Ich denke, man ist als Referendar gut beraten, umfangreich Erfahrungen zu sammeln - und das bescheinigt zu bekommen. Das kann die Einstellungschancen deutlich erhöhen & macht es auch leichter, genau die Stelle in genau dem Ort zu bekommen, die man haben will.
Als Kollegium (mit allen bei der Einstellung eines neuen Kollegen beteiligten Personen) sollte man schon darauf achten, dass der neue Kollege seinen "Anteil" an der Arbeit leistet. Schule besteht ja nun mal nicht mehr aus nur Unterricht. Wenn man da jemanden hat, der bei jeder Curriulumerstellung durch Abwesenheit glänzt, bei jedem Elternsprechtag spontan krank wird, dann belastet das alle anderen...
Zur eigentlichen Frage der Formulierung der Bewertung:
Ich vermute mal, dass die Basis der Bewertung das hier ist: http://www.tep-online.info/refs/kriteri.htm
In anderen Bundesländern findet man teils zumindest einige Textbausteine etc.
Z.B. http://nibis.ni.schule.de/~as-h2/downloa…chulleitung.pdf
mögliche bewertenden Formulierungen
z.B. für die Note 4
leichte Mängel
ausreichend
entspricht noch den Anforderungen
wesentliche … fehlen
ist teilweise erkennbar
sollte noch stärker
sollte möglichst nicht nur
gelingt in geringem Maße
setzt noch nicht genug um
bemühte sich zunehmend mit Erfolg
zeigen sich Mängel, die noch verbessert werden können
Vielleicht passt davon was (oder aus den anderen Notenstufen)? Damit benennt man den jeweils bewerteten Bereich / das Problem, kann es aber ein wenig "verklausulieren"...