ZitatOriginal von Hermine
Klassenarbeiten werden bis zur Mittelstufe [...] nach Hause mitgegeben und mit der Unterschrift der Eltern wieder eingesammelt.
Sollte ein Kind bei mir leistungsmäßig absinken, bitte ich die Eltern von mir aus in die Sprechstunde- das vermeidet erboste Eltern und unangenehme Überraschungen.
Wir dürfen keine Unterschriften unter Arbeiten oder Tests verlangen, insofern wissen Eltern oft von nichts.
Und der Einladung zum Sprechtag (oder zu zusätzlich anberaumten Terminen) folgen leider meist auch nur die Eltern, bei deren Kindern es nicht notwendig ist.
Außerdem gibt es per Brief Warnungen, falls die Leistungen in mehr als einem Fach schlecht sind (und deshalb "Sitzenbleiben" droht). Dann hätten wir noch die Hinweise in den Halbjahreszeugnissen ("Versetzung / Verbleib auf der Schule ist gefährdet") und noch so manches mehr. Trotzdem wissen manche Eltern angeblich von nichts und gehen bis in die obersten Ebenen der Schulbehörde, weil die Schule ihrer Service- und Informationspflicht nicht nachgekommen ist...
(Und bei dem letzten "Fall", in dem ich mit einem erbostem Vater sprach, gab es eigentlich nichts zu warnen. Die Leistungen (in meinem Fach) waren deutlich besser geworden, ein stabile 4 (mit Hoffnung auf weitere Verbesserung) ist ausreichend. Problem an der Sache war, dass die Deutschnote die einzige / letzte Hoffnung war, eine 5 an anderer Stelle auszugleichen...)