Du musst es beim Seminar o.ä. beantragen und sehen, was die sagen.
Beiträge von Susannea
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Am Gymnasium meiner Tochter gibt es seit Jahren einen Schulzirkus (auch in wörtlicher Bedeutung), der sehr erfolgreich läuft, meines Wissens als AG. So wie Susannea das beschrieben hat, klingt es tatsächlich nach ziemlich viel Aufwand für relativ wenig Ertrag.
Naja, vor allem für viel Geld wurde von denen wenig geleistet.
9000 Euro haben sie als "unsichtbare Trainer" erhalten, dafür das sie die Teppiche, die Vorhänge und einige Materialien mitgebracht haben und behauptet haben, sie haben das organisiert (was definitiv nicht stimmt, denn ihre Planungen klappten nie).Wir werden daraus aber hoffentlich nun auch eine AG entstehen lassen, diverse Materialien haben wir ja (weil eben eh fürs Projekt noch zusätzlich selber gekauft wie Laufkugeln z.B. oder eh für den Unterricht da, wie Springseile und Jonglagetücher, und -bälle)
da ist das wenigstens was nettes. -
und zum Glück wird es wahrscheinlich nie dazu kommen, das Grundschullehrkräfte Analysis lernen müssen.
Nochmal, bei uns im Studium mussten sie es, für die Sekundarstufe I, die wir ja auch unterrichten dürfen, muss man es auch immer noch. Wie das nun verteilt wird, kann ich nicht sagen.
Also wahrscheinlich nie dazu kommen, ist einfach falsch, denn es war ja so
Die Uni begründet eben auch gut (und mit ähnlichen Argumenten, wie ich), warum dem so sein muss.
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Mir war nicht so ganz klar, warum du das so betonst. Wir machen das in der Grundschule, ist nur nicht so komplex, das man dafür Analysis in der Uni belegt haben muss.
Naja, weil immer wieder von einigen betont wurde, dass das ja erst Oberstufenlerninhalte sind, was sie eh schon lange nicht mehr sind. Aber inzwischen sind sie eben auch Stoff der Grundschule und nicht mehr nur der Mittelstufe.
Naja, um die Zusammenhänge dafür zu verstehen, bleibe ich dabei, dass man das in der Uni belegt haben sollte. -
Sagen wir es mal so, bei uns haben einige QE ein sehr hohes Selbstbewusstsein, kommen schon an und haben noch nicht einen Kurs an der Uni belegt, nicht eine Klasse von innen gesehen und haben aber schon eine Liste, was wir alles bei uns verbessern müssen. Und wenn man dann ein halbes Jahr mit über 30 Krankheitstagen geschafft hat und dann groß tönt, dass man nur Tutor für die neuen QE machen kann, dann rollen sich natürlich allen die Fußnägel auf. Aber nicht nur den "normalen" Lehrern sondern auch den anderen QE.
Es gibt solche und solche, allerdings habe ich noch keinen Lehrer mit solch einer Selbstüberschätzung bisher erlebt und ich war schon an vielen Schulen.
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statt seitenweise zu überlegen, ob der Besuch von Analysis I der große Game Changer in der Grundschullehrerausbildung ist.
Ich habe doch eindeutig geschrieben wir hatten Analysis I und Algebra I, genauso wie Stochastik, Lineare Algebra usw. genauso wie Zoologie, Botanik usw. (mit den Diplo-Biologen zusammen) und ja, für mich muss das auch genau so aussehen im Studium (wie ich auch geschrieben habe), denn trotzdem hatten wir noch genügend Grundschulpädagogik und Erziehungswissenschaften, viel mehr als heute und auch Fachdidaktik mit sogenannten Schulpraktischen Übungen, wo man schon im 3. Semester dann selber mit dem ganzen Seminar Stunden plant und selber unterrichten muss.
Das fehlt hier an vielen Unis heute. -
Stochastik und Folgen und Reihen ist übrigens schon Stoff der Grundschule.
Raindrop, was ist daran verwirrend?!? Steht so hier zumindest im Lehrplan, wenn auch evtl. ganz anders als das sich einige vorstellen.
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Susannea, wir tun einfach mal jetzt so als dürftest du den Studiengang "Lehramt Primarstufe" in deinem Bundesland von Grund auf neu konzipieren. Wie würde dieser inhaltlich aussehen?
Meiner würde vermutlich genau so aussehen, wie er es damals getan hat.
Erziehungslwissenschaften, Fachwissenschaften, Didaktik, "Nebenfächer" direkt in der Grundschulpädagogik usw. Wir hatten nämlich auch genügend Praxis, nur die Jahrgänge danach nicht mehr
Einzig bei der Aufteilung sollte man dann evtl. darauf achten, dass es eben nicht funktioniert, dass Biologie Diplom und Lehramt das alles genau gleich machen, weil eben Lehramt noch ein weiteres Fach (Grundschulpädagogik mit den entsprechenden Teilbereichen, bei mir waren es damals dann noch fünf, drei Fächer, allgemeine Grundschulpädagogik und Anfangsunterricht) und Erziehungswissenschaften hat.
Das hat damals einfach nicht funktioniert und die Leute waren ganz erstaunt, immerhin klappte der Stundenplanbau bei den Diplombiologen doch so reibungslos
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Nee, ich erkläre dir, dass es auch Leute gibt, die Sachen außerhalb des Schulsystems oder des normalen Studiengang lernen, einfach weil es sie z.B. interessiert.
Traurig, wenn du so etwas überhaupt nicht zu kennen scheinst. -
Steht nicht im Lehrplan FMS und an der PH kommt es auch nicht.
Entschuldige, aber deshalb können sie es doch trotzdem gelernt haben und noch besser, sie können es sogar können!
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Wie oft hast du Grundschülern schon Differenzieren und Matrizenrechnung beigebracht?
Du weißt aber schon, was wir mit Differenzieren meinen im Unterricht?!!?
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Ich studiere ab Herbst noch mal Informatik, so viel dazu.
Und was hat das mit der Einarbeitung in anderen Fächern, die du nicht machen möchtest (aber evtl. machen sollst) zu tun?!?
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Um das bisschen Hochsprung/Gedichtinterpretation/Englischübersetzung/Kunststoffeigenschaften zu vermitteln, muss man doch kein Staatsexamen machen. Das könnten genausogut ein Physiotherapeut, eine Leseratte, ein Engländer und ein Chemielaborant erklären.
Genau, das könnte doch eigentlich jedes Elternteil.
Ach, da haben ja viele im Lockdown gemerkt, dass es so einfach dann doch nicht ist.
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Das sind doch gymnasiale Themen, nicht universitäre?
Klar hatten wir das im Gymnasium auch, aber in Anaylsis I an der Uni eben auch.
Und genau das zeigt es doch eben, du musst es in der Uni machen, damit du es auch im Unterricht machen kannst.
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Ich musste übrigens gerade an unsere einzige gescheiterte Quereinsteigerin denken.
Die ist an der p,q-Formel gescheitert. Und ja, bei Grundschulmathematik (nicht im Hauptfach), denn auch dort geht man davon aus (so wie ich auch), dass man Kindern nicht erklären kann, wie sie Formeln umstellen können/müssen und Werte ablesen bzw. für Variablen einsetzen, wenn sie dazu selber nicht mal in der Lage sind.
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Und die ist keineswegs faul.
Nunja, dann ist der Unterricht evtl. einfach nur nicht differenziert

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Vielleicht heißt das Fach in Berlin nur Analysis und hat völlig andere Inhalte als Analysis für Mathematiker?
Genau das eingestellte Bild war ein Teil unseres Studium.
Matrizenrechnung war da auch noch irgendwo mit drin, Kurvendiskussionen usw.
Und das macht natürlich inhaltlich Sinn.
Zeigt mir aber, dass du evtl. gar nicht weißt, was Analysis ist, wenn du den Inhalt gar nicht kennst.
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Stochastik und Folgen und Reihen ist übrigens schon Stoff der Grundschule.
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Das dürfte nur auf einen geringen Teil der Grundschullehrkräfte zutreffen. Bisher dachte ich, dass die Grunschule auch un Berlin und Brandenburg höchstens 6 Jahre dauert.Ja, tut es, aber du hast den Abschluss für alle allgemeinbildenden Schulen, sprich die Klassen 1-10.
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Weil Folgen, Reihen, Grenzwerte Stoff der Oberstufe sind.
Komisch, meine Kinder machen das schon in der Mittelstufe z.T.
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