Beiträge von Bolzbold

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    volare schrieb am 30.11.2005 16:48:
    Eine Sauerei ist das. Warum muss man einem Prüfungskandidaten das Kolloquium noch antun, wenn doch aufgrund der beiden Stunden vorher schon klar ist, dass es einen nicht mehr retten kann? Solche Kommissionen gehören
    Reine Schikane!!!

    GRRRRRR!
    volare

    Einerseits stimmt das. Offiziell darf aber die Kommission unsere Vornoten nicht kennen. Hielten sie sich daran, müssten sie das Kolloquium auch durchführen, es sei denn, die beiden Stunden wären im Schnitt nicht mindestens 4,0.
    Formal ist das also korrekt abgelaufen.
    Wenn also die Stunden im Schnitt 4,0 waren und aber mit den Vornoten dann schlechter, dann muss man u.U. ins Kolloquium und erfährt dann hinterher trotzdem, dass man durchgefallen ist.

    Das ist pervers - da stimme ich zu - aber formal korrekt.

    Gruß
    Bolzbold

    Also ganz ehrlich: Das finde ich unmöglich.
    Ein Kind, das ohne viel Arbeiten einen Schnitt von 2 hat ist nicht notwendigerweise faul bzw. ist offenbar sehr begabt, dass es nicht viel arbeiten muss. (War ich in der Grundschule auch).
    So, wo ist rein leistungsmäßig die Begründung für eine Realschulempfehlung? Oder geht es Dir tatsächlich um DEIN Prinzip?
    Du verteilst hier Zukunftschancen! Willst Du das Kind bestrafen, weil es aus Deiner Sicht nicht fleißig genug ist? Muss es denn eine Art "Mindestfleiß" zeigen, wenn es mit dem aktuellen Lernstoff problemlos klarkommt?
    Vielleicht wäre das Kind fleißig, wenn die Anforderungen bzw. die Herausforderungen höher wären.

    Insofern hast Du zurecht Kopfschmerzen. Du hast das Kind aufgrund Deiner persönlichen Einstellung und nicht aufgrund seiner fachlichen Leistung bewertet - und das bei einem so wichtigen Schritt - die weiterführende Schule!

    Also ich würde das korrigieren.

    Gruß
    Bolzbold

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    Mel schrieb am 29.11.2005 18:19:
    "Mein schönstes Weihnachtgeschenk habe ich doch schon. DICH!" *schnief*
    LG Mel

    Hmmm...
    ...will auch eines Tages so ein Weihnachtsgeschenk...
    ...muss ich mal an das Christkind schreiben...

    Gruß
    Bolzbold

    Hört sich plausibel - und natürlich dann für Dich auch noch extrem ärgerlich an. Aber ich denke mir auch, dass Du einen Großteil der Lohnsteuer doch dann im nächsten Jahr zurückbekommst, oder?

    Gruß
    Bolzbold

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    Mel schrieb am 29.11.2005 17:36:
    Ganz ehrlich, ich bin gerade fast vom Stuhl gefallen, als ich meine Bezügemitteilung gesehen habe. Von 700 € Weihnachtsgeld bekomme ich gerade mal - 120€ raus und hipp hipp hurra- das ist genau der Betrag, den die Krankenkasse von mir bekommt. Ich bin echt gefrustet! Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass ich verheiratet bin. Ich bin soooooo sauer!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    X(

    Äh, bevor Du Dich aufregst, könntest Du möglicherweise einmal erklären, wie sich das konkret zusammensetzt?

    Auf Deiner Bezügemitteilung müsste das doch stehen, oder?

    Gruß
    Bolzbold

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    Anja_T. schrieb am 29.11.2005 17:36:
    Hallo,
    ich hatte heute meine Prüfung, habe den Pürfungstag heute bestanden. Aufgrund meiner Vornoten jedoch, bin ich im Endeffekt durchgefallen. Mein Seminarvertreter konnte mir nicht sage, wie es jetzt weiter geht, wie es mit der Verlängerung etc. aussieht.
    Hat jemand da schon die gleiche oder eine ähnliche Erfahrungen gemacht?

    Danke, Anja

    Hallo Anja!

    Erst einmal , denn das ist echt eine doofe Situation.
    Ich würde aber einmal behaupten, dass rechtlich gesehen "durchgefallen" gleich "durchgefallen" ist - egal wie sich die Noten effektiv zusammensetzen.
    Verlängern solltest Du wohl können.

    Kopf hoch - beim zweiten Anlauf klappt es!

    Gruß
    Bolzbold

    Also es ist definitiv ein Trochäus mit Auftakt. Alles andere würde keinen Sinn machen. Ferner mag es sein, dass man HIER mit einer betonten Silbe aufhört, das ist aber nicht immer so.

    Zitat


    Sage ich Jambus, habe ich aber z.B. in der letzten Strophe
    Viel TAUS|end BLAN|ker TROP|fen SPIEL

    Rechnerisch würde das passen, aber wie würde sich das denn anhören, wenn nach jedem Jambus eine kleine Pause gemacht würde? Schließlich gehören die entsprechenden Hebungen und Senkungen doch zusammen.
    => Viel TAUS *Pause* end BLAN *Pause* ker TROP *Pause* fen SPIEL

    Klar ist doch, dass die Worte Tausend, blanker und Tropfenspiel zusammengehören. Die würden durch den Jambus anstelle des auftaktigen Trochäus auseinandergerissen werden.
    Ein weiteres Indiz für einen Auftakt wäre noch, dass der Auftakt "viel" ja auch weggelassen werden könnte, ohne dass sich das Versschema ändert. Finge das Stück mit einem Jambus an, wäre das nicht möglich.

    Für die Schüler wäre es eine Hilfe, wenn sie beim skandieren erst einmal die zwei- und mehrsilbigen Wörter mit Vershebungen und -senkungen versehen. Dann kristallisiert sich schnell heraus, welches Versmaß das jeweils ist.

    Gruß
    Bolzbold

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    Aktenklammer schrieb am 27.11.2005 12:22:
    Kennt ihr eine gut nachvollziehbare Regel, wie man beim Metrum die Taktstriche einfügt? Warum ist ein Auftakt ein Auftakt und nicht Teil z.B. des Jambus?

    Also ich würde spontan sagen, dass das mit den Wortsilben zu tun hat. Wenn ein einsilbiges Wort am Anfang steht und danach ein zweisilbiges folgt, welches auf der ersten Silbe betont wird (z.B. "Am Abend"), dann würde es komisch klingen, wenn "am" als Teil des Jambus mit "Ab-" zusammengezählt würde. Somit wäre dann "am" eine unbetonte Silbe am Anfang und dann würde "Abend" als Trochäus folgen.

    "Am Brunnen vor dem Tore" wäre auch so eine Zeile, wo die Musik beispielsweise "Am" als Auftakt nimmt und "Brun-" dann auf den ersten Schlag des ersten (vollständigen) Taktes kommt.

    Gruß
    Bolzbold

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    silja schrieb am 26.11.2005 23:10:
    Manchmal habe ich aber das Gefühl, sie wollen gar nicht verhüten und lassen es darauf ankommen.

    Und genau DAS ist der Punkt.

    Ich wage einmal folgende Thesen dazu aufzustellen:

    a) Viele Jugendliche sind bei ihren Sexualkontakten nicht "aktiv" aufgeklärt, d.h. sie wissen nicht, wie sie aktiv verhüten können.

    b) Viele Jugendliche verdrängen die Gefahr einer Schwangerschaft und lassen es in der Tat darauf ankommen.

    c) Viele Jugendliche überblicken die Konsequenzen ihres Handelns noch nicht - erst mit einer Schwangerschaft merken sie dann, dass sie die Konsequenzen jetzt im wahrsten Sinn des Wortes zu tragen haben.

    d) Viele Jugendliche haben quasi "unvorbereitet" ihren ersten Sexualkontakt, d.h. selbst wenn sie wissen, wie sie verhüten, nimmt das Mädchen entweder noch nicht die Pille oder der Junge hat kein Kondom dabei etc.

    Gruß
    Bolzbold

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    Aktenklammer schrieb am 24.11.2005 15:16:
    Ich wäre für Köln oder Bonn - damit Sunny mich kennen lernen kann

    Ich fürchte auch, dass Koblenz für die "Ruhrpottler" (LAAanja, Birgit, Tiggy) und für schulkind (NDS) deutlich zu weit ist, oder?

    Wie gesagt, ich würde zur Not auch nach Koblenz fahren, aber die "Stammbesetzung" dort zusammenzukriegen wird wohl schwierig werden.

    Gruß
    Bolzbold

    Zitat

    Sunrise1408 schrieb am 24.11.2005 14:58:
    Hey, wir können us doch auch alle an einem Ort treffen. Von mir aus auch Köln oder Bonn. Wobei das unseren Leuten aus dem Norden wohl nicht gut passt!
    Was sagen denn die andern dazu (Bolzi, Tiggy, Birgit, Schulkind, AK, LAA und so weiter)

    horrorwichteln find ich auch in ordnung! SPAß!!!

    Äh, also an mir soll es nicht scheitern. Ruhrpott und Köln/Bonn sind für mich gleich weit entfernt.

    Gruß
    Bolzbold

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    Dudelhuhn schrieb am 24.11.2005 11:27:
    Im Moment gibt es aber auch noch viele Kollegen, die einfach "nur" Sachfachunterricht auf Englisch machen, weil sie sich niemals eingehender damit beschäftigt haben, welchen Mehrwert bilingualer Unterricht haben sollte. Ist nicht negativ gemeint (kann ja trotzdem guter Unterricht sein), sollte man aber auch nicht unter den Tisch kehren.

    Hmmm, wieso fällt mir da automatisch wieder Otten/Wildhage "Praxis des bilingualen Unterrichts" ein...

    Gruß
    Bolzbold

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    strelizie schrieb am 23.11.2005 19:52:
    Hallöle miteinander,

    aus gegebenem Anlass (wir überlegen gerade ob unsere Tochter in den bili-Zug soll) habe ich mal eine Frage (reine Neugierde ;) :(
    Welche Ausbildung haben eigentlich die Lehrer, die ein Fach (bei uns Erdkunde, Bio und Geschichte) bilingual unterrichten? Sind das Fachlehrer, die zusätzlich Englisch "lernen"? Oder Englischlehrer, die sich in ein anderes Fach vertiefen? Ich denke mal, "normale" Fächerkombinationen (ohne bili) wie Englisch/Erdkunde, Englisch/Bio oder Englisch/Geschichte sind doch bestimmt eher selten. Gab es bei uns früher jedenfalls nie.

    Achja, es handelt sich um Gymnasium und Ba-Wü.
    Und dankeschön schon mal.

    In NRW gibt es Seminare, die bilinguale Ausbildungsschwerpunkte haben. Lehrer mit der Fächerkombi E/Ge oder F/Ek können zu Beginn des Referendariats wählen, ob sie an einer solchen Ausbildung teilnehmen.

    Ich habe mit meinen Fächern E/Ge selbst eine solche Ausbildung gemacht.
    Inhalte der Ausbildung sind neben dem Fachunterricht vor allem die Besonderheiten des bilingualen Sachfachunterrichts sowie die daraus resultierenden Implikationen für die Unterrichtsvorbereitung und -durchführung.

    An vielen Schulen werden mangels entsprechend ausgebildeten Lehrern auch Englischlehrer für die bilingualen Sachfächer eingesetzt, die das Fach dann sozusagen fachfremd unterrichten.

    Gruß
    Bolzbold

    Zitat

    Sunrise1408 schrieb am 22.11.2005 13:29:
    In der PVO Lehr II hab ich leider nix zum Thema Täuschungsversuch gefunden. Weder bei Hausarbeit, noch bei Prüfungsunterricht, geschweige denn bei Unterrichtsbesuchen!

    ich bin dämlich, dämlich, dämlich!

    Also ich denke auch, dass sich das mit dem Täuschungsversuch auf die Gegenstände der Prüfung bezieht. (UPPs, Examensarbeit, Kolloq). Es würde mich nicht wundern, wenn schon viele andere Leute vor Dir auf bereits bestehende Entwürfe zurückgegriffen haben.

    Gruß
    Bolzbold

    Liebe Hermione!

    Ich habe sage und schreibe in der 11 ein halbes Jahr in den USA verbracht (das ist jetzt 14 Jahre her). Während des Studiums war ich gerad einmal drei Wochen in den USA (das ist jetzt 8 Jahre her). Trotzdem hat es gereicht - auch für den Bili-Unterricht.
    Ich habe trotzdem problemlos meine bilinguale Ausbildung hinter mich gebracht und meine Sprachkompetenz ist von meinen Fachleitern nie bemängelt worden sondern im Gegenteil sogar gelobt worden.

    Was Du während eines Auslandsaufenthaltes lernst, das ist vor allem Umgangssprache bzw. gesprochene Sprache. Fachtermini für z.B. bilingualen Geschichtsunterricht lernst Du dort nicht.
    Auch jetzt mit meiner vollen Stelle unterrichte ich Politik bilingual und habe dort sprachlich keine Probleme - Fachtermini muss ich eben nachschlagen.

    Also mach Dir mal keine Sorgen darüber. Was man bei Deinen Beispielen aber sehen kann, ist, dass Deine Dozentin offenbar von Dir als sehr kompetent angesehen wurde, aber sie sich selbst als nicht ausreichend kompetent betrachtete. So gesehen ist es also alles eine Sache der unterschiedlichen Eigen- und Fremdwahrnehmung.

    Gruß
    Bolzbold

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    leila schrieb am 20.11.2005 14:21:
    Soweit ich weiß, dürfen Schulleiter auch Kopien beglaubigen, oder?
    Dann spart man sich das Gerenne zur Stadt....

    LG Leila

    Ich habe im Ref. auch alles von meinem Schulleiter bzw. seinem Stellvertreter beglaubigen lassen. Hat nie Probleme gegeben. Auch nicht bei der Bewerbung auf eine schulscharfe Stelle.

    Gruß
    Bolzbold

    Zitat

    Super-Lion schrieb am 20.11.2005 14:13:
    Schreib' doch einfach an Lagnese.
    Von der Postbank wollte ich auch den akutellen Spot zur Kredit-Bewerbung. Habe ihn als Hörversion und Film per Mail bekommen.

    Gruß
    Super-Lion

    Danke. Ich hätte noch dazu sagen sollen, dass ich auch das bereits getan habe. (Wäre halt schön gewesen den Spot morgen schon einsetzen zu können...).

    Gruß
    Bolzbold

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    Hermione schrieb am 20.11.2005 14:10:
    Hi ihr,
    ich bin gerad in meinem Auslandsjahr in England und es gefällt mir total gut! (Ich studiere in D Englisch und Geschi auf Sek II und I.)
    Obwohl ich in ner englischen WG wohn mit super netten Leuten und obwohl meine Kurse sehr spannend sind hab ich das Gefühl das Jahr hier wird nie reichen um mich vor nen LK zu stellen. Ich ueberlege deshalb noch mit nem Teaching Assistant Programm in die USA zu gehen, für 6 Monate. Dann würde ich aber ein Urlaubssemester nehmen müssen und dann werd ich später fertig. Ich mein, das heißt auch Erfahrung im Klassenraum. Was meint ihr dazu?
    Liebe Grüße von Hermione.

    Hallo Hermione!

    Deine praktischen Sprachkenntnisse werden auf alle Fälle reichen. Was viel wichtiger ist, sind Deine fachlichen Kenntnisse. Du wirst ja sicherlich an der Uni auch schon gemerkt haben, dass im Englischstudium die Sprachpraxis bzw. die Sprachkenntnisse nicht unbedingt die wesentlichen Bestandteile sind. (War zumindest bei mir so).
    Es ist viel wichtiger einen fachlichen Background zu haben - wenngleich dieser auch Sprachkenntnisse umfasst.
    Wieso denkst Du, dass Du Dich einem LK nicht stellen könntest?

    Du wirst vor allem an Deiner Fachkompetenz und Deiner pädagogischen Kompetenz gemessen. Wenn Deine Aussprache jetzt nicht perfekt ist oder Du nicht jedes Wort im Englischen kennst, interessiert das die Schüler im Vergleich zu den beiden anderen erwähnten Bereichen herzlich wenig.

    Gruß
    Bolzbold

    Hallo Ihr Lieben!

    Ich halte gerade eine Unterrichtsreihe zum Thema Werbung im Politikunterricht.
    Dazu würde ich gerne den alten Langnese Magnum Spot zeigen, bei der "Man(n) Prioritäten setzen muss".
    Das ist der Spot, wo ein Pärchen wild knutscht und sie ihm ins Ohr flüstert, er möge doch ein Kondom besorgen. Dann geht er zum Kondomautomat, neben dem auch ein Magnun-Eisautomat steht. Natürlich überlegt er nicht lange und holt sich das Eis.

    Frage: Hat jemand von Euch den Spot zufällig auf dem Rechner oder kann mir sagen, wo ich ihn finde?

    Zur Info: Gegooglet habe ich schon selber und auf der Homepage von Langnese ist er NICHT zu finden.

    Gruß
    Bolzbold

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