Beiträge von Susannea

    Ich weiß, dass man für die Corona-Impfung vom Arbeitgeber freigestellt werden muss. Das wurde anfangs hier sogar kommuniziert. Wenn man also seine minderjährigen Kinder zur Impfung begleitet... s.o.

    Dazu der DGB:

    Grundsätzlich sind Beschäftigte angehalten, Termine der Gesundheitsvorsorge nach Möglichkeiten außerhalb der Arbeitszeit zu legen. Im Falle der Corona-Schutzimpfung haben Beschäftigte aktuell keinen Spielraum bei der Terminvergabe. Werden Beschäftigten ausschließlich Termine während der Arbeitszeit angeboten, besteht das Recht, für den Termin der Arbeit fernzubleiben. Der Arbeitgeber ist über das Fernbleiben von der Arbeit so früh wie möglich zu informieren.

    Ich meine aber, dass dies erst später so entschieden wurde, da war ich schon durch. War ja eine der ersten die geimpft wurde, gerade bei uns in der Schule die Erste.

    Wie gesagt, da Kinder über 12 sind denke ich nicht, dass dies so einfach ist, zumal ja in Berlin der Spielraum eben besteht und die das Brandenburger Chaos-System nicht kennen können.

    Bei Susannea ist immer alles anders. Das ist eine der goldenen Regeln des Forums. :doc:

    Also mal davon abgesehen, dass es hier nicht anders ist als bei allen anderen Brandenburgern, ist auch nichts merkwürdiges daran, geht mir wie vielen anderen auch, nur weil es bei euch anders ist, könnte ich ja auch sagen, dass ist bei euch ja merkwürdig.

    Aber ja, hier gehen die Uhren noch vielerorts anders.

    Susannea: Wenn du nicht frei bekommst, kann aber doch dein Mann Urlaub nehmen um den Impftermin wahrzunehmen. Er ist doch kein Lehrer, wenn ich das richtig weiß.

    Leider nein, der hat gerade Urlaubssperre. Die Kollegen haben Urlaub und nur er kann bestimmte Kunden betreuen und muss noch was fertig programmieren. Da geht leider eh gar nichts.

    Susannea hatte doch schon darauf hingewiesen, dass es ihr um das Generell und nicht um sie persönlich geht.

    Lesen bildet, ich habe gerade noch mal darauf hingewiesen, dass es um meine Kinder und unseren Kinderarzt ging, aber das auch andere Ärzte nur feste Termine vorgeben. Und das kann eben auch teilweise nur vormittags sein, aber eben ohne Rücksicht auf irgendwas überall.

    Es geht darum, dass es generell SCHWIERIG ist hier die Kinder impfen zu lassen. Das ist es generell. Aber gut, dass du wieder alles durcheinander wirfst. Aber das machst du ja nicht nur bei mir und Antworten an mich so, also wen wundert es?!?

    Genau so, wir haben Peter und der Wolf als Puppenspiel von der Augsburger Puppenkiste angehört und dann möchten sie eben gerne auch mal was davon nachspielen usw. und selbst Basteln ging ja nicht wirklich, weil kein Material getauscht werden durfte, nicht durch den Raum gelaufen usw. usw.

    Ich meinte die Impfung über die Ärzte. Da kann man sich ja in der Regel die Termine aussuchen.

    Nochmal, ich rede hier von der Impfung über Ärzte, da ist hier nichts wählbar. Da wurde ein fester Tag für die Erstimpfung und ein fester Tag für die Zweitimpfung und eine feste Vormittagszeit angegeben.

    Denn wie ich inzwischen mindestens 100 Mal schrieb kann woanders ein Kind zwischen 12 und 16 in Brandenburg nicht geimpft werden.

    Vielleicht kann dies als Argumentationshilfe dienen:

    Ich habe zum 31.07. gekündigt und ging ganz selbstverständlich davon aus, dass die Jahressonderzahlung Gehaltsbestandteil sei und mir also 7/12 davon zuständen. Leider musste ich erfahren, dass lt. TV-L die Jahressonderzahlung nur der-/diejenige erhält, der/die auch am 1.12. d. J. angestellt ist. Damit ist das Weihnachtsgeld m. E. kein Bestandteil des Gehaltes sondern ein reiner "Weihnachtszuschuss" für diejeingen, die auch tatsächlich zu Weihnachten im Dienst sind.

    Geht aber trotzdem als Argumentationshilfe, weil es eben bedeutet, dass es immer im November Gehaltsbestandteil ist, wenn der Vertrag läuft.

    Aber für dich blöd gelaufen. Hatte leider ja auch mal so einen Fall, bis 30.11. und ab 6.12. dann wieder Vertrag und damit keine Jahressonderzahlung und im nächsten Jahr wollten sie dann die Verträge beim selben AG nicht addieren und waren der Meinung, das nur der letzte Vertrag zählt, damit ist sogar der ziemlich unfähige Mensch aus der Senatsverwaltung der für Verträge damals zuständig war gescheitert, obwohl jeder schon wusste, dass er lauter so einen Mist konstruiert.

    Du hattest erst später geschrieben, dass es nicht um dich persönlich geht.

    Häh, es ging doch aber um meine Kinder und das habe ich von Anfang an geschrieben, dass ich beim Ersttermin Glück hatte und ja Ferien waren und damit jeder Termin ging, weil er nicht wählbar war. Das dies aber eben sonst nicht gegangen wäre.

    Und da schreibst du was von wegen, es scheinbar am Wollen scheitert und ich doch Lehrerin wäre und am Nachmittag gehen könnte.

    Nochmal für dich zum Nachlesen, ich konnte den Termin nicht wählen, er ist nur Vormittags, wir fahren daher zur Zweitimpfung ins Nachbarbundesland, weil da keine Ferien mehr sind (naja und noch dazu Klassenfahrt) und der Termin überhaupt nicht anders zu schieben ging. Selbst krank sollen die Kinder kommen, wenn sie nicht gerade 40° Fieber haben.

    Zu deinem Impftermin:

    Eine Verschiebung ohne konkreten Termin oder erst einen Monat später hätte ich nicht akzeptiert. Warst du nicht sogar irgendwie als Frauenbeauftragte oder so bei euch aktiv? Bei uns gibt es dann die Möglichkeit sich bei der Schulbehörde zu beschweren bzw. die übergeordneten Personalräte einzuschalten. Alleine die Arbeit, die das für die SL bedeutet, führt in der Regel dazu das sie nachgibt. Und notfalls muss man auch bereit sein, dann mal Stress zu schieben.

    Die Wochen die das gedauert hat (einige Aktionen haben ja erst nach zwei Monaten usw. Erfolg gehabt) hätten aber nicht gereicht, um den Termin wahrnehmen zu können.

    Also half ja nur die Tage danach noch einmal zu versuchen, ob es einen Termin außerhalb der Unterrichtszeit gibt.

    Und doch, auch bei meinen Kinder habe ich gestern für die Zweitimpfung angefragt, man hat mir nur mitgeteilt, an welchen Tagen ich im neuen Schuljahr dann ja frei habe und einen Termin machen kann ;)

    Also nichts mit, nimm, was du kriegst, sondern nimm an Tag x und y, da hast du frei.

    Hier war es nämlich nicht möglich, Impftermine, die man vom Impfzentrum zugeteilt bekommen hat, zu verschieben

    Liegt vermutlich daran, dass du sowohl in Berlin als auch Brandenburg die Termine frei wählen konntest (konnte dann eben nur evtl. einige Wochen länger dauern) also keine Notwendigkeit daran gesehen wurde, dafür frei zu geben, weil viele ja am Anfang so getan haben als ob die Impfung ja nur gemacht wird, um sich nicht mehr zu testen.

    Und auch für andere Arzttermine, die unaufschiebbar und nicht auf die unterrichtsfreie Zeit gelegt werden können, bekommen wir frei

    Ja, geht im Ausnahmefall, wird aber ungerne gesehen und bei Kindern habe ich noch gar nicht erlebt, dass es irgendjemand bei uns durchbekommen hat. Liegt aber auch evtl. daran, dass viele von uns Teilzeit arbeiten und damit davon ausgegangen wird, dass das in der unterrichtsfreien Zeit alles möglich sein muss.

    Das finde ich sehr judgy, diese Dinge sind geöffnet und erlaubt, da sollte man nicht drauf zeigen. Irgendwann muss es auch mal gut sein, wenn man vollständig geimpft ist.

    Und trotzdem ist das Risiko dort größer. Es ist auch erlaubt in Hochrisikogebiete zu reisen oder zu fliegen, trotzdem finde ich es in der aktuellen Situation nicht gut, so etwas zu machen, genauso wenig wie Kino, Restaurant Indoor, Indoorspielplatz usw. Nicht alles was erlaubt ist, ist sinnvoll und gut.

    ÖNVP und Schulbusse gab es auch durchgängig, die würde ich auch nicht nutzen und erlaube es meinen Kindern nicht. Auch wurde ja sogar darum gebeten sie möglichst nicht zu nutzen.

    Ich weiß jetzt nicht genau, welchen Link du meinst aber bei uns gibt es solche Aktionen inzwischen auch von Ärzten. Die bieten dann Zeiten an, wo jeder ohne Termin zur Impfung kommen kann. Das gab es hier auch schon von Kinderärzten. Ich meine, dass die Ärzte auch nicht den Landesvorgaben unterliegen.

    Die veröffentlichten Termine dieser Art in Brandenburg sind wie gesagt und oben verlinkt alle erst ab 18 Jahren. Impfungen bei Arztpraxen ohne Termin gibt es nicht. Und natürlich unterliegen sie der Kassenärztlichen Vereinigung und die hat hier scheinbar festgelegt nur mit Termin.

    Gehe doch einfach an einem deiner freien Nachmittage mit dem Kind zum Arzt.

    Nochmal, darum geht es doch, dass dies nicht geht, wenn der Arzt so wie jetzt der Kinderarzt eben nur einen möglichen Termin vormittags anbietet. Da wurde mir geantwortet, das wäre doch normal, dass man nicht die Zeiten usw. wählen könnte.


    Manchmal habe ich das Gefühl, dass es weniger um ein Wollen als um ein Können geht.

    Oder an dem Lesen bei einigen.

    Da ist klar, dass der AG einen freistellen muss. Im Zweifel kannst du einfach mal auf die Fürsorgepflicht verweisen.

    Hat niemanden interessiert, es gab doch noch andere Termine, der Termin in der Schule war nicht verschiebbar, ich sollte dabei sein, also gabs nicht frei.
    Und ja, viele Kollegen haben erst einen Monat später dann einen Termin gehabt.

    Ist ja schön, wenn das bei euch so funktioniert, gabs eben bei uns nicht.

    Ich drücke Euch in Brandenburg auf jeden Fall die Daumen, dass Euer Landtag nächsten Dienstag sich entsprechend positioniert. Womöglich ist die Anti-Impfkampagne der AfD inklusive beantragter Landtagssitzung (klick) auch der Grund, warum bisher noch keine entsprechenden Angebote kommuniziert werden.

    Danke, das hoffe ich auch, bezweifle es aber. Sie haben ja das Alter im Impfzentrum inzwischen von 16 sogar auf 18 hochgesetzt.

    oweit ich weiß, müssen mindestens die 12 bis 15-Jährigen (bei 16 und 17 Jahren habe ich schon unterschiedliches gelesen) von ihren Erziehungsberechtigten zur Impfung begleitet werden

    Nein, das gilt nur für bis 14jährige, aber 15 dürfen sie das mit der Vollmacht und ab 17 spätestens sogar ohne Einwilligung der Eltern

    Da scheinen mir Impfaktionen für Kinder oder Familien am Wochenende in den Impfzentren, welche ja auch eine deutlich bessere Infrastruktur für Impfveranstaltungen bieten als Schulen, deutlich sinnvoller. Dies entspricht ja auch dem, was die Gesundheitsministerkonferenz vor zwei Tagen einstimmig und für alle Bundesländer beschlossen hat (Quelle).

    Genau die gibt es ja eben auch nicht in Brandenburg, genau davon spreche ich ja, Keine Möglichkeit in Impfzentren, keine Möglichkeit bei öffentlichen Aktionen, eben gar nichts weiter außer niedergelassene Ärzte (und die alle nur mit Termin).

    UNd ja, klar sagen einige nun, was ich denn will, ich habe doch für meine Kinder einen Impftermin. Reicht mir aber nicht, denn je mehr Kinder in den Klassen geimpft sind, um so geringer ist die Gefahr auch für meine Kinder.

    Trotzdem interpretiere ich das anders: Da wird für eine große Zielgruppe in der es bislang noch sehr viel geringere Impfquoten gibt als in anderen Altersgruppen ein Impfangebot direkt an Schulen entstehen.

    Aber warum sind die Impfquoten so gering, weil es dieser Gruppe so schwer gemacht wird ein Impfangebot zu erhalten und da war eben schon die Hoffnung, dass es mit der Aussage, dass jeder zwischen 12 und 16 ein Impfangebot erhält, auch bedeutet, dass man sie bei Schul-Impfaktionen nicht wieder ausschließt.
    Woran würde z.B. das Problem liegen am OSZ die 15 und 16 jährigen auch gleich mit zu impfen oder ihnen einen Impftermin anzubieten?!?

    Wenn das Kind/ein anderer naher Angehöriger zu einem Arzttermin begleitet werden müssen, muss man ggf. dem Arbeitgeber gegenüber nachweisen, dass a) kein anderer Angehöriger zur Verfügung steht b) es nicht zumutbar/möglich ist, den Termin in der Freizeit (z.B. während der Ferienzeiten) wahrzunehmen, wobei eine wochen- oder monatelange Wartezeit von Gerichten als nicht zumutbar erachtet wird. Bei Kindern unter 12 Jahren wird regelmäßig davon ausgegangen, dass sie nicht alleine zum Arzt gehen können. Also selbst für Menschen ohne unsere weitreichenden Ferienmöglichkeiten bzw. Alleinerziehende gibt es die Möglichkeit das Kind zu einem Arzttermin zu begleiten, wenn das sonst niemand machen könnte und es eben nur diesen Termin gibt für die wichtige Impfung in der Pandemie, der aufgrund der Praxisvorgaben leider prinzipiell mit den Arbeitszeiten beider Elternteile kollidiert.

    Du merkst schon, dass das mit der Vorgabe Kinder über 12 kollidiert?!

    Ich habe ja nicht mal für meine Impfung frei bekommen, also nein, ich hätte definitiv nicht frei bekommen und habe auch keinen Anspruch darauf.

    Warum wohnt ihr in eure Zivilisationsexklave weiterhin, obgleich dort praktisch alles derart katastrophal ist?

    Weil wir hier nur wohnen, unsere ganzen Aktivitäten einschließlich Arbeitsort liegen in Berlin und nicht hier.

    Außerdem wohnen andere hier, weil sie es entweder nicht besser kennen, so wie wir mehr in Berlin leben als hier oder weil sie keine andere Wohnmöglichkeit gefunden haben.

    Hätte es damals in Berlin noch bezahlbare Grundstücke gegeben hätten wir sicher auch nicht hier gebaut. So wurde es das hier mit der Überlegung, dass es die nächste Regionalbahnstation von Berlin aus ist, aber wir im Notfall z.B. auch die Kinder in Berlin bei den Großeltern melden (was übrigens zur Klasse 7 und der Oberschule bei beiden großen Kindern wieder im Gespräch war).

    2. Wie handhabt ihr das mit den Frühstückszeiten eigentlich in Schuljahren ohne Fernunterricht?

    Da wird gar nicht gefrühstückt, sondern erst in der Schule.

    Und warum nur kann ich mich aus der Zeit meines Studiums in Brandenburg so gar nicht an derart katastrophale Lebensumstände erinnern, obwohl bei meiner ersten Anreise 60km vor der Abfahrt die Autobahn ohne Vorwarnung zu einem ungepflasterten Feldweg wurde? Aber gut, so hat halt jede_r seine eigene Definition des Wörtchens "Katastrophe" und weiterer, differenzierterer Ausdrucksweisen.)

    Keine Ahnung, was du besser gemacht hast, ich habe ja in Potsdam studiert und da war es noch katastrophaler als jetzt hier, weil man zwischen Golm, neuem Palais und Park Sanssoussi, Botanischer Garten und Zoologie pendeln musste, sprich es ging damals schon nur mit dem Auto und nur wenn man eben Parkverbote ignoriert hat. Das ist inzwischen etwas besser, weil Golm viel zusammengefasst hat und eben viel modernisiert und saniert und neu gebaut wurde usw.

    Aber ja, ohne Auto waren das damals katastrophale Zustände und auch die Wohnheime noch eine Zumutung. Achso, Internetnetz gabs damals auch noch keines in Golm auf dem Campus, also nicht nur keines von der Uni, sondern keines von irgendeinem Mobilfunkanbieter, damit war ich dann sogar mal in der Zeitung.


    Aber schön, wenn du das so nicht erlebt hast. Dann freu dich doch darüber

    Nun gut, dass man Impftermine nur an einem bestimmten Tag zu einer bestimmten Zeit bekommt, ist ja so ungewöhnlich nicht, die meisten Leute nehmen den Termin dann eben an.

    Geht ja nicht, wenn die Eltern arbeiten müssen, kann man den nicht annehmen. Zumal ich das überhaupt bisher nicht kenne, sondern das man immer eine gewisse Möglichkeit hat da etwas zu schieben.

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