Zitat
Original von Herr Rau
Um. Okay. Frage: sind die Studiendauern (als grober Indikator für die Qualifikation) für die verschiedenen Lehrämter inzwischen gleich?
Jahaaaa...die Diskussion mochte ich immer...:D....
Ich habe 14 Semester studiert. Drei Fächer...
Ich habe bei Professoren Prüfungen abgelegt, die als "vertiefte" durchgingen. Dabei auch freundlich oft mündlich nach Gym geprüft, weil ich der einzige "nicht vertiefte" war, den sie gesehen haben. Habe dieselben Veranstaltungen wie meine Frau besucht.
Verglichen mit meiner Frau (GY) habe ich nahezu dieselbe Anzahl Scheine gemacht (fachwissenschaftlich, ich meine einen weniger), dieselbe Anzahl Prüfungen abgelegt.
Als Beispiel: meine Prüfungsfrage Literaturwissenschaft lautete: "Bestimmen sie die Stellung der Lyrik Heinrich Heines zwischen Romantik und Vormärz."
So - dennoch gabs/gibts die Unterschiede bei der Bezahlung insofern, dass meine Frau automatisch befördert wird zur Oberstudienrätin - und ich nicht, weil, ursprünglich, hier kein "Aufstieg" möglich ist.
dann kommt das Oberstufenargument....im Kollegium meiner Frau sitzen Leute, die oberhalb der 9. Klasse nicht eingesetzt werden, weil sie, plump gesagt, zu doof sind, fachlich schlecht - die würden auch auf der Realschule überfordert sein...dennoch Gehaltsunterschied.
Ich sehe da überall keinen Sinn drin. Nicht so richtig.