Beiträge von Susannea

    Also eigentlich dachte ich, dass die Ahnung haben. Woher weißt du das denn?


    Steht so im BEEG, gilt aber wie gesagt eigentlich für Angestellte.
    Und nein, ganz ehrlich, da haben die Leute meist genauso wenig Ahnung, wie bei der KK z.B. oder der Elterngeldstelle.
    Sie meinen immer nur, wenn sie das sagen, dann ist es Gesetz.

    Ich sollte z.B. laut Aussage meiner KK gar kein Mutterschaftsgeld erhalten, weil ich weniger als 3 Monate gearbeitet habe. Ist natürlich auch Blödsinn gewesen, aber das muss man denen alles nur raussuchen.

    Was steht denn in deiner Teilzeitvereinbarung? Teilzeit in Elternzeit? Wann endet sie? Mit Ende der Elternzeit? Dann ist sie beendet sobald deine Elternzeit beendet ist!

    Und ja, wenn du nicht Teilzeit arbeiten würdest, würdest du auf jeden Fall dann volle Bezüge erhalten, das kann ja nicht sein, dass du mit Arbeiten in Elternzeit schlechter gestellt bist!

    Und wie gesagt, du musst aufpassen mit den Begriffen, denn das ändert manchmal ganz wesentliche Dinge, dir steht kein Mutterschaftsgeld zu (das gäbe es von der KK) und kein AG-Zuschuss, sondern Bezüge und zwar voll!

    Und wieso das so ist, ist ganz einfach, dass ist ein Urteil vom Europäischen Gerichtshof, was besagt, dass dir auch in Elternzeit Mutterschaftsgeld und AG-Zuschuss zustehen (bzw. den Beamten dann volle Bezüge!). Und um das auf deutsches Recht anzupassen kann man nun nach dem BEEG die Elternzeit beenden!

    Hallo ihr! Hallo Lamiel!

    Nun bin ich schlauer: Die Gewerkschaft sagt, dass man die Teilzeit für den Mutterschutz nicht kündigen darf.


    Das ist so mit Sicherheit Unsinn, denn du beendest die Elternzeit und da du bisher Teilzeit in Elternzeit gearbeitet hast endet damit dieser Vertrag ohne Kündigung automatisch (der ist ja an die Elternzeit gebunden!) und damit lebt sofort das Arbeitsverhältnis außerhalb der Elternzeit auf, wenn das Vollzeit war, dann ist es eben das und danach erhältst du auch Mutterschaftsgeld.

    Aber bist du nicht verbeamtet, dann bekommst du eh gar kein Mutterschaftsgeld, sondern Bezüge und die dann eben voll!

    Termine sind folgende:
    16.12.: L 1; L 2 mit Mathe, Physik, Chemie und Informatik; L 2 und StudienrätInnen mit Arbeitslehre; L1, L2 und StudienrätInnen mit Musik
    17.12.: StudienrätInnen mit Mathe, Physik, Informatik und Chemie
    18.12.: L 2 und StudienrätInnen mit Biologie
    19.12.: alle SonderpädagogInnen sowie L 1, L 2 mit Sport
    07.01.: StudienrätInnen mit Sport
    08.01.: L1, L 2 und StudienrätInnen mit Englisch
    09.01: StudienrätInnen mit Englisch (Fortsetzung vom 08.01.)
    10.01.: L2 und StudienrätInnen mit Spanisch
    13.01.: L 2 und StudienrätInnen mit Kunst
    14.01.: L 2 mit allen anderen Fächern
    (alle Angaben ohne Gewähr! Das kann sich auch noch ändern!)

    Zur Erläuterung:
    L 1 = LehrerInnen mit einem Fach (Grundschule)
    L 2 = LehrerInnen mit fachwissenschaftlicher Ausbildung in zwei Fächern (Sek I)

    Ich befürchte also, wenn du die Castings abwarten willst (wobei ja die andere Fächer direkt von den Schulen besetzt werden und nicht über Casting), dann musst du noch länger warten.

    Habe ich mich in meiner Antwort auf NRW oder auf ein anderes Bundesland bezogen? Habe ich irgendwo in Abrede gestellt, daß dies länderspezifisch ist.


    Ja, hast du, du hast nämlich eine Seite einer Bezirksregierung von NRW gebracht und gefragt, warum sie auf das Landesbeamtengesetz aus NRW verweist!
    Und 5 bzw. 7,5 sind eben nicht 8 ;)
    Und damit hast du ja selber festgestellt, dass deine vorherige Antwort falsch war!


    Weil das wohl das Lehrerbildungsgesetz für NRW si besagt ;)
    Ist Landerecht.

    Außerdem wird da nur bei der Genehmigung drauf verwiesen, die Anzahl der Stunden ist dort klar erwähnt und liegt nicht bei 8 Stunden!
    Steht ganz klar dort drin!

    Wie gesagt, in Berlin ist dort auch gleich eine Anzahl benannt und die liegt bei 4!

    Maßgebend dürfte hier § 49 Abs.2 LBG sein; d.h. maximal 1/5 der wöchentlichen Arbeitszeit eines Beamten. Das dürften bei 41 Wochenstunden etwas mehr als 8 Stunden sein. Liege ich da falsch? Oder entscheidet das der Seminarleiter nach Gutsherrenart?


    Nee, dafür ist dann das Lehrerbildungsgesetzt zuständig und nicht das Beamtengesetz!
    Dort steht wie viel im Referendariat nebenher maximal gearbeitet werden darf und bei uns steht dann, dass der Vorgesetzte entscheidet und die Ausbildung darunter nicht leiden darf, sonst wird es untersagt.
    Sprich der Seminarleiter entscheidet, was er für kontraproduktiv hält und was nicht!

    Aber eins noch: du kannst dich nicht vorbereiten. Hab ich auch gedacht, aber alles (wirklich!), was ich hätte machen können, hätte mir nichts genützt. Du bekommst dir vollkommen fremde Schüler, auf die wirst du dich einstellen müssen. Du weißt ja noch gar nicht, in welchen Stufen du eingesetzt werden wirst. Entspannen ist also erstmal eine gute Idee :top:


    Bei uns klappt es manchmal, dass man an den Schulen Ref macht, an den man vorher als Vertretungslehrer war. Ich fands jedenfalls toll meine jetzigen Schüler schon ein halbes Jahr vorher zu kennen (und die Kollegen auch) und vor allem auch in anderen Fächern erleben zu dürfen. Und so etwas bereitet dann schon vor, denke ich!

    Bei 4 Stunden pro Wochen und einem Stundenlohn von mickrigen 5 € kriege ich dafür meinen Kühlschrank (für 2 Personen!) im Monat 2 Mal ordentlich gefüllt. :essen:

    Wenn das Geld tatsächlich so knapp ist, ist das schonmal ein ordentlicher Fortschritt.


    Ich nicht, denn von den insgesamt 80 Euro, die du da Brutto hast musst du evtl. noch Steuern abziehen (Steuerklasse 6 dann!) und außerdem z.B: Fahrtkosten usw. bezahlen. Da bleibt dann maximal eine Kühlschrankfüllung und der Anspruch auf ALGII bleibt auch!

    Ich hatte nen super Nebenjob und habe ganz legal 400€/Monat verdient.

    Dann müssen ebi euch entweder mehr Stunden erlaubt sein oder du hattest einen Stundenlohn von 25 Euro, den bekommst du hier eigentlich nirgendwo, selbst mein Mann als studierter Informatiker bekommt ihn bei einigen Kunden nur knapp.

    Friesin: Wie gesagt bei uns reicht anzeigen nicht, sondern es muss genehmigt werden und die maximale Anzahl, die genehmigt wird sind 4 Stunden die Woche, d.h. aber nicht, dass der Seminarleiter diese jedem genehmigt! Und nein, auch bei VHS-Kursen oder Nachhilfe ändert das nicht viel an dem zu wenigen Einkommen. Evtl. erreichst du damit, wenn du gut bist dann gerade mal die 1000 Euro Netto! Aber viel mehr kann es nicht werden, denn sobald es mehr ist muss es dann auch versteuert werden!

    Zur Ausgangsfrage: "was tun?" - jobben. Hab neben dem Ref, mit Genehmigung des Seminars, Reitunterricht gegeben. Geht alles, wenn man will.

    Sonst: ich schrieb es schon mal an anderer Stelle: Don't feed...


    Dann auch hier die Frage an dich, wie viele Stunden wöchentlich sind dir genehmigt worden bzw. werden maximal genehmigt. DAs scheint ja auch bundeslandabhängig zu sein. Und sorry, wie schon mal geschrieben, die 4 Stunden die Woche, die hier maximal erlaubt sind, würden nicht wirklich etwas an dem fehlenden Geld ändern!

    Natürlich haben wir auch selbst Dinge erarbeitet, deswegen ist man ja trotzdem Teilnehmer. Deine Schüler nehmen ja auch an dem von dir angebotenen Unterricht teil, auch wenn sie selbstständig Dinge erarbeiten. Deswegen würdest du ja auch nicht sagen, dass die Schüler den Unterricht gehalten haben.
    Ich bleibe bei der Meinung, dass die Seminare in der Ref Zeit Fortbildungsveranstaltungen sind und ich habe da auch viel gelernt!

    Wie immer bleibt eben vieles Einstellungssache. Ich war bis zum Schluss begeistert, dass ich meine Kilometer zu den Seminaren (meiner Ausbildung!) abrechnen konnte...


    Wie gesagt, hier geht es nicht um ein paar Dinge erarbeitet, sondern die Fachseminarleiterin nennt das Thema des Seminars und wer es hält bzw. es vorbereitet und den andere Aufgaben gibt usw. Muss also genauso vorbereitet werden wie der Unterricht vom Lehrer ;)
    Und Fortbildungsveranstaltungen waren bei mir eben bisher nur so, wie du sie nennst, man erarbeitet ein paar Dinge selber, wenn denn überhaupt! Das ist aber ein deutlicher Unterschied zu unseren Seminaren!

    Das Hauptseminar ist übrigens rein steuerlich betrachtet die Arbeitstelle, die Fachseminare und die Schule durch Einsatzwechseltätigkeit mit voller Kilometerzahl (und nicht der Entfernung) abzusetzen und zwar alles als Werbungskosten, das gehört alles nicht unter Ausbildungskosten!

    Apropo Rentenkasse. Ein Auszubildender erwirbt während seiner Ausbildung Rentenansprüche. Wie sieht das eigentlich mit einem Referendar aus?


    Bundeslandabhängig.

    In Berlin z.B. erwirbst du die, da der AG dich ja nachversichern muss, wenn du fertig bist, weil er dich nicht verbeamtet.

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