Beiträge von Bolzbold

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    Aktenklammer schrieb am 17.10.2005 20:11:
    Ich finde die Frage gar nicht so abwegig. Bolzbold: warum lachst du denn da?

    Weil ich nie im Traum an ein solches Problem gedacht hätte. Alles, was wir als Lehrer für den Unterricht oder unsere Vorbereitung anschaffen, ist Fachliteratur bzw. ich würde es als solches angeben.
    Und nochmal: Welchen Finanzbeamten interessiert, wann wir wo mit welchem Buch welche Unterrichtsreihe gemacht haben. Dann müsste ja jeder Student auch nachweisen, welches Buch er für welche Hausarbeit angeschafft hat...

    Ich will ja auch gar nicht arrogant oder so klingen - ich habe mich in dem Moment nur etwas amüsiert.

    Gruß
    Bolzbold

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    Doris schrieb am 17.10.2005 20:14:
    Prinzipiell finde ich schon, dass die Jugendlichen (Klasse 7), dies alleine regeln sollten, nur ist ein solches Verhalten, sprich die vorsätzliche falsche Verdächtigung ein ziemlicher Hammer - da frage ich mich, was denkt sich die junge Dame dabei?

    Das ist eine gute Frage. In vielen Fällen denken sich die Jugendlichen nicht viel dabei. Jemanden auf diese Art und Weise jedoch eines Vergehens zu bezichtigen, ist in der Tat ziemlich daneben.

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    Kann es eigentlich sein, dass Mädchen eher dazu neigen, solch hinterlistige Aktionen zu starten. Also wenn so etwas zum pupertären Zickenkrieg gehört, könnte ich darauf verzichten.
    Jungs sind da doch anders, die kämpfen eher.

    Kurz und bündig: Ja, das kann sein. Das erlebe ich tendenziell in der Mittelstufe auch so. Und mal im Ernst, Doris, machen das die erwachsenen Frauen nicht immer noch so - wenngleich auch auf einem anderen Niveau?

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    Mit dem "Tadeln" des "Scherzes" sollte erreicht werden, dazulegen, welche nachteilige Folgen so etwas für das Opfer haben kann.

    Die Frage ist, OB das wirklich erreicht wird, bzw. ob Beate ihr falsches Verhalten einsieht und daraus die richtigen Konsequenzen zieht.

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    Außerdem wäre es doch auch mal interessant, warum so etwas überhaupt getan wird. Denn wenn Konflikte bestehen, kann man diese nur durch Reden bereinigen, aber nicht durch Hinterlist.

    Nun, einige Menschen können Konflikte eben NICHT durch Reden bereinigen und greifen daher zu Hinterlist, Intrigen oder auch physischer Gewalt.

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    Auch wenn man jemanden nicht leiden mag (soll es ja geben, man kann nicht everybody´s darling sein - Everybody´s darling is everybody´s Depp), gibt es andere Möglichkeiten damit umzugehen.

    Das von Kindern zu erwarten finde ich schon eine ganze Menge - das können genug Erwachsene noch nicht einmal selbst. Aber vielleicht wäre das ein Anlass über ein solches Thema einmal grundsätzlicher zu sprechen.

    Gruß
    Bolzbold

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    Maria Leticia schrieb am 17.10.2005 19:42:
    Hallo,
    wie genau handhabt ihr die Angabe von Fachliteratur in eurer Steuererklärung? Nennt ihr zusätzlich zur zu erstellenden Auflistung der Bücher etc. auch deren Verwendung/Einbezug im Rahmen bestimmter Unterrichtsreihen? Fügt ihr gar Arbeitsblätter o.Ä. bei um die Verwendung der Bücher zu belegen?
    Berichtet doch mal, was vor den Augen des Finanzamts Gnade gefunden hat.

    LG
    Maria Leticia

    mal wieder spät dran mit der Steuererklärung :rolleyes:

    Moin!

    Gib das ganze doch per Elster-Software ein (in NRW geht das) und Du bist belegefrei.
    So, und jetzt erklär mir mal, wieso Du meinst, die Verwendung von Büchern angeben zu müssen? Wen interessiert das?
    Der Finanzbeamte will nur wissen, ob diese Bücher zur "Fachliteratur" gehören oder nicht und ggf. die Kassenzettel sehen.
    Also Du kommst auf Ideen... LOL

    Gruß
    Bolzbold

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    wolkenstein schrieb am 17.10.2005 20:01:
    Sorry for widdling on the party - "How can she play tennis?" klingt für mich sehr falsch, außer in der Kombi "How can she play tennis while everybody else is going nuts?" "She can play tennis very well" ist einer von diesen Lehrbuchsätzen, idiomatischer wäre "She does play tennis very well." Die entsprechende Frage ist "How well does/ can she play tennis?", da das "well" den Hinweis auf die Frage nach der Leistungsstärke gibt. Mögliche Antworten "Not at all - not very well - about average - very well." usw.

    w.

    Oh Mann!

    Man kann es aber auch übertreiben.

    Zitat

    müllerin schrieb am 17.10.2005 19:05:
    Aber irgendwie seltsam klingt die Frage "How can she play?" doch schon, oder?? :P

    Nun, es gibt in jedem Fall eine Doppeldeutigkeit, weil es sowohl die Art des Spielens als auch die Frage, wie es (mit evtl. Handicaps) möglich wäre...

    To be able to do sth. verwendet man in den Situationen, wo can entweder keine eigene Form hat oder aber nicht eindeutig genug ist.

    "can" kann ja "dazu in der Lage sein etw. zu tun" heißen (also to be able to do sth.) oder auch "etwas dürfen" (to be allowed to). Um hier in der Bedeutung zu differenzieren und sie eindeutig zu machen, verwendet man die Ersatzformen.

    Gruß
    Bolzbold

    Liebe Doris!

    Zentrale Frage ist doch, ob und ggf. was durch das - nennen wir es mal "Tadeln" - des Mädchens, das sich den "Scherz" erlaubt hat, erreicht werden soll.

    Was die Beziehungen der Mädchen untereinander angeht, so ist die Frage, ob die Mädels nicht alt genug sind das untereinander zu klären (und ob die "Einmischung" einer Lehrkraft hier nicht langfristig eher zu Konflikten zwischen den Mädchen führen könnte).

    Der letzte Satz Deines Postings stimmt mich etwas nachdenklich. Natürlich KANN so etwas möglicherweise nachteilige Folgen haben, MUSS es aber nicht.

    Würde Deine Tochter Victoria von nun an immer wieder als Diebin bezeichnet werden, wäre eine Klärung durch die Lehrkraft in jedem Fall notwendig.
    Wenn aber die Sache ansonsten geklärt ist, dann war Beates Verhalten nicht OK, aber es hätte zumindest auch keine nachhaltigen Folgen gehabt.
    Es stellt sich halt die Frage, welche von beiden Möglichkeiten langfristig die bessere ist.
    Möglicherweise hat es eine weitaus größere Wirkung, wenn Victoria nochmal zu Beate gehen würde und ihr klar sagen würde, wie daneben dieses Verhalten war.

    Gruß
    Bolzbold

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    Powerflower schrieb am 16.10.2005 10:48:
    Es heißt aber auch: "Die Menschen sind heimatlos geworden." Das ist eine grammatikalische Konstruktion, wie sie im Passiv üblich ist. Und hier sind die Menschen ja nicht "Täter", sondern "Opfer". Ich wollte mit meinen Kids einen Text erarbeiten, bei dem sie zwischen Aktiv und Passiv unterscheiden sollen.

    Moment!
    Hier wird nicht das "werden", welches für das Passiv verwendet wird, benutzt sondern das "werden" im Sinne einer Zustandsänderung. "Ich werde erwachsen" bzw. "Ich bin erwachsen geworden".
    Vielleicht ist das Adjektiv "heimatlos" auch schlichtweg irreführend. Ersetz das doch mal mit "klüger" oder "gebildeter" oder so etwas.

    Noch ein Beispiel:

    Ich werde Lehrer
    Ich wurde Lehrer
    Ich werde Lehrer werden

    Ich bin Lehrer geworden
    Ich war Lehrer geworden
    Ich werde Lehrer geworden sein

    Das würde ich doch mal stark als Aktiv bezeichnen. Analog kann man das mit "heimatlos" machen.

    Gruß
    Bolzbold

    Zitat

    Hermine schrieb am 16.10.2005 07:44:
    Die Frage braucht dir nicht peinlich zu sein- ich finde sie auch nicht sooo einfach.
    Aber es ist meiner Ansicht nach Aktiv, allein schon aus grammatikalischer Sicht, weil kein Partizip mit im Satz ist und man deswegen auch keinen "Täter" dransetzen könnte.
    Zustandspassiv wäre: Die Hausaufgaben sind nicht gemacht. (von wem?)
    Lg, Hermine

    Wobei hier grammatikalisch noch zu ergänzen wäre, dass beim ersten Beispiel "heimatlos" ein Adjektiv ist, wobei "sind nicht gemacht" immerhin ein Partizip Perfekt Passiv beinhaltet (gemacht).

    Gruß
    Bolzbold

    Hallo Leute!

    Wir haben uns auf ein Forumstreffen am 29.10.2005 in D'Dorf geeinigt. In der Tat haben immerhin fünf Leute fest zugesagt, eine sechste Person kommt vielleicht auch noch.

    Wer außer denen, die es ohnehin schon wissen, auch noch kommen mag, schickt eine PN an mich, ich gebe dann die Details weiter.

    Eine Diskussion um das ob und wann und überhaupt und so brauchen wir somit nicht zu führen.

    Aus gegebenem Anlass: Der andere Thread zu dem Thema ist damit erledigt! Der "kommende Samstag" bezog sich auf dieses Wochenende - und da haben kaum Leute zugesagt!

    Gruß
    Bolzbold

    Hallo Carla,

    diese Frage solltest Du Deinem zuständigen Personalrat stellen, weil die das am besten wissen. Als Grund dafür könntest Du ja allenfalls Verdacht auf Mobbing anführen.
    Kannst mir ja ne PN schicken oder ne Email, falls Du doch mehr erzählen magst.

    Gruß
    Bolzbold

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    LAA anja schrieb am 12.10.2005 23:11:
    Durchhalten!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Meine Motivation ist gleich 0. Wer baut mich auf??????????
    Meine Vornoten sind sooooooooo mies, ich falle eh durch, aber ich muss einfach weiter machen.
    Der Frust sitzt tief, sehr tief. Aber ich will Lehrerin werden und alles was ich mir in den Kopf setze schaffe ich auch. O.K. das mit dem fliegen hat nicht geklappt, das mit dem mich überalles liebenden, reichen Traummann auch nicht. Aber sonst.....es besteht hoffnung.......oder???????ß
    LAA anja

    Hallo Anja!

    Wenn Du bisher alles geschafft hast, was Du Dir in den Kopf gesetzt hast, dann wird das auch irgendwie klappen. (War bei mir auch so).
    Was den Traummann angeht, wenn Du das "reich" wegstreichst, wird die Auswahl bestimmt direkt um einiges größer - und damit die Chancen!

    Magst Du erklären, wieso Deine Vornoten angeblich so mies sind und wieso Du wahrscheinlich durchfallen wirst?

    Gruß
    Bolzbold

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    emmi200 schrieb am 12.10.2005 22:00:
    Hallo, wer hat die Befähigung (oder kennt jemanden) der meine Examensarbeit lesen und ein Gutachten abgeben kann?
    Über Hilfe würde ich mich freuen.

    Nun, ich denke, Du wirst hier den einen oder anderen finden, der dazu bereit wäre. Aber wer ist aus Deiner Sicht dazu "befähigt"?

    Gruß
    Bolzbold

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    Aktenklammer schrieb am 06.10.2005 23:48:
    Habt ihr für Einstieg und Sicherung vielleicht andere/bessere Ideen??

    Einstieg ist doch OK.

    Bei der Sicherung könnte man bei der Evaluation der Dialoge noch fragen, welche Vergleiche denn besonders gut geklungen haben. Dann würden die Schüler diese wiederholen und so gesehen sichern.

    Die Frage ist, ob die Evaluation das nicht schon beinhaltet, wenn die Schüler die Entscheidung der Elisabetta begründen sollen. Da würden sie ja Formulierungen eventuell wiederholen.

    Gruß
    Bolzbold

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    Aktenklammer schrieb am 06.10.2005 23:30:
    *zerrnachoben*

    Das scheint Dir ja auf den Nägeln zu brennen.

    Die ganze Sache ist ein zweischneidiges Schwert. Wenn der Hörauftrag so gestellt wird, dass die Schüler anhand des Inhalts eine Entscheidung treffen sollen (in der Rolle der Elisabetta), dann wäre eine explizite Korrekturphase natürlich tödlich.
    Es wäre jedoch möglich eher beiläufig nach der Entscheidungsphase noch grobe Schnitzer zu korrigieren.

    Grundsätzlich ist das auch eine Frage der Ideologie der Fachleiter - einige wollen unbedingt Korrektur - andere sehen das große Ganze.

    Gruß
    Bolzbold

    Zitat


    @ Bolzbold:
    Braucht man dafür Gesangsunterricht/Stimmbildungsunterricht oder kann man sich einfachste Grundtechniken auch selbst aneignen?

    Nun grundsätzlich könnte man sich das auch autodidaktisch aneignen. Doch wer sagt einem dann, wann man es richtig macht? Meine Gesangslehrerin hörte jede noch so kleine Unsauberheit heraus.
    Lustig ist, dass es jeder (!) von uns automatisch beherrscht, wenn er/sie lacht - da passiert genau der Reflex, den man beim Sprechen auch bewusst einsetzen könnte, um seine Stimmbänder zu schonen.

    Gruß
    Bolzbold

    Moin!

    Zum Thema Steuer:

    Effektiv kannst Du nur 20% des Neuanschaffungspreises absetzen, d.h. das Finanzamt zahlt Dir nicht den kompletten Monitor. Abgerechnet wird immer zum Jahresende - insofern spielt das Anschaffungsdatum Deines Monitors keine Rolle, solange es im selben Jahr ist.
    Da Du als Referendar maximal ca. 600 Euro an Steuern im Jahr zahlst (es sind tendenziell eher deutlich weniger), müsstest Du von Deinen rund 1000 Euro Nettogehalt monatlich (sofern es soviel ist) schon insgesamt 3000 Euro ausgeben für Bürokram, um 600 Euro Steuern wiederzubekommen.

    Wichtig ist auch, dass Du natürlich nur das an Steuern zurück bekommst, was Du effektiv auch an Steuern bezahlt hast.

    Gruß
    Bolzbold

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