Beiträge von Susannea

    . Dass aber zum Schulklima (und somit zum Lernerfolg) mehr gehört, als Dienst nach Vorschrift, das bedarf etwas mehr Verständnis. Ich finde es halt wirklich traurig, wenn Eltern nicht bereit sind, ein Mindestmaß an Engagement aufzubringen, wenn die Schule doch schon bereit dazu ist. Dass ich dafür hier „Weltfremde“ unterstellt bekomme, ist schon sehr typisch für dieses Forum.

    Ich finde das nicht nur weltfremd, sondern ziemlich kurz gedacht, denn wie soll denn etwas, was angeordnet wird zur Verbesserung von Schulklima führen? Ein besseres Schulklima erhalte ich sicherlich nur, wenn ich das durch Freiwilligkeit und entsprechend nette Aktionen durchführen lasse.

    Meine Sachbearbeiterin sagte mir, dass das zwar so in der Vorschrift stünde, sie aber nur mit dem MuSchu nach der Geburt rechnen würden. Jedenfalls musste ich nach 12 Monaten mich nicht zurück melden, sondern bin automatisch an meine Schule zurück, bei 13 Monaten hätte ich mich in irgendeinem Portal (Schwangerschaftsdemenz, tut mir leid) zurückmelden müssen. Stand aber alles in den Unterlagen.

    Wie gesagt, das scheint ja dann am Bearbeiter zu liegen, würde ich also vorher dringend klären. Denn wenn es so in den Vorschriften steht, war das ja scheinbar auch richtig so, wie ich es auch schon gehört habe ;)

    Ich habe die Vor- und Nachteile noch nicht so recht verstanden.

    Der Vorteil ist, dass du flexibler bist, weniger Stunden machen kannst und das vorzeitig beenden kannst bei einer erneuten Schutzfrist (oder einer finanziellen Notlage).
    Nachteil ist eben in einigen Bundesländern, dass du dadurch nicht unbedingt wieder an die vorherige Schule kommst.

    Kann mein Mann dann ebenfalls parallel Elternzeit beantragen und dann z.B. für 2 Monate komplett zuhause bleiben?

    Ja klar, er hat unabhängig von dir 3 Jahre Elternzeit und wann und wie er die nimmt hat keinerlei Einfluss auf deine Elternzeit!

    Ein Recht wieder an meiner jetzigen Schule zu arbeiten habe ich doch, sofern die Elternzeit max. 1 Jahr beträgt oder?

    Das würde ich noch mal genau klären, ich habe schon gehört, dass Mutterschutz und Elternzeit zusammen nicht länger als ein Jahr sein dürfen.

    Bei uns ist das auch jedes Mal wieder ein heikler Punkt, früher gab es die Regelung, wer drin war, blieb. Manchmal wurde er dann abgelöst vorher, wenn nicht, hatte man Pech.

    Nun soll aber eigentlich die Fluraufsicht mit der Hofaufsicht das machen. Es gibt aber im Altbau für frei Gänge auf je zwei Etagen nur eine Aufsicht und auch mit den zweien vom Hof muss man zwei Etagen mit 1/2 Schülern beaufsichtigen, das geht nicht wirklich.


    Bei den großen im Neubau ist es anders, da sind mehr Aufsichten bzw. nur drei Etagen, die übersichtlicher sind, daher ist jedes Mal wieder unklar, wie es sei soll.

    Ich denke auch, so wenig Lehrer wie sie haben, teile mit, dass du das dir so noch einmal überlegen musst.

    Eigentlich dürfte es beim Ländertausch keine Probezeit geben, aber das klingt mir nicht wie Ländertausch, sondern komplett neuer Vertrag und dann ist nämlich auch die Frage, wie das mit deiner Einstufung ist, ob die dann weg ist. Da hat eine Kollegin auch verhandelt und die haben dann die letztendlich doch übernommen, obwohl sie das eigentlich nicht wollten.

    Susannea, deine Informationen zu Noten in Klasse 1/2 ist mittlerweile überholt.

    Nein, weil ich einfach zu viel Im Zitat stehen gelassen habe, denn das bezog sich natürlich nur auf die Aussage in 3/4 auf Beschluss der Elternversammlung. 1/2 gabs durch Flex bei uns nie Noten, inzwischen gibt's das ja auch in allen anderen Formen nicht mehr.


    Edit: Dazu fällt mir aber gerade ein, sorgt das dann auch endlich für die Abschaffung der unsinnigen Noten in der Vergleichsarbeit in Klasse 2? Wäre ja nur sinnvoll, denn nun gibt's ja keine Begründung mehr dafür. Wobei die auch vorher in Klassen ohne Noten witzlos waren, aber trotzdem drunter standen, weil Vorschrift :autsch:

    In Klasse 3 und 4 stellen Noten die Regel dar, Klassenkonferenz und Elternversammlung können aber beschließen, noch weiter bei der verbalen Beurteilung zu bleiben. Das wird aber natürlich nicht für jedes Fach einzeln verhandelt. Der Vater könnte also nur dann recht haben, wenn in der Klasse des betreffenden Kindes verbale Beurteilung beschlossen wurde und der Kunstleher trotzdem Noten vergibt...

    Nein, es gibt in Brandenburg nur nach Beschluss der Klassenkonferenz und der Elternversammlung keine Noten. Da bisher keine Klassenkonferenz an der Schule so entschieden hat, wird auf der Elternversammlung gar nicht mehr gefragt. Es gibt also in allen Fächern Noten, er bezieht sich nur auf Kunst. Und das kommt mir eben so vollkommen quer vor.

    http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/unterricht/unt…lung-bewertung/

    Also da wird im Paket 1 ausdrücklich Kunst mitgenannt, wobei ich jetzt nicht nachgelesen habe, welche Klassenstufe. Ich wüsste nicht davon, dass es so eine Vorschrift gibt. Zudem:
    Ich würd mich da gar nicht verrückt machen, sondern den Vater bitten, dir entsprechende Vorschrift oder Rechtsgrundlage zu zeigen. Wir sind ja alle stets lernwillig.

    Danke, ich habe nämlich in den VV auch nichts dazu gefunden, dass ein Fach ausgenommen wäre (außer eben in Fremdsprachen Einschränkungen zur schriftlichen Bewertung).

    Da der Vater gerade alle anderen Eltern verrückt macht und behauptet irgendein hochtrabendes Institut würde ihm die Paragraphen zuschicken (was für mich schon wieder sehr ominös klingt), wollte ich eben hören, ob jemand etwas gefunden hat oder kennt. Denn das müsste ja irgendwo auch online sein.

    Und auch wenn ich den Quereinsteiger bekanntlich nicht mag, nun hat er endlich mal klare Kriterien für die Kunstarbeiten angegeben und bewertet er danach nachvollziehbar (so wie ich das ja erwarte), dann kann man ihm nicht mit solchen Dingen quer kommen. Denn das wäre ja wenn ein Punkt, die die Schule komplett ändern müsste und man nicht ihm anlasten könnte! Deshalb eben die Nachfrage, denn alle Eltern gegen ihn aufzuhetzen mit solchen Dingen, die dann vermutlich nicht mal stimmen, bringt uns in keine Richtung weiter.

    Hatte mir das mal ausgerechnet für mich, als ich mal Anwandlungen hatte. Die 150€ Unterschied machen die viele Arbeit, die dann mehr geleistet werden muss, nicht aus. Nein, der Unterschied kann bei 100% nicht größer sein, weil ja alle E13erStufe5 viel mehr Steuern und Abgaben zahlen dürfen, weil offiziell Besserverdiener mit 60k im Jahr. Dazu darf man die Krankenversicherung selbst zahlen und der Zuschuss vom Arbeitgeber erhöht sich nicht parallel mit den immer steigenden Beiträgen. Bei der Erhöhung von Januar bis Juli hatte ich sagenhafte 29€ netto von 100€ brutto raus.
    Es kann allerdings durch den Steuersatz tatsächlich sein, dass jemand, der 50% arbeitet wirklich deutlich mehr raus hat. Müsste man mal durchrechnen.

    Auch damit liegst du falsch, denn ja, es ist auch nach durchrechnen genau so, wie ich es vermutet habe, der Unterschied liegt bei mir bei E13 zu E14 genau doppelt so hoch wie bei 5=%. Auch wenn er für dich "kein Unterschied" ist, so ist doch rein formal ein Unterschied von 150 Euro ein Unterschied und kann nicht mit "ist gleich" abgetan werden!
    Zumal wie kommst du auf mehr Arbeit, denn mehr Arbeit fordern wohl die Gymnasiallehrer nicht, sondern nur die höhere Gehaltsstufe ;)

    Also ist auch das kein Argument!

    Niemand weiß, wie der Markt in der Zeit sein wird, wenn du mit Studium plus Referendariat fertig bist.

    Doch, ich denke, das kann man schon sagen, wenn man sich das Alter der meisten Kollegien anguckt, dass es nicht besser, sondern eher schlechter wird, denn der Altersschnitt ist nicht wirklich niedrig, zumindest hier in den beiden Bundesländern (Berlin und Brandenburg).

    Hallo,ich schwanke aktuell zwischen all den verschiedenen Lehramtsformen.

    Ist die Situation an Grundschulen wirklich so schlimm? Ich höre überall wie wahnsinnig überlaufen diese Lehrform ist...

    Wo hörst du das? Also in Berlin und Brandenburg ist sie so schlecht besetzt, dass dort viele Quereinsteiger sind und das man schon die Gymnasiallehrer versucht (die keine Stellen bekommen, weil es zuviele davon gibt), an die Grundschulen zu holen.

    Ob A 13 oder A14 ist doch bei Angestellten eh völlig egal, weil es netto keinen großen Unterschied macht.

    Wie kommst du zu der Behauptung? Also bei mir würde es z.B. schon einen Unterschied machen und das bei "nur" 50%, dann ist der bei 100% ja schon deutlich größer!

    Ihr seid Träumer. Die Erfahrung zeigt, dass der Staat eingesparte Gelder praktisch immer zweckentfremdet hat. Am Ende hätten wir dieselben Arbeitsbedinungen wie jetzt zu deutlich niedrigeren Löhnen.

    Manchmal ist es ohne Träumerei einfach nicht mehr zu ertragen, also nimm uns die Illusionen nicht!

    Ich arbeite vormittags, die Lehrer meiner Kinder sind auch vormittags an der Schule. Halt nur an zwei anderen Schulen als ich!
    Von daher sehe ich sie eigentlich nie ;) . Und bei Schulfesten redet man in der Regel nicht über sein eigenes Kind und dessen Noten bzw. Verhalten, es ist ja ein Fest und kein Sprechtag.

    Ich glaube du bist da eine Ausnahme.

    Wie gesagt, die bin ich hier definitiv nicht, Laternenbasteln findet bei uns nachmittags statt, Elterncafe auch usw. und genau, die sind dazu da, um so etwas z.B. ungezwungen zu besprechen. Und natürlich reden wir auch zwischendurch bei Festen, bei Elternabenden, bei Vorbereitungstreffen oder per Mail, Telefon oder Whatsapp ;)

    Also klar, wenn man nur am Elternsprechtag den Kontakt zu den Lehrern sucht, dann ist für mich echt die Frage, wer sich nicht für sein Kind interessiert ;)

    Das hat eine ganze Menge damit zu tun. Ich denke nicht alle Eltern sehen die Lehrer ihrer Kinder zwischendurch. Daher bitte nicht von diesem Sonderfall auf die Allgemeinheit schließen. ;) Ich glaube MrsPace meinte die Eltern, die man gern mal gesprochen hätte, aber nie kommen und man so auch nie sprechen kann, auch nicht zwischendurch.
    Ich unterrichte auch ein Kollegenkind. Da kommen die Eltern auch nicht zum Elternsprechtag, da ein Elternteil ja immer angesprochen werden kann. Aber manche Eltern sehe ich bei der Einschulung und dann erst wieder auf der Abschlussfeier.
    Ich gehe zum Elternsprechtag meines Kindes, da ich die Lehrer meines Kindes eben nicht zwischendurch sehe und ich mich sehr für mein Kind interessiere.

    Da könnt ich ja nun auch sagen, du interessierst dich nicht für dein Kind, denn du bist eben nie in der Schule da. Ich sehe die Kollegen eben auch in der Regel nur durch Elternarbeit, denn arbeiten tue ich ja sogar in einem anderen Bundesland (wenn auch z.T. früher mit den Lehrern zusammen). Und ich finde es schlimm, wenn das bei euch die Ausnahme ist, bei uns glücklicher Weise nicht, da sind doch eine ganze Menge engagierte Eltern, die man eben auch zwischendurch sieht.
    Also klar, das wird vermutlich in der Oberstufe weniger, bis Klasse 10 hoffentlich noch nicht unbedingt, aber in den Klassen 1-6 ist das bei uns ganz normal, das da viel mit den Eltern läuft und man sie so sieht.

    Die Eltern, die man sprechen möchte und nie kommen waren ja noch zusätzlich angeführt, daher können die wohl eher mit dem zweiten Absatz nicht gemeint gewesen sein ;)

    Wer kommen will, der kommt. Alle anderen lassen es halt bleiben. Eltern die sich für ihr Kind interessieren, kommen in der Regel eh. Die Anderen kommen auch nach Vorladung nicht.

    Was hat denn das mit "wer sich für sein Kind interessiert, kommt in der Regel eh" zu tun.

    Ich war bisher kaum auf Elternsprechtagen meiner Kinder, warum auch, ich spreche die Kollegen auch so zwischendurch und sie haben mir bisher alle mitgeteilt, dass kein Gesprächsbedarf von ihnen aus besteht. Von mir auch nicht, warum sollten wir also unsere Zeit damit vertun und andern die Zeit klauen?

    Meine Kinder haben Zettel, wo zu unterstreichen war von den Lehrern "besteht Gesprächsbedarf" "besteht kein Gesprächsbedarf"

    Bei uns tragen sich nur die Eltern ein bzw. kontaktieren mich vorher per Mail.
    Bisher weiß ich nichts und hoffe, dass heute die Liste leer blieb und Montag auch, dann bleibe ich Dienstag zuhause ;)

    Ich habe keinen Bedarf Eltern zu sprechen, Schüler, die sich nicht benehmen können, tun das beim Klassenlehrer auch nicht, also ist der schon dran.

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