Hallo Finchen!
Den einzigen Fehler, den Du machst, würde ich darin sehen, dass Du die Sache - so wie Du sie darstellst - auf Dich und Deine Person beziehst, d.h. Du es persönlich nimmst.
Der erste Schritt, damit es Dir besser geht, besteht darin, den Fehler nicht ausschließlich bei Dir zu suchen. Die Schüler reagieren so, weil Du Lehrerin bzw. Referendarin bist - und nicht weil Du die Person Frau XYZ bist.
OK, Selbstreflexion und Selbstkritik sind sicherlich wichtig und in unserem Beruf mehr als angebracht, aber ist Dir schon mal der Gedanke gekommen, dass die Schüler aus welchen Gründen auch immer "einen schlechten Tag hatten"? Du schreibst, dass Du ja nicht die einzige bist, wo das passiert.
Und noch eine Sache:
Als Lehrer ist es sicherlich schön, von den Schülern gemocht zu werden bzw. zu wissen, dass die Schüler eine positive Meinung über Dich haben. Davon darfst Du Dich nicht abhängig machen. Im Zweifelsfall bist Du nun einmal der "Feind". Und als Lehrer ist man immer in den Augen von einigen Schülern ungerecht - Gerechtigkeit wird immer subjektiv empfunden, und es ist ein Trugschluss zu glauben, dass man 100%ig gerecht sein kann.
Zur Not lässt Du die Schüler eben einmal gegen die Wand bzw. ins offene Messer (= keine Vorbereitung mehr für Klassenarbeit) laufen. Dann werden sie es sich zweimal überlegen.
Gruß
Bolzbold