Hm,
nach der Lektüre hie und da konnte ich mir jetzt rückwirkend etwas erklären....
vor einem Jahr habe ich 6 Fortbildungen gegeben, bei dem nebenbei noch das Schulbuch, an dem ich mitschreibe, vermarktet werden sollte. Thema war etwas mit Methodik. Mein Schwerpunkt war dabei die universelle Verwendung der Mindmap im Geschichtsunterricht.
Seit der ersten Fortbildung führte ich diesen Teil immer ein mit einer Formulierung: "Wissen Sie, manchmal gehe ich in meinen Unterricht und habe die Stunde nicht vorbereitet." Jedes Mal dasselbe: ein Raunen und ein Murmeln ging wellenmäßig durch den Saal. Von einigen aber auch ein beiläufiges Nicken.
Aber die Aufregung, die dieses offene Bekenntnis hervor rief, hat mich innerlich immer zum Lachen gebracht. Wenn ich das hier aber lese....:D lache ich noch mehr.
Also mein Geheimtipp: Mindmap.
Für den Geschichtsunterricht unheimlich gut. Aufgabenstellung: Lies dir das Kapitel aufmerksam durch und gestalte zum Inhalt eine Mindmap. Danach: 45 Minuten Ruhe. Die Schüler arbeiten selbständig (ist das nicht das Ziel?).
Alternativ: gestalte zu den Forderungen der Bauern ein Protestplakat.
Alternativ: gestalte zu den Forderungen der Arbeiter ein Protestplakat.
Alternativ: gestalte zu den Wortarten eine Mindmap.
Vorbereitungszeit: 2 Minuten. (Man kann das Kapitel lesen, während die Schüle arbeiten)
Lehrplanbezug: ja.
Didaktischer Zugang: Freiarbeit
Methodenkompetenz: ja
Was macht der Lehrer währenddessen: AM PULT SITZEN....!
Nein, ich schäme mich nicht. Bei uns kann man aus manchen Zimmern auf einen Wald schauen. Wenn zur Zeit der Wind da durch geht...hmmmm. Wunderbar.
Mann.
H.