Im Gegensatz zu magister999s Erfahrung war bei uns das Bewerbungsanschreiben schon mehrfach Anlass, eine Person "auszusortieren". Kriterien waren die völlig unangemessene Form, Ton / Stil / Anrede, Fehler in Rechtschreibung und Grammatik. Ein "nichtssagendes" Bewerbungsanschreiben ist auch nicht hilfreich. Wie andere schon schrieben: Die Schule will wissen, was du mitbringst, das "Einstellungsteam" wird während des Lesens schon überlegen, wie / wo du ins Profil der Schule passt, welche Aufgaben du evtl. übernehmen kannst (vielleicht steht ja demnächst die Neubesetzung der AG Jugend forscht, Theater oder Schülerzeitung an. Das stand zwar nicht in der Ausschreibung, wird sich aber positiv auf deine Einstellungschancen auswirken, wenn du mehr kannst als "nur" unterrichten).
(Dass Noten natürlich ausschlaggebend sind für eine Einladung zum Vorstellungsgespräch, ist ganz klar. Aber was will man mit einem Deutsch- oder Politiklehrer, der mit seinen SuS das Bewerbungen schreiben üben soll, der aber deutlich demonstriert, dass er mehrere Bereiche nicht beherrscht?)