Beiträge von Susannea

    • Ich soll ab Montag wieder 12. Klasse unterrichten, und zwar doppelt, weil mein Kurs geteilt wird.
    • Es gibt eine Dienstanweisung, die mich eigentlich bis 30.4. befreit (mit Kindern unter 12).
    • Ich habe keinen Anspruch auf Notbetreuung (so interpretieren ich es aus den Infos der Website des Kultusministeriums).

    Was mach ich nun?

    Auf die Dienstanweisung bestehen. Sollst du denn noch mehr Kurse unterrichten vor Ort? Wenn nicht, bitte darum, dass du Unterstützung von Kollegen im HO bekommst

    Kann man die Tabelle nicht abzeichnen und dann ein Foto schicken?
    Und das andere geht halt nicht, fertig. Die Schule kann sich ja viel wünschen, wenn der Tag lang ist, aber das würde ehrlich gesagt komplett an mir abperlen. Was passiert denn, wenn der Kram nicht erledigt wird? Wenns hart auf hart kommt, nichts...

    Aber du hattest ja schonmal geschrieben, dass eure Schule da etwas speziell zu sein scheint.

    Da scheint es vor den Ferien noch deutliche Ansagen gegeben zu haben, denn seit heute darf man das nun auch alles handschriftlich machen und vor allem es passiert nichts mehr und die Kinder sollen ruhig was weglassen, vor den Ferien hieß es ja, dann gibt es eine 6.


    Auch die Menge ist reduziert worden und gerade kam eine doch recht freundliche Mail der Klassenlehrerin, dass die Kollegen gerne auch über GotoMeeting mit den Kindern Stunden halten wollen usw.

    Da hat scheinbar die Rückmeldung vor den Ferien, die ja wohl dann doch ziemlich negativ und geballt kam, doch viel gebracht. Einzelne haben der Sinn der Korrekturen bzw. der Rückgabe dieser noch nicht verstanden, da habe ich gerade noch mal die Klassenlehrerin drauf angesprochen, aber ich habe das Gefühl, das könnte gehen, auch wenn ich heute nicht mehr als vielleicht 3 Stunden gearbeitet habe, aber ich war eben einfach total unproduktiv und kam nicht wieder rein, selbst die Kuscheleinheit heute Mittag mit meinem Kleinen habe ich nicht geschafft, aber immerhin hatten wir was zu Essen Musste ich nur noch warm machen), sauberes Geschirr und Wäsche.

    Mir hat letzte Woche eine Kollegin ihr Problem geschildert: sie ist alleinerziehend und hat eine fast zweijährige Tochter. Diese ist aber nicht in der Kita sondern bei einer Tagesmutter, die - verständlicherweise - derzeit keine Kinder betreut (oder vielleicht darf sie gar nicht arbeiten; das weiß ich nicht so genau).

    Was soll nun meine Kollegin machen, wenn der Unterricht wieder beginnt (bei uns am 27.04.)? Zu ihren Eltern kann sie die Kleine nicht bringen, da beide über 70 sind, und der "Kindsvater" wohnt nicht in der Nähe (muss außerdem auch zu seinem Arbeitsplatz, hat also kein Homeoffice).

    Darf die gar nicht betreuen? Hier dürfen die z.T. wieder betreuen.

    Ich werde auch ab Montag wieder in die Schule müssen. Mir hat die Schulleitung gesagt, dass ich meine Tochter zur Not einfach in der Notbertreuung in unserer Schule abgeben soll.

    Ehrlich gesagt wäre das noch eine Idee das meiner Schulleitung anzubieten, das würde ich sogar machen und ich denke mein Kleiner auch viel Spaß haben.

    Ich weiß nicht, wie viele Kindkranktage es sind, aber allein nächste Woche gingen 4 davon drauf, wenn sich am Stundenplan nichts ändert. In den Wochen danach wären es 5. Ich glaube nämlich ehrlich, dass die Kitas länger dicht bleiben (was ich auch eigentlich befürworte). Mit den Kindkranktagen kann ich zwei, evtl drei Wochen überbrücken. Aber genau dann steht das mdl Abi an und wir sind eh schon total reduziert wegen Risikokollegen.

    Nein, das geht eh nicht über Kind-Krank-Tage, das muss mit dem unbegrenzten Anspruch der unbezahlten Freistellung für die Betreuung der nicht-erkrankten Kinder unter 12 gehen. Klar, man könnte es auch mit den 20 Kind-Krank-Tagen probieren, was ja bei mir 7 Wochen wären, denn ich rechne mit meinem eigentlichen Stundenplan und der Anzahl Tage weiter, aber die gehen ja nicht, denn die Kinder sind ja fit.

    Muss man denn zwingend drucken? Meinetwegen können die alles handschriftlich auf Papier machen und auf Arbeitsblatt X Aufgabe Y verweisen. Da muss nichts gedruckt werden.

    Hier müssen sie zwingend drucken und die Arbeitsblätter und Tabellen ausfüllen und die dann ausgefüllt zurückschicken oder sogar eben ein KUNST-Arbeitsblatt nutzen, wo man genau das Gitternetz vervollständigen muss.

    DAs greift nur, wenn keiner von beiden im Homeoffice arbeiten kann

    Bisher habe ich keinen Anspruch auf Notbetreuung, auch bei Schulöffnung nicht, denn bisher sind nur Erzieher in der Notbetreuung als pädagogisches Personal mit aufgeführt, das trifft uns nicht, außerdem könnte mein Mann z.T. Homeoffice machen, daher fällt das raus, damit falle ich dann auch als Lehrer im Präsenzunterricht raus, soll mich doch der Ag zwingen, wie auch immer er das machen will.


    Schön ist auch, dass man bisher bei uns nur die Lehrer in Risikogruppen rausnimmt, die mit pflegebedürftigen Angehörigen usw. nicht und dann mitteilt, alle übrig gebliebenen sind flexibel einsetzbar, nein, wohl eher nicht mit drei Kindern zuhause und ich werde die nicht alleine oder mit dem Papa alleine lassen, wenn der arbeiten muss.

    Das sehe ich z.B. überhaupt nicht so. Die Schüler wissen, dass es Aufgaben gibt und dass diese in der Cloud hochgeladen werden. Ich habe vorab einmal zentral abgefragt, ob alle meine Schüler darauf zugreifen können - können sie, wunderbar. Bei Fragen, Problemen und Unklarheiten bin ich jederzeit ansprechbar. Aber ich bin NICHT der Babysitter, der hinterhertelefoniert und versucht faule Schüler dazu zu bewegen Aufgaben zu machen, die laut offizieller Angabe des Ministeriums nichtmals verbindlichen Charakter haben.

    Aber zugreifen und drucken können sind doch schon zwei verschiedene Schuhe z.B.

    und wer erteilt mir das?

    Der Vorgesetzte. Also mit den Wünschen zur SL und der soll dafür sorgen, dass das richtig ausgestellt wird. Bei uns hilft da die Frauenvertretung, ich glaube bei euch sind das Gleichstellungsvertreter.

    ES reicht eben nicht, Arbeitsaufträge per pdf zu verschicken. Wenn man von den Schülern trotz der Bitte um Rückmeldung nichts liest, muss man schonmal anrufen oder zur Not auch hinfahren - das ist unser Auftrag.

    Das wäre ja schon mal eine Variante, die wir für die Grundschule bevorzugt hätten, aber nicht mal das kommt in Mathe. Nur ein Padlet mit digitalen Aufgaben für eine 5. Klasse, wie "wer hat die größte Pflanze in der Wohnung", sorry, aber das ist doch totale Spielerei und bisher sind 6 von 25 Kindern angekommen. Dann doch lieber eine PDF mit 120 Päckchen Aufgaben.

    Interessant wäre ja, ob man nicht einfach sagt, dass bewertet wird... Dann arbeiten die Schüler wenigstens. Und hinterher sagt man eben, dass man nun leider leider doch nicht bewerten darf.

    Ich glaube meine Klasse weiß gar nicht, ob ich etwas bewerte oder nicht :pfeifen:. Sie haben nie gefragt und ich habe nie etwas dazu gesagt.

    Du scheinst es ja aber auch nicht nötig zu haben, damit zu drohen. Das ist ja das, was massiv überall in den Oberschulen sorgt, wenn Drohungen kommen, wenn nicht bis xy abgegeben ist, dann gibt es eine 6 (und das sind keine langen Fristen, die scheitern einfach manchmal an Zeit der Eltern und Technik)

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    Susannea: Das würde mich auch gewaltig frustrieren! Vielleicht wäre da auch einfach mal eine Rückmeldung an die Schulleitung angebracht. Bei uns wird man dann auch gerne mal einbestellt und darf seine Arbeitsweise begründen...

    Was ist jetzt schreibe, ist aus Elternsicht und die Meinung von vielen Freunden mit Kindern:

    Ich möchte hier wirklich nicht alle über einen Kamm scheren, aber ich habe oft das Gefühl, dass gerade an Gymnasien Dinge vorausgesetzt werden und wenn man z.B. keine Endgeräte hat, dann ist das halt persönliches Pech. Die Unterstützung ist oft nur mangelhaft und Lösungen wollen keine gefunden werden. Und ja, ich habe hier ganz viele andere tolle Berichte gelesen von tollen Gymnasiallehrern! Leider erlebe ich in meinem Umfeld oft das genaue Gegenteil.

    Gerade in den schwierigeren Schularten und von Grundschulen höre ich dagegen, dass die Lehrer die Materialien sogar herumfahren und auch wieder abholen und ganz viel Kontakt zu den Kindern suchen. Hier im Ostalbkreis mache ich die Erfahrung, dass, je höher die Schulart, desto weniger pädagogisches Einfühlungsvermögen. Und das war oft auch schon vor den Schulschließungen so.

    Das ist ungefähr die Rückmeldung, die das Gymnasium meiner Tochter vor den Ferien von den Eltern bekommen hat und es ist wirklich dran gearbeitet worden, das muss man sagen.

    Hier habe ich es gerade an die andere Elternvertreterin abgegeben, weil er ja gesagt hat, er will nicht mehr schriftlich mit mir kommunizieren, aber komisch, das wird sie auch tun :pfeifen:

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    Hat mir gerade eine Mutter geschickt, schön die Notenwerte erkl

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