Beiträge von Herr Rau

    (Das Hauptproblem ist auch das Zuspätkommen nach den Pausen; wir haben zwei davon am Vormittag.)


    Nachdem theoretisch alles, was die Lehrer tun, zum Wohl der Schüler ist (auch Hausaufgaben, angekündigte und unangekündiogte Prüfungen), macht es keinen Sinn, Lehrer etwas nicht machen zu lassen. Sie müssten also etwas zusätzlich machen.
    Vielleicht ist Geld wirklich das beste. Das kann für Pizzaessen ausgegeben werden, oder man kann eine Sammelbüchse aufstellen für irgend etwas Gemeinnütziges/Wohltätiges.

    Es kommt sicher auf die Schulart und Jahrgangsstufe an, bei dieser Liste oben schließe ich mich Doris an: FÜr Obersufe Gymnasium wäre das so nicht gut.
    Aber grundsätzlich bin ich dafür, solche Listen aufzustellen (auch Oberstufe Gymnasium). Eben weil die Schüler teilweise nicht wissen, was von ihnen erwartet wird und was nicht. Ungeschriebene Regeln sind da nicht gut - also muss man sie aufschreiben.


    Inhaltlich ist das, was von den Schülern oben verlangt wird, völlig in Ordnung, das sollten Selbstverständlichkeiten sein. Insofern sehe ich auch nicht ein, warum das mit Eltern- oder Schülervertretern abgesprochen sein muss. Das Hausrecht liegt bei der Schule und im Klassenzimmer beim Lehrer, zumindest in Bayern. Dass im Unterricht nicht gegessen wird, darf der Lehrer allein bestimmen.


    Allerdings sollte man sicher versuchen, kooperativ zu arbeiten. Mit den Eltern und mit den Schülern, vor allem, je einschneidender die Regeln sind. (Einschneidend finde ich die Regeln oben nicht.) Und schön wäre es, wenn die Lehrer sich einig wären. Darf im Unterricht getrunken werden? Immer, nur bei heißem Wetter? Ich bin dafür, aber das hält jeder Lehrer anders.


    Insofern ist es ungeschickt, wie oben schon gesagt, wenn man gleich am Anfang den EIndruck erweckt, die Schüler würden sich alle nur falsch verhalten.


    Ungelöste Fragen für mich: Was macht man mit Zuspätkommern in der Oberstufe? Das ist auch am Gymnasium ein Problem; jeder Lehrer klagt bei uns darüber, und bei jeder Abifeier brüsten sich die Schüler damit. Die Schüler sehen das auch nicht als Problem.
    Und weiter: Was macht man mit ständig zu spät kommenden Lehrern? Die gibt's gelegentlich auch in einem eigentlich nicht mehr tragbaren Ausmaß. Ich meine jetzt nicht, was die Schulleitung machen sollte, sondern was man in solch einer Liste als Konsequenz macht, angekündigt oder nicht.
    Oder sollte doch besser gar nichts zum Lehrerverhalten drin stehen?

    Nach meinem Wissen darf man alle diese Regeln aufstellen, zumindest in Bayern. Abhängig von der Altersstufe und Schulart - Fünftklässler darf man sicher nicht vom Unterricht ausschließen; ab dem Alter, in dem die Schüler laut Hausordnung nicht mehr beaufsichtigt werden müssen, geht das aber.


    Die Regeln darf man aufstellen, solange die Schulleitung einem das nicht verbietet; die hat das letzte Wort und muss Rücksicht auf Kollegen-, Schüler- und Elternwünsche nehmen. (Und als allererstes, leider, auf die Wünsche des Kultusministeriums.) Also sollten die Regeln möglichst in Zusammenarbeit mit allen Parteien aufgestellt werden, oder jedenfalls zumindest nicht zu einer Stimmung der Konfrontation führen. Wenn Elternbeirat, SMV und Kollegen das mittragen, geht das sicher leichter.
    - Wenn man die Regeln allerdings in verschiedenen Kommissionen erarbeitet, kann das lange dauern und frustrierend sein, also verstehe ich auch, wenn man mal vorprescht und einen Versuchsballon startet.


    Wie sinnvoll die Regeln genau sind, ist eine andere Sache. Mir gefallen vor allem diese drei nicht:


    Zitat


    2. Ungenügend begründetes Zuspätkommen (länger als 3 min) seitens des Lehrers verbietet ihm an diesem Tag das Durchführen von Leistungskontrollen und Klassenarbeiten; seitens des Schülers bedeutet es einen Ausschluss vom Unterricht für diese Stunde.


    Das Ausschließen vom Unterricht sehe ich als Konsequenz des Zuspätkommens ein. Dass der Lehrer keine Leistungskontrollen durchführen darf, ist Strafe, aber keine Konsequenz des Zuspätkommens. Außerdem suggeriert das, dass Leistungskontrollen etwas sind, das der Lehrer tun will. Der will das ja aber auch nicht.


    Zitat


    8. Wenn der Lehrer die Stunde später als eine Minute nach dem Pausenklingeln beendet, brauchen die Hauaufgaben nicht angefertigt werden.


    Auch hier erscheinen Hausaufgaben als Schikane und bloßer Wunsch des Lehrers. Tatsächlich sind sie aber theoretisch sinnvoll und notwendig. Wieso sollen die Schüler doppelt bestraft werden durch nicht egstellte Hausaufgabe? - Sicher empfinden die Schüler das nicht als Strafe. Und leider ist es wohl so, dass Hausaufgaben tatsächlich oft nur aus Gewohnheit gestellt werden und weil man das mal so gelernt hat, und nicht immer wirklichen Sinn haben. Aber dem sollte man anders begegnen.


    Zitat


    9. Wenn die Schüler die Stunde vor Aufforderung durch den Lehrer beenden, wird in der folgenden Stunde eine Arbeit geschrieben.


    Auch hier wirkt es so, als machten Lehrer das gerne, und für Schüler sei es nur Strafe. Außerdem würde ich das als Schüler ausnutzen, den Lehrer zu ständigen Arbeiten zwingen oder zumindest kontrollieren, wann Arbeiten geschrieben werden.


    (Nebenbei gesagt: Ich bin sehr dafür, dass es bestimmte Zeiträum gibt, in denen Schüler sicher sein können, nicht geprüft zu werden.)


    Meine Einwände beziehen sich hauptsächlich auf Konsequenzen für schlechtes Lehrerverhalten. Wenn man von den Schülern richtiges Verhalten fordert und falsches ahndet, muss das auch für Lehrer gelten, und da muss man den Schülern auch etwas anbieten. Zu spät kommende Lehrer haben wir an meiner Schule auch, das nervt Kollegen und Schhüler.
    Aber ich glaube, da müssten andere Strafen/Konsequenzen her. Ich weiß nur auch nicht, welche.

    Unter der Adresse http://www.xs4all.nl/~egbg/duits.pdf gibt's ein Gegenskript im pdf-Format, dem man folgen kann, um iwederum seinen Anrufer auszufragen. Ist aber nicht wirklich wirklich nötig. Wenn mir wer was verkaufen will, sage ich grundsätzlich mäßig barsch "Kein Interesse" und lege dann auf. Bei Marktforschungsanrufen bin ich freundlicher, wenn's nicht gerade am Feiertag ist, und gebe nach bestem Wissen und Gewissen Auskunft.


    - Neulich war eine Postkarte vom (bekannten) Marktforschungsinstitut A.C. Nielsen im Kasten, die würden gerne mitverfolgen, was ich so alles einkaufe. Wenn es in Zukunft also heißt, die Deutschen kaufen wieder mehr Comics, dann wisst ihr, wer daran schuld ist.

    Viele Audio-Software, auch kostenlose, hat eine Funktion, mit der man aus einem Stück von CD innerhalb gewisser Grenzen den Gesang entfernen kann, so dass eine Karaoke-Version übrig bleibt.


    Das kann auch die Brennsoftware NERO Burning Rom, zumindest in aktuellen Fassungen; vielleicht kann das ähnliche Brennsoftware auch.


    Das klappt mal besser, mal schlechter; insgesamt meist schlechter. (Grund: Beim Gesang sind wegen der Aufnahmeart die beiden Stereospuren identisch, bei den Instrumenten unterscheiden sie sich leicht. Man kann jetzt identische Frequenzen an identischen Stellen sich aufheben lassen, so dass der Teil der Musik, der auf beiden Stereospuren gleich ist, gelöscht wird. Das geht aber eben nur bei Stereoaufnahmen, und nicht mal da wirklich befriedigend. Midi ist vermutlich besser, wenn du keine Zeit zu basteln hast.)

    Katta: Die Tierchen, die du im Kopf hast, heißen Katta, jawoll. "Ring-tailed lemur" heißen sie, anschaulicher, auf Englisch. Im München im Zoo gibt es einen ganzen Haufen davon. Wir Lemuren-Fans werden nicht müde zu erwähnen, dass sie *keine* Affenart sind. ;) Ob sie in "Fierce Creatures" (mit Cleese, Kline etc.) auftauchen, weiß ich nicht mehr, aber es gibt einen sehr schönen Dokumentarfilm mit John Cleese auf Madgaskar. Cleese verfolgt die Auswilderung einiger Lemuren, und beobachtet auch sonst die Lemurenwelt von Madagaskar.
    (Douglas Adams weiß übrigens auch viel über Lemuren zu sagen.)

    Danke schön, und selber auch viel Erfolg bei den Klausuren! Am Abend vorher ein halbes Bierchen und so, und dann gut schlafen.


    (Steht Katta für einen Vornamen oder für den liebenswerten Lemuren?)

    Endlich, endlich, endlich! Auch für Bayern! Das Wochenende verwildere ich jetzt erst mal, kuriere den wehen Hals aus. Dann fange ich an fürs 1. Staatsexamen (Ergänzungsstudium Informatik) zu lernen, da sind meine schriftlichen Prüfungen Ende August/Anfang September. Ganz so spannend wie beim ersten Mal ist es nicht mehr, obwohl der Ausgang unsicherer ist. Immerhin, ich kann jetzt wochenlang ausschlafen!

    Insgesamt habe ich mich sehr gut unterhalten, und das Ende war sehr spannend. Dass Snape tatsächlich böse ist, glaube ich auch nicht. Das letzte Bitten Dumbledores hat mich eher daran erinnert, wie kurz vorher Dumbledore Harry an sein Versprechen erinnert hat, seinen Anordnungen zu folgen, was auch immer die seien. Und Harry, gegen seinen Willen, vergiftet so Dumbledore. Bei Snape scheint sich mir das zu wiederholen.
    Wenn Snape tatsächlich böse wäre, wäre er außerdem viel interessanter als Voldemort, und das darf ja wohl nicht sein. 8o


    Das S.P.E.W. gerade ein einziges Mal erwähnt wird, hat mich wieder enttäuscht. Denkt den keiner an die Elfen? Als methodisch korrekt vorgehender Mensch kann ich mir noch nicht sicher sein, dass Kreacher (der fiese Hauself) tatsächlich zu Harrys Erbe gehört und ihm deshalb folgen muss. Wieso dann die Erbschaftsstreitigkeit überhaupt einführen? Dass Kreacher Harry einmal folgt und das gegen seinen Willen zu sein scheint, heißt noch gar nichts.


    Und schließlich finde ich noch, dass auch die guten Magier den Muggles gegenüber sehr unhöflich sind. Der Minister beim Premierminister oder Dumbledore bei den Dursleys. So benimmt man sich nicht.


    Luna ist viel eher mein Typ als Ginny. Schade, dass relativ wenig Nebenfiguren auftauchen.

    Ich komme gerade eben von langer Sitzung zurück. Kurz ging es auch um das Überspringen von Klassen (Gymnasium, Bayern, meistens 8.-11. Klasse). Die meisten Schüler/Eltern, denen von der Schule das Überspringen empfohlen wird, verzichten auf diese Möglichkeit - das Kind will in der Klassengemeinschaft bleiben oder soll nicht überfordert werden und so weiter.
    Insgesamt sind wir unabhängig davon eher konservativ bei der Empfehlung des Überspringens. Ich habe allerdings den Verdacht, dass viel mehr Schüler das könnten, als wir glauben. Alle bei uns, die in den letzten Jahren tatsächlich übersprungen haben, waren kurz danach schon wieder unter den besten in der neuen Klasse. Meine Frage: Kennt einer von euch Fälle, wo Schüler eine Jahrgangsstufe übersprungen haben und das ihnen geschadet hat?

    Bei uns wurden laut Jahresbericht in den letzten Jahren gelesen:


    Raymond Carver, Short Cuts
    Plum Sykes, Bergdorf Blondes
    Ray Bradbury, The Martian Chronicles
    Robert Louis Stevension, The strange case of Dr. Jekyll and Mr. Hyde
    Nick Horny, About a Boy
    William Golding, Lord of the Flies
    Meg Cabot, The Princess Diaries
    J.B. Priestley, An Inspector Calls


    Ich lasse bei der Wahl die Klasse mitreden, behalte mir aber die endgültige Entscheidung vor. Es passt sicher nicht jede Lektüre zu jeder Klasse, aber für geeignet halte ich:


    Bradbury, Martian Chronicles: Ist allerdings (untypische) Science Fiction, das stößt manche ab. Lose verbundene Kurzgeschichten, die zusammen eine Handlung ergeben. Man kann sich auf einzelne Geschichten konzentrieren. Themen, die auftauchen: Imperialismus, Rassismus, Zensur (vor dem Hintergrund der McCarthy-Paranoia in den 50ern). Sehr metaphernreiche Sprache. Das Buch ist auch schon aus den 50ern.


    Horace McCoy, They Shoot Horses, Don't They: Kurz, eher Novelle als Roman. Der Erzähler wird wegen Mordes verurteilt, die Geschichte wird im Rückblick erzählt. Hintergrund: Depressionszeit in den USA, Arbeitslosigkeit, Hollywood-Glamour. Zwei Leute nehmen an einem Tanzmarathon teil: Das letzte stehende Paar gewinnt viel Geld. Solche Tanzmarathons gab es wirklich, mit sechsmal am Tag einer Viertelstunde Pause oder solcher Größenordnung, und das dauerte insgesamte 6-7 Tage. Um Publikum (und Hollywoodstars) anzulocken, lassen sich die Veranstalter noch ein paar Extras einfallen. Zutiefst menschenunwürdig. Spannend geschrieben, passt gut in die heutige Medienlandschaft (stammt aber auch von damals). Und die Depressionszeit war eine wichtige Phase für die USA. 1969 verfilmt.


    Salman Rushdie, East, West: Kurzgeschichtensammlung. Indien und Empire, Imperialismus und Kolonialismus.


    Salman Rushdie, Haroun and the Sea of Stories: Witzige Parabel vor dem Hintergrund der Zensur/Morddrohung um die Satanischen Verse. Ein Erzähler verliert die Gabe zu erzählen, sein Sohn verschafft sie ihm wieder. Der Hintergrund fällt Schülern nicht auf, dabei sind die Vebrindungen offensichtlich, wenn man von ihnen weiß. Viele tolle Wortspiele. Gibt's von Rushdie sehr schön gelesen als Audiobooks.

    Meine schlimmsten Geschichten sind völlig harmlos und völlig uninteressant. (Ein Brief wegen zu teurer Schullektüre, ein Brief wegen Unzufriedenheit mit dem Notenschlüssel einer Schulaufgabe.)


    Ist es so, dass es an der Grundschule da wesentlich härter zugeht, eben weil es mit Klauen und Zähnen um den Übertritt ans Gymnasium geht? Oder weil die schwierigen Schüler gar nicht erst ans Gymnasium kommen/gelassen werden (wie auch immer man das sieht)?

    Bei mir geht es über "Einfügen/Film und Sound/Film aus Datei". Dabei wird der Film standardmäßig nicht im Powerpoint-Dokument gespeichert, es wird lediglich auf die Datei auf der Festplatte verlinkt (die dazu sinnvollerweis eim gleichen Verzeichnis wie das Powerpoint-Dokument liegen sollte).
    Der Film startet entweder automatisch oder auf Mausklick.


    Alternative: "Einfügen/Objekt/Aus Datei erstellen", dann die Filmdatei suchen und auswählen. Das Ergebnis sieht dann ein bisschen anders aus.


    Weiter Möglichkeite: "Einfügen Hyperlink", und auf die avi-Datei verweisen. Abgespielt wird die Datei (die wieder im gleichen Verzeichnis sein sollte, wenn die Präsentation dann später auf einen Rechner gebracht werden soll) dann nicht in Powerpoint, sondern über das eingestellte externe Programm, meist der Windows Media Player.


    Es kann aber sein, dass man vorher an Powerpoint irgendwas einstellen muss, was ich vor Jahren getan habe und jetzt nicht mehr weiß. :(

    Ich hab das mal mit einer 5. Klasse zu "Der Hobbit" gemacht, allerdings nicht mit dem Computer, sondern auf Papier.
    Wir entwarfen (gemeinsam?) eine große Landkarte mit verschiedenen Gegenden, einen Ausgangspunkt (Hobbingen) und ein Ziel. Die Strecke dazwischen wurde in etwa 5 Bereiche aufgeteilt; jede Schülergruppe bekam einen Bereich und war nur für ihren Bereich zuständig. Jede Gruppe musste nur mit der folgenden Gruppe klären, wo der Übergang stattfinden sollte. (Außerdem, für Fortgeschrittene, konnten Gruppen auf dem späteren Teil der Reise bei den früheren Gruppen bitten, die Spielfigur bestimmte Gegenstände finden zu lassen, die dann später gebraucht wurden.)
    Jede Gruppe illustrierte ihren Teilbereich.


    Jede Gruppe benutzte eigenen Nummern (wenn du dich für X entscheidest, lies weuiter bei Nr. 34, wenn Y, Nr. 17), ich als Lehrer hab es dann übernommen, die Texte in einem Word-Dokument zu sammeln und alle Nummern neu zu verteilen und zu mischen. Letztlich waren es 81 Punkte. Das war ein bisschen Fieselarbeiten.


    Ein paar Bilder dazu hier:
    http://www.herr-rau.de/wordpress/2004/05/hobbit-heft.htm


    Probleme:
    1. Der Plot war nicht sehr spannend; innerhalb jedes Teilbereichs gab es Variationen, aber an den Schnittstellen traf man sich immer wieder. Zu linear, aber das ist ein grundsätzliches Problem.
    2. Zu häufig gab es nur einen richtigen Weg bis zur nächsten Station, und die anderen endeten oft abrupt und für den Leser-Spieler kaum absehbar mit einem: "Dir lauert eine Gruppe Trolle auf. Du bist tot." (Oder mit einem ähnlich abrupten: "Du triffst eine Hobbit-Frau und beschließt, die Reise abzubrechen und zu heiraten. Ende.")


    Hat aber Spaß gemacht.

    Zitat


    Auch diese E-Arbeit hatte wieder 5 Teile: 3/4 Seite Diktat (unbekannter Text), 2 Teile Grammatik (Verbformen, If-clauses, Einsetzübung), 1 Teil "freie Übersetzungen, letzter Teil frei zu schreiben zu einem Thema.
    Zeit : 45 min.


    So habe ich's aber auch noch im Referendariat beigebracht bekommen. (Natürlich hängt das vom Umfang der Grammatikübungen ab.) Inzwischen bin ich vom Diktat abgekommen, aber das hat andere Gründe. Üblich ist das also schon.


    Dass die Signalwörter nicht geübt wurden, kann ich mir nicht vorstellen. Deshalb führt man die doch überhaupt erst ein.

    "Und wie gesagt, "ever" ist ein typisches Signalword für das Present Perfect, und da ist simple past falsch."


    Jaaaa... schon. Aber was macht man dann mit Bing Crosby und Frank Sinatra in "High Society", wenn sie ihre Nummer singen: "Did you evah?" Oder dem Film: "The Man Who Never Was"?


    Das British National Corpus hat unter dem Suchstring "did you ever" 206 Belege aus 143 Texten, unter "have you ever" 602 Belege aus 396 Texten.


    Ich sehe es ein, dass man der Einfachkeit halber den Schülern das "did you ever" verbietet. Ohne diese Strenge könnte man das den Schülern wohl nie richtig beibringen. Aber unwohl ist mir dabei schon immer.

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