.

    Gruß
    Bolzbold

    Zitat

    alias schrieb am 12.02.2006 23:25:
    Einzig wirksame Maßnahme - und da muss ich mich auch am Riemen reißen - es ist leider zu oft verführerisch...:

    Don't feed the trolls.

    Das wäre dann ja auch eine "Ignore"-Funktion
    :D

    Gute Idee.

    Somit schalten wir jeweils unsere ganz individuelle "ignore"-Funktion ein und füttern sich langweilende Ingenieurinnen/Architektinnen nicht mehr.

    Gruß
    Bolzbold

    Zitat

    Britta schrieb am 11.02.2006 12:07:
    Abgesehen von der vorigen Generation: Mein Schwager und seine Frau - knappe 30 und allen Ernstes komplett eingerichtet in Eiche rustikal. Und sie finden das gut so... ?(

    Wenn ich mir das Möbelsortiment bei Quelle so ansehe, sollte es einem ja nicht schwer fallen, seine Wohnung im "Seniorenstil" einzurichten. *schüttel*

    Nene, das muss nicht sein. Eiche rustikal...

    Gruß
    Bolzbold

    So ein Mist!

    Ich habe die Short Story in drei Teile unterteilt und finde mein Original nicht mehr. Die Schüler haben den ersten Teil gelesen und der zweite Teil ist mir abhanden gekommen.

    Hat jemand die Short Story zufällig eingescannt und kann sie mir heute mailen?

    Danke im voraus!

    Gruß
    Bolzbold

    Zitat

    gudsek schrieb am 08.02.2006 19:01:
    Kannst du mich verstehen, Bolzbold??

    Ich Dich schon, aber Du mich nicht.

    Es ging um die Haltung des Lehrers. Ich wollte damit sagen, dass es dem Lehrer nun wirklich hätte wurscht sein können, wenn Dein Sohn entsprechend früher nachsitzt.

    Er will Deinen Sohn durch Nachsitzen bestrafen - und da ist es im Grunde wurscht, wann es ist.

    In anderen Worten: Der Kollege soll sich nicht so anstellen. Du hast ja zum Ausdruck gebracht, dass Du grundsätzlich "kooperierst". Mehr kann er nicht verlangen.

    Gruß
    Bolzbold

    Zitat

    Enja schrieb am 08.02.2006 18:55:
    Zum Einzelkämpfer, der keine Kritik verträgt und keine Hilfe annimmt. Stattdessen lieber zum Alkoholiker wird und im Unterricht weint.
    Grüße Enja

    Och ne, nicht schon wieder...

    ...muss das immer SO zugespitzt werden?

    Nur zur Ergänzung: Wieviele Eltern(paare) sind denn in der Erziehung Einzelkämpfer?

    Gruß
    Bolzbold

    Zitat

    gudsek schrieb am 08.02.2006 17:21:
    Ich habe heute früh meinem Sohn einen Brief mitgegeben, in dem ich darum gebeten habe, im Anschluß an den Unterricht nachsitzen zu lassen, da es aus organisatorischen Gründen um die angegebene Uhrzeit nicht möglich ist (15.00 - 16.30 Uhr!).
    Der Lehrer hat zurückgeschrieben, dass er nicht von der Uhrzeit abweicht, weil er die betreffenden Kinder bestrafen will.
    gudsek

    Tja, dann hast Du jetzt mehrere Möglichkeiten:

    1. Du nimmst es hin
    2. Du schickst Deinen Sohn nicht zum Nachsitzen (ob er dann "krank" ist oder nicht, wäre noch eine taktische Alternative)
    3. Du legst der Schulleitung Deine Position dar und erhebst Einspruch gegen diese erzieherische Maßnahme mit obenstehender Begründung

    Gruß
    Bolzbold, der sich gerade fragt, wieso es hinsichtlich der Strafe ein Unterschied zwischen "frühem" und "spätem" Nachsitzen geben soll...

    Zitat

    Enja schrieb am 08.02.2006 18:30:
    Ich wiederhole hier die Thesen unserer Kultusministerin. Ich hoffe, sie denkt sich irgendwas dabei.

    Ich fände es gut, wenn Lehrer von vornherein schon daran gewöhnt würden, im Falle von Problemen mit anderen zu kooperieren. Weg vom Einzelkämpfertum also.

    Grüße Enja

    Sie sind aus ihrer Ausbildung heraus grundsätzlich daran gewöhnt. Sowohl im Studium als auch im Ref. arbeiten die künftigen Lehrer doch in der Regel zusammen.
    Viel interessanter wäre es herauszufinden, was den Teamworker zum Einzelkämpfer macht.

    Gruß
    Bolzbold

    Zitat

    Flexi schrieb am 08.02.2006 16:40:
    In den 80er war vieles Mode. Legasthenie als Mode zu bezeichnen halte ich persönlich für eine Beleidigung und Bagatellisierung der Problematik und leider entspricht so ein Satz genau dem, was man aus diesen Worten lesen kann, dem, was Eltern und betroffene Kinder tagein tagaus oft Jahrelang erleben und erleiden müssen. 8o

    Nun, hier müssen wir zwischen meinem Eindruck über eine Sache aus den 80ern und meiner persönlichen Meinung zu Legasthenikern differenzieren. Diese sind nämlich alles andere als identisch.
    Mag sein, dass ich das nicht deutlich genug klar gemacht habe.

    Ich hege auch keine Aversion gegen Teile der Elternschaft. Allenfalls hege ich eine Aversion gegen die von mir geschilderte Einstellung von Teilen der Gesellschaft, dass die Schule als Therapieanstalt der Gesellschaft herhalten muss.

    Gruß
    Bolzbold

    Zitat

    Hermine schrieb am 08.02.2006 14:19:
    Ach, und du glaubst dadurch werden aus ungeeigneten Lehrern geeignete Lehrer?
    Deshalb hat ein Lehrer trotzdem nicht die Zeit sich in allen von den Eltern geforderten Belangen (LRS, HB, Lega, Dyskalkulie) zum Experten auszubilden- und solange nicht jeder Lehrer genau den Anforderungen der Eltern entspricht, wird er in deren Augen auch maximal bedingt ein guter Lehrer sein. Viele meine Kollegen waren davor in Jugendarbeit, Sportvereinen etc. tätig- mehr Praxis geht doch gar nicht mehr!
    Grüße, Hermine

    Man sollte sich ferner einmal fragen bzw. ansehen, in wievielen Fällen eine solche "Störung" bzw. Auffälligkeit überhaupt vorliegt. Ich habe den Eindruck, dass nachdem Legasthenie in den 80ern Mode war, jetzt die ganzen anderen Begriffe in Mode gekommen sind.
    Die Kinder sind nicht "kranker" oder "verhaltensauffälliger" als damals. Und falls das doch so sein sollte, dann liegt es zumindest nicht ursächlich an den Lehrern. Die Aufgabe letzterer ist es natürlich, angemessen damit umzugehen.

    Leider ist für einige Eltern die Schule immer noch "Therapieanstalt" für das, was sie selbst möglicherweise in den ersten drei Jahren, in denen sie ohne Kontrolle, Ausbildung etc. auf ihre Kinder einwirken konnten, verbockt haben.

    Die Schule trägt ein hohes Maß an Verantwortung in dieser Gesellschaft - aber sie kann und darf nicht zum Reparaturbetrieb derselben werden.

    Gruß
    Bolzbold

    Hallo Dudel!

    Hast Du mal die üblichen Schulbuchverlage (Klett, Cornelsen etc.) abgeklappert? Die haben teilweise englische Werke - allerdings für den britischen Schulbetrieb. Ist sicherlich nicht dolle, aber geht zur Not.

    Dann gibt es doch von Klett "Geschichte & Geschehen Exempla", von denen sich ein Band komplett mit der Antike befasst.

    Ich durfte das im Ref auch in der 11 unterrichten - allerdings auf Deutsch.

    Ansonsten blieben noch englische Historiker (mir fällt spontan nur keiner ein), die noch ggf. als Quelle herhalten könnten.

    Gruß
    Bolzbold

    Also ich hatte vor einem Jahr die Situation, dass ich nur eine volle Vertretungsstelle hatte und keinen müden Euro an Erspartem.

    Ein Kredit für einen Autokauf kam für mich nicht in Frage. Zum einen hat meine Bank nicht mitgespielt, zum anderen wollte ich mich nicht über Jahre hinweg mit 20.000 Euro oder so verschulden.

    Somit habe ich ohne Anzahlung vor einem Jahr meinen Toyota Yaris geleast. Man mag über Leasing denken, was man will, aber es hat auch Vorteile. Ich kriege ein neues Auto, zahle quasi eine Nutzungsgebühr und kann das Auto nach vier Jahren zurückgeben. Somit habe ich die Probleme mit Wiederverkaufswert etc. nicht.

    Einziger Nachteil ist die vereinbarte Kilometerleistung im Vertrag. Ich habe im Nachhinein mit 20.000km/Jahr etwas zu niedrig gegriffen. Naja, wird schon hinhauen.

    Gruß
    Bolzbold

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