Diesen Vorfall am Tag der offenen Tür würde ich abhaken, da könnt ihr nicht mehr machen, wenn das Opfer nicht aussagen will.
Aber generell gilt doch:
1) Überprüfung sonderpädagogischer Förderbedarf (emotional-soziale Entwicklung), falls noch nicht geschehen. Das hilft euch in der Situation natürlich auch nicht wirklich, aber dann ist es offiziell und vielleicht kriegt ihr noch ein paar sonderpädagogische Stunden.
2) Eine Ordnungsmaßnahme nach der anderen durchziehen, wobei das Ziel da letztlich Verweis von der Schule sein sollte!
3) Den Erziehungsberechtigten klar machen, dass es tatsächlich so weit kommen kann, wenn sich sein Verhalten nicht bessert und dass man ihn in letzter Konsequenz sogar von allen Schulen verweisen kann.
4) Alles dokumentieren und regelmäßige Meldungen an die Schulaufsichtsbehörde, das Jugendamt und die Polizei machen (auch wenn er erst 13 ist, trotzdem melden, es sammelt sich ja in der Akte).
Vielleicht könnt ihr ihn nach der erneuten Suspendierung bis zum nächsten Vorfall erstmal verkürzt beschulen, zwei Stunden am Tag und dann mit Aufgaben ab nach Hause. Ob er die Aufgaben erledigt oder nicht, das liegt dann in der Verantwortung der Eltern. Aber dann ist er erstmal "weg".