Beiträge von Djino

    Möchtest du eigentlich alte Geräte wieder an den neuen PC anschließen? Z.B. Monitor, Drucker, ...
    Achte gerade beim Monitor darauf, dass entsprechende Anschlussmöglichkeiten vorhanden sind. Da hat sich viel verändert in den letzten Jahren. (Auch 'ne Überlegung, falls der Monitor recht alt ist & billig war: einen neuen anschaffen).
    Manche PCs haben nur eine sehr abgezählte Anzahl an USB-Ports. Zähl mal durch, was du benötigst (Maus, Tastatur, Drucker, Scanner, ...?)

    Medientauglichkeit

    ist natürlich ein dehnbarer Begriff.
    Wirst du Bilder verwalten? Bearbeiten?
    Videos ansehen? Bearbeiten?

    Bei den stetig fallenden Preisen würde ich grundsätzlich einen PC mit "Luft nach oben" empfehlen (auch bei der Festplatte).
    i3 ist z.B. okay für Office etc., aber i5 ist mittlerweile auch bezahlbar und ein wenig schneller. Beim Preisvergleich auch auf die "Generation" achten - nach dem i3 / i5 folgt eine vierstellige Zahl - je höher die ist, desto neuer ist der Prozessor - desto schneller ist der PC. Dabei macht es meist wenig Unterschied, ob da 7xxx oder 8xxx steht. Es macht aber einen Unterschied, ob da 2xxx oder 9xxx steht.

    Wie viel darf's denn ungefähr kosten?

    Hat eine Kollegin mal gemacht und sich in verschiedenen Bundesländern beworben (Wunschregion lag auf der "Grenze"). Das war (u.a.) der schnellere/sicherere Weg als ein "normales" Tauschverfahren, da man sich auf eine "freie" Stelle bewirbt. (Die Versetzung war aber bei weitem nicht der einzige Grund für die Bewerbung - ab einer bestimmten "Stellenkategorie" ist das auch nicht der einfachere Weg für einen Schul-/Bundeslandwechsel.)

    Die Bewerbungsverfahren (Gutachten, Besichtigungen etc.) fanden dann entsprechend der aufnehmenden Bundesländer statt, teils an unserer Schule, teils mit unseren Dezernenten (halt je nachdem, wie das für das aufnehmende BL geregelt ist, mit deren Formularen durchgeführt).

    aber diese dominante Rolle, die Gedichte einnehmen, halte ich für völlig bescheuert

    Von einer dominanten Rolle kann keine Rede sein.

    Als wir im Fachbereich Deutsch unser jetziges / neues Schulinternes Curriculum erstellt haben, wurden Gedichte in der Entwurfsfassung fast vollständig ignoriert.
    In dem, was die verschiedene Jahrgangsteams einreichten, fanden sich:
    Klasse 5: ein eher "spielerischer" Umgang mit Gedichten (Jahreszeitgedichte, Metrum erspüren, Reimschema, Elfchen, ...)
    Klasse 6: nichts
    Klasse 7: nichts
    8, 9: nichts
    Klasse 10: Die Schüler können Gedichte umfassend analysieren und interpretieren (und erfassen/umsetzen/...). Nur wie sie diese Kompetenzen hätten erwerben sollen, das war aufgrund der vorangehenden Jahre irgendwie nicht ersichtlich.

    Ich denke (befürchte?), dass dieser Stellenwert, der Gedichten hier eingeräumt wurde, recht repräsentativ ist. War ja schließlich eine ganze (nicht zu kleine) Fachgruppe, die daran arbeitete. (Für das Fach Englisch kann ich ähnliches berichten, nur dass dort Gedichte noch weniger intensiv /wohl erst ab der 11. Klasse schriftlich "auseinandergenommen" werden.)

    Diese Diskussion um Gedichte ist mMn somit sehr übertrieben.

    Der mittlerweile doch schon in die Jahre gekommene Tweet zeigt aber, wie wichtig das zugrunde liegende Wissen ist. Schließlich bedient er sich durchaus stilistischer Mittel, die ihn so wirkungsvoll werden lassen.

    Zumal ich ein kurzes Gedicht innerhalb einer Doppelstunde lesen und inhaltlich erfassen kann. (Ich weiß, man kann sich auch wochenlang mit einem einzigen Gedicht beschäftigen.)
    So ein 16-seitiger Mietvertrag ist nicht so schnell in aller Tiefe überflogen.
    Es geht bei Gedichten um Lesetechniken. Textverständnis. Auch von komplexeren Texten, die nicht in "Alltagssprache" verfasst sind. (Und nebenbei ist ein wenig Literatur und Kultur ja auch nicht so schlecht.

    Zum Thema Krankenversicherung oder nicht:
    Ich schließe immer eine Versicherung für die Gruppe ab, sobald es ins Ausland geht. Da ist ja nicht nur die Behandlung versichert, sondern auch der Rücktransport. (Habe ich glücklicherweise erst 1x benötigt.) So weiß jeder SuS, dass er versichert ist.
    Wenn Eltern mitteilen, dass sie bereits eine private Versicherung haben, ist mir das ziemlich egal (darauf habe ich mich ein Mal eingelassen - eine Schülerin bei einem Austausch mit hohem Fieber traute sich sich prompt drei Tage lang nicht ihrer Gastfamilie zu sagen, dass sie krank war, weil sie dachte, sie sei nicht versichert... auf solche Spielchen habe ich keine Lust mehr). Zumal die Gruppentarife für Schülerreisen doch wirklich günstig sind (im Vergleich zu den Preisen für individuelle Reisen).

    Das mit der Versicherung stand so in der Zeitung bzgl. Änderungen bei No-Deal-Brexit. Dass das bisher anders ist, ist mir klar.
    Die Frage ist ja: Wie geht's nach dem Brexit weiter. Und da könnte es anscheinend eine Änderung in der Rechtslage geben. Wie das dann umgesetzt wird, ist nicht mein Problem - ich bezweifle, dass die im Krankenhaus o.ä. als erstes einen Nachweis über den Wohnort verlangen werden. Aber warum eigentlich nicht. Und wer nicht im Brexit-Land wohnt, hat keinen Anspruch auf kostenlose Behandlung mehr.

    In den letzten 1-3 Tagen las ich irgendwo interessiert, dass auch bei einem No-Deal-Brexit mittlerweile feststeht, dass
    - kein Visum benötigt
    - der Personalausweis ausreichen
    wird (jeweils in beiden Richtungen).
    Wie das mit SuS ohne Personalausweis (also anderem/Nicht-EU-Pass) ist, stand da nicht.

    Was nicht mehr funtkionieren wird, ist die Krankenversicherungskarte etc. Man wird also auf jeden Fall eine Reisekrankenversicherung abschließen müssen.

    Der Artikel unkte dann aber auch, dass es längere Wartezeiten geben wird an den Grenzen. Zumindest ist wohl mittlerweile geklärt, dass es noch Flüge geben wird (ohne entsprechendes Abkommen dürften die jeweiligen EU-/ Nicht-EU-Fluggesellschaften sonst nicht einmal im anderen Land landen...)

    Und der Artikel blickte positiv auf den seit einiger Zeit verlässlich fallenden Pfund-Kurs...

    (Wie gut, dass meine nächste Schüler-Fahrt nach England erst wieder im nächsten Schuljahr ansteht, aktuell hätte ich auch Bauchschmerzen bei der Planung.)

    Mal so nebenbei / fast off-topic (OP ist wohl sowieso nicht mehr anwesend): Wie "verschönert" ihr eigentlich euren PC-Raum? Wir haben einige selbst erstellte (professionell gedruckte A1) Lern-/ Infoplakate rund um PCs (Tastatur, Shortcuts, ...). Was "Fertiges" (deutschsprachiges) ist gar nicht so leicht zu finden. Gibt's da Empfehlungen?

    Mein Erfahrungswert: Die SuS (gerade jüngeren Alters) können weniger als ihnen zugetraut wird.

    Das fängt bei der allerersten Passworteingabe an:
    Großbuchstaben werden über die FESTSTELLTASTE getippt. Jeder einzelne Buchstabe eine Fehlerquelle (und der Wechsel zwischen GRO? und klein fast eine Unmöglichkeit).
    Zahlen klappen durchaus. Sonderzeichen sind ein NoGo. (Selbst 10.-Klässler bekommen trotz regelmäßigem Kontakt zum PC das mit den Anführungszeichen nicht hin. Wie gut, dass es Kommas gibt ... oder Akzentzeichen ... :( )
    Sowieso ist immer der doofe Computer schuld.
    Am Ende der ersten Doppelstunde in einer 5. Klasse: Heult einer. Hat einer klammheimlich aufgegeben und bekennt erst zwei Sitzungen später Farbe. Sind zwei mutig genug, zuzugeben, dass sie ein einfacheres Passwort benötigen (kann man als Admin ja durchaus machen...). Und die Lehrkraft ist am Ende mit ihren Nerven. Wie gut, dass man die Stunde zu zweit gemacht hat (gemeinsam mit dem Klassenlehrer). Da kann man wenigstens eine Selbsthilfegruppe gründen.

    Zum Thema Entlastungsstunden:
    Manchmal bekommt man ja eine, weil ein Aufgabengebiet im Aufbau ist. Weil aktuell ein Arbeitskreis tagt, ein Konzept geschrieben/überarbeitet werden muss. Wenn das erledigt ist, entfällt die Entlastungsstunde, weil danach nur noch "Business as usual" auf dem Plan steht.

    Im EDV-Bereich kann es natürlich auch so sein, dass gerade ein Medienbildungskonzept verabschiedet wurde. Nur bleibt dennoch die ganze Arbeit rund um DAU-Kollegen erhalten... und das sieht eine außenstehende Schulleitung nicht / kann es sich gar nicht vorstellen, so als Super-DAU...

    Hätte mein Oma 'ne Carbitleuchte,

    Oma hat Karbid geschluckt und ist geplatzt.


    Nicht, dass ich Ahnung hätte von Karbid. Aber die Sprüche kenne ich dennoch. Ist wohl ähnlich wie bei jedem aus dem Internet, der gewisse "Reizthemen" rund um die Schule kennt und mal diskutieren möchte.

    Mal ehrlich: Entbrennt (um beim Karbid zu bleiben) sich die Diskussion um Handy-Nutzung in den Schulen tatsächlich immer nur / erst um das Thema Pornos auf Schülerhandys? (Und denkt "die Öffentlichkeit" tatsächlich, dass ein Verbot von Handys auf dem Schulhof zu einem Verschwinden von ungeeigneten Inhalten auf Kinder-/Schülerhandys führen würde?)

    1) Nicht nur anmelden lassen (ist zu einfach), sondern ein kurzes Bewerbungsformular zum Thema ausfüllen lassen (so in Richtung von: Wir sind in (z.B. London). Was würdest du dort zur Besichtigung empfehlen?). Das siebt zumindest die aus, die jede Anstrengung meiden.

    2) Vielleicht auf dem Anmeldeformular was in Richtung von:
    Verbindliche Anmeldung
    Ich melde mich / meine Tochter / meinen Sohn hiermit verbindlich zur Teilnahme am Projekt an.
    Ich weiß, dass bei schuldhaftem Verhalten und Ausscheiden aus dem Projekt erhaltene Leistungen (unter anderem Reisekosten) zurückerstattet werden müssen. DIes wird auch bei Nicht-Antritt der Fahrt fällig*.

    *Berechtigte Gründe für ein Ausscheiden von der Fahrt sind ein Schulwechsel oder attestierte Krankheit. Weitere individuelle Gründe, die eine Teilnahme unmöglich machen, können ebenfalls nach Absprache anerkannt werden.

    In Niedersachsen muss jede Lehrkraft alle drei Jahre die Kenntnisse wieder auffrischen (http://www.schure.de/22410/aug,40183,2.htm ). Die Kosten über nimmt der Träger der Schülerunfallversicherung (also GUV)).


    Wir machen das so, dass jedes Jahr 1/3 des Kollegiums die Fortbildung macht. In der Schule. Von morgens bis nachmittags.

    (Führt natürlich zu einem längeren Vertretungsplan, funktioniert aber. Es dürfen im Kurs maximal 20 Personen teilnehmen. Man kann das ja auch in die Zeit von vermehrten Schülerabwesenheiten (nach dem Abitur, Zukunftstag, Praktikum, ...) legen.)

    Disclaimer/ PS: Da schrieb wer, das mich die einen bösen Bemerkungen (bzgl. Homosexualität) wohl mehr träfen als die anderen (z.B. bzgl. Aussehen). Mal ganz davon abgesehen, dass ein wenig Empathiefähigkeitja durchaus sinnvoll wäre und von allen erwartet werden sollte ...
    Ich biete: Eine Mutter, die als Flüchtling in die BRD gekommen ist. Ein Elternhaus, bei dem ich mich schon in jungen Jahren darüber aufregte, dass ich dort angeblich nur einen "restringierten Code" erlernen würde. Brille (trotzdem bei weitem keine 100% Sehfähigkeit). Regelmäßige (also äußerst verlässliche) spontane intensive Untersuchungen an Flughäfen (egal, ob ich allein reise oder mit SuS: Kommen Sie mal mit. Ziehen Sie dieses Kleidungsstück aus. Legen Sie diese "Prothese" ab [ohne die ich bei einer Reise nicht unterwegs sein wollte]. Ich wisch hier mal [das war der nicht weiter kommunizierte Drogentest].)
    Und noch mehr (reicht aber hoffentlich).
    Meinen Mitschülern (allesamt fiese Teenies?) habe ich mehr als genug Gelegenheit geboten, kreativ zu werden. Die haben das auch gern ausgenutzt. Meiner Erfahrung nach gibt es trotzdem einen Unterschied dabei, auf welcher Ebene der Angriff erfolgt. Ist aber sicherlich individuell unterschiedlich empfunden (weshalb ich wie oben angesprochen versuche, einen theoretischen / belegten Ansatz zu finden).

    [Dieser Beitrag wird sich übrigens in absehbarer Zeit in Nichts auflösen.]

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