Beiträge von Susannea

    Susanne, dass das hiesige System Vorteile hat, wird sicher sich niemand bestreiten. Hilft aber nun Coachella herzlich wenig. Das dürfte mit der Anmerkungen ("müßig") gemeint sein. Aber sehr empathisch von dir, dass du da noch einmal nachtrittst..!

    Es ist nun mal aber nicht Coachellas Fragestellung, sondern von jemanden anders und der wollte Meinungen dazu haben, ob wir es als schlimm empfanden und warum nicht oder doch. Und somit ist diese Begründung doch sehr wichtig.
    Ich war nur etwas verwundert bei dem angegebenen Bundesland, dass dort keine Praxis gemacht worden sein sollte, immerhin ist auch hier Brandenburg angegeben.


    Jetzt über einzelne Studienmodalitäten zu diskutieren,ist allerdings müßig.


    Nein, das finde ich keineswegs, denn das macht einen enormen Unterschied, bei uns wurde auch ohne Praxissemester viel Praxis gemacht und ich hatte eben einfach deutlich weniger Probleme mit Stundenplanungen und der Zeit, als die, die so wie du so etwas nicht gemacht haben. Daher empfand ich es eben auch keinesfalls als schlimm, obwohl wir es alles geballt in einem Jahr hatten!

    Aber der Alltag ist die Hölle. Stunden vorbereiten dauert ewig - lernt man auch nicht im Studium. Was soll erreicht werden? Womit kann ich das schaffen? Zeitplanung, Materialsichtung (Schulbücher, Hefte, Lehrpläne). Ehrlich gesagt bleibt da nicht einmal großartig Zeit, um Methoden auszuprobieren.


    Darf ich mal fragen, wo du studiert hast? Sowohl in Potsdam, als auch in Berlin an der HU haben wir oft Materialsichtung gemacht und Stunden vorbereitet.

    Ich fand nur die Prüfungszeit wirklich stressig, ansonsten konnte man sich seine Zeit gut einteilen und mit genügend Routine dauerte eine Stundenplanung für die ganze Woche (ohne Unterrichtsbesuche) auch nicht länger als 1-2 h.

    Aber ich hatte natürlich auch schon recht viel Routine, denn ich habe ja schon 4 Jahre vorher als Lehrkraft gearbeitet.

    Ich fand ein Jahr bei uns gut überlebbar, nur länger hätte es nicht mehr sein sollen, denn zum Schluss war ich nur noch genervt, vor allem von den Seminarleitern!

    Haben sie neulich schon im Radio angesagt bei uns, dass Baden-Württemberg die Stunden in den Nachmittag verschieben kann. Ganz ehrlich, ich finde es total bescheuert, was machen die Eltern vorher mit ihren Kidnern, wenn sie arbeiten müssen. Was machen die Kinder mit ihren Nachmittagsterminen? Was machen die Lehrer mit ihren Kidnern und Terminen und und und. Zumal sich ja auch tatsächlich Leute gar nicht für Fußball interessieren sollen und dann auch darunter leiden müssen.

    Hallo und danke für deine schnelle Antwort.
    Klar ist das eigentlich egal, aber schöner wärs schon, wenn man das schriftlich hat, bevor man 3 Jahr + x nicht voll dabei ist.
    Aber ob ich deshalb jetzt noch länger warten will????
    Gibt es da pro Bundesland so große Unterschiede? Wovon hängt das ab?
    Ich bin in Niedersachsen auf Probe.


    Ja, klar gibt's in jedem Bundesland Unterschiede, denn Beamtenrecht ist Ländersache, da macht jedes Bundesland, was es will ;)

    Achso und nein, wenn die Elternzeit nicht mitgerechent wird für die Lebenszeit Verbeamtung, dann ist es egal, ob Ferien oder nicht, dann zählt das alles nicht. Ansonsten werden die Ferien ja auch nicht rausgerechnet bei den Jahren ;)

    In Elternzeit kannst du natürlich auch in der Probezeit gehen, das ist davon ganz unabhängig. Der Mutterschutz zählt wie normale Arbeitszeit in allen Bundesländern mit, dass ist gesetzlich so festgelegt (auch BVs), lediglich, ob du auch in der Elternzeit auf Lebenszeit verbeamtet wirst, ist wohl unterschiedlich. Aber wenn du nicht in der Elternzeit auf Lebenszeit verbeamtet wirst, dann eben danach. Das ist doch egal ;)

    Laut Techniker Krankenkasse kann ich, sofern ich kein Einkommen habe, über meinen Mann familienversichert werden.
    Problemlos. Sollte ich jedoch wieder arbeiten, muss ich mich wieder selbst versichern, je nach Einkommen.


    Genau so, das ist vollkommen altersunabhängig und kein Problem ;)
    Wobei sich das wieder arbeiten auch nur auf Jobs die sozialversicherungspflichtig sind beschränkt, also beim 450-Euro Job, könntest du da auch versichert bleiben.

    Das mit der privaten Krankenversicherung stimmt nicht. Du musst solange in der privaten bleiben, bis du eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit aufnimmst.


    FAlsch, es gibt drei Varianaten um raus zu kommen.

    1. Aufnahme einer Sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit,
    2. Bezug von ALGI und somit auch sozialversicherungspflichtig,
    3. Anspruch auf Aufnahme in der Familienversicherung.

    Hier liegt der 3. Fall vor.

    DAs dies korrekt ist, kannst du übrigens auch in jedem Ratgeber für Referendare nachlesen, denn bei denen taucht der Fall mit der PKV ja immer auf, wenn sie nicht übernommen werden und das werden sie ja z.B. in Berlin nie als Beamten.

    Da liegt ein Missverständnis: Ich brauch das Material nicht, der Schüler braucht es. Wenn es jemand nicht hat, kann ich dennoch weiterarbeiten. "Nachlässigkeit auf deiner Seite resultiert nicht in Mehrarbeit auf meiner Seite." eine meiner Prämissen.

    Was SPON angeht, finde ich die Texte ganz ok. Perspektiven aus der Praxis sind sonst so oft ideologisch vorgefärbt. Es geht da auch nicht um die Kommentare. Die folgen ganz eigenen Spielregeln, wie man bei zig anderen Themen auch nachlesen kann. Manchmal hat man das Gefühl, die werden von bezahlten Claqueuren verfasst (sehr schön bei der Mehrzahl der ukrainischen Artikel zu verfolgen).

    Na da würdest du dann wohl genauso verwundert wie der Lehrer in dem Artikel gucken, wenn du so mit diversen Schülern umgehst. Und warum Nachlässigkeit beim Schüler? Ich würde eher sagen, Spaß bei den Mitschülern z.B.
    ICh sage nur, Material, was von Schüler- oder Lehrertisch verschwindet.

    Und ich verstehe meinen Job so, dass ich den Schülern etwas beibringen soll und nicht nur anbieten und wenn er nicht nimmt, dann ist es sein Problem!

    verstehe ich nicht.
    Ich suche doch nicht mit den Kindern das Material?
    Wenn sie keinen Zirkel haben, haben sie eben keinen.
    Dann gibt es einen Eintrag ins Heft... Anna Lisa konnte in der Schule heute nicht arbeiten, weil sie keinen Zirkel hatte.... und sie muss das dann halt zu Hause nachholen, wo der verloren gegangen Zirkel wahrscheinlich wieder gefunden werden kann.

    Dann bist du wohl in einer Gegend, wo es die Eltern interessiert bzw. sie auch verstehen, was du willst.

    Bei uns liegt grundsätzlich alles an Material, was man nicht für Hausaufgaben braucht in der Schule, also kann auch eigentlich auch nur da etwas verloren gehen und natürlich dann auch mit bzw. die Mitschüler, wenn eben der rote Hefter nicht mehr in dem Stehordner von Mohammed ist. Denn er löst sich ja nicht in Luft auf.
    Die Eltern interessiert das herzliche wenig und zu Hause werden mindestens 50% das auch nicht nachholen (können).

    Außerdem habe ich eben dann Ersatzmaterial, so wie eben das Sekretariat auch Binden, Tampons usw. hat ;)

    Also doch, bei uns wird all das tagtäglich geleistet und ich kenne es eigentlich aus keiner Grund- oder Oberschule anders.

    So wie ich es verstanden habe, kam der Kollege aus der Sek1. Davon abgesehen geh ich auch meinen Drittklässlern keine Socken (oder U-Materialien - for that matter) suchen.

    Wenn du das Material brauchst, wirst du es schon mit suchen, du kannst ja sonst auch nicht weiter arbeiten.
    Aber natürlich wird man sie erst einmal anleiten, wie sie selber zu suchen haben und wo.

    Ich weiß ja nicht, was der Kollege sich vorgestellt hat, aber ist es nicht das, was viele von uns tagaus tagein, gerade in den Grundschulen leisten, nur dass eben auf der Klassenfahrt nicht irgendwann nachmittags/abends (wenn dann nicht zu unmenschlichen Zeiten Eltern anrufen) vorbei ist, sondern eben ein 24h-Dienst zu leisten ist?

Werbung