Beiträge von Susannea

    Überhaupt, den wochenweisen Wechsel verkraften unsere Kids sicher nur schwer, Durcheinander macht sie immer kirre

    Immerhin wochenweise, bei uns haben die 6. jetzt eine Woche lang jeden Tag 4h UNterricht gehabt, nun reichen Räume und Lehrer nicht mehr, wenn alle kommen, sie kommen nun nur noch 2xdie Woche für jeweils 2 h, was wird das wohl für ein Chaos werden.

    Hab länger gebraucht, bis ich geschnallt hab, dass ich nicht jeden Stundenplan so akzeptieren muss.

    Genau, auch wenn das einigen nicht passt hier, aber so ist es, muss man nicht. Wobei ich bis auf einmal in den letzten drei Jahren nicht zu monieren hatte, Wünsche wurden vorher abgefragt und dann der Plan genau nach denen gebaut und das ging selbst den Vollzeitkollegen in der Regel so

    Na, das ist doch dann wunderbar ausgeglichen.

    Ich habe aber auch hören müssen: Ich kann NIE zur 1. Stunde (Kollegin 1) und ich kann nie in der letzen (Kollegin 2). Sorry, sind leider bisher immer KollegINNEN gewesen.

    Heißt das also für mich, dass ich immer die erste und die letzte bekomme? Kann ja nicht sein, oder?

    Naja, ich kann nie zur 1. habe ich auch (wobei mit Schwimmen musste es mehrere Jahre gehen, aber das hieß, dass ich 6.30 Uhr zuhause losfahren musste).

    Ich möchte nicht das Monopol auf die 8. Stunde haben, nur weil ich teuer bezahle, dass mein Kind betreut ist, während andere das nicht investieren wollen.

    Ich habe sogar zweimal die Woche 8. Stunde (bzw. einmal bis 16 Uhr sogar) Unterricht, dafür komme ich aber erst zur 3. Stunde und nur 3x in der Woche.

    Das ist ja super, dass man dir am 6.5. mitteilt, dass du das Kind ab 4.5. bringen darfst! Oh man, da bin ich froh, dass das hier etwas anders abläuft.

    Ja, immerhin ist das Ende wohl uninteressant, denn das wird einfach mit der nächsten Verfügung mit verlängert, habe ich dann jetzt erfahren.

    Nungut, egal, er geht dann ab Montag, Freitag ist Feiertag bei mir, heute habe ich eh frei bzw. kann eben komplett arbeiten, wie ich möchte, genau wie am Wochenende und morgen schaffen wir das auch noch so durch die kurze Woche. Dann kommt er evtl. mit den Schlafenszeiten wieder an, denn heute habe ich ihn kurz nach 10 Uhr geweckt, weil wir jetzt 11 Uhr einen Termin zum Online-Webinar haben

    Super, ich habe Notbetreuungsplätze, wäre ja aber auch zu schön gewesen. Ich hatte beantragt für das Kita-Kind, die anderen Kinder sollte man mit draufschreiben.

    Bewilligt bekommen habe ich für 5. und 7. Klässlerin bis zum 22.5. (und vor allem im Grundschulhort, ich bin nicht sicher, ob das richtig ist, kann aber sein), das werden wir eher nicht in Anspruch nehmen, aber für das Kita-Kind heute morgen bewilligt

    von 4.-8.5.

    Ähm, was genau bringt mir das nun? Hotline wird man immer rausgeschmissen.

    Also keinen Schritt weiter, mal sehen, ich gehe aber davon aus, dass er ab Montag kommt, ein Glück, dass ich mir das noch mal genauer angesehen habe, nachdem ich mit der Kita-Leitung (die mich gerade wegen was anderen anrief) telefoniert hatte.

    4/5 Deputat hieß 4 von 5 Tagen.

    3/5 Deputat hieß 3 von 5 Tagen usw.

    Das muss eine schulspezifische Sache gewesen sein, ich kenne viele bei denen es nicht so ist.

    Und wie du richtig sagst, gibt ja auch welche, die lieber jeden Tag weniger arbeiten

    Ich finde, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf muss auch in Vollzeit irgendwie ermöglicht werden.

    Sehe ich ganz klar auch so und wie gesagt, deshalb musst du eben auch vor VZ ohne Kind kommen.

    Dazu gehöre ich auch. Und so sehr ich den Anspruch der in Teilzeit arbeitenden Lehrkräfte auf Wahrung ihrer Interessen gerechtfertigt finde, frage ich mich manchmal ob "Vereinbarkeit von Familie und Beruf" nur gilt, wenn man Teilzeit arbeitet. Darüber hinaus kommt mir in der Argumentation häufig zu kurz, dass "Familie" eben nicht nur Kinder heißt.

    Aber genau deshalb doch zwischen den beiden Gruppen die Einordnung, weil eben auch bei Vollzeit mit Kindern auf die Vereinbarkeit geachtet werden muss. Das muss bei Kollegen ohne Kindern nicht und das hat auch nichts mit das sie erstmal alles machen, aber da muss eben keine Vereinbarkeit noch abgeglichen werden.

    Genau so ist es bei uns, aktuell hätte ich nur Musik und Sport, was nicht stattfinden darf, noch dazu in 1-4, ich werde also bisher in Nawi in 5 eingeplant (ist ja im Gegensatz zu dem Rest eh mein studiertes Hauptfach, neben Mathe und Deutsch)

    Wenn dein Mann, Susannae, ausschließlich "Live"-Übertragungen macht, kann ich es noch verstehen.

    Er hat solche Phasen täglich drin, ja und es geht auch nicht um Notbetreuung für jeden Tag, aber ich kann eben nicht mehr am Wochenende für den Montag was machen, wenn sowas kommt und genau darum ging es.

    Aber ist auch gut, wir werden unseren Weg fahren, wir finden ihn ok, die Kollegen finden ihn ok und die Schulleiterin wird eine Lösung finden, auch wenn die Konrektorin als kinderlose leider da oft querschießt. Aber der wurde der Kopf wohl auch gerade gerückt, denn die Schulleitung hat noch mal gesagt, sie steht dazu, dass sie niemanden ohne Notbetreuung der Kinder zurückholt in die Schule.

    Und was hier die Leute finden und wie sie mich beschimpfen, wenn sie meinen, dann sollen sie, ist mir Wurst (übrigens hätte ich gerne österreichische Käsekrainer).

    Aktuell hängt es beim AG meines Mannes und der musste sich heute auch umgucken, als mein Mann mitgeteilt hat, dass er ja den Antrag von ihnen seit Donnerstag nicht zurück hatte und daher evtl. heute morgen gar nicht arbeiten kann. Bis auf einen sind das eben alles kinderlose.

    Ich hab gestern eine Anleitung für das Zeichnen gemacht: schriftlich und zur weiteren Erläuterung mit Video. Das hat ca. 4 Std. gedauert! Im Unterricht mache ich das in 30-45 Minuten, weil ich es direkt zeigen kann.

    Vermutlich um dann morgen zu hören, dass du das auch vor Ort machen sollst. :autsch:

    Mehrarbeit wird aber im Vergleich zu deinen eigentlichen Bezügen deutlich schlechter vergütet und ich glaube, es wird auch ungünstiger besteuert.

    Mehrarbeit wird bis zur Aufstockung auf eine volle Stelle genauso vergütet, wie wenn man gleich Vollzeit arbeitet. Die Frage ist dann nur, ob der AG die ganzen Monate zurückabrechnet, dann macht es keinen Unterschied oder ob er das in einen Monat packt, dann ist man natürlich schnell drüber und steht damit schlechter da.

    Die Kinder sind doch gar nicht alleine zuhause. Ein Elternteil ist für Notfälle und gelegentliches Checken, ob alles in Ordnung ist im Haus.

    Nein, genau dafür steht es eben nicht zur Verfügung beim ganztägigen Workshop.

    Außerdem reicht bei meinem fünfjährigen mal nach dem Rechten sehen nicht aus.

    Das reicht nur bei den Großen.

    Sehr unselbstständig, deine Kinder. Ich habe auch drei. Bei mir wäre das ohne Probleme gelaufen.

    Mag ja sein, das du das so siehst, ich denke nicht, dass das was mit unselbstständig zu tun hat, sondern damit, dass Kinder verschieden sind und das es eben hier nicht läuft. Und ich finde das auch etwas viel von einem 5jährigen verlangt, so etwas alles alleine zu machen.

    Die Mutter meint, dass sie nicht für einen zweistündigen Einsatz in die Schule kann, da sie dieses Kind betreuen muss (okay, die Fahrtzeit kommt dazu), hat aber ausreichend Zeit, ihre bekackte Situation stundenlang mit wildfremden Menschen zu diskutieren.

    Falsch, die sagt, dass sie keine 4h von zuhause abwesend sein kann, das ist was anderes als so wie jetzt im Nebenzimmer zu sitzen, aber wie gesagt, das muss ich nicht diskutieren, Kind bleibt nicht alleine zuhause und gut ist und auch nicht mit älteren Geschwistern, die selber noch Anspruch auf Notbetreuung hätten.

    Also entweder es tut sich was in Sachen Notbetreuung oder der AG muss eine Lösung finden.

    Und das ist jetzt gar nicht persönlich oder angreifend gemeint, sondern einfach eine grundsätzliche Geschichte. Der Arbeitgeber muss auch schauen, dass die Einsätze halbwegs gleichmäßig auf die Beschäftigten verteilt werden.

    Nein, er muss schauen, dass er sie entsprechend ihrer Arbeitszeiten verteilt und damit sind erstmal die Vollzeitleute ohne Kinder dran und nicht die Teilzeitleute mit Kindern und nein, ob mein Mann zuhause arbeitet oder nicht geht dabei den AG nichts an (O-Tom der Frauenbeauftragten), denn das ist dem Frauenförderplan egal. Er arbeitet und das würde ja in Berlin auch für Kinderbetreuung reichen (Bayern ja z.B. auch), aber nicht in Oberhavel.

    Und meine Kollegen sagen ja auch, sie würden es problemlos machen, will aber der AG nicht.

    Hört sich zwar blöd an, aber Kinderbetreuung ist deine Privatsache.

    Falsch, nach dem Berliner-Frauenförderplan eben genau nicht, da ist der AG dazu verpflichtet eine Möglichkeit zu finden, wie das zu vereinbaren ist, nicht wirklich ich. Deshalb gibt es dazu ja auch ein Schreiben der Senatorin, dass die Leute ohne Kinderbetreuung entweder im HO bleiben dürfen oder erst bezahlt und dann unbezahlt freizustellen sind, aber das sie in die Schule müssen, davon ist dort nirgends die Rede.

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