Beiträge von Bolzbold

    Also ich verstehe nicht, wieso ihr Euch über die 18 Stunden so aufregt. Die sind seit je her von den Referendaren in NRW zu unterrichten gewesen. Von der Aufteilung kommt es in etwa so hin, dass 3 bis 4 Referendare einer vollen Stelle entsprechen.

    Und bdU ist ja wohl auch für die Ausbildung der Referendare essentiell. Es soll hier mal keiner behaupten, dass man dort immer noch am meisten ausprobieren und lernen kann.

    Stellen wir also fest, dass alle Bewerber in NRW einen Referendariatsplatz bekommen werden. Das ist doch ein Grund zum freuen.

    Gruß
    Bolzbold

    Liebe woman123!

    An dieser Stelle werde ich mich aus der Diskussion ausklinken. Diese ständigen Vorwürfe, Seitenhiebe etc. reichen allmählich.
    Denke von mir bzw. von den anderen, was Du willst. Es ist mir egal. Ich hoffe nur, dass jeder von uns jeden Tag in den Spiegel gucken kann und mit dem zufrieden ist, was er/sie dort sieht.

    Gruß
    Bolzbold

    Zitat

    woman123 schrieb am 24.09.2005 21:48:
    Genau, ich habs verstanden. Ich hatte es auch schon vorher verstanden, dass Lehrers nicht können, wollen, keine Zeit haben, keine entsprechende Ausbildung haben ect.

    Dann müsste euch doch mein Posting gut gefallen. Eltern habens alleine geschafft mit Hilfe der Schulpsychologin, also gehts auch ohne Lehrer, oder?

    woman123

    Ja, woman123, Du hast es verstanden. Gratuliere! Du hast endlich verstanden, wie sehr wir uns die ganze Zeit um blöde Ausreden bemüht haben, damit wir "auffälligen" Kindern nicht selber helfen müssen. Denn wir arbeiten ja nur mit der Norm und alles, was nicht funktioniert, muss radikal aussortiert werden.

    Gruß
    Bolzbold

    P.S. Wer den Sarkasmus findet, darf ihn behalten

    Zitat

    woman123 schrieb am 24.09.2005 20:49:
    Warum ich das schreibe? Um Mut zu machen, auch wenn Lehrers nicht können, nicht wollen oder was auch immer.

    woman123

    Liebe woman123,

    was willst Du damit schon wieder andeuten?

    Gruß
    Bolzbold

    Zitat

    Ich schrieb am 24.09.2005 20:56:
    Ziemlich kleinkariert halt...

    Ich bin übrigens ganz normaler Lehrer (ohne Befristung), kein Vertretungslehrer. Wie kamst Du denn darauf?

    Habe ich mal vermutet. Ist auch egal. Aber wenn Du das direkt gesagt hättest, wäre es klarer gewesen. Aber meine Antwort wäre auch da dieselbe gewesen.

    Gruß
    Bolzbold

    Dann wäre es hilfreich gewesen zu sagen, dass Du dereinst Referendar warst und jetzt Vertretungslehrer oder so bist.
    Da dauert es eben mit der Abrechnung. Ging mir auch so; und den Banken ist BAT 2a oder A13 oder was auch immer schnuppe, solange sie das nicht schwarz auf weiß auf Deiner Bezügemitteilung lesen...

    ...doof, aber ist so.

    Gruß
    Bolzbold

    Danke für die Antworten bisher.

    Ich habe ihm "sanft" die Pistole auf die Brust gesetzt und ihm gesagt, er soll nächste Woche bereits die drei Stunden vor den Herbstferien unterrichten, um in den Kurs reinzukommen. Falls was schief läuft, kann er das in den Herbstferien reflektieren. Ich habe ihm auch gesagt, dass die Sequenz Anfang kommender Woche fertig sein muss und die UPP spätestens am ersten Tag nach den Ferien, um genug Luft zu haben.

    Nach Rücksprache mit einigen Kollegen weiß ich nun, dass er die meisten Hilfsangebote nicht angenommen hat und es bei ihm alles andere als sicher ist, dass er überhaupt besteht. Hinzu kommt, dass er in meiner eigenen Klasse bdU hat und dort die zweite UPP machen wird. Es steht ihm dort also kein Ausbildungslehrer unmittelbar zur Verfügung - es wird also auch an mir "hängenbleiben". Mal schauen, was nächste Woche von ihm kommt.

    Gruß
    Bolzbold

    Zitat

    Acephalopode schrieb am 24.09.2005 18:29:
    Ist es denn soooo schrecklich schwer UNGEFÄHR abzuschätzen, wie sich die Schülerzahlen, Ruheständler und damit der Lehrerbedarf in den nächsten 10 Jahren entwickeln werden?

    ?(

    Anscheinend schon...

    Bisher war es doch immer so, dass wenn man in Zeiten mit geringen Chancen auf dem Lehrermarkt angefangen hat zu studieren, das ganze dann beim Ende des Studiums schon wieder anders aussah. Genauso wird es sein, wenn man heute wieder zigtausende zum Lehramtsstudium treibt und dann in sieben Jahren der Bedarf gedeckt ist.

    Neben dem eigentlichen "Abschätzen" gibt es noch eine Größe, die alles andere als abzuschätzen ist, und das sind die öffentlichen Haushalte. Und damit steht oder fällt die ganze Sache letztendlich.

    Gruß
    Bolzbold

    Hallo Leute!

    Gestern habe ich im Radio aufgeschnappt, dass für alle Bewerber in NRW ein Referendariatsplatz zur Verfügung stehen soll. Das würde wohl bedeuten, dass es keinen NC geben wird und auch nicht mit Ablehnungen oder Wartezeiten zu rechnen ist.
    Die Landesregierung hat den Haushalt für diese Maßnahme durchbekommen.
    Dann bin ich ja mal gespannt, wie Eure Bescheide jetzt aussehen.

    Gruß
    Bolzbold

    Ach ja: Hier noch der Link, wo ihr es nachlesen könnt.

    http://www.bildungsportal.nrw.de/BP/Ministerium…2005/index.html

    Zitat

    Ich schrieb am 24.09.2005 17:43:
    Kann man eigentlich soetwas wie eine Gehaltsbescheinigung bekommen?

    Wenn man z. B. eine Gehaltsabrechnung als Beleg für irgendetwas bräuchte, aber keine hat (da ich gerade erst mit dem Referendariat fertig bin und noch keine Abrechnung erhalten habe).

    Du wirst doch einen Bescheid über Deine Bezüge erhalten haben, oder? Natürlich kriegst Du nicht jeden Monat einen sondern nur dann, wenn die Änderung soundsoviel Cent beträgt.
    Also nimmst Du die letzte Dir vorliegende Abrechnung, die reicht.

    Gruß
    Bolzbold

    Hmmm, also ich frage mich gerade, ob dieser Bericht wirklich SO populistisch war. OK, der Sprecher hatte einen leicht ironischen Unterton, aber alles in allem fand ich den Bericht gar nicht SO krass.

    Was ich jedoch viel krasser finde, ist der Kausalzusammenhang zwischen Fortbildung und moderner Schule. Man müsste darüber hinaus auch erst einmal nachweisen, dass Fortbildung sich automatisch positiv auf den Unterricht niederschlägt.

    Gehen wir also mal davon aus, unser jeweiliger Dezernet gäbe uns die Dienstanweisung, Fortbildungen zu machen. Dann säßen auf zig Seminaren zig unmotivierte KollegInnen, die dort nur deswegen sind, weil sie dort sein müssen. Die Fortbildung stünde dann zwar auf dem Papier, würde sich aber auf die Qualität des Unterrichts nicht niederschlagen.

    Setzt man jedoch Fortbildungswille in Kausalzusammenhang mit Engagement, dann müssten wir uns alle einmal überlegen, was wir mit den "weniger engagierten" KollegInnen anfangen...

    Gruß
    Bolzbold

    Zitat

    Provencaline schrieb am 24.09.2005 15:12:
    Ihr Lieben,

    nächsten Mittwoch schreibt mein BDU-G-Kurs Englisch, 7. Klasse, Gesamtschule NRW die 1. Kursarbeit bei mir.
    Was für Aufgabentypen muss ich machen? Geschlossene? Halb-offene? Eine offene? Und wie verteile ich da die Bepunktung?
    Vielen Dank für Eure Hilfe und viele Grüße
    Aline :)

    Hallo Provencaline!

    Die ersten Ansprechpartner für Deine Frage sind zweifelsohne Deine KollegInnen an der Schule. Die machen das jedes Jahr und wissen, welche schulinternen Richtlinien es beispielsweise gibt.
    Sind in der 5. und 6. Klasse eher geschlossene Aufgaben an der Tagesordnung, so sind es in der 7 zunehmend halboffene und offene. Ich habe in der 6. Klasse die Schüler schon eigene Texte in den Klassenarbeiten schreiben lassen. ("Write six sentences about XYZ").
    Die Bewertung würde ich dann in der Tat eher nach Punkten als nach Fehlerquotient machen. Hier kannst Du für Inhalt und Sprache jeweils separat Punkte geben und diese zusammenaddieren. Bei mir gilt der Richtwert, dass die Schüler mindestens 50% der Gesamtpunktzahl erreichen müssen, um noch eine 4- zu kriegen. Die anderen Notenabstände verteile ich linear.

    Gruß
    Bolzbold

    Zitat

    Eva schrieb am 23.09.2005 15:56:
    Hi ihr Lieben, vor allem die Musiklehrer :) ,

    ich mache gerade fachfremd eine Vertretung in Musik und bin auf der Suche nach ein paar einfachen Arbeits- / Übersichtsblättern zu den Grundlagen (Tonleitern mit Notennamen, Notenwerte, Akkorde, Quintenzirkel). Könnt ihr mir etwas empfehlen?

    Danke und liebe Grüße!
    Eva

    Die neuen Spielpläne von Klett (Band 1) bieten aus meiner Sicht eine gute Übersicht - nicht zu theoretisch, sondern praxisorientiert und vor allem halbwegs anwendbar. Zu diesem Buch gibt es einen 6er Pack CDs (teuer, kostet 90 Euro) sowie das Lehrerbegleitheft mit einer CD mit Arbeitsblättern, die auch noch nachbearbeitet werden können (auch teuer, kostet 36 Euro). Ich habe es mir trotzdem zugelegt und bin ganz zufrieden.

    Ansonsten findest Du in den gängigen Musikbüchern Übersichten zu fast allen musiktheoretischen Themen.

    Gruß
    Bolzbold

    Nun gut, also wenn die Diskussion erwünscht ist, gebe ich auch meine 2 Cent dazu.

    Ich bin Lehrer geworden aus Überzeugung - eines Morgens wachte ich auf und die Sache war klar, ich wollte Lehrer werden. Dieses Ziel habe seitdem beharrlich verfolgt. Um noch einmal zu überprüfen, ob das der richtige Beruf ist, habe ich noch zwei Jahre nach dem 1. Staatsexamen in einem Internat als studentischer Erzieher gearbeitet. Dort habe ich mit 25 Jugendlichen im Alter von 10 bis 20 Jahren unter einem Dach gewohnt (die Erzieher mussten auf dem Campus wohnen) und quasi 24h am Tag mit den Jugendlichen verbracht. Das hat mir einen guten Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelt meiner Schüler ermöglicht und mich in meiner Berufswahl bestätigt.
    Ich bewege mich irgendwo zwischen einem kreativen Chaoten und einem rational-bodenständigen Lehrer. Ich bin offen für unkonventionelle Methoden, wenn das Ergebnis am Ende stimmt.
    Mit Eltern wie Schülern hatte ich bisher nie Probleme, weil es mir (bzw. uns) immer gelungen ist, wenigstens auf einer sachlichen Ebene klarzukommen. Die Beziehungsebene im Verhältnis zu den Schülern ist mir neben der Sachebene aber auch sehr wichtig. Meine Schüler sollen mir vertrauen können und keine Angst zu haben brauchen, wenn sie mir mal Kontra geben oder mir die Meinung sagen. Meine Schüler wissen, dass niemand eine schlechte Note bekommt, bloß weil sie mal nicht so spuren oder mir nicht nach dem Mund reden (was ich im übrigen hasse. Ich komme mit "widerspenstigen" Schülern viel besser klar als mit "Ja-Sagern").
    Eine überlebenswichtige Strategie für den Lehreralltag ist aus meiner Sicht, dass man sich dessen bewusst ist, dass sich vieles, was an mich herangetragen wird, im Wesentlichen an meiner Rolle (!) und nicht an meiner Person festmacht.

    Ok, das waren jetzt mehr als 2 Cent, aber was soll's.

    Gruß
    Bolzbold

    Hallo Forsch.

    Ich möchte nur nicht, dass wir eine wie in der genannten Rubrik ähnlich verlaufende Diskussion kriegen. Die drei Gegensatzpaare, die Du genannt hast, sind herrlich problemorientiert, aber es weiß leider nicht jeder damit adäquat umzugehen.

    Gruß
    Bolzbold

    Zitat

    Forsch schrieb am 21.09.2005 22:05:
    Hallo allerseits,

    wie schaut das aus: wie seht ihr Euch als Lehrer?
    - völlig überarbeitet oder Lauschepper?
    - kreative Chaoten oder Prinzipienreiter?
    - Pädagogen oder Dozenten?

    Und: Welche Bilder werden Euch entgegengebracht? Wie werdet Ihr von Nicht-Lehrern gesehen?

    An alle Anderen: Wie seht Ihr Lehrer? Wie ist das generelle Bild oder gerne auch Klischee eines Lehrers?

    Gruß, Forsch

    Lieber Forsch!

    Nach der Diskussion in der Rubrik "Eltern fragen Lehrer" halte ich eine solche Diskussion, die erneut zwischen mehreren Extremmeinungen hin- und herpendelt, für nicht wirklich sinnvoll, weil dies förmlich einen Nebenkriegsschauplatz heraufbeschwört.

    Vielleicht sollten wir das Thema erst einmal eine Weile ruhen lassen.

    Gruß
    Bolzbold

    Hallo Carina!

    Ich habe am Rande einmal etwas von so einem Verfahren gehört. Grundsätzlich ist es so, dass Du in der Beweispflicht bist. In anderen Worten, Du kannst zwar formal Einspruch einlegen, musst diesen aber begründen können und gegebenenfalls handfeste Beweise vorlegen, damit das Prüfungsamt Deinen Einspruch anerkennt und ggf. eine Benotung ändert.

    Vielleicht schilderst Du einfach mal den Fall etwas detaillierter, dann könnten wir Dir eventuell sagen, wie Deine Chancen grundsätzlich stehen.

    Gruß
    Bolzbold

    Hallo Leute!

    Entgegen meiner Ankündigungen versuche ich es nochmal. Es ist mittlerweile Herbst und dereinst sprachen mehrere Leute davon, im Herbst ein Treffen abhalten zu wollen.

    Als Orte standen Dortmund, Düsseldorf und Münster im Gespräch.

    Ich würde alle Interessierten bitten, hier zu posten, an welchem Oktoberwochenende Ihr könntet und welcher Ort Euch zusagen würde.

    Bitte keine Diskussion über irgendwelche Hürden und Schwierigkeiten sondern nur klare Termin- und Ortsangaben.

    Gruß
    Bolzbold

    Zitat

    Shada schrieb am 18.09.2005 20:31:
    Hast du mal versucht mit anderen Lehrern zu sprechen, wie er vorher so war? Oder weisst du wie seine Leistungen vorher so waren?

    Also wenn ich ehrlich sein soll, ist das nicht so mein Stil. Wenn ich etwas von meinem Gegenüber wissen will, frage ich ihn/sie direkt und nicht so. Andererseits will ich ihm mit einer solchen Frage auch nicht auf die Füße treten.

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