Beiträge von Susannea
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Hast du mal geguckt, was das Beamtenrecht von NRW dazu sagt?
Für Angestellte ist es nämlich ganz klar, jeder Monat (auch wenn man nur einen Tag Anspruch auf Gehalt hatte) beim selben AG zählt.
Sprich, ich war seit Januar an drei Schulen aber immer beim Land Berlin angestellt, habe in jedem Monat bis auf die Ferienmonate (Juli und August) Gehalt bekommen (oder Anspruch darauf gehabt, auch wenn ich es erst später bekommen habe), also haben ich Anspruch auf 10/12 der Jahressonderzahlung.
Ob das die Personalstelle auch gleich begreift, wage ich zu bezweifeln, aber im Notfall erklärts mein Anwalt ihnen
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Glück für Dich, oder?

LG
fossi
Nö, zeigt eben, dass der Unterricht nicht schlecht ist, sonst würde es evtl. jemanden interessieren!
Die Eltern interessiert nämlich nur die Qualität des Unterrichts und nciht mehr. Kann natürlich auch daran liegen, dass es in Berlin eh diverse verschiedene Abschlüsse gibt, so dass da sowieso kaum jemand durchblickt! -
Ich weiß nicht, wie das in anderen Schulformen ist, aber bei Lehramt auf Gymnasium ist das auch nicht geplant. Da absolvierst du ein fachwissenschaftliches Studium, und das hat mit Schule und Unterricht herzlich wenig zu tun. Daran ändern auch die Schulpraktika nicht viel. Im Ref erst lernst du wirklich dein Handwerk.
Ich kann jetzt nur von den zwei Unis sprechen, die ich erlebt habe. Gerade in Grundschulpädagogik wurde viel Wert auf das wie und die didaktische Dinge gelegt und das fachwissenschaftliche nur nebenher gemacht. Wir haben ja aber auch offiziell nur ein FAch und da sah das etwas anders aus, aber auch da war im Master nur noch der Umgang in der Schule mit den Themen und den Schülern Thema. -
Im Deutschstudium musste ich nicht eine einzige Stunde planen, im anderen Fach immerhin 2
Ok, das ist natürlich schon sehr sehr sehr wenig, klar musste man bei uns im Praktikumsbericht nachher auch "nur" zwei Stunden ausführlich und komplett geplant abgeben, den Rest aber schon vorzeigen können und in den Seminaren haben wir natürlich auch UNterrichtssequenzen geplant und z.T. als Gruppe, z.T. einzeln dann Stunden gehalten. Achso und das in jedem Fach. Also bei uns musste ein Praktikum in jedem Fach gemacht werden z.B.Insgesamt bin ich von meinem Studium enorm enttäuscht worden. Neun Semester Regelstudienzeit, und ich habe explizit nicht gelernt, wie man SuS Lesen, Schreiben oder Rechnen beibringt, nichtmal im Ansatz. Dass das in der Förderschule auf mich zukommt sollte klar sein
Das wäre ich dann aber wohl auch.Heißt aber im Umkehrschluss für mich danna uch, dass du wirklich nur wneige Stunden schaffen kannst, wenn dir dazu eigentlich noch alles fehlt.
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Hm?
Das ist bei uns glücklicher Weise nicht so, bei uns gehgen viele KOllegen vorbereitet in den Unterricht, aber nicht alle. Aber genau das kann eben auch dazu führen, dass der Unterricht eben schlechter ist (muss es aber nicht).Ich habe ja das Ref noch vor mir und kann deshalb wohl nicht ganz mitreden, aber wenn man das alles erst im Ref lernt, dann frage ich mich, was ich hier tagein tagaus im Studium mache? (nämlich eigentlich genau das)
Ich habe das Ref auch noch vor mir, weiß aber, dass wir dies im Studium gelernt haben und ich es auch seit diverse Jahren (in den Unterrichtseinsätzen im Studium oder eben in den über 4 Jahren, in den ich als Vertretungslehrer arbeite), tue. Aber ich weiß auch, dass dies die Kollegen, die nach der Lehrerhandreichugn arbeiten, so wie ich es gemeint habe, sicherlich nicht machen, denn die nehmen eben Lehrerhandreichungen, die alles vorgeben und verändern nichts dabei! UNd das müsste ja bei einer Reflektion und dem Rest dann passieren! -
nicht unbedingt zwingend, aber im Ref lernt man doch viel Handwerkszeug, das nur den Allerwenigsten in die Wiege gelegt worden ist.
DAvon lernt man hoffentlich in den meisten Bundesländern schon einen Teil im Studium. Nicht umsonst wird vom Masterstudium ein Teil der Punkte mit aufs Ref angerechnet!Das Gerücht, dass Ungelernte oft die besseren Lehrer sind, und dass sie näher an den Schülern seien, halte ich in dieser Verallgemeinerung nicht für haltbar.
Wo liest du denn raus, dass sie oft besserer Lehrer sein? Sie könenn bessere Lehrer sein, d.h. keinesfalls sie müssen, noch sie sind im überweigenden Teil bessere Lehrer!Warum bitte sind "Leute, die nicht fertig sind, oft näher an den Schülern dran"? Was tun denn Referendare, Junglehrer wie auch Altgediente tagtäglich?
Sich nicht wie Schüler oder auch Studenten dies aus der anderen Perspektive angucken. Und diese ist es eben, die dann z.T. fehlt.Sorry, aber das ist doch kompletter Unsinn. Selbstredend interessiert es Eltern, Kollegen und Schulleitung, "was man nun gerade ist", wenn diese ausdrücklich "guten Unterricht" erwarten!
Aus Erfahrung kann ich dir sagen, dass es die Eltern nicht interessiert, welchen Abschuss du hast! Der überweigende Teil traut den Schulleitern die Auswahl der Lehrkräfte zu!Man ist nicht "im Moment Lehrer". Man ist Lehrer, wenn man die Lehrbefähigung für sein jeweiliges Lehramt erworben hat.
Nein, von Beruf Lehrer ist man nicht erst ab dem Erwerben der Lehrbefähigung. Die Amtsbezeichnung darf erst ab dort getragen werden, der Beruf, den man ausübt, heißt vorher schon so. Also ist man Lehrer!Schwierig: Einerseits gibt es langzeitarbeitslose vollausgebildete Lehrer, die sich mit unsäglichen befristeten Vertretungsverträgen über Wasser halten (siehe z. B. hier: Vertretungsverträge - Wie viele Jahre als Vertretungslehrerin), dann werden "halbausgebildete" Lehrkräfte eingestellt, um den Bedarf zu decken.
Leider gibts die z.B. in Berlin nicht, denn wenn es die dort geben würde (und es ist ja jedem aus den anderen Bundesländern freigestellt, dorthin zu gehen!), dann müssen diese auch zuerst eingestellt werden. Jede Schule muss nachweisen (anhand einer Online-Bewerber-Liste), dass es diese bei ihnen nicht gab bzw. warum diese nicht eingestellt werden können! -
Ich bin der Meinung, dass guter Unterricht sicherlich nicht vom fertigen Abschluss abhängt, wieviele haben denn den und machen eh nur Unterricht nach dem Lerbuch oder gar der Lehrerhandreichung?
Also daran kann man es nciht fest machen, ganz im Gegenteil, da die Leute, die nicht fertig sind, oft näher an den Schülern dran sind, evtl. auch am Thema (weil sie es sich selber gerade erarbeiten mussten), kann der Unterricht sogar deutlich besser sein.Und ja, die Eltern erwarten guten UNterricht, die Kollegen und die Schulleitung auch und da interessiert niemanden, was man nun gerade ist. In dem Moment ist man Lehrer und hat dann auch so zu arbeiten!
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kurze Intervention:
Studium in 2 Bundesländern. Schulrecht? Fehlanzeige. Ich könnte sogar beschwören, dass dieser Begriff nicht ein einziges mal in all den Jahren gefallen ist. Wo kämen wir denn da auch hin? Am Ende lernt man im Studium noch etwas, das man gebrauchen könnte. hö..hö!
Das ist traurig, ich habe auch in zwei Bundesländern studiert und in beiden kams im Studium vor, aber natürlich habe ich mich auch so über solche Sachen informiert, denn die braucht man ja dann im Beruf! -
Und wie funktioniert das mit den Korrekturen, Noten etc? Man kennt ja die Rechtslage für die Benotung nicht, oder kann man das irgendwie sich erarbeiten?
Wieso kennt man diese nicht? Natürlich kann man sich die erarbeiten bzw. muss diese nachlesen oder auch nach Absprachen an der Schule fragen, aber das muss man jedes Mal. Und generelle Dinge dazu steht im jeweiligen Schulrecht, das sollte man während des Studiums doch schon mal gesehen haben
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Wir hatten ja Blockpraktika und Schulpraktische Übungen, so dass ich damals mit einer vollen Stelle in einer Grundschule (1-6) und ca. 6 verschiedenen Fächern laut Stundenplan angefangen habe. Klar habe ich Unterstützung bekommen, aber nicht richtig viel und nein, sie haben von mir keinen anderne Unterricht als von den anderne erwartet, da die aber z.B. auch Englisch nach dem Lehrerhandbuch (inklusive Lehrer-Schüler-Sprachwechsel) gemacht haben, war das machbar.
Gut fand und finde ich solchen Unterricht allerdings nicht, aber das passiert eben, wenn man plötzlich Englisch unterrichten muss, obwohl dies das einzige Fach war, wo ich gesagt habe, das auf keinen Fall!Achso, zeitlich war ich sehr eingeschränkt mit einer 20 Monate alten Tochter und hochschwanger, aber das war trotzdem recht gut machbar.
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Das ist von Land zu Land leider unterschiedlich. Hier wäre sie es dann über dich.
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Mir ist es deshalb ein Rätsel, wie man es abends schafft, den Unterricht für eine volle Stelle vorzubereiten.
Gibt es auch Kinder, die niemals rufen und immer sofort einschlafen? Von denen höre ich selten etwas in meinen Bekanntenkreis.
Als meine Große ca. 20 Monate alt war, ging das problemlos. Da wars aber nur ein Kind und ein Mann zu Hause. Nun sinds zwei, die immer unterschiedlich spät einschlafen (und das nur mit daneben sitzen), so dass man nur dann evtl. mal etwas Unterricht vorbereiten kann (wenn es digital geht) und es ist deutlich schwerer abends noch was zu schaffen, wobei ich mich langsam an nur ca. 6 Stunden Schlaf gewöhnt habe. Zeiten wie jetzt, sind also noch Arbeitszeiten. -
Ich mache das seit 2008 neben des Studiums (also meist in Teilzeit) und nicht durchgängig. Aber hier bin ich mir sicher, dass ich nach dem Ref eine feste Stelle (evtl. sogar mit Verbeamtung in Brandenburg bekomme).
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Nein, Dienst / Beamtenstatus ist höher als Studistatus.
Ich habe zur Zeit beides und die Krankenkasse hätte es zwar selbst nie alleine gemerkt, dass ich neuerdings verbeamtet bin, aber ab der Vereidigung soll man sich mit dem neuen Status krankenversichern.
Chili
DAs hat doch keiner bezweifelt oder auch gegenteiliges behauptet. Es ging darum, was zwischen Dienstbeginn und Studienende passiert. Und solange man nicht exmatrikuliert ist, ist das Studium dann ja nicht beendet. DAs bei Aufnahme des Dienstes dieser Status erlischt, sollte doch klar sein. -
DAnn bist du ja bis zu diesem studentisch krankenversichert. DAS wäre doch sogar nach Dienstantritt, oder?
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Die Frage ist ja, zu wann du exmatrikuliert wirst. Hier waren die Prüfungen MItte September fertig, die Examtrikulation erfolgt zum 23.12. (warum auch immer dieses Datum).
Solange du dort noch nicht exmatrikuliert bist, kannst du auch studentisch krankenversichert bleiben. -
Die berufliche Nutzung des Handys (bei gleichzeitigem Besitz eines Festnetzanschlusses) ist doch eher äußerst gering.
Das kommt darauf an. Manche Schulen stellen inzwischen den Lehrern ja sogar welche zur Verfügung. DA kann also die Nutzung bei 100% liegen. Denn wenn du z.B. nur eine Grundgebühr hast und keine Telefonkosten, weil es nur im Notfall genutzt wird, dann liegt die berufliche Nutzung bei 100%. DAs kann man also so allgemein nicht sagen, wie das mit der Prozentzahl ist.
Ich kenne übrigens viele, die ihr Festnetz kaum noch nutzen, weil das Handy immer in der Hosentasche ist und ebenso eine Festnetz-Flatrate hat wie der Festnetz-Anschluss. -
Wer solche Kollegen hat, braucht keine Feinde.
Besteht demnächst die Pflicht die persönliche Krankenakte ans schwarze Brett zu hängen - oder gab's da mal sowas wie ärztliche Schweigepflicht und Privatsphäre?
Wenn ich der Schulleitung eine Krankmeldung des Arztes vorlege, hat das zu genügen.
DAs sehe ich auch so. Bei uns gehen inzwischen die Ausführungsvorschriften sogar weiter, die Krankmeldungen sind direkt an die Personalstelle in einem verschlossenen Umschlag zu schicken. Der Schulleiter bekomtm sie also eigntlich gar nicht mehr in die Hand! Die Personalstelle teilt ihm dann wohl nur noch mit bis wann jemand erkrankt ist, aber nicht mal ob Folgebescheinigung usw. -
Natürlich geht das auch mit dem, denn du kannst ja sowohl Handys als auch PCs beruflich absetzen.
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