Beiträge von Bolzbold

    Hallo und herzlich willkommen in diesem Forum.

    Beide Fragen lassen sich mittelbar durch eine konkrete Suche bei Stelle beantworten. Hierzu musst Du lediglich im Ausschreibungstext die entsprechenden Hinweise lesen.
    Bei Deiner vermuteten Schulform steht bei den sechs Stellen für die didaktische Leitung, dass sich Inhaber von A14-Stellen bewerben können - damit wärst Du raus. Das hat auch damit zu tun, dass das Beförderungsstellen sind. Du müsstest damit über das reguläre Versetzungsverfahren gehen.

    Je nach Stelle steht in den Ausschreibungstexten für andere Schulformen dort explizit, dass so genannte Versetzungsbewerbungen ausgeschlossen sind.

    Im Zweifelsfall rufst Du bei Deiner für Dich zuständigen BR an und lässt Dich beraten.

    Mir ist nicht so ganz klar, lieber Herr Rau, was Du mit diesem Beitrag erreichen möchtest, auch wenn ich in der Sache durchaus bei Dir bin.

    Formal ist die AfD - noch -eine demokratische wie auch eine demokratisch gewählte Partei. Und sie bedient sich derselben Mittel wie damals die NSDAP. Sie missbraucht die Mittel, die ihnen unser demokratischer Staat gewährt, um mehr Macht zu erhalten. Daraus macht sie auch kein Geheimnis.

    Ich sehe die AfD eher als ein Phänomen für eine immer komplexer gewordene Welt, in der sich viele Menschen überfordert oder gar abgehängt fühlen. Sie suchen nach einfachen Erklärungsmustern, die ihnen die AfD liefert. Die sozialen Netzwerke und die von ihnen geschaffene wie selbst gewählte individuelle Bubble, in der man sich aufhält, tun ihr übriges.

    Was der eine Wähler oder die andere Wählerin der AfD nicht verstehen kann oder will, ist der Umstand, dass eine konsequente Umsetzung der Ziele der AfD auch für eben diese Personen mitunter unerwünschte Nebenwirkungen haben kann. In einem fiktiven Szenario, in dem die AfD an die Macht kommt, würde es bald viele Vakanzen in Jobs geben, die kein/e aufrechte/r Deutsche/r machen möchte - und man hätte die AusländerInnen wahlweise vergrault oder ausgewiesen. Angesichts dessen, dass wir die Jobs für Geringqualifizierte outgesourct haben, damit wir günstigere Produkte kaufen können, müssten wir das Prekariat zur Arbeit zwingen und damit leben, dass diese Arbeit nicht zu unserer Zufriedenheit erledigt wird, oder eben mit dem Mangel im Bereich Gesundheit und Pflege leben. Von dem politischen und wirtschaftlichen Vertrauensverlust in Europa und der Welt ganz zu schweigen.
    Am Ende wird es dann Hitlers Testament Version 2.0 geben. "Das Deutsche Volk hat versagt"...

    In NRW kann es übrigens vorkommen, dass die Beförderung nach A14 nicht "mitgenommen" bzw. anerkannt wird. Das ist einer Kollegin von mir passiert, die von A14 auf A13 beim Wechsel vom Kirchendienst in den Landesdienst zurückgestuft wurde. Das ist nämlich dummerweise eine "Kann"-Regelung, d.h. es gibt keinen Rechtsanspruch auf Mitnahme der Beförderungsstelle.

    Edit: du meintest, die Fahrt nicht genehmigt, oder? Ich habe das zumindest schon erlebt.

    Davon abgesehen, was hätte diese vorher tun können, wenn Eltern sich weigern zu unterschreiben?

    Und ob Schulpflichtverletzung vorliegt, bin ich mir nicht sicher, wenn das Kind am Unterricht einer anderen Klasse teilnimmt, nimmt es ja die Schulpflicht wahr. (Also abgesehen von einer Krankmeldung...). Ich vermute, auch wenn die Fahrten eigentlich Pflicht sind, kann man niemanden dazu zwingen.

    Korrekt. Man kann niemanden fesseln, knebeln und gegen seinen Willen mitnehmen - einmal abgesehen davon, dass ich das auch als betreuende Lehrkraft gar nicht wollte.
    Deswegen schrieb ich ja weiter oben, dass man das gelassener sehen sollte. Bei "kulturell" bedingten Absagen wäre ich hingegen hartnäckiger und würde da durchaus deutliche Worte finden. (Da kann ich als Halbmigrant wunderbar die M-Karte spielen...) Wenn aber auch da nichts zu erreichen ist, dann ist das eben so. Wir müssen nicht ständig die Welt retten.

    Man hätte hier früher ansetzen müssen. Keine Kostenübernahmerklärung, kein Mitfahren. Egal, aus welchen Motiven. Kind besucht dann eben die nächstniedrigere oder -höhere Klasse und gut ist.

    Dass Eltern hier mitunter "speziell" sind (ja, das können die auch...), ist ja nichts Neues. Und genau deswegen sollten wir uns hier nicht mehr Stress als unbedingt notwendig machen. Im Zweifelsfall ab damit zur Schulleitung und gut ist.

    Ich bezweifle, dass man Dir hier weiterhelfen kann, da wir keine VerwaltungsjuristInnen sind und daher auch nicht die fachliche Befähigung besitzen, die entsprechenden Verordnungen und Gesetze auszulegen oder gar die Chancen auf eine Ausnahmegenehmigung einzuschätzen.

    Hole Dir Unterstützung von einer Gewerkschaft oder engagiere einen Fachanwalt für Verwaltungsrecht. Anders wirst Du da in meinen Augen nicht weiterkommen.

    Theoretisch brauchste vor jeder Buchung immer die Unterschriften und eine Anzahlung. Das ist aber in der Praxis kaum umsetzbar. Wenn dann jemand nicht zahlt stehst du da...rechtlich gesehen ist die Teilnahme Pflicht, wenn die Elternschaft das so beschlossen und die SL die Fahrt genehmigt hat.

    Das ist so nicht ganz richtig. Die Unterschriften sind verpflichtend - die Anzahlung hängt letztlich von den Fristen des jeweiligen Anbieters ab. Bei uns lagen da mehrere Monate zwischen.

    Selbst wenn z.b. jemand faul ist, dann weise ich ihn darauf hin und gut ist. Stattdessen wird dann mehrmals geschrieben, das findest du bei google. Wie wäre es mal zu googeln etc. Kann die Meinung natürlich nachvollziehen, dennoch - liest man hier manch Beiträge, dann wird schon scharf geschossen. Einige schrieben und zeigten mir auch, dass sie sogar private Nachrichten der negativen Art erhalten haben.

    Wenn mehrere ähnliche Beiträge geschrieben werden, stärkt das durchaus die dort vorgebrachte Position, so dass der/die TE das in viel stärkerem Maße als Anhaltspunkt nehmen könnte, einmal über seine/ihre Anspruchshaltung nachzudenken. Schau Dich einmal bei Facebook und Co. um - dort hast Du das im Extremfall hundertfach - nicht zuletzt, weil dort mehr UserInnen unterwegs sind, natürlich.

    Was ich hier in diesem Forum als Problem empfinde, ist, dass einige UserInnen entweder jedwede Fähigkeit, über die Wirkung ihrer Postings nachzudenken oder dies im Nachhinein anzuerkennen, vermissen lassen, oder aber diesen Aspekt bewusst ignorieren. Gepaart wird dies mit der Attitüde, dass man ja nur reagiert hätte bzw. die Ursache für das eigene Posting immer bei Dritten liege.

    Aber auch das ist letztlich ein Phänomen, das weder auf dieses Forum noch auf unsere Berufsgruppe beschränkt wäre.

    @MedienMaster

    Der Ton macht hier nur mittelbar die Musik. Ob nun das Wort "doof" benutzt wurde oder nicht, ist völlig unerheblich, wenn die Kernbotschaft dadurch nicht beeinträchtigt wird.

    Man mag Dir zugute halten, dass Du keiner von den tumben Pöblern bist. Aber dennoch bist Du einer von denen, die der Ansicht sind, sich so pauschal über uns verbeamtete Lehrkräfte zu äußern zu müssen.

    Das ist für mich ermüdend.

    Das vom TE beschriebene Verhalten findet man überall - vorzugsweise in den sozialen Netzwerken und somit auch in einem Forum wie diesem.

    Es ist in meinen Augen im Wesentlichen Ausdruck eines übersteigerten Individualismus', eines übersteigerten Mitteilungsbedürfnisses und eines übersteigerten Geltungsdrangs in einer Welt, in der man sich klein und unbedeutend vorkommt. Dieses Verhalten ist weder auf Beamte - das ist ein Status und keine spezielle Sorte Mensch - noch auf Lehrkräfte - das ist ein Beruf und keine spezielle Sorte Mensch - noch auf jedwede andere Gruppe von Menschen in dieser Pauschalität übertragbar. Bisherige Beispiele, in denen man das mehr oder weniger ernsthaft unternommen hat, findet man analog. Dazu gibt es das Lehrerhasserbuch, das Ärztehasserbuch, das Bahnhasserbuch etc.

    Es mutet schon etwas merkwürdig an, wenn man auf eine Gruppe von Menschen zugeht und sie fragt, warum sie so doof sind. Darauf kann ich als Teil dieser Gruppe ehrlich gesagt nur schwerlich seriös antworten. Die Art und Weise, wie das Eingangsposting formuliert wurde, wäre Anlass genug, meinerseits zurückzufragen, wieso der TE so doof ist. Das dürfte aber wie Quittengelee bereits zusammenfassend geschrieben hat, keine fruchtbare Diskussion werden.

    Ja, auch das durfte ich jetzt an meiner neuen Schule erleben. Ich halte mich aus den privaten Fehden heraus, und ich sage das auch ganz explizit, wenn mich jemand versucht, auf seine Seite zu ziehen. Ich möchte mit so vielen KollegInnen wie möglich zumindest auf einer professionellen Basis gut auskommen. Die eine oder andere kollegiale Freundschaft entwickelt sich auch gerade. Ich denke, das ist für mich der richtige Weg.

    Leider kann ich inhaltlich nicht viel dazu beitragen. Ich kann nur sagen, dass es ein Neuer bei gut eingeführten Strukturen im Kollegium schwer hat, etwas zu verändern oder zu verbessern.

    Jein. Er/sie muss zuhören können, schauen, was überhaupt mit (!) dem Kollegium veränderbar ist und was nicht. Ein/e Neue/r muss sich zunächst einmal einfügen und Vertrauen gewinnen und dafür sorgen, dass er/sie nicht als Bedrohung wahrgenommen wird. Wenn das gelingt - und da müssen dann hier und da ein paar offene Gespräche her - kann man auch etwas verändern. Es muss einem nur klar sein, dass diese Veränderung im Sinne der Schule und der dort "lebenden" Menschen erfolgt und nicht um des/der Neuen Willen.

    Ich habe die Erfahrung gemacht, wie es hätte sein können, ein ungeliebter Externer zu sein. Und ich bin froh, dass es nicht so gekommen ist. An meiner aktuellen Schule gab es einen Hauskandidaten oder eine -kandidatin, so dass das Ganze einvernehmlich ablief und das Kollegium froh war, dass endlich wieder jemand da war.

    Wenn Du die bessere Performance am Revisionstag ablieferst, ist der Drops in positiver Hinsicht für Dich gelutscht. Doof wäre es beispielsweise aber an Deiner Schule in der Konstellation, dass sich dort kein(e) andere(r) bewirbt, keine externe Bewerbung eingeht und Du am Ende an die andere Schule kommst. Damit wäre Deiner Schule nicht wirklich gedient.

    Was die Entscheidung angeht, so ist die Schulleitung da in der Tat weitgehend raus, weil das über den/die zuständige/n DezernentIn läuft. Nicht alle DezernentInnen haben jedoch auf dem Schirm, was eine externe Besetzung an der jeweiligen Schule für Folgen haben kann. An der einen oder anderen Schule wird dort auch gegenüber der BR nicht aufrichtig kommuniziert (oder umgekehrt). Ich weiß wovon ich spreche und bin froh, dass es bei mir im Endeffekt gut ausgegangen ist.

    Habe lange nachgedacht. Aber ich muss noch viele Jahre mit dem vorhandenen System, ob rechtmäßig oder nicht, klarkommen.

    Letztendlich muss ich alleine alle negativen Konsequenzen tragen, wenn ich auf die Einhaltung der Vorschriften bestehe.

    Ja, das stimmt. Gleichwohl müssten wir viel stärker klarstellen, dass derjenige, der sich rechtskonform verhalten möchte, hier nicht sonstwie ins Unrecht gesetzt werden darf. Wenn das die Norm ist, dann müssten wir im Erziehungsprozess erst einmal bei uns selbst anfangen. Aber diese Doppelmoral, genau das nicht zu tun, ist wohl bei jeder Lehrkraft irgendwo zu finden.

    Ich habe an meiner Schule sehr deutlich auf die Problematik hingewiesen und auch die entsprechenden anderen Stellen zum Handeln bringen können. Meine SL sieht die Problematik und möchte diese angehen - womöglich haben wir auch bald eine legale und für alle Seiten tatsächlich tragfähige Lösung.

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