Beiträge von Susannea

    Vielen Dank für die zahlreichen Tipps.
    Jetzt sammle ich schon jeden Schnipsel für meine Steuererklärung am Ende des Jahres und bislang konnte ich immer gut was wiederbekommen.
    Nun mit der Kombination von beiden bin ich mal gespannt.

    Ich habe beim Finanzamt angerufen und nun muss ich ein Gewerbe anmelden.
    Man sagte mir, dass ich eine neue Steuernummer erhalte, in denen dann beide Tätigkeiten vermerkt sind.
    Ich habe einen Link bekommen, bei dem ich ein achtseitiges Formular ausfüllen muss (Unternehmensname und Gründungsdatum, voraussichtliche Gewinnermittlung, Angaben zu Angestellten etc.) (Fragebogen zur steuerlichen Erfassung)

    Und das alles wegen einer einfachen Meldung als freier Autor.
    Was ein Wahnsinn...

    Als ich während des Studiums auf Honorarbasis gearbeitet habe, hat einfach meine Steuer-Identifikationsnummer gereicht...

    Da würde ich wohl doch mal noch woanders nachfragen, denn für eine freiberufliche Tätigkeit (Autor) brauchst du definitiv kein Gewerbe und warum du eine weiter Steuernummer haben solltest, ist mir nicht klar, wir haben alle nur eine und jeder noch ein Nebengewerbe.

    Super, danke. Die erste Seite kannte ich tatsächlich noch nicht und hat mir schon ein bisschen weitergeholfen. Zumindest ist für mich der Teil "Die Zweite Staatsprüfung für ein Lehramt ist grundsätzlich anerkannt und berechtigt Sie, in Berlin als Lehrer oder Lehrerin an öffentlichen Schulen zu arbeiten." ein Hinweis darauf, dass es gehen sollte.

    Als Lehrer kannst du sicher da arbeiten, die Frage ist nur, wie es mit den Funktionsstellen aussieht und da sagt dir jeder was anderes in der Regel.
    Wir hatten sogar den Fall bei uns, dass eine Kollegin vom Schulrat für die Konrektorenstelle berufen wurde und als sie dann nachfragte, warum sie die nicht auch bezahlt bekommt, die Antwort von der Personalstelle erhielt mit ihrer Ausbildung könnte sie eben gar nicht Konrektorin werden. Wohlgemerkt nachdem sie dies schon ein halbes Jahr gemacht hat.

    natürlich weißt du es besser.
    Dann bilde ich mir den Stau in die andere Richtung wohl jeden Morgen ein. Und die Verkehrsnachrichten auch. :top:

    Ich beziehe mich ja auch explizit aufs Auto und nicht auf die Bahn.

    Nein, du bildest ihn dir nicht ein, wie gesagt, ich pendle mit dem Auto, wenn man aber weiß wolang, dann hat man keinen Stau (nur erhöhtes Verkehrsaufkommen) ;)
    Oder man muss die richtigen Zeiten haben.
    Außerdem heißt ja pendeln nicht immer, dass man quer durch oder mitten rein muss.

    Wie gesagt, ich finde es erträglich! Und ich rate somit klar zur Wohnlage außerhalb und rein pendeln und das auch mit dem Auto!

    Das können wir dir auch so beantworten: ganz so viele User aus der Region haben wir nämlich nicht hier. Kurz und knapp: schön, aber nicht mehr preiswert. Wohnraum in Berlin ist knapp und sehr heiß umkämpft. Da gehört auch viel Glück dazu. Außerhalb wohnen und reinpendeln ist dringend zu vermeiden. jedenfalls mit Auto.

    Sehe ich mal wieder anders, aber nun gut.

    Ich pendel mit dem Auto, ich sehe da kein Problem und habe diverse Kollegen, die das auch so machen oder auch mit der Bahn pendeln. Von hier pendeln eh in allen Berufsgruppen die Leute, für uns ist es also total normal.

    Naja, man muss schon genau hinschauen. Gerade Teilzeitfrauen haben oft Steuerklasse 5, die ist fast genauso schlecht wie die 6. Da sind die Abzüge schon herb.

    Naja, die Eingruppierungen in Berlin sind aber auch extrem schlecht, ich habe mit ca. 1500 Euro Brutto für Vollzeit als Vertretungslehrer angefangen. Da machte die Steuerklasse dann daran nicht mehr viel aus, zumal aktuell oft mit 6 berechnet wird, weil sie einfach nicht dazu kommen, die richtigen Daten abzurufen.
    Klar bekommt man das über die Einkommenssteuererklärung dann wieder, aber bis dahin muss man ja auch irgendwo von leben.

    Das hatte ich aus der Angabe "Studium + Ref" geschlossen. Dass ein Erfüller unterhalb von E11 eingruppiert wird, sollte doch wohl ausgeschlossen sein.

    Das sollte eigentlich auch nicht so sein. Unbezahlte Ferien müssten für die Vorerfahrung unschädlich sein. Aber ich will Dir gar nicht widersprechen - der Einfallsreichtum staatlicher Stellen, wenn es ein paar Euro zu sparen gilt, ist bekanntlich grenzenlos!

    Leider nein, genauso wenig wie mein Mutterschutz und die Kinderbetreuungszeiten als unschädlich genommen wurden. Wären sie nur, wenn du durchlaufende Verträge hättest, hieß es. War sogar so, dass ich von der 2 wieder in die 1 dann zurückgefallen bin durch die unbezahlten Ferien.

    Also, wenn ich den Tarifrechner anschmeiße und mal den "Worst Case" inszeniere (E 11 Stufe 1, 50% Arbeitszeit, Steuerklasse VI), kommen da immer noch netto 896,37 € raus. Und dabei ist noch nicht berücksichtigt, dass Stufe 1 nur ein Jahr dauert und Steuerklasse VI nur für Nebenjobs angesetzt wird. War es vielleicht gar keine halbe, sondern nur eine viertel Stelle?
    Bitte die Verhältnisse nicht (noch) schlechter reden, als sie es sind.

    Kommt ja darauf an, welches Bundesland, ob wirklich E11 eingruppiert usw. bei deinen Eingaben bekomme ich in Berlin 2010 auch nur ca. 700 Euro raus und weiß, dass ich 2009 noch deutlich weniger hatte.
    Und als Vertretungskraft bist du eigentlich nie aus der 1 rausgekommen, weil jede Unterbrechung für eine neue Zählung gesorgt hat und die Ferien wurden ja selten bezahlt!
    Somit kann das gut hinhauen.

    Genehmigung ist durch.

    Wie ist das mit der Steuer zu regeln?
    Ich muss ja nun eine zweite Steuernummer haben, soweit ich weiß.
    Oder wird dies auf meine jetzige gerechnet?

    Ein Freibetrag,wie während des Studiums/Referendariats, wird es sicher nicht mehr geben.

    Es gibt keinen Freibetrag, du nimmst deine Steuernummer so wie jetzt und schreibst die auf die Rechnungen.
    Du musst es beim Finanzamt melden, dann lassen sie abschätzen, was du an Einnahmen hast und evtl. gibt es dann eine Steuervorauszahlung, sonst eben nur die Steuererklärung bis 31.5. des darauffolgenden Jahres.

    Alles andere hat dir alias ja genau aufgeschrieben.

    Je mehr ich darüber nachdenke, umso mehr komme ich zur Überzeugung, dass im Besoldungssystem unserer Schulen etwas grundlegend falsch läuft.
    Um möglichst viele Kinder für unsere Wissensgesellschaft 'fit' zu machen, muss die Basisausbildung optimal sein. Diese findet in der Grundschule statt. Dort sollten die fähigsten Lehrer und besten Köpfe unsere Kinder unterrichten.
    Dazu muss jedoch das Gehalt einen Anreiz bieten, diese wichtige Aufgabe zu übernehmen - denn diese Köpfe werden auf dem 'Markt' umworben.
    Daher: A15 und optimale Ausbildung für Grundschullehrer!

    Ähnliches hat meine Mutter auch gerade gesagt, dass doch die anderen davon profitieren und bei besserer Arbeit auch mehr ankommt und das etwas wert wäre. Übrigens Sek I Lehrerin mit A13 ;)

    in NRW auch.
    Ich habe diese Diskussion nun schon länger verfolgt und auch die Petition durchgelesen.
    Mir fiel auf - korrigiert mich, wenn ich falsch gelesen habe - , dass diese für das Saarland bestimmt ist. Ferner fiel mir auf, dass immer nur von A12 auf A13 die Rede ist. Was ist mit den angestellten Lehrer/innen in der Grundschule? Bleiben die dann auf ihrer Tarifeinstufung stehen? Dann klaffte die Schere ja noch weiter auseinander. Das wäre dann eine neue Ungleichbehandlung.

    Berlin hat gerade die Eingruppierung der Angestellten Grundschullehrer mit der Begründung, dass ja die Beamten da auch nicht eingruppiert werden abgelehnt. Wobei da ja das letzte Wort nicht gesprochen ist, die nächsten Tage werden da sicherlich noch etwas Druck aufbauen!
    Ist also wie mit Henne und Ei, irgendwo muss man anfangen!

    Naja was heißt längere Krankheit? Länger als eine Woche habe ich noch nie gefehlt. Meist sind es deutlich weniger Tage und dann sage ich meist morgens Bescheid, dass ich krank bin und dass ich mich wieder melde, wenn es länger ist, als am ersten Tag gedacht. Melde ich mich dann nicht mehr, geht man davon aus, dass ich wieder komme.

    Bei mir muss es genau eine Woche gewesen sein, wobei ich ja sogar nur drei Tage gearbeitet hätte.

    Meldet sich von euch jemand wirklich gesund? So wie im Zitat oben gefordert? Das habe ich noch nie gemacht. Bei uns läuft es eher so: Wenn ich mich nicht mehr melde, gehen sie davon aus, dass ich wieder komme.

    Also gerade bei denen, die länger krank sind, bitten sie bei uns explizit darum sich gesund zu melden. Ich hatte das auch schon mal, dass ich dann nach einer Woche in der Schule ankam und überall ausgeplant war, weil ich eben nicht genau gesagt habe, dass ich da wieder da bin. Also ja, ich melde mich bei "längerer Krankheit" nun wieder gesund.

    Erkrankung am Donnerstag und am Freitag, Gesundmeldung am folgenden Montag = vier Kalendertage => Attestpflicht.


    Ich kenne auch die Unterscheidung Beamte / Angestellte. D.h. bei uns wird von Beamten auch kein Attest bei Krankheit am Donnerstag und Freitag verlangt. Ich habe selbst schon mal am Montag und Dienstag gefehlt und brauchte auch kein Attest.

    Da liegt eben der Hase begraben, ich melde mich gleich von Donnerstag bis Freitag (bzw. aktuell sogar nur für Donnerstag!) krank und bin damit ab Samstag gesund gemeldet und benötige kein Attest.
    Hier benötigt nur jemand (egal ob Angestellter oder Beamter) ein Attest, wenn er Montag auch noch fehlt.

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