Genau, Elternschreck. Die sind bekannt dafür, den GS-Kolleginen mit Rat & Tat zur Seite zu stehen... ![]()
Beiträge von Meike.
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Danke Wollsocken! Ich fand den Eingangsthread/ersteller die Kalorienverbrennung nicht wert, diese Antwort zu erstellen - bin aber froh, das dann von dir formuliert zu lesen, was mir durch den Kopf ging!
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Danke Meike,
das ist natürlich nicht was ich erhofft hatte, ich hegte die Hoffnung, dass Dauer und Umfang auch geregelt wären
Beibt mir wohl nur die Füße bis zur Verbeamtung (hoffentlich noch in diesem Schuljahr) still zu halten und zu hoffen, dass ich danach mit dem GPR etwas erreichen kann.Gruß Jenny
Nein, Füße stillhalten finde ich bei der Menge deiner AO-Schulen nicht angebracht, das ist lächerlich viel. Da kann/muss dein GPR was machen! Ehrlich, das ist ein Unding. Sowas habe ich noch nie gehört. Hier haben wir Leute aus Situatinen mit vier (!) Schulen rausgekloppt, weil wir das zuviel fanden - und eine DV dazu erreicht.Übrigens:
ZitatAuch die Aufteilung der Tätigkeit einer/eines Beschäftigten auf mehrere Schulen ist eine
mitbestimmungspflichtige Abordnung.
Beschäftigte können nicht gezwungen werden, ihren privateigenen PKW einzusetzen, um die Dienstorte im Rahmen der Unterrichtszeit zu erreichen.
Rechtlich nicht haltbar ist das Verlangen, Unterrichtsstunden nachzuarbeiten, die wegen der Entfernung oder der Vielzahl der Dienstorte nicht gehalten werden können. http://www.gew-bildungsmacher.de/fileadmin/frei…n/Abordnung.pdfBist du Gewerkschaftsmitglied? Wenn nicht - werde es!!
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Ich suche hier tatsächlich eher nach einer offiziellen Info dazu, ob Abordnungen in diesem Umfang dauerhaft zulässig sind oder, ob sich irgendwo eine begrenzende Verordnung findet was für die Lehrkraft zumutbar ist usw. Also eine rechtliche Grundlage für Verhandlungen über den Umfang, ich suche eigentlich nicht bewusst die Konfrontation durch zum Beispiel "Streik".
Dauer der AO ist nicht geregelt, im HPVG steht nur, wann sie mitbestimmungspflichtig wird, das habe ich dir oeben zitiert und verlinkt, und ich weiß, dass jedes SSA Vereinbarungen über die Art und/oder den Umfang hat und dass der GPR üblicherweise AO recherchiert und mit der Behörde diskutiert. Bitte wende dich an deinen GPR!! -
Das ist richtig!
Ich "fürchte" nur, wenn wir den von dir genannten Frauen die Steine auch noch aus dem Weg räumen, dann gibt es NOCH weniger der von Eletrnschreck präferierten klassischen Familienmodelle... dann traut sich jede Frau aus einer dysfunktionalen Familie und die Quote steigt nochmal ...

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Früher: Wenn Individuum unglücklich, dann Warten auf den Tod des anderen

Oder nachhelfen durch Frau totprügeln oder (seltener) Mann mit Arsen vergiften (nur für die wohlhabenden, Arsen war teuer).

Ganz ehrlich - wer sehnt sich nach diesen Zeiten zurück, wo man Ehen einfach irgendwie durchstehen musste, egal wie besch... die waren? Es war ja nicht so, dass es mehr glückliche Ehen gab, im Gegenteil: es wurde ja uch weniger aus Liebe geheiratet, sondern aus materieller Notwendigkeit, aus sozialem Druck (mit 30/w war man uralt und hatte gefälligst unter der Haube zu sein), aus Familienstatusgründen und weil die auch damals schon stattgefunden habenden one-night-stands mangels Verhütungsmittel schief gingen und man eben heiraten musste. Und das hattest du 30, 40 Jahre aus der Hölle vor dir...
"Funktioniert" (im Sinne einer liebenden, gegenseitig unterstützenden, bereichernden Form des Zusammenlebens) hat es schon früher in nicht vielen Fällen. Es gab nur einen brutalen Druck zusammenzubleiben und gute Miene zum oft sehr bösen Spiel zu machen. Frauen konnten nicht raus: wohin denn? Arbeiten dürfen sie ohne Zustimmung des Mannes noch nicht wirklich sehr lang! Wir können alle dankbar sein, dass man heute aus solchen Beziehungen gehen kann und dass frau die Mögleichkeit hat, sich dann auch selbst zu ernähren.
Über die normale Gewalt in all diesen ach so heilen Familien unter dem grausigen Motto "bis dass der Tod euch scheidet" gibt es auch genug Belege in der Fachliteratur - und auch heute noch trauen sich genügend Frauen nicht aus ihrer gewalttätigen Beziehung obwohl es sehr zu empfehlen wäre - im selben Bericht nachzulesen.
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Für Trantor hätten Sie in meinen britischen Schulen Sondermaßnahmen oben drauf gepackt - das ging da auch ratzfatz. "disciplinary plus" hieß das dann und war nicht lustig

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Wir haben ausschließlich Doppelstunden, und nur die 7. ist mal einzeln - und die hass ich, in 45 Minuten kriegt man auf Oberstufenniveau irgendwie keine halbwegs dicken Bretter gebohrt.
Bei mir sind einfach die Phasen so lang, dass das kein Problem ist - und es muss sich halt abwechseln. Längere Text lesen/Videos gucken, dann längere (i.e. komplexere) Aufgaben reingeben, in verschiedenen Sozialformen: gern können die auch mal 20 oder gar 30 Minuten an was arbeiten: etwas gemeinsam durchanalysieren, in Gruppen diskutieren und als Statement schriftlich festhalten, etwas schreiben, dann vortragen, usw. Man muss selber gut präsent sein.
Es darf halt nicht 90 Minuten im Lehrerschülerpinpong hin und her gehen, das hält keiner aus, auch und vor allem nicht der Lehrer. Wichtig ist, die Schüler aktiv eizubinden: die müssen auch mal vom Platz und selber was an die Tafel schreiben oder auf die Lernplattform eintippen, mal die Gruppe oder den Gesprächspartner wechseln, im Dialog mit jemand anders etwas zu verstehen versuchen.
Beim Meditieren würd ich erstmal selbst einpennen.
Ist nicht meins.Ich mach aber immer 5 Minuten Pause - nicht unbedingt, wenn 45 Minuten rum sind, sondern wenn ein Gedanke/Arbeitsschritt fertig ist. Fenster auf, alle man ein bisschen rumlaufen. Gut ist.
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Nee, ich hab den Tipp von einer Ref'in, die ich derzeit betreuue und die sich da immer mal wieder umsieht und was Nützliches findet. Basiert wohl auf dem Angebot eines Schulbuchverlags. Meine Reffin hatte aber bisher noch keine Spammail oder plötzlich Angebote im Briefkasten.
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Es gibt offensichtlich Mädchen, die auf ihrer Seite stehen. Das - i.e. eine Unterstützergruppe zu haben - ist ein sehr guter Anfang. Das Mobbingopfer selber kann kaum etwas machen, es wird alles gegen sie verwendet werden. Wenn sich aber eine andere Gruppe gegen die Mobbenden stellt, hat es oft ganz schnell ein Ende. Ich würde empfehlen, dass du mit diesen Mädchen redest und ihnen klar machst, wie wichtig es ist, dass sie klare Ansagen für das Mädchen machen und signalisieren, dass sie das Gestichele usw völlig unterirdisch finden und da nicht mitziehen. Lies mal hier weiter!
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Ich halte nichts von solchen Maßnahmekatalogen, da ja die Gründe der Schüler immer individuell sind, aber auch die Art, wie sie auf solche Maßnahmen reagieren bzw. sie diese wahrnehmen.
Ja und? Die Kollegen haben ja immer noch die Möglichkeit den Schüler anzuhören und zu entscheiden, was jetzt hier als Grund vorlag und - im absoluten Einzelfall - auch mal gegen eine Maßnahme zu entscheiden. Ich habe jedenfalls in England nicht annähernd so viel Gemecker über Maßnahmen erlebt, wie hier - und sie wurden auch nicht so oft als willkürlich gesehen. Es war klar: "if I do X I'll get Y. So I better don't... " - es herrschte insegsamt eine relativ hohe Disziplin und eine relativ hohe Verlässlichkeit. Ich habe das als extrem angenehm empfunden und so hier in Deutschland nie wieder angetroffen. -
Ich habe das damals in England als absolut hilfreich empfunden, dass es ein festgelegtes Verfahren und einen festgelegten Katalog gab - dieses "pädagogisch freie" Rumgemurkse, wo jeder macht, was er will/zu müssen meint/denkt, dass es hilft und dann hinterher die endlose Diskussion "beim Herrn X müssen wir aber nur Z, wenn wir A gemacht haben"... - das ist ein Mistsystem. Für die Schüler völlig intransparent und leicht auszutricksen.
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Gilt Zitat 1 nicht für Alleinerziehende?
Klar - Mutter und Kind oder Vater und Kind haben sich doch lieb, oder?
Was die Sache mit dem Partner angeht: allein ne Beziehung führen geht halt echt nicht. (Obwohl: manche Menschen sind ja so selbstverliebt..
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1. Wie kommt es, dass das Verhältnis zwischen Mann und Frau in der Westlichen Gesellschaft, insbesondere in Deutschland, seit ein paar Jahrzehnten nicht mehr so richtig
funktioniert ? Die meisten flüchten eher aus Beziehungen.Also, ich bin seit über einem Jahrzehnt glücklichst verheiratet und das bleibt, so stehen die Zeichen, auch so - habe allerdings auch einen extrem tollen Mann, der mich nicht an den Herd verbannen will, 50% des Verdienstes heimbringt, 50% des Haushalts macht, 50% der Verantwortung für alles andere übernimmt, zuhört, unterstützt, kochen kann, handwerkern kann, küssen kann und sehr intelligent ist. (Und hübsch ...
)Von allem anderen würde ich mich auch nach ein paar Jahren scheiden lassen... !
Vielleicht ist das Männerangebot einfach schlecht. Wenn man die Zahlen zur Gewalt gegen Frauen von weiter oben bedenkt, ist da noch Entwicklungsbedarf!Ansonsten finde ich es nicht schlimm, wenn es keine traditionelle Familie ist. So what? So lange Zuneigung/Liebe/Respekt/support da ist, können Kinder überall gut aufwachsen und auch überall tolle Beziehungen blühen, die die Menschen gesund und produktiv halten. Es braucht zum Glücklichsein kein Modell. Es braucht zwei, die sich echt lieben und gut miteinander umgehen.
Und was hat das jetzt mit Deutschenfeindlichkeit zu tun?
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Nicht so richtig, surfe am Handy. Meine, dass es die Forum-Seiten zum Süddeutsche/Spiegel oder Focusartikel waren (oder so)
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So, jetzt mal wieder zurück zum Thema ! Irgendwie geht hier immer wieder der thematische Faden verloren. Fühle mich hier mittlerweile wie im (normalen) Unterricht.
Dir geht normalerweise im Unterricht immer der thematische Faden verloren? Oweia...

Also, ich hab da mal so ein typisches Beispiel : Kolleginnen von Brennpunktschulen berichten, dass sie schon mal ab und dann von Jungens mit islamischem Hintergrund nicht immer besonders respektvoll angesehen und behandelt werden. Oft sollen da so sinngemäß Sätze fallen, dass sie als Frauen ihnen (den Jungs) nichts zu bestimmen hätten (Es sollen auch schon beleidigende Äußerungen gefallen sein).
Meine Frage : Kann man solche Respektlosigkeiten als deutschenfeindlich bezeichnen ? Oder nur als frauenfeindlich ?
Deutchenfeindlich oder NUR frauenfeindlich? Na, wenn es nur frauenfeindlich ist, ist es ja offensichtlich nicht so schlimm. Aber wehe, es wird deutschenfeindlich!
Ansonsten scheint es ja nun "leider" so zu sein, dass hier nicht gerade die Wellen der Erfahrungen mit deutschenfeindlichen Begegnungen in den thread hineinrauschen. Könnte zu dem, was ich verlinkt habe, passen, so rein statistisch.
Ginge es um Frauenfeindlichkeit hingegen, so gibt es HINREICHENDE Studien und Belege ... zum Beispiel die neueste Studie der EU-Grundrechtsagentur, die die bisher umfassendste Erhebung über Gendergewalt durchgeführt hat.
Zitat43 Prozent der Befragten sind oder waren durch ihre aktuellen oder früheren Partner psychischer Gewalt ausgesetzt. 55 Prozent haben Formen sexueller Belästigung erlebt, wobei 75 Prozent der Frauen in leitenden Managementpositionen, aber nur 41 Prozent der Frauen, die noch nie eine bezahlte Arbeit ausübten, von derlei Erfahrungen berichteten. "Sexuelle Belästigung von Frauen in hohen beruflichen Positionen ist ein ernstzunehmendes Thema", sagte Joanna Goodey, Leiterin der Abteilung Freiheiten und Gerechtigkeit der FRA.
Missbrauch auch durch Fremde33 Prozent der Befragten erzählten von körperlicher oder sexueller Gewalt in der Kindheit, zwölf Prozent von ausschließlich sexuellen Übergriffen, wobei die Täter zur Hälfte keine Angehörigen oder Bekannten, sondern fremde Männer waren. 18 Prozent wurden gestalkt, elf Prozent, vor allem Jüngere, schilderten unangemessene Annäherungsversuche in den neuen sozialen Medien, per E-Mail oder SMS. http://diestandard.at/1392687107438/…n-Maennergewalt
Könnte sich eher lohnen darüber zu reden...
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Schonmal hier geguckt? Da gibts auch noch anderes Nützliches
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Wenn ich mal richtig viel Zeit hab, klick ich mich durch die diversen Foren, in denen ich dazu gelesen habe. Nicht heute, zu müde.
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Einer der Gründe, warum wir gezwungen sind, konsequenter zu moderieren - was niemand mehr bedauert als wir - die wir dadurch nämlich richtig dicke Arbeit haben.
ZitatIn den letzten Wochen frage ich mich zunehmend, ob allen Diskutierenden hier eigentlich bewusst ist, dass sie ein öffentliches Bild der deutschen Lehrerschaft, insbesondere derjenigen, die an weiterführenden Schulen arbeitet, zeichnen? Dass dieses nicht repräsentativ ist, ist den meisten KollegInnen sicher klar.
Aber nicht den nicht-Kollegen!! Und der Bildungsplanthread alsein Beispiel wurde schon in anderen Foren in Auszügen weiterdebattiert und Lehrer als homophobe, uninformierte, rückständig erzkonservative und intolerante Gruppe gezeichnet. Und das Lehrerforum als Abbild der Fiesheit dieser Berufsgruppe. Schade für unser Forum.
ZitatIch frage mich auch, ob tatsächlich jeder das, was er hier so vom Stapel lässt, auch in Gegenwart seiner Kollegen, Vorgesetzten und Schüler- und Elternschaft wörtlich so sagen würde.
Natürlich nicht.
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