Beiträge von Bolzbold

    Zumindest getrennt voneinander gibt es, wie auch ausreichend bekannt ist, unter den Mitgliedern der AfD. Ob es die Kombi gibt ist zumindest bislang öffentlich aber nicht bekannt. Gleich zwei Diskriminierungsmerkmale publik zu machen ist aber gesamtgesellschaftlich nichts, was die meisten Menschen ohne Not machen würden. Innerhalb einer Partei wie der AfD, die einerseits sehr traditionelle Familienmodelle propagiert und andererseits Menschen mit Migrationshintergrund und ausländischer Herkunft an vielen Stellen undifferenziert dämonisiert, dürfte das aber schlichtweg noch einmal etwas heikler sein, als wenn man Mitglied bei den Grünen ist oder werden möchte.

    In dem einen prominenten Fall wird vermutlich zwischen gutem und bösem Ausländer unterschieden...

    Also nur für mein Verständnis aufgrund meines völlig beschränkten Horizonts.

    - Ein Schüler will eine Gegenkorrektur bzw. im Idealfall einen Beleg dafür haben, dass seine Klausur zu schlecht bewertet wurde.
    - Nachdem er hier im Forum gelöscht wurde, postet plötzlich die Lehrkraft mit denselben Dokumenten und behauptet, dass sie vom Schüler die Freigabe dafür hätte.

    Lieber Lehrerlutz, dann erkläre mir bitte einmal das formal wie pädagogisch korrekte Verfahren im Falle eines Dissenses bei der Notengebung bei einer Oberstufenklausur.
    Hinweise dazu finden sich in der APO-GOSt... und in dem sicherlich vorhandenen Verstand einer jeden echten Lehrkraft.

    Ach ja, nur nebenbei: Was ist denn eine "faire" Bewertung?

    Bewertungen müssen sachangemessen sein und die Lernausgangsvoraussetzungen berücksichtigen. Durch den Erwartungshorizont hat der Schüler die Möglichkeit, sich mit seiner Leistung auseinanderzusetzen. Die bisherigen Leistungen spielen dabei keine Rolle, denn vorherige Noten sind nicht in Beton gegossen.

    Falls du nicht den Eindruck hast, dass deine Fragen damit geklärt sind, würde ich dich ebenfalls bitten, einfach mal klar zu schreiben, was nun eigentlich dein Anliegen ist. Dann können wir zielgerichtet helfen, anstatt "uns zu verfransen". Tun wir hier nämlich gerne, also helfen, nur muss schon ein wenig der Eindruck entstehen, dass das Gegenüber auch tatsächlich ein erkennbares und redliches Anliegen hat.

    Danke. Vielleicht können wir angesichts des augenscheinlich ja promovierten Users schlichtweg fachlich-intellektuell nur nicht mithalten und wollen das nicht einsehen, weil wir aufgrund unserer einseitigen, eindimensionalen Ausbildung nicht dazu in der Lage sind? (Deswegen übrigens oben das "häh"?)

    OK, lassen wir die Ampel verschwinden. Denken wir das Ganze durch.
    Mit wem könnte die CDU koalieren, um eine stabile Mehrheit im Bundestag zu haben?

    Wollt Ihr wieder eine GroKo?
    Oder experimentell schwarz-grün (Letztere doch gerade so verhasst)?
    Und wie sehr wird das BSW womöglich Grünen und/oder SPD Stimmen abjagen?

    Ein Fünftel bis ein Viertel der bundesdeutschen Wahlbevölkerung würde laut den Umfragen AfD wählen. 2025 bekommen wir dann 95 Jahre nach der ersten dann eine zweite "Erbitterungswahl", oder wird es gar wie einst im Juli 1932?

    Ehrliche Frage: Wie schaffst du das Abreitspenum dann, gerade in den Hochphasen wie jetzt? Beide Fächer zusammen sitze ich auf mehr als 110 Klausuren, jede Runde. Wenn ich aus der Schule komme (durchschnittlich 15 Uhr, aber nicht immer zur ersten) hatte ich meistens wenig bis keine Pause. Der Kurze wird abgeholt, dann steht Haushalt, Familie etc. pp. an und dann ist eh schonwieder Abend. Vor 21 Uhr schläft er nicht, egal was wir versuchen (dann steht er halt alle 10 Minuten nochmal auf und erklärt, dass er nicht müde sei, er ist leider genauso eine Eule wie wir, morgens kommt er nciht ausm Bett).

    Irgendwie. Nachmittags, in der Schule, am Wochenende. Wann sonst? Ich achte stärker auf mich und ziehe mich in Freistunden auch mal in mein Büro zurück, damit ich wahlweise abschalten kann oder arbeiten kann.
    Ich kenne diesen Alltag nur zu gut - meine Frau ist auch Lehrerin und hat zwei Korrekturfächer... Und unser Mini hat bis vor kurzem auch nicht wesentiich früher als Dein Kind geschlafen. Das hat keinen Spaß gemacht. Aber es wird besser.

    Ich habe den Artikel eben gelesen - da wird vor allem auf die veränderten Unterrichtszeiten und die Problematik des Umsetzens mit Hinweis auf fehlende Grundschullehrkräfte und die Frage nach den Dienstzeiten vor Ort hingewiesen. Die Städte sehen hier den Vorteil darin, dass die Brennpunkte und Viertel mit vielen MigrantInnen unterstützt werden.

    Nur mit welchem Personal soll das denn gehen? Dann wird noch über den rhythmisierten Ganztag berichtet - das dürfte die Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Grundschulbereich für die Lehrkräfte vollends zunichtemachen.

    Man kann viel fordern, aber dann muss darauf hingearbeitet werden - von allen Beteiligten. Im Idealfall also ERST das Personal haben und DANN reformieren.
    Utopie? Idiotie? Phantasterei? Ja, leider.

    Kiddo und Ehemann sind außer Haus (gleichbedeutend mit: ich kann nicht jeden Pups hören) oder ich arbeite abends ab 21 Uhr, wenn Kiddo im Bett ist. Meistens ist es Letzteres, und es nervt mich mit jedem Klausurstapel etwas mehr.

    Ich habe vier von fünf Tagen zur ersten Stunde, das heißt für mich um 5.30 Uhr aufstehen - wenn meine Jungs aus welchen Gründen auch immer nicht rechtzeitig im Bett sind, setze ich mich da abends nicht mehr an die Korrekturen. Irgendwann muss man ja auch mal schlafen.

    Und auf denen arbeiten wir dann mit dem Wirkungsgrad der sich ergibt.

    Bei möglicherweise nachmittags wegen fehlender Programmierung der Heizung und auf unergonomischen Stühlen hockend mit einem Gerät, auf das kaum Software installiert wurde, faktisch gar nicht.
    Musikunterricht könnte ich so nie vorbereiten, es sei denn ich komme vollständig ohne Noten und Musiktheorie aus - oder male das Ganze von Hand aufs Papier.

    Wie wir ja alle hoffentlich mittlerweile wissen, werden unsere Zillionen an Tätigkeiten bewusst nicht separat mit bestimmten Arbeitszeitanteilen erfasst. Die Länder haben kein Interesse daran, die Deputate wegen regelmäßiger Überschreitung der Arbeitszeit abzusenken. Und falls doch, wird man uns zur Anwesenheit vor Ort verpflichten mit Verweis darauf, dass Klassenräume und dienstliche Endgeräte (ganz gleich wie beschaffen beides auf sein mag) als Arbeitsmittel zur Verfügung stünden.

    Man sollte sich gut überlegen, was man hier fordert.
    Will man ergonomische Arbeitsplätze IN der Schule - und das kostet richtig Geld - dann wird damit auch die Präsenzpflicht in der Schule kommen. Und noch (!) ist dieser Beruf doch vom Nimbus her mit Familie bzw. Kindern vereinbar.

    Würdet ihr euch einen "richtigen" ruhigen Arbeitsplatz in der Schule wünschen? Stört euch die Tatsache, dass man von seinem sauer verdienten Netto ein Arbeitszimmer privat finanzieren muss - sei es zur Miete oder im Eigenheim? Auch wenn man es von der Steuer absetzen kann, fließt da immer noch ein beachtliches Sümmchen rein.

    Hinsichtlich der Büros: Man könnte problemlos die Klassenräume als Büros nehmen - Lehrerraumprinzip. Das wird nur nicht an allen Schulen praktiziert - sei es aus baulichen oder organisatorischen Gründen. Die Teilzeitquote dürfte das ganz erheblich erschweren.

    Nebenbei: Ich habe ein Büro, das ich mir mit einem netten Kollegen teile - jeder hat seinen eigenen Arbeitsplatz - funktioniert super.

    Ich stimme dir in allen Punkten zu, Dendemeier.

    Wenn ich in der Schule ein (adäquat ausgestattetes) Arbeitszimmer hätte, das ich nur mit einer weiteren Person teilen müsste (sprich, wo man auch RUHIG arbeiten kann), dann würde ich mein Arbeitszimmer zu Hause aufgeben und nur noch in der Schule arbeiten.

    Dann wäre aber aber auch wirklich nach 4.10 Minuten Schluss. Und wenn ich aufgrund von Konferenzen / Stundenplan etc. länger bleiben müsste, würde ich das gnadenlos am nächsten Tag abhängen.

    Vergiss dabei nicht, dass Du nur 30 Tage Urlaubsanspruch hast, d.h. dass Du in sechs von zwölf Wochen Ferien dann ebenfalls jeden Tag Deine 8 Stunden und 12 Minuten abarbeiten darfst - dazwischen eine verpflichtende Mittagspause...

    Ich kenne beides - mit allen Vor- und Nachteilen.

    Bei mir fuhren sie gerade auf die Autobahnauffahrt. Ich hatte Glück, dass sie einem Rettungswagen, der hinter mir gerade aus auf der Landstraße weiterfuhr, Platz machen mussten, so dass ich die Lücke nutzen konnte.
    Die Zufahrtstraße zur Autobahn war jedoch in der Tat nur im Schneckentempo zu bewältigen. Da das aber nur 300 Meter waren, ließ sich das überleben.

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