Herrlich. Das ist mal Satire. Und SBZ als "Sonderbewirtschaftungszone" - super Idee.
Obwohl: Wenn die ganzen ostdeutschen Bundesländer früher oder später faschistisch werden, dann könnten wir auch den "antifaschistischen Schutzwall" wieder aufbauen - der könnte genauso angelegt werden wie der alte, da die Sperrzonen ja schon auf der richtigen Seite lagen. Vor allem trüge er dann seinen Namen ob des neuen Zwecks tatsächlich zu Recht.
Beiträge von Bolzbold
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Ich halte momentan nichts von den Linken und ihrer desaströsen Politik, vor allem den faktenbefreiten Teil um Sarah Wagenknecht. Aber die Linke und die Afd in einen Topf zu werfen, da muss man schon sehr blind auf dem Rechten Auge sein...
DAS wiederum hätte ja (unselige) Tradition in Deutschland...
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Ich vergleiche das, weil die Linke als SED-Nachfolgepartei auch in Teilen verfassungsfeindlich ist und vom Verfassungsschutz beobachtet wird. Trotzdem finden es die anderen Parteien aber inzw. in Ordnung mit dieser Partei Koalitionen einzugehen. Bei der AfD hingegen wird ein riesen Bohei gemacht.
Für mich stehen diese beiden Parteien auf einer Stufe. Wer die Brandmauer zur AfD fordert, darf selber mit den Linken auch nicht koalieren, weder im Bund (noch nicht passiert) noch in den Ländern (sehr wohl passiert)!
Kann man so sehen. Wir unterhalten uns dann noch einmal, wenn die erste Landesregierung mit AfD-Beteiligung oder ggf. mit absoluter Mehrheit der AfD am Ruder ist...
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Bolzbold Ich habe den Eindruck, dass in Behörden die 41 Stunden Woche besser eingehalten wird als bei vielen Schulleitungen. Aber das weißt du besser als ich.
Sagen wir so - die 41 Stunden können in der Tat leichter eingehalten werden. Ab der Gruppenleitung aufwärts (B4) ist das jedoch mit großer Wahrscheinlichkeit nicht mehr der Fall. Das habe ich selbst bei zwei Gruppenleitungen miterlebt.
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Ich finde es für eine normale Lehrkraft angemessen und für die SL einer großen Schule geradezu unverschämt. Und die SL Gehälter unter A16 mehr als skandalös.
Zum Vergleich:
In der oberen Schulaufsicht haben die DezernentInnen die Dienstbezeichnungen (Leitende/r) Regierungsschuldirektor/in, sprich Besoldung nach A15/A16.
In der obersten Schulaufsicht haben die MinisterialrätInnen ein Anfangsgehalt von A16, später dann B2. ReferentInnen in der Regel A15, ganz wenige A16.
In den vorgesetzten Behörden bekommt man trotz mehr Verantwortung keinen signifikant höheren Sold.Zumindest im ÖD geht das Maß an Verantwortung nicht mit der Besoldung einher - das Verrechnen von potenziellen Toten finde ich ziemlich morbide.
Dass Verantwortung auch ein Kriterium für die Bezahlung einer Tätigkeit sein kann, dürfte hingegen evident sein.
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Auch wenn ich einer AfD-Regierungskoalition auf Landes- wie auf Bundesebene sehr ablehnend gegenüberstehe und ich hier ja auch schon Auswanderungsgedanken geäußert habe, frage ich mich, was eine solche Regierung konkret anders machen würde.
Am Landes- oder Bundesverfassungsgericht käme eine solche Regierungskoalition auch nicht mal eben so vorbei, wenn Gesetzesvorhaben entsprechenden Charakter haben.
Viel mehr Sorgen müsste man sich in den ostdeutschen Bundesländern machen, was das gesellschaftliche Klima hinsichtlich des Umgangs mit Minderheiten betrifft oder mit Leuten, die eben faktenbasiert und nicht verschwurbelt denken. Dann bekommen wir vom Prinzip her vergleichbare Verhältnisse wie in den USA. (Die Entwicklung in den USA ist für mich gesellschaftlich vor diesem Hintergrund der absolute Super-GAU.)Wenn Politik immer mehr in die Richtung des berühmten Pippi-Langstrumpf-Liedes abdriftet ("ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt" [ganz abseits von Fakten]), findet das natürlich auch auf Bevölkerungsebene NachahmerInnen.
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Ich habe ja in den letzten 20 Jahren nun sowohl die Mitarbeitenden der Kultusbürokratie wie auch mehrere Schulleitungen kennenlernen dürfen.
Wenn wir die Situation nüchtern betrachten, dann ist die Besoldungsgruppe A16 gemessen an der Verantwortung, die man für ein System mit an die 1.500 Personen oder mehr trägt, augenscheinlich bescheiden bemessen.
Das Schulleitungsteam an meiner aktuellen Schule ist weder profilneurotisch noch anderweitig "auffällig". Wobei, auffällig sind ihre professionellen und gleichzeitig unglaublich wertschätzenden Umgangsformen und ihr Führungsstil. Das kannte ich bisher in dieser Form so gar nicht.
Auch in der Kultusbürokratie habe ich sehr kompetente und wertschätzende Menschen kennenlernen dürfen. Was hier zu dem Eindruck beiträgt, dass die sich nur ihre Hintern plattsitzen, ist wie so oft das Primat der Politik - und Politik folgt eben anderen Motiven als dem der Sache.
Rein finanziell lohnt sich ein Aufstieg nach A16 tatsächlich nicht - das sieht auch meine Schulleitung so. Aber sie "brennt" dafür - das hat sie klar zum Ausdruck gebracht. Und das spürt man an jedem einzelnen Tag. Dennoch hat sie Hobbys und ein eigenes Privatleben - und sie wirkt alles andere als überlastet. Hier sitzen die richtigen Leute an der richtigen Stelle.
Profilneurotiker, Narzissten und andere psychisch auffällige Personen finden wir übrigens nicht minder häufig in den Führungsetagen in der freien Wirtschaft. Dort richten sie mitunter ganz erheblichen ökonomischen Schaden an, um sich dann im Extremfall in jahrelangen Wirtschaftsprozessen verteidigt von zig Staranwälten mit einem Deal mit der Staatsanwaltschaft freizukaufen oder gar mangels handfester Beweist freigesprochen zu werden.
Im Onlineauftritt der Zeit findet sich eine Vielzahl an Artikeln, die sich mit dieser Thematik beschäftigt.
Macht lockt manche Persönlichkeitstypen an wie das Licht die Motten. Das gibt es überall. In der Politik, in der Wirtschaft und natürlich auch im Schulsystem. -
Ja, wenn wir alle etwas bescheidener wären, dann hätten wir in der Tat weniger Grund zur Beschwerde.
PS: Wolfgang - ich sehe in Deinem Avatar keinen Wolf grinsen sondern eher einen fetten Hamster feist lächeln...
I´m z Azkabanu | Syrian hamster, Hamster, Guinea pigs (pinterest.com) -
Aha… wie gut dass das nicht DU entscheidest…
Und ja… haben wir wie gesagt schon gemacht … bin ich nicht stolz drauf war aber ganz klar eine Geldentscheidung .. bei 15.000€ überlegt man halt …
Das ist dann die klassische Täter-Opfer-Umkehr - quasi die Notwehr gegen den Staat, der ja Steuern haben möchte (von denen er unter anderem uns alimentiert, aber lassen wir das...)
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Ich bin mit so etwas sogar schon in die Schule gegangen.
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Ich bin auch kein Chemiker, aber laut diesem Link scheinen die Begriffe synonym verwendet zu werden.
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Die Frage ist, wo ich das überhaupt bei der Bez-Reg Köln machen kann mit der Beschwerde. Ich finde dazu nichts konkretes.
Du reichst die Beschwerde bei der Abteilungsleitung ein - diese wird wohl wissen, wer das Ganze dann bearbeitet.
Gleichwohl sollte man bedenken, dass, wenn zu viele Menschen gleichzeitig an einer zu kleinen Decke zerren, immer einige frieren müssen. Das hat chili ja anschaulich verdeutlicht.Die Klage oder auch die niedrigschwellige Beschwerde treffen obendrein leider immer die Falschen. Weder wird die Abteilungsleitung daraus konkrete Handlungsschritte ableiten, noch wird der/die RegierungspräsidentIn deswegen aktiv(er) werden.
Mal eben so neue Leute einzustellen oder den "faulen MA" eins auf den Sack zu geben, funktioniert halt nicht. Innerhalb wie außerhalb des ÖD je nach Branche gleichermaßen.
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Ähm, führt das jetzt nicht ein bisschen sehr weit weg vom Thema, Firelilly?
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Vor allem, was soll das bringen?
Es ist doch bekannt, dass die Kölner Personalmangel haben und daher extrem langsam sind... -
Hallo,
es reicht ein Dreizeiler mit Angabe der Stelle, auf die Du Dich bewirbst.
Falls es nicht die eigene Schule ist, an der Du Dich bewirbst, ist eine Kontaktaufnahme mit dem/der zuständigen DezernentIn sinnvoll. -
Nur mal für mich zum Verständnis:
Wir sind hochnäsig, weil wir Dir sagen, dass Dein Vorgehen so nicht in Ordnung war und Du Dich besser vorbereiten sollst?
Wir sind hochnäsig, weil wir nicht in dasselbe Horn wie Du tuten und skandieren, dass Noten nicht aussagekräftig sind?
Wir sind hochnäsig, weil wir unsere Examina bestanden haben und wissen, wie es geht bzw. wie es nicht geht?
Wir sind hochnäsig, weil wir, die wir in der Schule arbeiten, Dir dasselbe gesagt haben, was wir unseren SchülerInnen auch gesagt hätten?
Gut, wenn das Deine Definition von hochnäsig ist, bin ich hochnäsig. Und dafür brauche ich mich nicht zu schämen. -
Allerdings muss ich auch eines sagen - und entschuldige mich im voraus für meine Offenheit: Wer aus dem Deutsch-Examen mit Bestnoten rausgeht, hat vermutlich großes Interesse am Fach und viel gelernt. Wer mit soliden Noten rausgeht, hat entweder großes Interesse am Fach ODER viel gelernt. Wer "gerade so" besteht, hat wahrscheinlich weder noch. Das ist fatal, auch für das spätere Unterrichten. Es wäre schade, wenn du dir eingestehen müsstest, dass du jahrelang die falschen Fächer studiert hast. In diesem Fall würde ich dir aber dringend raten, dir vor dem Antritt des Referendariats eine Alternative zu überlegen.
Das kann ich unterstreichen. Auswendiglernen hätte mir auch nicht geholfen, dafür aber eine solide Vorbereitung, in der ich die Themen systematisch angehe und "verinnerliche". Dann kann ich auf Fragen flexibel reagieren.
Dass das Staatsexamen nichts über die Kompetenzen aussagt, ist eine gefährliche Haltung. Für diejenigen, von denen man im Anschluss etwas, sagt es eben sehr wohl etwas aus. Es ist der in meinen Augen durchschaubare Versuch, das, woran man gescheitert ist, zu delegitimieren, um sein Scheitern schönzufärben.
Hinsetzen - strukturiert lernen - und eben auch historische Grundpositionen kennen - dann wird das auch. -
Wegen etlicher Beispiele von Rufmord und Falschverurteilungen? Ich denke, das sind ausreichende Gründe, die MeeToo-Bewegung als unsäglich zu bezeichnen.
Die Dunkelziffer der nicht angezeigten Sexualvergehen aufgrund zum Teil immer noch vorhandener patriarchischer Strukturen bei Polizei und Strafverfolgung, sowie das gespaltene gesellschaftliche Klima, das einerseits endlich stärker zur Anzeige ermutigt (und zum "Nein"-Sagen), andererseits aber eben auch immer noch Vertuschung und Scham kennt, sollte hinreichend Grund sein, diese Bewegung eben nicht als unsäglich zu bezeichnen.
Jedes Opfer ist eins zuviel - sowohl Opfer eines Rufmords als auch Opfer sexueller Belästigung, sexuellen Missbrauchs oder Vergewaltigung.
Letztere dürften leider immer noch in der erschreckend erdrückenden Mehrheit sein. (Und wenn Männer sich in der Vergangenheit zu benehmen gewusst hätten, dann hätte es weder Anlass gegeben, sie berechtigterweise anzuzeigen, oder aber eben auch als unerwünschte Nebenwirkung unberechtigterweise anzuzeigen.) -
Ja, aber wenn es dich mal erwischen sollte, bist du erledigt und kannst auch direkt den Wohnort wechseln. Seit dieser unsäglichen meeToo-Bewegung und den ganzen Missbrauchsskandalen kann man sich als Mann sicherlich nicht mehr "normal" in der Schule bewegen. Es fängt schon damit an, dass es bei uns untersagt ist, den SuS die Hand zum Geburtstags-Beglückwünschen zu geben. Und das nicht erst seit Corona. Das ist doch völlig irre, wenn überall eine potentielle sexualisierte Übergriffigkeit vermutet wird. Ich habe da keinerlei Verständnis für und hüte mich vor allem, was mich nur im Entferntesten verdächtigen könnte. Wenn eine Gruppe Schülerinnen bauchfrei in Augenhöhe und mit weitem Ausschnitt vor meinem Pult steht, ist es gar nicht so leicht, in die korrekte Richtung zu schauen. Entweder aufs Pult, oder aus dem Fenster und tut so, als würde man nichts gesehen haben 🙈🙈
Doch, kann man(n) (also sich frei bewegen.)
Was die sexualisierte Übergriffigkeit angeht, gebe ich Dir Recht.
Die Entwicklung hat meines Erachtens aber ihren Ursprung darin, dass wir jahrzehntelang genau das Gegenextrem hatten, d.h. dass sich beispielsweise Lehrkräfte lange keine Sorgen machen mussten, was Übergriffigkeiten unterhalb des Strafbaren oder im Graubereich desselben betraf, solange ihnen keine Affären mit SchülerInnen nachgewiesen werden konnte.
Ich habe die Hoffnung, dass sich das mittelfristig einpendelt, d.h. dass Männer einerseits insgesamt sensibler sind und dass andererseits nicht hinter jedem individuell als nicht genehm empfundenen Verhalten reflexhaft ein sexuelles Fehlverhalten herausgelesen wird.Und natürlich, dass es künftig ausschließlich diejenigen "trifft", die sich falsch verhalten.
Ich würde mir ferner wünschen, dass in Zweifelsfällen die unterschiedlichen Wahrnehmungen zwischen den Beteiligten ehrlich kommuniziert werden können, ohne deswegen Angst vor Kriminalisierung oder Bagatellisierung haben zu müssen.
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