Beiträge von Djino

    Kapelle Ermita de San Juan de Gaztelugatxe im Baskenland?

    Sehr richtig.

    Auf dem Bild sieht man die Glocke der Kirche. Angeblich soll es Glück bringen, wenn man diese Glocke 3x hört. Weshalb sich ganz viele dabei filmen lassen, wie sie 3x am Seil ziehen.

    Zum Thema filmen:

    Der "geschlängelte" Weg dorthin ist Fans von Game of Thrones bekannt. Dort gibt es eine Burg "Dragonstone" - zu erreichen über diesen Weg. Nur das Gebäude ist im Film ein anderes. [Ich habe die Serie nie gesehen, kann deshalb hier nicht wirklich mitreden.]

    Ach so, plattyplus darf den nächsten Urlaubsort vorstellen ;)

    Wusstest du das Zwergenweitwurf in Deutschland seit den 90igern untersagt ist und es einige Klagen von Kleinwüchsigen gegen dieses verbot gab da sie sich in ihrer Berufswahl eingeschränkt gefühlt haben 🙈

    Ich kannte mal eine Kleinwüchsige. Bei der Jobsuche wurde ihr beim Arbeitsamt genau diese "Berufswahl-Option" erläutert. Der Mitarbeiter dort sagte, er sei verpflichtet, ihr das mitzuteilen. Man stelle sich eine solche "Berufsberatung" für unsere Schüler*innen heute vor...

    Wir haben Fachdienstbesprechungen nur mit Lehrkräften der Schule (bei Bedarf).

    Und Fachkonferenzen, 2x pro Schuljahr, mit Beteiligung der gewählten Eltern- und Schülervertreter*innen. (1-3, je nach Anzahl der stimmberechtigten Lehrkräfte). Eltern und SuS haben dies also als ihre "Aufgabe", bereiten sich vor, holen zuvor Rückmeldungen anderer ein.

    Ja, manchmal rollt man mit den Augen, bei dem, was die so sagen. Manchmal kann das aber durchaus auch erhellend und hilfreich sein. Und manchmal ist es gut, da einfach "einen Zahn" ziehen zu können, wenn die gewählten Vertreter*innen Fragen oder Ideen in die Schule weitertragen und man dann erfährt, worüber die so nachdenken. Und dann erklären kann, warum das leider nicht umsetzbar ist.

    Aber Elternabende nur alle 2 Jahre?

    Das sind die Elternabende zur Wahl der Elternvertreter (in 5, 7, 9, 11, 12). Fluktuation in den Klassen haben wir, aber nicht sehr viel.

    Dann noch, nicht immer klassengebunden,

    • Information zur Wahl der 2. Fremdsprache (Klasse 5)
    • Vorbereitung Klassenfahrt (in 5, 7, evtl. 10)
    • Information zu "Sprachenfahrten" (8/9 und 10/11/12)
    • Information zu Angeboten der Kursstufe (10/11)
    • besondere Angebote wie Sprachprüfungen, Austauschfahrten etc.
    • Vorträge, oft organisiert durch Elternvertretung (zu Mediennutzung, Lernstrategien, Mobbing, ...)
    • und eben typische klasseninterne Elternabende, wenn sich die Eltern mal wieder zusammen setzen wollen. Aber das kann dann auch gern ein Stammtisch außerhalb der Schule sein, da muss nicht unbedingt der Hausmeister Überstunden machen, die Klassenlehrkraft anwesend sein.

    An meiner Schule:

    • Elternabend nicht vor 18 Uhr, oft um 18:30 oder 19 Uhr Beginn
    • Elternsprechtag ab 14:30 Uhr (denn es gibt ja auch Eltern, die nicht berufstätig sind), Ende "offiziell" 19 Uhr, inoffiziell sind besonders gefragte Lehrkräfte bis 21 Uhr beschäftigt

    Rahmenbedingungen:

    • Schule in der Kleinstadt / im ländlichen Raum -> viele Eltern arbeiten nicht direkt vor Ort, pendeln bis zu 1,5 Stunden zur Arbeit & zurück, können also nicht früher bei Elternabenden anwesend sein; bei Beginn um 18 Uhr gibt es regelmäßig entsprechende Rückmeldungen, dass sie es zeitlich nicht schaffen, rechtzeitig da zu sein.
    • Schüler von Klasse 5-13: In den jüngeren Jahrgängen wollen fast alle Eltern mindestens alle "Hauptfachlehrkräfte" sprechen. Später nimmt das sehr deutlich ab. Jahrgang 12 & 13 schon allein aufgrund der einsetzenden Volljährigkeit.
    • Sprechtag: pro Jahrgang nur 1x pro Schuljahr, bei Bedarf gesonderte Einladungen / Terminvereinbarungen
    • Elternabend: 1x pro Klasse alle zwei Jahre. Zzgl. weitere Abende z.B. zur Vorbereitung von Klassenfahrten (alle paar Jahre mal) oder für besondere Informationsveranstaltungen (besondere zusätzliche Angebote, Information zur Oberstufe etc.). Zzgl. weitere Abende bei Bedarf, organisiert durch Elternvertretung.

    Die Spike Prime App ist kostenlos verfügbar, man kann erst einmal einfach so drauflos programmieren. Hat man dann das Lego Set nicht, kann man das Programm natürlich nicht übertragen / in "echt" ausprobieren. Aber vielleicht hilft das, um zu sehen, ob das, was man mit Mindstorms machen konnte, auch mit Spike Prime machen kann. (Und ja, neben den Scratch-"Bausteinen" kann man in der App stattdessen auch Python auswählen.)

    hier in Brandenburg

    ich muss in Leichathletik in 7 Einzelstunden (!) erst alle Disziplinen für das Sportabzeichen abarbeiten

    Die Sommerferien endeten in Brandenburg Ende August. Jetzt ist Oktober, das Wetter ist ungemütlich. Vielleicht ist das ein Grund dafür, dass im September die Leichtathletik schnell "durchgezogen" werden sollte, bevor Sport draußen nur noch schwierig möglich ist?

    Welches Projekt könnte jemand erfinden, bei dem er mit seinen Freunden dann eine Woche Fortbildung auf Sizilien bezahlt bekommt?

    Projekte macht man mit Schülern zu verschiedensten Themen. Kann sehr spannend sein. Überlege dir was, suche dir eine Partnerschule (vielleicht Sizilien). Ihr könntet dann zu zweit zu einem "Preliminary Visit" zur Vorbereitung ein paar Tage dorthin fahren, um gemeinsam das Projekt zu planen, besondere Bedingungen z.B. für SuS mit Beeinträchtigungen kontrollieren/Möglichkeiten schaffen.

    Fortbildungen werden von verschiedensten Anbietern, zu verschiedensten Themen angeboten. Für Erasmus+ müssen einige Bedingungen in der Durchführung erfüllt sein, sonst gibt es keine Förderung. Zum Beispiel müssen immer Lehrkräfte aus mindestens zwei verschiedenen Ländern anwesend sein. Neben der Fortbildung ist auch der informelle Austausch & Blick über den Tellerrand sehr interessant.

    Wir haben schon von verschiedensten Erasmus+ Aktivitäten (Fortbildungen, Job Shadowing, Austausch) Ideen mitgebracht, die wir dann genau so oder in abgewandelter Form an unserer Schule umgesetzt haben oder planen, in Zukunft umzusetzen.

    Ich kennen welche, die fahren sogar bis in die Karibik

    Die Nationalen Agenturen (in DE angesiedelt beim Pädagogischen Austauschdienst der Kultusministerkonferenz) haben dieses Ziel durchaus kritisch im Blick. Solange in der Karibik nicht tatsächlich etwas passiert, was an anderer Stelle nicht möglich wäre, werden solche Kosten mittlerweile intensiv hinterfragt, ggf. nicht gefördert. Im Vorfeld wird bei Fortbildungen / "Erasmus-Dienstbesprechungen" auf die Problematik hingewiesen.

    Warum unterschreiben Eltern nicht? Meiner Erfahrung nach sind es eher deren Kinder, die vergessen, den Zettel unterschreiben zu lassen. (Auch nach der zweiten, dritten, vierten Erinnerung.)

    Da hat es in der Vergangenheit bereits geholfen, den SuS in Aussicht zu stellen, dass sie zwar mitmüssen, aber eben immer in der Nähe der Lehrkraft sein müssen. Keine Freizeit (die sich SuS auch neben der Aufgabenerledigung immer nehmen), keine Chance, nebenbei ein Eis o.ä. zu kaufen. Nur ganz viel Langeweile. Das hat bisher fast alle SuS motiviert, sich das auf die Hand zu schreiben, sich einen Wecker am Handy zu stellen, um die Unterschrift zu Hause nicht zu vergessen.

    A14 sind zusätzliche Aufgaben. Die kosten zusätzliche Zeit. Aber natürlich nur in der Theorie. [irgendwo gibt es hier einen Ironiebutton, der jetzt gedrückt werden sollte...]

    Rein praktisch ist es doch so, dass immer nur die besonders guten und besten Lehrkräfte A14, 15, ... erhalten. Die arbeiten besonders effektiv. Das führt dazu, dass sie all ihre Aufgaben, also inklusive der zusätzlichen Aufgaben, in der regulären Arbeitszeit erledigen können, hierdurch keine Überstunden, keine Mehrarbeit entstehen...

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