NRW-Schulministerium zum Gendern - ANTENNE MÜNSTER (antennemuenster.de)
Formal gesehen wäre Gendern orthographisch falsch.
NRW-Schulministerium zum Gendern - ANTENNE MÜNSTER (antennemuenster.de)
Formal gesehen wäre Gendern orthographisch falsch.
Zu den Pflichten der Schulleitung gehört es sicherzustellen, dass der Unterricht ungekürzt erteilt wird.
In VV 3.1 zu § 3 der APO-SI steht, dass die vorgesehenen Stundenzahl nach Stundentafel nicht unterschritten wird.
Daraus folgt für mich, dass eine Kürzung eigentlich nicht zulässig ist und in jedem Fall mit der Schulaufsicht abgestimmt sein muss. Ferner muss es eine Form von "Kompensation" geben, damit die VV eingehalten wird.
Ich denke, dass Ziffer 8.4 dieses Erlasses hier eindeutig ist.
Ich zitiere:
Bei der Unterrichtsverteilung und Stundenplangestaltung einschließlich der Übertragung von Sonder- oder Zusatzaufgaben sowie der Bildung von Lehrerteams für bestimmte Bildungsgänge ist auf behinderungsbedingte Notwendigkeiten in der Regel Rücksicht zu nehmen.
Das ist eine "muss" Bestimmung. Ich lege das so aus, dass, wenn eine Lehrkraft behinderungsbedingt keine Klassenleitung mehr schafft und dies nicht nur ein "subjektives Gefühl" ist sondern medizinisch belegbar ist, keine Klassenleitung übertragen werden darf.
Als ich vor vielen Jahren an einem englischen Internat zu Gast war, habe ich mich, anständig wie ich war, in der Schlange hinten angestellt. Ich wurde sofort von allen SchülerInnen durchgewunken nach vorne, weil "staff" ja Vorrang habe.
Das fand ich total befremdlich, es schien aber dort so Usus zu sein.
(Nebenbei: Natürlich stelle ich mich bei uns in der Schule hinten an, achte da aber auch darauf, dass sich niemand anderes von den SchülerInnen vordrängelt.)
Diese Motivation, um Lehramt zu studieren, klingt für mich nicht nur ungewöhnlich sondern geradezu ungesund. Also als Lehrkraft gefragt sage ich: ja, deine Entscheidung gegen das Lehramt halte ich nach deinen Schilderungen für richtig.
Du schreibst von psychischen Problemen und Identitätskrise, hast du Möglichkeiten für professionelle Beratung? Findest du Unterstützung in deinem Umfeld? Das kann dieses Forum nicht leisten.
Das ist auch für mich der Aspekt, der wirklich kritisch ist.
Es wäre geradezu fatal, wenn man mit dem Wunsch, dass man die Aufmerksamkeit von 30 Kinderaugen bekommt, Lehrkraft wird. Es wäre eine Garantie für den Burnout, wenn man den Beruf wegen der scheinbaren Anerkennung, die man erhält, ergreift -insbesondere, wenn man seine eigene Anerkennung, die man gezollt hat, als Maßstab nimmt.
Ich freue ich als Lehrkraft, wenn ich die Aufmerksamkeit aller meiner SchülerInnen habe, aber eben nicht, weil ich das als Persönlichkeit für mein Ego brauche, sondern weil ich dann weiß, dass ich eine gute Chance habe, meine Unterrichtsziele zu erreichen. Die Aufmerksamkeit ist ein Ergebnis meiner Bemühungen und eine Notwendigkeit, um erfolgreich zu arbeiten.
Das ändert nichts an der Rechtslage, wenn das Bundesland nur Pauschalen übernimmt.
Musiker (Tasteninstrumente, Gesang, eigene Texte zu bestehenden Songs bei Verabschiedungen von KollegInnen)
Fantasy-Rollenspieler seit Mitte der 80er.
Computerspieler seit Mitte der 80er (bevorzugt Rollenspiele oder Aufbausimulation)
Tja, Sport wäre in meinem Alter auch dringend notwendig - mal sehen, was ich mir da demnächst tatsächlich suchen werde.
Ich verstehe deine Frage nicht. Worauf zielt diese ab?
Sie zielt darauf ab, ob es Orte gibt, an denen man mit höherer Wahrscheinlichkeit Opfer einer Sexualstraftat wird - analog dazu, dass man als Mensch mit Migrationshintergrund auch je nach Ort mal mehr, mal weniger, mal gar keine Probleme bekommen kann.
Also auf der Baustelle trage ich einen Helm. Der verhindert zwar nicht, dass ein Stein herunterfällt, schützt aber meinen Kopf, indem er den Energieeintrag auf den Kopf unter die Verletzungsgrenze reduziert.
Sittsame Kleidung — das ist die Datenlage — verhindert keine Vergewaltigung. Was aber macht sie, wenn es zu einer kommt? Welche hilfreiche Eigenschaft bietet sie im Falle eines sexuellen Übergriffs.
Ich bin da dich eher für einen Selbstverteidigungskurs als Analogon zum Helm.
Wie sieht es den rein interessehalber mit den Orten bzw. Gegenden, an denen Vergewaltigungen o.ä. stattfinden?
Die Frage ist, muss man sich überhaupt schützen? Oder ist das ein Mythos? Passiert Mädchen in kurzen Röcken (Grundschülerinnen, um bei Zauberwalds und Susanneas Schülerinnen zu bleiben) auf dem Schulweg tatsächlich mehr als Mädchen in Jeans?
Einige User hier schrieben bereits, dass sexualisierte Gewalt nicht mit einer bestimmten Kleidung korreliert.
Hatten wir den hier schon? Ich habe jetzt nicht alle 42 Seiten des Threads durchforstet.
Selber schuld - Wenn das Kleid zu kurz ist | Browser Ballett (youtube.com)
Vielleicht können wir von der emotional-moralischen Eben einmal auf die pragmatische Ebene gehen - auf dieser Ebene kann ich Susannea verstehen.
Auch wenn widerfahrene sexuelle Gewalt nicht die Schuld der Opfer ist, steht zumindest die Frage im Raum, ob ich mich nicht, falls ich mich in einer Gegend bewege, wo ich im Vorfeld abschätzen kann, dass das Probleme geben könnte, dergestalt verhalte, dass ich die Gefahr Opfer zu werden verringere bzw. von Anfang an ausschließe. Diese Wahl habe ich. (Und eine entsprechende Entscheidung gibt mir dennoch keine Schuld Opfer einer Straftat zu werden.)
Ich will das an einem eigenen Beispiel deutlich machen:
Ich würde als Mensch mit Migrationshintergrund nicht in bestimmte Gegenden in Ostdeutschland fahren und mich darauf berufen, dass laut Grundgesetz und UNO-Menschenrechtskonvention alle Menschen gleich sind und mich deshalb braue Schlägertrupps nicht angreifen dürfen. Das interessiert die herzlich wenig. Ich gehe solchen Situationen konsequent aus dem Weg und fühle mich dabei nicht in meiner Freiheit eingeschränkt.
Und da greift das Beispiel von Susannea mit dem Helm eigentlich ganz gut.
Polen und Deutschland waren allerdings nicht Teil der Sowjetunion.
Die "Rest-Tschechei" war auch nie Teil Deutschlands...
Es gibt auch die Reihenfolge rot - grün - braun - lila - blau - von oben nach unten.
Man kann ja auch zu allem berechtigt sagen, dass es einem nicht gefällt. Das ist dann eben Geschmackssache. Sorgen um dir Sicherheit würde ich mir dann aber eher wegen Jungs machen, die sexistische und übergriffige Verhaltensweisen vielleicht schon in der Schulzeit zeigen.
... und denen man dann klarmacht, dass das gar nicht geht, ganz gleich, was die Mädchen tragen.
Ich habe jetzt nicht alles gelesen, aber ich wollte mal kurz meinen Senf dazugeben. Obwohl ich mich eigentlich für tolerant halte, nervt es mich mittlerweile, meinen 27jährigen wahrscheinlich zukünftigen Schwiegersohn fast nur in Jogginghose zu kennen. Er ist Chemiestudent, besitzt aber auch eine einzige Jeans. An allen hohen Feiertagen im Jahr sehen wir uns und ich bin inzwischen froh, wenn er dann wenigstens die Jogginghose ablegt, wenn wir außer Haus sind und diese alte Jeans trägt. Das ist aber auch nicht mal immer der Fall. Ihr könnt mich steinigen, aber es gefällt mir nicht. Jeans und Co, alles geht, aber so ausgebeulte Lodderhosen an Feiertagen nerven mich. Ich gebe mir immer viel Mühe mit Essen, Deko, Gemütlichkeit, gegebenfalls Geschenken und fühle mich nicht wahrgenommen.
Oder wo ist der Unterschied zwischen einem 27jährigen und einem 13jährigen? Was der Kleine nicht lernt, juckt den Großen auch nicht?
Bei meinen Grundschüler ist mir das egal, obwohl ich mir zuweilen schon Gedanken um manche Mädels in hautengen Leggings und bauchfreien Tops mache bezüglich ihrer Sicherheit.
Ich kann das verstehen - die eigene Freiheit, das zu tragen, was man will, darf ruhig auch einmal den Konventionen bestimmter Anlässe weichen. Der Mann meiner Mutter trug immer knallbunte Sweatshirts bei Familienfesten - ob Geburtstage oder Kommunion, ganz egal.
Man mag jedem seine Freiheit gönnen, aber es stellt sich die Frage, ob man dieses Gut immer über alles andere stellen muss.
Als ich meine volle Stelle nach dem Ref. antrat, gehörten für mich eine ordentliche Hose, ein Hemd und ein Sakko zu meinem Selbstverständnis als Lehrkraft. Vor einigen Jahren habe ich diesen Stil noch um ein wenig Ethno-Look erweitert, da ich genetisch zu 50% aus Fernost komme und sich die Kleidung super kombinieren lässt. Schlabberlook trage ich in der Schule bei Wandertagen, Klassenfahrten oder Kollegiumsausflügen.
Hier das Rechtliche:
LfF Nebenleistungen: Dienstunfall/Sachschaden - Sachschadenersatz (bayern.de)
Bürgerservice - VV-BeamtR: Abschnitt 13 Schadenersatz (gesetze-bayern.de)
Definiere gesetzlich verankerte Fürsorgepflicht.
Das ist ein sehr dehnbarer Begriff - und wie man hier sieht hebelt dieser nicht die eindeutigen Vorgaben aus.
Es sei denn, ich habe die kryptischen Anmerkungen zum Bundesland falsch gedeutet.
Es gibt doch schon seit Jahren eine funktionierende Lösung (vernünftiges Dienstgerät vom Land gestellt, zentral administriert, Token zur Anmeldung im sicheren Netzwerk, komplette Peripherie gestellt zur Arbeit vor Ort und im Homeoffice) in den Schulbehörden und vermutlich auch in anderen Landesbehörden. Ich durfte in meiner Zeit in der Behörde erleben, dass das gut funktionierte. Auch der Fernsupport lief zuverlässig.
Eine Übertragung auf Lehrkräfte ist natürlich deutlich kostspieliger (ausgehend von den aktuellen "Dienstgeräten" reden wir mindestens von Faktor fünf oder sechs, daneben müsste eine Landesstelle für Digitalsupport geschaffen werden), aber der Nutzen einer solchen Investition liegt auf der Hand. Dann wäre es auch problemlos möglich, fachspezifische Software zentral zur Verfügung zu stellen.
Laut Statistik-Telegramm des MSB arbeiten aktuell ungefähr 213.000 Lehrkräfte in NRW. Wenn wir konservativ rechnen, bräuchten wir etwas mehr als eine halbe Milliarde Euro, um alle Lehrkräfte voll auszustatten. Das wäre Geld, was einerseits eine Weile vorhält, dann aber regelmäßig über Jahre verteilt vorgehalten werden müsste, da die Geräte irgendwann ausgetauscht werden müssten. Der Support würde ebenfalls kosten.
Ich könnte mir jedoch vorstellen, dass dadurch die Effizienz insgesamt steigt und das gut angelegtes Geld wäre.
Eine Alternative wäre ein mit einer Pauschale unterstütztes BYOD, das hatten wir an anderer Stelle schon diskutiert. Dafür müsste aber die Datenverarbeitungsverordnung wieder angepasst werden - das halte ich für eher unwahrscheinlich.
Obwohl (oder gerade weil?) ich Gymnasiallehrer bin, kann ich einem Gesamtschulkonzept, das in sich in den Kernfächern wenigstens vier- oder fünffach differenziert ist, einiges abgewinnen. Wenn wir dann Schulabschlüsse nach einem Credit-Point-System vergeben, berücksichtigen wir auch, dass einige SchülerInnen eben etwas länger brauchen, um eine gewisse Reife (persönlich wie schulisch) zu erlangen. Dann hätte sich das ganze Theater um Schulformempfehlungen erledigt.
Klar ist natürlich, dass jede Landesregierung, die das in ihrem Bundesland umsetzt, die nächste Wahl nicht überstehen würde. Dafür ist der bürgerliche Block in meinen Augen zu mächtig und zu besitzstandswahrend.
Hallo. Die Antwort auf Deine Frage wird doch im Artikel gegeben. Was sollen wir jetzt anderes mutmaßen?
Oder möchtest Du das Referendariat einfach nur skandalisieren, wie Dein zweiter Link nahelegt?
Es gibt Medienportale, in denen sich die Rechten tummeln. Focus ist ein solches Portal.
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