Beiträge von Susannea

    in meiner Region sind Ganztagsplätze rar, KiTa-Plätze ohnehin, Horte gibt es so gut wie keine, das dürfte in SH ähnlich sein.

    DA bestätigst du aber doch genau das, was ich sage, Schulkind ist viel schwieriger unterzubringen als Kita-Kind, klar wenn man es so lange rauszögern will bis die Kinder alleine bleiben können, dann ist das noch einfacher.

    Das wiederum lässt sich aber mit der hohen Beamtenquote nicht wirklich realisieren.


    Der Schulsektor hat letztlich doch gar keine brauchbaren Instrumente, um ernsthadt Druck auszuüben.

    Wie gesagt, ich erinnere mich zumindest in Berlin an Streiks inklusive Beamten, da ließ sich das alles sehr gut umsetzen und genau deshalb ist ja die Frage immer noch in der Klärung, ob nicht Beamte genauso streiken dürfen wie Angestellte.

    Musstet ihr diese reinen Smartboards nehmen ohne Tafel oder Whiteboards im Raum zurück zu behalten oder wolltet ihr das so?

    DAs mussten wir so, hybride Varianten waren damals noch nicht lieferbar und die Kreidetafeln wurden sogar, obwohl neu, extra zerstört, weil das im Rahmen des Projekts Kreidefreie Schule eingebaut wurde.

    Die neuen Boards können auch aktuell alle beschrieben werden, aber die gibt es erst seit 4/5 Jahren bei uns. Davor war aber weit über die Hälfte eben schon mit Boards ausgestattet.

    Ich kann aus Erfahrung nur sagen, mit kleinen Kindern (Kita) lässt sich ein Ref noch deutlich einfacher machen als mit Schulkindern. Bei mir war die älteste gerade in die 1. Klasse gekommen, die andere noch in der Kita und ich zum Schluss dann auch noch schwanger, ging alles, auch in Vollzeit mit entsprechendem Partner, aber die Mittlere betreut zu bekommen war deutlich einfacher als bei der großen mit der Schule, Kita war länger auf als der Hort usw.

    Also ich kann ja auch ohne Schulserver unterrichten und bin immer auch so vorbereitet, dass das problemlos geht. Ich verstehe insofern nicht, weshalb das 80% des Unterrichts lahmlegen sollte.

    Wenn der Schulserver nicht läuft laufen alle PCs nicht und kein digitales Board bei uns. Natürlich könnte man sich stationär einloggen, das weiß aber kaum jemand, wie es geht.
    Kreidetafeln oder andere beschreibbare Möglichkeiten haben wir in ich glaube 6-7 Räumen, unsere Boards sind leider zu 99% nur digital zu nutzen.

    Somit ist damit problemlos ganz viel Unterricht lahmgelegt, wenn man keine Möglichkeiten in einer Grundschule mehr hat etwas anzuschreiben oder zu zeigen.

    Prüfungen finde ich auch blöd, trifft die eh meist schon so aufgeregten Prüflinge, aber mitten drin mal einen Tag die Schule mit solchen Dingen lahmlegen, ohne das fast alle streiken, warum nicht.

    Ich erinnere mich an meine Schulzeit, dass es einen Streik gab, den sogar die Beamten zum Großteil mit durchgeführt haben (und erzählt mir nicht, die dürfen nicht, das ist ja immer noch nicht abschließend geklärt, außerdem ist genau gar nichts außer einem Vermerk in der Personalakte, den auch niemanden interessierte, auch später nicht, passiert) und damit an dem Tag keinerlei Unterricht in keiner Schule stattfand, da sind diverse Eltern auf die Barrikaden gegangen und das war auch ordentlich zu merken

    Unsere nicht, da für die Kopierer unser Schulassistent zuständig ist und wir schon seit etlichen Jahren keine OHP mehr haben ;) .

    Dann nimmst du die IT-Verantwortlichen und ja, ich könnte mit einem Klick 80% des Unterrichts sicher lahmlegen, ich brauche nur den Schulserver runterfahren und bis sie beim Anbieter jemanden erreichen ist der Vormittag rum ;)

    Die Idee ist eigentlich genial, mal sehen, wann der nächste sinnvolle Streik kommt (denn der um einen TV Gesundheitsschutz in Berlin mit der Forderung nach kleineren Klassen bei eh schon fehlendem Personal ist es nie gewesen)

    Das ist aber ein Argument was auf der administrativen Seite massiv hinkt und was Schulen schon an Stunden aufwenden mussten den Open Source Kram zum laufen zu bringen und dann auch am laufen zu halten steht teilweise in keinem vernünftigen Verhältnis mehr.

    Naja, das interessiert den Träger ja nicht, wie wir das gelöst bekommen.

    Wir hatten lange noch eine Schullizenz von Microsoft, aber wir kriegen einfach mit Windows 10 kein Office 2000 mehr installiert und wie gesagt, die neue Variante gäbe es ja kostenlos, ist aber bei uns im Bezirk verboten, die Nachbarbezirke haben es wohl erlaubt.

    BBB ist übrigens im Vergleich zu jitzi mit dem wir vorher gearbeitet haben schon die Luxusvariante.

    Aber ja, bei Konferenzen sind wir dann auch lieber auf die Webex-Accounts des Sozialpädagogenträger umgestiegen

    Lösung: es macht sich einmal einer von euch die 10 Minuten Mühe, die Formatierung so anzupassen, dass sie bei Libre Office passt. "Problem" gelöst.

    Man kann sich auch anstellen.

    Ähm nee, es sind ja Formulare, die jedes Mal neu von der Senatsverwaltung zur Verfügung gestellt werden und zwar nicht eines, sondern ich glaube, wir brauchen aktuell 5 verschiedene.

    Außerdem bleibt die Formatierung bei LibreOffice einfach nicht, sie ist jedes Mal zerschossen und lässt sich nicht wieder auf die Oroginalformatvorlage bringen.

    Außerdem werden dort die Auswahlpfeile mitgedruckt usw. es ist also einfach nicht möglich das über LibreOffice zu drucken.

    Das war übrigens auch die Antwort der Senatsverwaltung, es ist einfach nicht vorgesehen mit dem Programm zu arbeiten. Genauso wenig wie sie in der Lage sind früher als drei Wochen vor Zeugnisausgabe neue Formulare bereitzustellen (einige Kollegen dürfen die eh regelmäßig noch einmal schreiben, weil sie zu früh dran waren)


    Also nein, man kann sich nicht anstellen, sondern man kann eben einfach von Sachen reden, von denen man keine Ahnung hat, nur damit andere dumm dastehen sollen.

    Also, wenn das so ist, verstehe ich nicht, warum hier immer wieder Leute erzählen, dass man damit nicht arbeiten könne.

    Weil es eben Geräte gibt mit denen du nicht arbeiten kannst, weil sie die Voraussetzungen für deine Arbeit nicht erfüllen.
    Beispiel unsere Schul-PCs, aus Datenschutzgründen dürfen wir die kostenlose Office Variante für Schulen nicht installieren, also haben wir libre Office drauf. Damit kann ich zwar die Zeugnisformulare öffnen, aber leider stimmen dann alle >Formatierungen nicht mehr, somit kann ich damit dann kein Zeugnis in angemessener korrekter-Form drucken.
    Über die Lehrerendgeräte geht es auch noch nicht, also bleibt mir ja sogar nur mein privates Gerät mit Personendaten zu nutzen. Denn nein, die Sekretärin kann nicht für alle die Zeugnisse schreiben und drucken bei uns.

    Darf ich mal rein aus Interesse fragen, was Du schriftlich hast?

    Was interessiert mich der Tagesspiegel, wir haben schriftlich von der Schulleitung bekommen, dass wir weiterhin alle Daten wie bisher auf unseren privaten Geräten verarbeiten dürfen. Das reicht mir.

    Aber das bedeutet doch nicht, dass Du verpflichtet bist dir ein eigenes Gerät zu kaufen? Gerade im öffentlicher Dienst ist das doch kein Problem:

    Sehr geehrter Chef,

    leider läuft XY nicht auf den zur Verfügung stehenden Dienstgeräten. Daher kann ich Aufgabe YZ nicht erledigen. Ich bitte ggf. um Bereitstellung eines Gerätes, dass ZZ kann.

    Gruß

    Oder Du kaufst Dir halt ein Gerät, weil es deine Arbeit erleichtert. Aber freiwillig. Eine rechtliche Verpflichtung besteht da in keinster Weise.

    Ich glaube, du willst manche Sachen einfach nicht verstehen oder unpassende Antworten geben.
    Ich muss mir das Gerät nicht kaufen, dann muss ich aber vor Ort arbeiten. das sind mindestens 1,5h Fahrt dann, also kaufe ich es mir lieber und kann meinen Arbeitsort selber festlegen.

    Ich hatte vor der Elternzeit auch 18h gearbeitet, da wir bereits ein Kind hatten.

    Das beantwortet die Frage genau gar nicht, ob du eine Vollzeitstelle hast.

    Ich habe an der Schule wo ich bin auch noch nie Vollzeit gearbeitet, trotzdem habe ich ein Anrecht darauf bzw. muss es tun, wenn ich nicht bis Januar im Schuljahr davor was anderes beantrage.

    Sprich im Mutterschutz der im neuen Schuljahr endete habe ich also z.B. die Bezahlung für die Vollzeitstelle erhalten ab dem Beginn des neuen Schuljahres, weil ich keine Reduktion beantragt hatte.

    Du hast doch sicher einen Vollzeitvertrag, oder?
    Und wenn du nicht Vollzeit zurückkommen willst, musst du die Reduzierung beantragen. Was hast du denn da beantragt.

    Bei uns ist es in der Regel problemlos möglich zu erhöhen, aber offiziell geht das nur mit Zustimmung, sonst gilt eben der genehmigte Antrag.

    Schreib eine Mail hin, wenn du niemanden erreichst oder probiere es weiter, am besten eine Mail mit der Kopie des Antrages im Anhang

    Wenn der Schulträger dir aber kein Gerät zur Verfügung stellt, Du es aber für deine Arbeit brauchst, ist es nicht ok.

    Der Schulträger behauptet doch aber eines gestellt zu haben, dass das nicht wirklich nutzbar ist, das interessiert ihn nicht, ist genauso wie mit dem Stethoskopen.

    Es ist deutschlandweit problematisch, personenbezogene Daten auf privaten Rechner zu verarbeiten. Ich bezweifle, dass es Länder gibt, die es DSGVO konform umsetzen.

    Ob es das ist, ist mir ehrlich gesagt egal, wir haben schriftlich, dass wir das dürfen, das reicht mir ;)

    Immerhin können Schulen ja nicht abgemahnt werden.

    Ein zentraler Unterschied beim Einsatz eigener Geräte bei uns ist doch, dass wir personenbezogene Daten der SchülerInnen nicht mehr auf unseren privaten Geräten verarbeiten dürfen, wenn ein Dienstgerät zur Verfügung gestellt wird - und sei dieses Gerät noch so schlecht.

    Das mag in NRW so sein, bei uns aktuell nicht, weil eben z.B. das Zeugnisprogramm darauf nicht läuft und andere Dinge.

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