Beiträge von Susannea

    Das hab ich grad oben reineditiert, während Du hier geantwortet hast. Unsere Kammer schweigt sich dazu aus, andere geben dir aber Recht. Ich seh zwar nicht ganz, wieso das "Lehren" sein sollte (es ist ausschließlich Prüfen), aber wenn das stimmt, hat sich jegliches Problem gerade in Luft aufgelöst :)

    Dann würde ich es einfach so versuchen, wenn es nicht passt, melden sie sich schon. Und dann kannst du immer noch Werbungskosten dazu abgeben.

    Zu 3:
    Wenn du noch keinen Bescheid erhalten hast: Sachbearbeiter/in anrufen.
    Mir sind mal ein paar Belege erste ein paar Wochen später wieder in die Hände gefallen.
    Er hat die Abgabe dann quasi "storniert" und ich habe eine neue Version eingereicht.

    Genau, neu fertig machen und dann anrufen und mitteilen, dass du das leider vergessen hattest und nun nachträglich geändert hast.

    Und nein, du kannst leider das 2016er nicht abziehen, weil es in 2017 gezahlt ist und damit dafür gilt.
    Was du aber mal gucken solltest, ob die Grenze bei dir nicht höher liegt, weil es über den Übungsleiterfreibetrag geht, wenn es eine "Lehrtätigkeit" ist. Das müsste dir aber die Handwerkskammer sagen können, wie das aussieht.

    Regelt das nicht §10 TV-L und die daraus folgenden Dienstvereinbarungen?

    Der kann deine Zustimmung nicht ersetzen. Ein Stundenkonto ist nur mit expliziter Zustimmung des AN zuständig, so sagt es das Arbeitsrecht.

    Der TVL sagt ja auch, dass es einvernehmlich zustande kommen muss.

    Aber meist ist man ja mit einem Stundenkonto gar nicht so schlecht dran (also zumindest bei uns geht damit so einiges an Sachen, die man sonst nicht machen kann).

    Etwas OT, aber ehrliches Interesse:
    Ich hätte ein anderes "Problem", wenn ich Teilzeit arbeiten würde: Wir sind schon viele Jahre verheiratet, haben aber trotzdem in Grundsätzen getrennte Kasse. Er verdient seins, ich meins. Aus den beiden Gehältern speisen wir unsere gemeinsamen Kosten. Hätte ich plötzlich weniger Geld, müsste ich auf "sein" Geld zugreifen. Damit hätte ich ein Problem! Und meine Rente/Pension, die ich mal bekomme, will ich auch nicht von ihm bekommen. Die möchte ich mir selbst verdienen. Ich finde die Gewissheit, dass ich im Zweifel auch ohne Mann prima zurecht komme, förderlich für die ganze Beziehung.

    Deswegen meine ehrlich gemeinte Frage: Haben die TZ-Kräfte nicht manchmal ein Abhängigkeitsgefühl?

    Nein, denn bei uns gibt es kein meins und deins. Es ist unser Geld, unser Haus, unsere Kinder.

    Wenn ihr das strikt trennt, dann musst du eben die Zeiten, die du für die Kinder zu Hause bist von deinem Mann bezahlen lassen.

    Und dieser Ausgleich wird ja im Falle der Scheidung beim Rentenausgleich auch vorgenommen,

    Das kommt darauf an, ob du Beamter bist, dann regelt es jedes Bundesland einzeln oder Angestellter.

    Beim Angestellten ist das der sogenannte Annahmeverzug, den das Arbeitsgesetz regelt und führen von Stundenkontos ist nur mit deiner ausdrücklichen Zustimmung erlaubt.

    @all
    Die Ausbildung im Quereinstieg ist nicht nur für die Grundschule bis zur 6. Klasse gedacht.
    Man kann danach ebenso gut an einer Oberschule eingesetzt werden. Nur Gymnasium geht nicht.
    Dann müsste man schon Studienrat sein.

    Wie kommst du darauf? Du kannst von Klasse 1-10 unterrichten, auch am Gymnasium, nur Oberstufe geht nicht ;)


    @Milk&Sugar

    Weil ich täglich um 5 Uhr aufgestanden und 4 Stunden mit dem Zug gependelt bin.
    Zudem hab ich beim RE1 immer gezittert, ob ich pünktlich ankomme, weil auf der Zugstrecke nach Frankfurt Oder seit 2015 Dauerbaustelle ist und das Ding spontan ohne Vorwarnung schon mal 10 - 30 Minuten auf der Strecke rumsteht. Oder eben Ersatzverkehr.

    Du hast dich also dafür entschieden, weil es für dich Vorteile hat nach Berlin zu gehen, dann muss man aber auch die Nachteile nehmen. Das Leben ist kein Ponyhof. Es wäre sicher eine Überlegung wert gewesen sich da noch eine gewisse Zeit mit durchzubeißen und erst später zu wechseln.

    Ich frage mich wie ihr darauf kommt, Elterngeld sei kein Einkommen, denn steuerrechtlich ist es genau das (nachzulesen in §2 EStG). Davon zu trennen ist natürlich das zu versteuernde Einkommen, in dem Elterngeld nicht mehr enthalten ist. Das Elterngeld unterliegt lediglich nicht den Sozialabgaben und muss nicht direkt versteuert werden, fällt aber z.B. unter den Progressionsvorbehalt, wodurch dennoch der Steuersatz des noch zu versteuernden Einkommens erhöht wird. Und warum als Privatversicherte kein Anspruch auf Familienversicherung besteht, hat Karl-Dieter bereits ausgeführt.

    Elterngeld ist eine Lohnersatzleistung und die zählt eben für die KK nicht und doch, es ist also nach dem oben zitierten Satz genau das, was ich gesagt habe. Nur durch die noch vorhandene Beihilfe Berechtigung kann sie nicht in die Familienversicherung (siehe dazu §7), sonst geht das nämlich sehr wohl. Wenn also diese entfällt (weil man z.B. zur Pflege von Angehörigen 2. Grades ohne Bezüge freigestellt ist, dann ist die Familienversicherung auch für Beamte kein Problem.

    Nein ist es nicht. Du wirst die Beiträge für die PKV zahlen. Ob du jetzt kein Gehalt bekommst ist irrelevant. Du wirst das über das Elterngeld finanzieren oder aus dem Einkommen deines Mannes.

    Ob du Zuschüsse vom Besoldungsamt bekommst, das musst du halt in deinem BL prüfen.
    Aber raus aus der PKV kommst du nicht.

    Aber das ist doch gerade genau die Frage, warum sie nicht rauskommt. Denn doch, eigentlich ist genau das die Voraussetzung, um herauszukommen. Kein Einkommen und Anspruch auf Familienversicherung reicht um aus der PKV herauszukommen.


    Wie genau begründet die TK den angeblich nicht bestehenden Anspruch?

    Würdest du diese Frage dem Vater auch stellen, ob das die Mutter auch macht, wenn er sich dafür entschieden hat?!?
    Ich finde so etwas einfach unverschämt.

    Jede Familie hat für sich entschieden, wer und ob jemand für die Kinder Teilzeit arbeitet und ich denke, das hat jeder so hinzunehmen. Und wenn sie nun mal entschieden haben (so wie wir auch), dass es die Mutter ist, dann ist das legitim.

    Bei uns an der Schule ist es übrigens ein Vater der das macht, der muss sich keine so dämlichen Nachfragen, ob seine Frau das auch so macht, anhören.

    Zugegeben durchaus für mein Geschmack auch eklig lang. Wobei zumindest ausreichend lang um in der Zeit was Privates erledigen zu können. Da sind Pausen von 1-1,5h schlimmer. Zu lang um dumm rumzuhängen, meist aber zu kurz um in aller Ruhe einkaufen zu fahren.

    Ich sehe das genau andersrum. 1-1,5h reichen mir locker zum Einkaufen, 2h sind dafür dann zu lang und nach Hause lohnt es sich aber auch nicht.

    Das war überhaupt nicht als Argument gedacht, sondern eine reine Frage aus Interesse. Ich höre das halt bei vielen Kolleginnen. Wenn das Kind krank ist, bleibt sie zuhause, weil der Job des Mannes wichtiger zu sein scheint und der keinen Kinderkrankentag nehmen kann/will/soll.

    Das ist bei uns oft andersrum. Da bleibt eher mein Mann zu Hause und guckt, was er im Homeoffice schafft und ich gehe die drei Tage arbeiten (und bin eben die anderen zuhause). Und bei uns ist eben auch er der Hauptverdiener. Aber wie gesagt, bei uns war auch er in Elternzeit zu Hause usw.

    Interessant, wenn auch leicht weg vom Thema: Warum ist es normal und völlig in Ordnung, dass dein Mann feste Arbeitszeiten hat, zu denen er nicht zuhause ist und sich nicht um Familienkram kümmern kann, bei dir aber nicht?

    Klar könnte ich die auch haben, wollte ich aber nicht. Zumal ich wie gesagt 50% arbeite und diese Zeiten eben in der besagten Berliner Schule gar nicht berücksichtigt werden. Genau deshalb bin ich an einer verlässlichen Halbtagsschule, weil damit die Zeiten für mich auch verlässlich eben in der Regel vormittags liegen. Lieber wäre mir natürlich immer vormittags, aber das geht nun nicht und eben die freie Zeiteinteilung des Restes war mir wichtig. Fällt diese weg, fällt auch diese Schule für mich weg.

    Warum sollte man denn dann noch Teilzeit arbeiten, wenn man zwar die gleichen Arbeitszeiten hat, aber nur die Hälfte an Geld bekommt???

    Im Prinzip würde doch dadurch die Teilzeitarbeit abgeschafft. Denn alle würden dann auf Vollzeit gehen. Käme aber teuer für den Staat ;)

    Ich würde mich jedenfalls weigern, für ein halbes Gehalt, täglich 8 Stunden zu arbeiten. Dann wäre ich definitiv raus aus dem Job.

    DAs ist ja das, wo wir die Kollegin eben alle so sprachlos angesehen haben, wie kann man so etwas mit 50% unterschreiben und mit sich machen lassen und dann auch noch denken, das wäre normal!

    Nun bin ich aber Teilzeitkraft und die Kinderbetreuung gestaltet sich bis 18 Uhr sehr schwierig... Dennoch habe ich eine Klassenleitung.

    Meine alte Schule war eine echte Ganztagsschule. Konferenzen fanden immer erst nach 16 Uhr statt. Mittags eine ewig lange Mittagspause, die im Prinzip unbezahlt war. Ich bin nach der Elternzeit nicht dorthin zurückgekehrt. Mit kleinen Kindern ist das nicht gerade attraktiv.

    Kann ich voll nachvollziehen, wie gesagt bei dem Konzept wäre ich auch sofort weg.

    Ich habe nur einen Tag die Woche bis 15:30 Uhr und schon das bedeutet, dass meine Eltern die Kinder nach Berlin holen müssen. An einem weiteren Tag reicht selbst mein Unterrichtsschluss um 13:35 Uhr nicht aus, auch da müssen sie sie holen und bei Konferenzen muss mein Mann Homeoffice machen. Das wäre bei so einem Konzept noch viel viel schlimmer und für mich gar nicht tragbar.

    Wow.... mir fallen jedes Jahr 1-2 GeschichtsReferendare ein, die ich euch gerne abgebe. Und Kollegen haben wir auch zuviel, aber ich hab sie jetzt lieb gewonnen. WIR sind mit Geschichte übervoll.

    Ja, Oberschule hat die auch genug, aber an die Grundschule will eben kaum jemand (man muss ja dann eben komplett GeWi machen). Deshalb suchen sie ja wie verrückt. Erdkunde ja genauso.

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