Beiträge von Susannea

    "Sie hat dann 69 ungelesene Mails. ... Da kann sie dann mal reingucken."

    Yeah. Bei mir ist heute Nachmittag Klassenchat. Die Bitte, das neue Portal auszuprobieren ging mitsamt einer Erklärung Anfang Oktober rum und nochmal Anfang der Woche. Gestern Abend zwei Mails: Was müssen wir machen. (Nein, nicht von den Schülern, von den Eltern.)

    Bei "Man kann auch im Winter lüften." ist mein Bildschirm mit Kaffee verziert worden. *Lappen hol*

    Und das sind nicht nur die Eltern, sondern die Frage der Kollegen, wie sie dies und das in der Schulcloud mit der Videokonferenz usw. machen zeugen genauso davon, dass keinerlei Anleitungen gelesen, keine Infos verstanden wurden usw.

    Bei mir haben zumindest die Schüler nun komplett Pech, ich habe seit gestern Ferien, im neuen Jahr dann wieder (war übrigens bei den Klassen in Quarantäne auch so, dass Eltern, Schüler und Kollegen immer erst in dem Fall wo es dann wirklich benötigt wurde, schrien und dann hätte das alles schon vorgestern erledigt sein sollen).

    Aber nein, ich arbeite nur 60% und werde nun mal die vielen vielen Überstunden (wie sagte meine Schulleitung so schön, gearbeitet habe ich in den letzten Wochen mit der ganzen IT wohl eher 120%) abbauen. Also eher keine Verpflichtung mehr für mich dieses Jahr noch irgendwas zu tun!

    Und dann sollte euer Systemadministrator seine Arbeit machen.

    Wer weiß, was da sonst noch alles so in den Browsern gespeichert ist!

    Ich wollte gerade sagen, bei uns ist das jeden Nachmittag um 16 Uhr dann weg, denn gespeichert kann im Browser nur was werden, wenn ich es mit einem Image fixiere sonst startet der am nächsten Morgen mit der Version vom Vortagsmorgen usw.

    Sehr zur Freude bestimmter Kolleginnen, die das nie begreifen und Programme munter installieren auf dem PC in ihrem Klassenraum und Dokumente auf dem Desktop speichern usw. und am nächsten Morgen ist alles auf wundersame Weise weg

    Das mache ich häufiger. Nicht absichtlich, aber ich stehe morgens nicht extra früher auf um frühstücken zu können. Also aufstehen, duschen dann los. In der Schule ist dann häufig bis mittags keine Zeit. Es passiert schon recht regelmäßig, dass ich um 13 oder 14 Uhr das erste Mal Nahrung zu mir nehme, wenn ich dann wieder daheim bin bzw. einw größere Pause habe und mir etwas besorgen kann.


    In der Grundschule haben wir früher auch im Klassenraum zusammen gefrühstückt. Das war fester Bestandteil der zweiten Unterrichtsstunde. Inklusive Kakao aus kleinen Glasflaschem mit Aludeckel zum Durchstoßen mit dem Strohhalm.

    DA würde ich wohl regelmäßig in der Schule umkippen, das macht mein Kreislauf so gar nicht mit.

    Einzig Essen teilen dürfen sie nicht. Da halten sich auch alle dran bis auf den Deutschlehrer

    So war das bei usn gestern auch, das ist verboten, aber der Kollege fragt, wer Schüler x was abgeben könnte, weil sie kein Essen haben und er lässt auch die Kinder alleine das Obst für die ganze Klasse schnippeln, nun gut, es hatte sich trotzdem niemand bei dem infizierten Kind (was in der Ansteckungszeit auch noch das Obst geschnitten hat) angesteckt.

    Entschuldige bitte, aber wie hast du das als KInd hinbekommen? Habt ihr nicht auch euer Frühstück auf dem Pausenhof eingenommen? Wir durften früher gar nicht in den Pausen drinnen bleiben.

    Schon bei uns wurde vor oder nach der Hofpause bzw. in den "kleinen Pausen" im Klassenraum gefrühstückt.

    Und möglich, dass das in Berlin besonders locker ist, auch in Brandenburg ist Mittagsverpflegung usw. kein Problem, also warum nicht auch Frühstück. Liegt aber auch daran, dass bisher eben keine Notbetreuung (in Brandenburg ist) und in Berlin seit heute und natürlich mit Essen, denn die Notbetreuung umfasst 8,5h täglich, wie soll das ohne Essen funktionieren?!?

    Ich bekomme jedes mal das Kopfschütteln wenn ich hier sowas lese. Muss es wirklich "von oben" angeordnet sein, dass gemeinsames Frühstücken mit Grundschülern im Moment eher uncool ist oder könnte man da von selber drauf kommen? Ich mache auch längst nicht mehr alles, was ich sonst so täte. Mit halben Klassen kann man gerade noch so vertreten eine Tasse Tee zu trinken, da können alle weit genug auseinander sitzen, die Fenster sind offen und die Masken sind nicht länger als 5 min am Stück unter dem Kinn. Wohlgemerkt mache ich das mit Jugendlichen (!) die ich lange genug kenne um zu wissen wie sie sich verhalten.

    Warum sollten sie nicht gemeinsam frühstücken, wenn sie auch gemeinsam Mittag essen und nirgends Abstand halten müssen im Unterricht?!?

    Und der "Überblick wer mit wem" ist auch utopisch. Ist in der Klasse schon schwierig, aber spätestens im Hort ist es dann völlig aussichtslos.

    Naja, das geht bei uns, es wird in der Regel nur noch in Kohorten, die vormittags auch ein Team bilden bei uns betreut, geht aber nur, weil die Eltern im Notfall eben die Kinder direkt nach Unterrichtsschluss (bei uns aktuell immer nach der 5. Stunde) abholen.

    Aber spätestens in den Pausen ist es eben vorbei.

    Die Kinder können sich auch im privaten Umfeld anstecken. In der Schule habt ihr immerhin ein Auge darauf, wer mit wem und so. Im Privaten, wo die Kids keine Maske tragen, wird es schnell unübersichtlich.

    In der Schule tragen die Kinder eben genau keine Maske und haben keinen Abstand, das gibt es sonst nirgends und die haben sich nachweislich in der Klasse angesteckt und nicht im privaten Umfeld.

    Ich habe von Anfang an gesagt, dass es die privaten Treffen sind. Wollte mir keiner glauben. Auch die Schulschließungen werden nichts bringen, aber auch da werden wieder irgendwelche Gründe erfunden angeführt, warum es ohne sie noch soooo viel schlimmer wäre.

    Nunja, wir hatten insgesamt schon 8 von 18 Klassen in Quarantäne, 6 gleichzeitig, eine mehrmals, weil immer mindestens ein Kind, wenn nicht sogar mehrere infiziert waren. Bei Schulschließung passiert das nicht, denn bei der letzten Klasse sind nun wohl 10 Kinder mit Symptomen, da haben sich also welche angesteckt.

    Hat dir deine Schulleitung das so angeboten? Damit du dabei dein Kind betreuen kannst? Das wäre allerdings sehr entgegenkommend.

    Nein, die PCs betreue ich immer (im Rahmen meiner Schulstunden mit entsprechender Stundenzahl dafür) bisher hat die Schulleitung nur abgefragt, wer überhaupt zur Notbetreuung für die Schüler zur Verfügung steht und eigentlich hat der Hort mitgeteilt, dass sie das alleine stemmen können (aber das war vor dem Brief von der Senatsverwaltung, dass die Notbetreuung zu teilen ist).
    Ich gehe also eigentlich davon aus, dass ich nicht eingesetzt bin und eben die PC-Sachen dann in der Zeit wo niemand das System nutzt, machen kann.

    Aber du hast doch selbst auch Anspruch auf Notbetreuung... (oder warst du das, deren Kinder in Brandenburg zur Schule gehen und da keinen Anspruch haben?)

    Genau, selbst wenn wir den diesmal gleich durchgesetzt bekommen machen sie dort keine Schulsachen bzw. geben den Kindern täglich maximal 60 Minuten Zeit diese alleine zu erledigen, das klappt mit einem Erstklässler leider gar nicht und somit macht dann Notbetreuung wenig Sinn, außer ihn evtl. mal ein paar Stunden zum Spielen hinzuschicken. Da werde ich ihn eher mit in meine Schule nehmen, wenn ich hinfahren sollte (wobei ich dann eher PCs als Schüler betreue ;) ) und da ihn gleichzeitig betreuen.

    Manchmal frage ich mich, wie oft die Senatsverwaltung Schrieben ohne Inhalt oder mit selben Inhalt oder ohne SInn rausgeben will. Gerade kam ein Schreiben, wie es ab 4.1. weitergeht, genaue Auflistung mit allem möglichen und unten drunter,

    Zitat

    Die Regelungen dieses Schreibens zur Schulorganisation gelten vorbehaltlich der Beschlussfassung des
    Senats ab Dienstag, den 15. Dezember 2020.

    Wir mögen es aber bitte schon mal an die Eltern weitergeben.

    Ja was denn, dass es noch nichts konkretes gibt?!?

    Oder das der Brief den selben Inhalt hat, wie der von Mitte der Woche (bis auf die Weihnachtsgrüße und die Festlegung, dass "nichtpädagogisches"-Personal die Woche vor Ort sein muss und über den Rest die Schulleitung entscheidet und sich Lehrer und Erzieher die Notbetreuung teilen sollen, weil die Aufgaben mit Lehrerunterstützung zu machen ist.

    Klingt interessant, zumal ja Erzieher 8h Arbeitszeit pro Tag haben, die sie in der Regel im Gegensatz zu den Lehrern nicht von zuhause ausführen können. Nunja, ich bin eh raus aus der Notbetreuung, ich betreue meine Kinder ob mit oder ohne Freistellung ist mir mal wieder egal.

    Man kann also der Politik gerade nur mit Kopfschütteln entgegen gehen!

    Ich habe mich nicht getraut, das zu schreiben, weil ich es so pietätlos fand. Ich darf für die Woche nach den Ferien 4 verschiedene Unterrichte vorbereiten: 1. für die Kinder, die zu Hause bleiben und an Videokonferenzen und anderen Onlineangeboten teilnehmen können, 2. für Kinder, die zu Hause bleiben und das digital nicht können, 3. für Kinder, die in die Notbetreuung gehen und 4. für Kinder, die das Lernen zu Hause im Frühjahr gar nicht gebacken bekommen haben. Die gehen in die Schule und werden in Kleingruppen beschult. Dafür darf ich dann zu Hause auf mich aufpassen lassen.

    Hm, also Notbetreuung und zuhause ist bei mir definitiv gleich (muss beides nicht digital gehen), gibt dann noch die digitalen dazu und die Kinder die in der Schule betreut werden sind bei uns glaube ich komplett mit in der Notbetreuung, also nur zwei Varianten und bei mir wird digital vermutlich nur Zusatz sein.

    Ich bin jedenfalls definitiv nicht in der Schule, sitze nämlich mit drei Kindern im Homeschoolung zuhause und werde mal gucken, ob dann HO überhaupt geht, wenn nicht, so what, ich habe 7 Woche bezahlte Freistellung zu bekommen! Aber ich glaube, das was einige Kollegen im letzten Lockdown oder der Quarantäne geleistet haben, das bekomme ich noch während des Homeschoolngs meiner Kinder (ein Erstklässler dabei) hin!

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