Beiträge von Djino

    Eine Auswahl von Bewerbern erfolgt unter Betrachtung von Eignung, Leistung und Befähigung. Hat ein Mann die Bewerbernote 3, eine Frau die Note 1, wird die Frau bevorzugt genommen (bei ansonsten gleicher Eignung, Leistung, Befähigung).
    Bei gleicher E, L , B (& gleicher Bewerbernote) können auch weitere Aspekte mit einfließen.

    (Soweit ich weiß, gilt dies bundesweit - sicher bin ich mir aber nur in Niedersachsen.)


    PS:
    Übrigens werden auch schwerbehinderte Bewerber nicht bevorzugt eingestellt (es gibt einen minimalen Spielraum), auch dort sind Eignung, Leistung, Befähigung ausschlaggebend.

    PPS:
    Das PS soll aber nicht heißen, dass Männer zu den Schwerbehinderten zu zählen sind...

    @drucker03 / Frage nach Klassenbüchern

    Zitat

    warum um Himmels willen liegen solche Daten nicht auf einem Zentralserver


    Nun ja, ein weiteres Arbeitsfeld, dass bisher noch nicht genannt wurde, ist die Sicherheit / Erste Hilfe / Brandschutz, für die jeder Lehrer individuell zuständig ist, zudem werden die Jobs (Koordination etc.) auch an "Experten" im Kollegium vergeben.

    Um die Frage zu beantworten:
    Im Brandfall (oder auch nur bei einer Übung) soll das Klassenbuch mit aus dem Klassenzimmer genommen werden. Darin findet sich die Klassenliste und auch der Eintrag, welche Schüler an diesem Tage fehlen. Werden diese Informationen nur zentral in einer Datenbank eingetragen und versagt der Server im "richtigen" Moment, hat keiner eine Ahnung, welcher Schüler evtl. noch im Gebäude ist...

    Um um zum Thema Arbeitszeiten zurückzukommen:
    Es ist ja schon so einiges zur Belastung etc. geschrieben worden. Ich habe vor der Schule in einer Bank und in einer größeren Immobilienfirma gearbeitet. Der Vorteil in der freien Wirtschaft ist, dass man (häufiger) den Arbeitsplatz verlässt und die Arbeit dort lässt. Natürlich denkt man nochmal über x nach oder ärgert sich über den Kollegen y / den Chef. Aber das Ausmaß in der Schule ist ein ganz anderes.
    (Vor kurzem sagte ich einer Klasse bei der Rückgabe einer Arbeit, dass ich diese nur hatte kurz zu Ende korrigieren wollen - und danach Abendessen. Nachts um 1 Uhr hatte ich dann aber doch keine Lust mehr zum Essen...)

    Unsere Sekretärin meinte übrigens, dass sie nie Lehrerin sein könnte / wolle. Hauptgrund für sie war, dass sie ihre Blase nie so kontrollieren könne. Sie hatte beobachtet, dass wir vormittags eigentlich nie auf die Toilette gehen (weil wir keine Zeit dazu haben). Mir war das vorher noch nicht so aufgefallen, sie hat Recht. Ich muss vormittags aber auch nicht auf die Toilette, weil ich gar keine Zeit habe, um etwas zu trinken - dazu sind die "Pausen" zu kurz. (Nur in Pausen, in denen ich Aufsicht führe, komme ich dazu, ein Pausenbrot relativ in Ruhe zu essen - solange sich die Schüler benehmen und ich nicht von Schülern belagert werde, die dieses oder jenes auf dem Pausenhof besprechen wollen.)

    Aber man lässt sich auf den Lehrerberuf nicht ohne Vorwissen / Vorwarnung ein. "Mein" Seminarleiter sagte in der allerersten Sitzung im Referendariat, dass ein großer Anteil der Lehrer mit den Füßen voran aus dem Lehrerzimmer getragen würde und die meisten nicht das reguläre Pensionsalter erreichen. Er mag etwas übertrieben haben, aber zu häufig habe ich genau das erlebt (noch im Schülerleben oder im Lehrerdasein).

    Solange du keine Arbeit hast, solltest du dich arbeitssuchend melden. Falls du später nicht verbeamtet wirst, sondern angestellt arbeitest (ob in der Schule oder in irgendeiner anderen Tätigkeit), kann sich diese nachgewiesene Zeit der Erwerbslosigkeit auf deine Rentenansprüche auswirken (so zumindest war die Information, die ich erhielt).

    Von irgendetwas musst du doch auch leben, irgendwo wohnen. Wenn im Moment jemand für dich zahlt, könnte diese Person die Kosten hierfür evtl. steuerlich geltend machen. Wäre nur fair, wenn du deinen Eltern, deiner besseren Hälfte hierzu die Möglichkeit gibst.

    Außerdem: Die Arge hat vielleicht einen Job für dich. Das geht bei gut ausgebildeten Menschen ruck zuck. Die arbeiten oft mit privaten Jobvermittlungen zusammen - das bedeutet, dass die Jobvermittlung einen Teil deines Lohnes erhält, du also ziemlich miserabel bezahlt wirst...

    Am Tag nach dem Ende meines Referendariats hatte ich die Ämter abgeklappert in der vorgeschriebenen Reihenfolge: Erst Arbeitsamt, dann Sozialamt (da waren's noch zwei). Bei letzterem zog man einen Job aus dem Hut (Vollzeit, Nachtschicht an der Hotelrezeption - meine Qualifikation: ein Englischstudium - , Vorstellungsgespräch sollte zwei Tage später sein). Danach ging ich noch zur Jobvermittlung des Arbeitsamtes (war sowieso so geplant), dort fand sich ein Job (Teilzeit, 2,5 Tage pro Woche, tagsüber, flexible Arbeitszeiten (wichtig für Vorstellungsgespräche in Schulen...), genauso gut bezahlt wie der Vollzeitjob für die halbe Arbeit), ich habe mich noch an dem Tag vorgestellt, bekam sofort den Vertrag und bin somit nicht mehr zum Vorstellungsgespräch für die Nachtschicht im Hotel...

    Fazit: Melde dich arbeitssuchend; du wirst aber nicht nur einfach so Geld bekommen, landest evtl. in einem Job, der dir (aus welchen Gründen auch immer) nicht unbedingt gefällt. Deshalb bemühe dich parallel um irgendetwas Akzeptables (und nicht um deinen Traumjob!).

    Ich habe vor kurzem gehört, dass es an so mancher Schule interne Beförderungsrichtlinien gibt. Das funktioniert wohl meist so, dass jeder einmal im Jahr (an den Personalrat) zurückmeldet, was er zusätzlich für Aufgaben übernommen hat. Diese werden bepunktet - und wenn wieder eine Stelle zu vergeben ist, wird geschaut, wer die meisten Punkte angesammelt hat.

    Hört sich zumindest nach einem System an, dass für mehr Transparenz, vielleicht auch für mehr Gerechtigkeit sorgt.

    Zitat

    also es ist ja jetzt erst nach drei jahren soweit ich weiß.


    Stimmt.

    Zitat

    gibt es überhaupt keine verkürzungsmöglichkeit mehr?


    Nein.

    Zitat

    und zählen da angestelltenzeiten mit rein (also vertretungsstellen mit unterbrechungen)???


    Ja.


    (Und nach dieser Kürzestantwort erklimme ich jetzt wieder den "Mount Correction"...)

    Ich habe so eine Aktion auch mal an unserer Schule beobachten können:

    Die Schulleitung (die sehr auf formale Richtigkeit achtet) hatte das ganze genehmigt.

    Die Gideonen bauten sich vor dem Hauptportal auf und verteilten fleißig ihre Bibeln an die Schüler. Die nahmen sie mit in die Klassenräume und prüften die aerodynamischen Eigenschaften. Da Bibeln nicht so gut fliegen, flogen sie noch vor der ersten Stunde in die Mülleimer...
    Mein Kritikpunkt an der Aktion ist somit eher die unnötige Ressourcenverschwendung / Umweltverschmutzung.

    Übrigens hatte es die Schulleitung versäumt, das Kollegium zu informieren. Jeder Kollege, der morgens kam, hat die "Bibelaktivisten" angesprochen etc., jedes mal wieder rechtfertigten diese sich und verwiesen auf die Genehmigung der Schulleitung.

    Trotz meiner ablehnenden Haltung der ganzen Aktion gegenüber denke ich aber nicht, dass Eltern hierüber informiert werden müssen. Sonst würden sie ja auch in sehr vielen anderen Punkten zunächst um Zustimmung gefragt werden müssen - da wäre kein sinnvolles Arbeiten mehr möglich. Jedes Elternteil hat andere "Steckenpferde": Muslimische Eltern, christliche Eltern (jeweils der unterschiedlichsten "Schattierungen"), Darwinisten, Kreationisten, Vegetarier, Menschen mit und ohne ökologischem Bewusstsein, ... Schon allein das Besprechen der Nahrungspyramide im Biologieunterricht wäre das reinste "Minenfeld"...
    Solange etwas im Rahmen der Vorgaben / Gesetze abläuft und andere Meinungen / Gruppierungen (die z.B. ebenfalls nicht vom Sektenbeauftragten beobachtet werden...) auch präsentiert werden (können), liegt es im Ermessen der Schule, so etwas zuzulassen (oder eben auch nicht).

    Hallo,

    Zitat

    so dass man rechtlich auf der sicheren Seite ist

    gerade diesen Monat war das Thema beim "Schulrechtsfall" des Cornelsen Verlags "Leere Belehrungen?" (ich kann den Beitrag leider noch nicht im Archiv finden http://www.cornelsen.de/lfb/1.c.1664103.de ).
    Dort lässt sich jemand Verhaltensregeln und "Ich bestätige, dies zur Kenntnis genommen zu haben und mich danach zu richten." unterschreiben.

    Die Diskussion dazu ist aber recht logisch nachvollziehbar:
    Rechtlich gesehen ist diese Erklärung überflüssig. Auch ohne Zustimmung müssen sich Schüler an die Schulordnung halten.
    (Es wird ein Vergleich mit einem Gesetzestext gebracht: Man hat ihn nicht unterschrieben, hält sich aber trotzdem an die Straßenverkehrsordnung).

    Einziger Effekt einer solchen Aktion: Schüler können nicht mehr behaupten, sie hätten nichts gewusst. Laut Cornelsen nennen Juristen eine solche Belehrungen, die weder schadet noch wirklich nützt „unschädlich“.

    Man kann vielleicht Hausaufgaben an sich nicht bewerten - wohl aber die mündliche Mitarbeit bzw. die fehlende Mitarbeit.
    In einer ähnlichen Situation, allerdings in der Oberstufe (die Schüler wussten früh, dass sie das Jahr wahrscheinlich wiederholen würden und haben deshalb nur herumgesessen und gestört), bin ich dann dazu übergegangen, "Schüler versenken" zu spielen - und habe dies auch so genannt. Die anderen Schüler waren - berechtigterweise - frsutriert, weil sie arbeiteten, während andere nichts taten. Ich habe so deutlich gemacht, dass diejenigen, die nichts beitragen konnten (ich habe die "Kandidaten" immer zuerst bei der Besprechung der Hausaufgaben drangenommen) sich ihre 00 Punkte verdient haben.

    Ich denke, dass es Situationen gibt, in denen Strafen sein müssen.
    Soll man es ignorieren, wenn ein Schüler zum Lehrer sagt:
    " Ey, Schmidt, beweg deinen fetten Arsch hier rüber?"
    Da ist "Kuschelpädagogik" wohl fehl am Platze...

    (Vielleicht sollte man in dieser Diskussion aber auch ein wenig nach Schulformen bzw. Alter der Schüler differenzieren. Meiner Erfahrung nach "leisten" sich ältere Schüler / Schüler in "Problembezirken" so manches mehr, sie schlagen (verbal, handgreiflich oder subtiler durch massives Internetmobbing) stärker zu.)

    Hallo,

    nein, Schulinternes haben wir da nichts. Und wie gesagt, es geht mir insbesondere um das leidige Thema Verhalten, damit man sich vorher unterschreiben lässt, dass die "lieben Kleinen" grundsätzlich wissen, wie sie sich zu benehmen haben...

    Hallo,

    warum das Rad neu erfinden :)

    Ich bin auf der Suche nach erprobten (oder auch nur empfehlenswerten) Formularen etc. für Schulfahrten, insbesondere zu Verhaltensregeln etc. (nehme aber gerne auch andere Vorschläge mit entgegen...)

    Hat jemand Empfehlungen, Vorlagen?

    :danke:

    Hallo,

    bei http://www.tauschticket.de/?rec=211610082 bietet man seine Bücher (CDs, Spiele, und alles mögliche andere) kostenlos an, verschickt sie kostenlos und bekommt dafür im Tausch Tickets (die man dann "gewinnbringend" anlegen kann - zur Registrierung gibt es übrigens einige als "Startkapital" zum Ausprobieren geschenkt). Anders als bei Hitflip zahlt man übrigens keinerlei Vermittlungsgebühr, ist mir persönlich somit wesentlich sympathischer.

    Bei Amazon zahlt man als Verkäufer auch sehr hohe Gebühren (auch wenn das Einstellen der Bücher wirklich komfortabel ist). Als kostengünstigere Alternative nutze ich viel lieber http://www.booklooker.de/ (Ebay wäre sonst auch noch eine Möglichkeit).

    Hallo,

    für ein paar Tage könnte man vielleicht auch einen Freigänger in einer Katzenpension abgeben. Meine Katze verkraftet das ohne weiteres.
    Ansonsten kann man einen Katzensitter engagieren. Finden kann man die, wenn man selber eine Anzeige in der Lokalzeitung (Rubrik Tiere) aufgibt, im Supermarkt einen Aushang macht, im Tierheim nachfragt, oder vielleicht sogar im Internet (z.B. hier: http://www.tiersitterboerse.de/ ).
    Das Problem mit Katzensittern und schüchternen Freigängern ist, dass die Katze sich vielleicht nicht wieder nach Hause traut, solange der Katzensitter da ist. Da müsste euer Kater also eine Katzenklappe haben, damit er auf jeden Fall wieder nach Hause kommt...

    Meine Katze ist mittlerweile 10 - somit haben wir schon viele Erfahrungen mit Katzensittern sammeln können. Hat bisher - bis auf einmal - gut geklappt. Das eine Mal hatte ich den Sohn (12) einer Kollegin engagiert. Die Katze wurde gefüttert, es wurde mit ihr gespielt (dabei ging eine Lampe zu Bruch), aber das Katzenklo eine Woche lang nicht sauber gemacht. Daraus habe ich gelernt, dass ein gewisses Mindestalter bei Katzensittern notwendig ist.

    Original von Niggel:

    Zitat

    bzw. selbst ins Krankenhaus fahren, wenn es dem Kind "gut" geht.

    Würde ich - aus mehreren Gründen - nicht machen.
    Im Rahmen von Maßnahmen zur Kostenreduzierung war das (bzw. der Transport im Taxi) mal "von oben" vorgeschlagen worden - und von vielen anderen Seiten als unvernünftig abgelehnt worden. Wenn es dem Kind (äußerlich) gut geht, kann es trotzdem sein, dass eine schwerwiegende Verletzung vorliegt. Kann ich es wissen? Mir fehlt ein langjäriges Medizinstudium und die notwendige Ausrüstung, um das einzuschätzen. Wenn ich denke, dass ein Kind medizinische Hilfe benötigt (und es wird nicht sofort von den Eltern abgeholt), dann erledigt ein Krankenwagen den Krankentransport. Stellt sich heraus, dass doch "mehr" vorlag, kann sich zumindest keiner bei mir beschweren, weil nicht die richtige Hilfe jederzeit zur Verfügung stand.

    Außerdem: Die Kombination "Schüler und Privatwagen" sollte ja auch nicht bei völlig gesunden Schülern auftreten...

    Kommt vielleicht auch auf das "Kleingedruckte" an. Evtl. ist der Mietvertrag beim Makler mit einer Staffelmiete - sieht auf den ersten Blick günstiger aus, ist es auf die Dauer aber nicht...

    (Und warum den Vermieter nicht einfach darauf ansprechen? Mehr als "nein" sagen kann er nicht und dann kannst du es dir ja immer noch überlegen - es würde nur die Entscheidung vereinfachen, wenn er dir im Preis entgegenkäme...)

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