Beiträge von Susannea

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    Original von mrboyard
    Absolut keine Hohlstunden? Wow! :D

    Aber wenn alle Lehrer bei Euch keine Hohlstunden haben, wie werden dann Krankheitsfälle bearbeitet? Fällt der Unterricht der Klasse dann aus? =)


    Wir haben viele Förder-, Sonderpädagogischeförder- und DaZ-Stunden, genauso wie Koop-UNterricht. Dieser fällt dann eben einfach weg. Wobei bei viel Krankheuítsfällen dann einfach Mehrarbeit anstand.

    Referendare gibts bei uns keine, momentan sind wir noch bis Ende des Monats zwei PKB-Kräfte (Personalkostenbudgetierung), wir sind ja eh für langzeiterkrankte eingeplant!

    Bei uns wird geguckt, dass man keine Hohlstunden hat. Bei Teilzeitlehrern dann nach einem freien Tag geguckt usw.

    Ich habe z.B. 15 Stunden an 4 Tagen verteilt und keine Freistunde drin. Einfach perfekt.

    Achso, es gibt KOllegen, die müssen auch frühestens zur 3. Stunden anfangen. Ich bin auch gefragt worden (sind nämlich die mit kleinen Kindern) aber wir kriegen das auch so hin.

    Ich kann deine Befürchtung gut nachvollziehen. Ich war an einer Schule, die so klein war, dass es nur eine Schulleiterin gab, nicht mehr Schulleitung und als die erkrankte musste die Dienstälteste (gegen ihren Willen, war eine dienstliche Anweisung) die Schulleitung kommisarisch übernehmen. Das ging über ein Schuljahr so, bezahlt wird erst nach mindestens 2 Jahren kommisarischer Tätigkeit, da gabs dann natürlich eine neue Schulleitung :rolleyes:

    klartext, sie hatte viel zusätzliche Arbeit, viel Ärger und nicht mehr Geld.

    Überlege es dir also gut, wenn du da drumrum kommst!

    Wenn du dir das zutraust, warum nicht. Wenn großer Bedarf ist, ist zumindest hier eine Aufstockung problemlos durch.

    Ich habe vor dem Mutterschuzt des 2. Kindes (1. Kind war 18 MOnate) für 2 1/2 Monate Vollzeit gearbeitet. Aber das war begrenzt und ich habe schon gemerkt wie mein Kind gelitten hat!

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    Original von magister999
    Interessant ist auch, dass bei der Vergütung unser Arbeitgeber einen gewaltigen Unterschied zwischen Beamten und Angestellten macht: Geht eine Teilzeitbeamtin ins Schullandheim und versieht dort jeden Tag einen 24-Stunden-Dienst, erhält sie keine höhere Vergütung, während eine Teilzeitangestellte für die Dauer des Schullandheims die volle Bezahlung bekommt.


    DAs ist dann wohl auch Länderspezifisch, denn Berlin bezahlt "natürlich" sämtliche Überstunden, die ja damit anfallen. So ist es zumidnest entschieden worden ;)

    Allerdings gibts hier eigneltich keine Kostenübernahme mehr und damit eben auch keinerlei Verpflichtung solche Ausflüge zu machen und viele, die sie nicht mehr machen. Ich würde mich da anschließen, da solch eine Fahrt mich mehr kosten würde, als ich im Moment im Monat raushabe!

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    Original von ari573
    Warum dich deine Schulleitung nicht wieder aufnimmt, weiß ich ehrlich gesagt nicht! Ich bleibe jetzt bis Mitte Mai und dann gehe ich wieder in den Mutterschutz.


    Ich kann das gut verstehen. Er trägt als Chef eine Fürsorgepflicht für die Angestellten bzw. "untergebenen" und damit auch die Verantwortung. Scheinbar ist ihm das ganze zu heiß, wäre es mir wohl auch!

    Ich kann dir núr generell zur Elternzeit dagen, dass du dann eine Zustimmung deines AG bräuchtestfür andere Tätigkeiten und das nach dem BEEG eine Ausbildung (und da zählt das Ref auch zu) nicht als volle Erwerbstätigkeit zählt und du das somit in Elternzeit machen kannst!

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    Original von Dalyna
    Mhhhh... mein Steuerberater hat da trotzdem Einspruch erhoben.


    KLar, kann man machen. DAnn wird das Arbeitszimmer sofort anerkannt, sollte aber das Urteil anders lauten, dann müßte man das evtl. mit Zinsen zurückzahlen. Macht man nichts und es muss ein Arbeitszimmer geben, dann kriegt man genauso wie mit der Entferungspauschale das unaufgefordert nachgezahlt!

    DAs bereinigte Netto wird genommen, sprich Brutto Minus Steuern und evtl. auf der Gehaltsbescheninigung aufgeführte Sozialabgaben (also keine PKV usw.) Minus dem Wrbungskostenpauschbetrag von monatlich 76,67 Euro.

    Nee, das ist das Kindergeld. Nur im öffentlichen Dienst beziehst du das in der Regel mit dem Gehalt mit. Wir beziehen es aber auch über die Familienkasse und meinen Mann. Gerade beim 2. Kind geht das ja mit dem Kurzantrag viel schneller! Da wäre bei uns die Dienstpost noch nicht mal unterwegs ;)

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    Original von annasun
    In diesem Thread ist nur einmal das Wort "Kindergarten" gefallen.

    Ich persönlich denke: Es steht und fällt alles mit der Betreuung (Krippe, Kindergarten, Oma etc.) Das ist die Erfahrung, die mir meine Kolleginnen weitergegeben haben. Die machen aber alle "nur" Teilzeit inkl. Kinderbetreuung vormittags und nachm. bis 14/16 Uhr fremd. Ich kann mir das auch nur so vorstellen. Sonst dreht man ja völlig am Rad!

    Klar fällt damit alles. Aber selbst mit fremdbetreuung von 40h in der Woche habe ich teilweise nicht mal 30 Minuten nach der Schule um noch etwas zu essen, denn mehr als 8h Kita finde ich einfach für ein so kleines Kind (3) zuviel! Und da ich nunmal ca. 1 1/2 h einfache Fahrt habe, ist da dann leider nicht mehr soviel Zeit etwas vorzubereiten. Und dann ist ja da auch noch ein Kind.

    Es zähklen immer die 12 vollen Kalendermonate vor der Geburt, dabei müssen aber Monate mit Elterngeldbezug oder Mutterschaftsgeld durch Moante davor ersetzt werden. Sprich, es gibt dann nicht einen ANteil vom Elterngeld sondern einen Monat vom Einkommen vor dem Elterngeld wird mit in die Berechnugn genommen. Somit kann man mit einem maximalen Abstand von ca. 15 Monaten beim 2. kind die selbe Höhe Elterngeld erhalten, wie beim ersten und noch den Geschwisterbonus oben drauf!

    Meine beiden Kinder sind genauso alt, ich arbeite 57%, also 15 Stunden.
    Allerdings kann bei mir mein Mann die Große wegbringen und ich muss nur die Kleine (ist noch nicht in der Kita) wegbringen auf meinem etwas 40 km langen Arbeitsweg.

    Wenn du nicht einen Schulleiter hast, der mitspielt und dir bei Bedarf erst Stunden ab der 3. Stunde usw. zu geben, kann es gar nicht funktionieren. Bei uns geht das glücklicher Weise problemlos, auch der eine Tag frei war kein Problem.

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    Original von teacher78
    Hallo,

    ich würde ganz gerne einmal von Lehrerinnen, die bereits Mutter sind, wissen, wie sie ihren Alltag regeln. Von vielen Kolleginnen habe ich gehört, dass sie erst abends ab 20 Uhr/20.30 Uhr mit der Unterrichtsvorbereitung, Korrekturen usw. anfangen können. Ist das nicht unheimlich stressig?

    Von den Zeiten träume ich momentan noch. Ich arbeite nur 57%, an 4 Tagen. Mehr ginge gar nicht, denn mein Mann kommt erst um 18.30 Uhr nach Hause, da.h. die Kinder (1 und 3) gehen nicht vor 20 Uhr ins Bett, meist wirds dann 22 Uhr bis ich an den Schreibtisch komme.

    Vorbereitung versuche ich entweder Abends (bin ich in letzter Zeit oft gescheitert, denn ich schlafe oft mit den Kindern ein!) oder an dem freien Tag zu machen. Aber an dem muss auch noch der Haushalt gemacht werden und das kleinere Kind, was dort nirgends betreut wird, bespielt werden, also versuche ich viel in Freistunden in der Schule oder in den PArtnerarbeitszeiten usw. zu schaffen.

    es ist ein Drahtseilakt, aber mit dem Kind nur zu Hause macht mich auch nicht glücklicher ;)

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