Beiträge von Piksieben

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    Diese Frage habe ich mir zu Schulzeiten auch öfter gestellt... und es hat mich damals auch ziemlich angenervt diese Dinger immer (naja, einige davon) auswendig zu lernen.

    Ich kann mich nicht erinnern, mal in der Schulzeit danach gefragt zu haben, wozu ich das "brauche". Ich habe das immer so hingenommen. Einige Sachen waren langweiliger als andere, aber lernen musste man das halt. War halt Schule. Am Nachmittag konnte ich ja wieder machen, was ich wollte.

    Vielleicht ist das keine sehr aufgeklärte Haltung, aber mir dürfte das die Schulzeit doch in gewissem Maße erleichtert haben. Dieses störrische "Das braucht doch keiner" frisst nur Energie. Mich fragten schon Schüler allen Ernstes, wozu man denn Bruchrechnung braucht. Das ist also durchaus kein Deutsch-spezifisches Problem. Und übrigens auch keines, was nur an allgemeinbildenden Schulen auftritt.

    "Braucht" man den Herrn von Ribbeck zu Ribbeck im Havelland mit seinem Birnbaum?

    Ja, doch. Man braucht ihn. Man kann allen Besitz verlieren, aber nicht das, was man im Kopf und im Herzen trägt. Das ist Reichtum. Das merkt man nur nicht gleich, und das ist schwer zu vermitteln.

    Und kurzfristiges Zweckdenken ist heute so der Trend. Das macht es noch schwerer. Ich glaube, ich würde mich gar nicht so sehr in die Diskussion um den Zweck verstricken lassen. Da ist Hawkeyes Antwort schon passend: Es muss wohl schon möglich sein, Schülern zu sagen, dass sie in ihrem jugendlichen Alter manches noch nicht überblicken können und sich auf ihre Lehrkräfte verlassen müssen.

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    Original von Sonnenkönigin
    Genau Tesla, so sehe ich das auch. Ich bin schon erstaunt, dass die obere Etage das, wozu sie die Lehrer anhält (Verständnis für die Situation des Schülers haben, auf seine persönlichen Umstände schauen etc. pp.), selber gegenüber ihren Mitarbeitern nicht unbedingt praktiziert. Leider scheint es aber gerade in sozialen Berufen oft so zu sein, dass man selbst Wein trinkt, während man anderen Wasser predigt.

    Was genau meinst du denn nun? Hast du Ärger bekommen, weil deine Tochter mit beim Eltersprechtag war oder weil du ein Handy dabei hattest?

    Du musst schon bedenken, dass die Schulleitung dich in besonderem Maß beobachtet, weil du in der Ausbildung bist. Von daher wäre ich an deiner Stelle einfach ein bisschen vorsichtig. Es ist nicht unbillig, dass die Schulleiterin erwartet, dass du dir eine Kinderbetreuung für den Sprechtag (der ja langfristig angekündigt wird) suchst. Die Handygeschichte habe ich nicht ganz verstanden, scheinbar haben die Schüler "gepetzt", aber hatte das Konsequenzen für dich?

    In puncto Elternsprechtag gebe ich den Vorschreibern Recht: Da ist das eigene Kind deplatziert. Notlösung wäre vielleicht ein Raum, der einen "Nebenraum" hat, so dass man die Tür schließen kann, wenn Eltern zum Gespräch da sind.

    Mein Handy habe ich immer mit im Unterricht. Mich ruft im Unterricht nur jemand an, wenn es wirklich dringend ist. Das Handy kann man auf Vibration stellen und in die Hosentasche stecken und ggf. zurückrufen. Ich bin noch nicht auf die Idee gekommen, dass dagegen etwas einzuwenden wäre. Macht deine Schule denn Leibesvisitationen?

    Da würde ich nicht offen sein. Oder offen ja, aber gegenüber dem potentiellen neuen Arbeitgeber, der verstehen muss, dass man nicht einfach so weg kann. Jedenfalls würde ich nicht publik machen, dass ich mich wegbewerbe, und ich würde auch nicht um Beurlaubung wegen eines Bewerbungsgesprächs fragen. Ich glaube einfach nicht, dass das geschickt ist. Das unterscheidet dich nicht von anderen angestellten Leuten, nur dass man da eher mal einfach einen Tag frei nehmen kann. Zum Schulleiter gehen und sagen, dass man weg will, kann doch nur zu lästigen Fragen und Zwangsberatungen führen.

    Man muss ja nicht gleich lügen, nur ein bisschen taktieren. Vielleicht kannst du mit den betreffenden Firmen einen Termin finden, den du trotz Schule wahrnehmen kannst, z. B. spät nachmittags oder in den Ferien. Und du könntest ja auch vorher ein Telefongespräch führen, um etwas genauer abzuchecken, ob die Stelle für dich in Frage kommt. Und vielleicht kannst du mal mit Kollegen tauschen, weil du "aus privaten Gründen" einen Tag brauchst.

    Ich hab sie aber geschrieben. Und ich fand es schön. Gelungen ist sie auch, alle Beteiligten waren zufrieden. Ich konnte die allgemeine Panik um diese Arbeit von Anfang an nicht verstehen. Wenn ich zwei Dinge einfach fand während der Ausbildung, dann die EW-Prüfung und die Hausarbeit.

    Der Hammer beim 2. Staatsexamen ist doch nicht die Hausarbeit, sondern die Prüfung. Ich verstehe nicht recht, wie man sich vor einer schriftlichen Arbeit fürchten kann, wenn man doch schon einen Studienabschluss und Berufserfahrung hat. Also das wäre für mich kein Kriterium

    Nein, die Entwürfe für die UPP sollten nicht wesentlich länger sein als die sonst üblichen Entwürfe, Knappheit ist da sehr gefragt, die Prüfer haben ja total wenig Zeit, die zu lesen. Aber gerade auf 5 Seiten alles unterzubringen, ist nicht so einfach. Und dazu kommen ja allerlei Anhänge und Arbeitsblätter etc. Anders als bei einer schriftlichen Arbeit passieren aber in so einer Unterrichtsstunde womöglich viele unvorhersehbare Dinge.

    Auf die Schulleitung kommt es selbstverständlich auch bei der OBAS an. Die gibt einem schließlich eine Note. Nach OVP ergab das ein Viertel der Gesamtnote. Wenn man mit der Schule nicht klar kommt, dann ist das auf jeden Fall Mist, egal ob OBAS oder PE. Die Prüfer in der UPP urteilen nur aufgrund von dem, was sie an einem einzigen Tag sehen. Die können keine weiteren Leistungen hinzunehmen, so wie die Schulleitung, die ja auch sieht, wie man sich in Konferenzen und im Kollegium so bewegt.

    Offenbar geht es mit all diesen Unwägbarkeiten und Unvorhersehbarkeiten munter weiter, auch wenn es jetzt offiziell OBAS gibt. Ich würde das an deiner Stelle erst mal weiter beobachten, Sonnenkönigin.

    Oje. Welchen Umfang haben denn diese Fortbildungen?

    Also bei uns haben z. B. Halbestelleinhaber auch nur die halbe Zeit auf dem Sprechtag abzusitzen. Ist ja klar, sie haben ja, rein rechnerisch, auch nur halb so viele Schüler. Und, wie gesagt, man muss nicht auf alle Konferenzen.

    Äh, ich glaube, das nennt sich "Familienpolitik" ...

    Du solltest die Tatsache, dass ein Gespräch stattfindet, nicht als Bedrohung ansehen. Du bist noch nicht so lange dabei (?), andere schon. Die wissen Schülerbeschwerden schon einzuordnen. Und dazu noch hast du Kolleginnen, die ebenso unter dieser Klasse leiden. Ihr sollt gewiss nicht zurechtgewiesen oder gemahnt werden - es geht vielmehr darum, die Situation in der Klasse in den Griff zu bekommen. Das Gespräch sollte euch helfen!

    Zum Beispiel, indem man auf einige Schüler ein besonderes Augenmerk hat und evtl. mal mit den Eltern spricht. Oder indem man gemeinsam festlegt, wie man auf Störungen reagiert. Oder indem man beschließt, mit der Klasse zusammen ein klärendes Gespräch zu führen.

    Immerhin, einen Trainingsraum habt ihr schon. Den würde ich mir auch oft wünschen.

    Jedenfalls, mach dir bloß keinen Kopf um die rausgerutschte Bemerkung. Schildere lieber die Sache mit dem ausgelaufenen Eistee. Da gruselts mir ja schon beim Lesen. Dass man da irgendwann die Nerven verliert, ist vielleicht nicht sehr professionell. Aber verzeihlich.

    Zitat

    Original von venti
    Hallo,
    bei uns in Hessen wird erwartet, dass egal wie reduziert deine Stunden sind, du an allem voll teilnehmen darfst/ musst. :D
    Vielleicht ist das auch nur bei uns so ... aber ärgerlich ist es schon. :D

    Bei euch in Hessen - oder an deiner Schule?

    Vertraglich kann das eigentlich nicht sein, das wäre ja eine Ungleichbehandlung. Bei uns steht ganz klar in der Dienstordnung: Die Anzahl der Veranstaltungen, an der man teilnimmt, wird entsprechend reduziert. Also hier wäre das dann "eine Fortbildung weniger".

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    Ich selbst würde übrigens nicht in Schulnähe in die Sauna gehen. Selbst wenn ich dort nur einmal ein Elternteil treffen würde, besteht doch die Gefahr, dass getratscht wird. Und wie das bei der stillen Post so ist, wird dann aus einer Sauna schnell ein Swingerclub ;-)).

    Das ist doch Quatsch. Dann wäre der entsprechende Elternteil ja auch Gast im Swingerclub gewesen.

    Ist das eigentlich Verfolgungswahn oder einfach Verklemmtheit? Ich lasse doch nicht Eltern und Schüler darüber bestimmen, wann und wo ich in die Sauna gehe - wie sehr kann man sich denn noch blockieren?

    Ich hatte nie den Eindruck, dass bei den Unterrichtsbesuchen besonders auf die Hausaufgaben geachtet wurde. Das war nie Thema in der Nachbesprechung. Wenn dir also keine sinnvolle Hausaufgabe einfällt, lass sie doch einfach weg.

    Vom pädagogischen Standpunkt aus hoffe ich nur, dass der gute von-und-zu CopyandPaste damit nicht durchkommt und seinen Dr-Titel zurückgeben muss.

    Da plagt man sich, dass die Schüler verstehen, dass sie selbst denken und nicht nur googeln, kopieren und einfügen sollen, und dann kann man mit sowas politische Karriere machen - nee, echt.

    Vor allem diese Kurzsicht zu meinen, das kommt nicht raus. Wenn man doch schon im Licht der Öffentlichkeit steht. Das geht mir nicht in den Kopf.

    Tja, das stimmt, das ist ein bisschen dünn.

    Da müsstest du schon mal drüber nachdenken, was du so machen möchtest.

    Panik schieben gilt nicht. Und andere Leute mit der Themenfindung beauftragen geht schon mal gar nicht.

    Ich denke so an ...

    "Entdeckendes Lernen am Beispiel einer Unterrichtseinheit zum Thema Strom in der 2. Klasse"

    (nicht ernsthaft zu empfehlen, obwohl, das war meine erste wahre Erfahrung mit Strom: Ich fasste an einen Elektrozaun ;()

    oder "Stationenlernen im Sachunterricht: Kinder der 2. Klasse lernen Nutzen und Gefahren von Strom kennen"

    Da kann ich mich nicht anschließen. Bei uns werden feedbacks auch von erfahrenen Lehrkräften eingeholt, und die Seminarausbilder haben berichtet, dass sie das auch oft machen.

    Gibt es auch in großem Stil: Seis-Umfrage

    Sich ein Feedback abzuholen zeugt nicht von Schwäche, sondern von innerer Größe, und ich finde es sehr arrogant zu meinen, man wüsste schon, was schief läuft. Sind wir Hellseher? Evaluation ist das Herzstück der Qualitätssicherung.

    Es ist sinnvoll, weil sich einige Schüler besonders lautstark äußern - aber durchaus nicht für alle sprechen und sprechen können. Im Gegenteil, die Mitschüler reagieren oft sehr sauer, wenn sich einer zum "Sprecher" aufführt, ohne dazu autorisiert zu sein.

    Da gibt es verschiedene Möglichkeiten:

    - Plakat mit zwei Spalten: Das soll so bleiben/das soll anders werden
    - Karton als Briefkasten umbauen, Schüler können ihre Wünsche einwerfen
    - Schüler schreiben ein Zeugnis für den Lehrer
    - Moderationskoffer holen und Kritik und Lob auf rote und grüne Kärtchen schreiben und an der Tafel anpinnen und sortieren

    Setzt voraus, dass du dich in dieser Phase zurücknimmst, eventuell sogar vor die Tür gehst, damit sie sich auch unbeobachtet fühlen.

    Jetzt hätte mich wirklich mal interessiert, ob euch das schon passiert ist: Dass euch jemand erkannt hat und daraus echte Folgen erwachsen sind.

    Es gibt doch nun wirklich sehr viele Schulen und Lehrer und gewiss viele Leute, die blöde Stundenpläne haben. Kommt da wirklich jemand daher und sagt: Du hör mal, das ist aber nicht in Ordnung, dass du dich in diesem Forum da beschwert hast ...

    Ich würde das wohl sowieso abstreiten. Was mir vielleicht schlecht gelingt, weil ich nicht lügen kann. Trotzdem.

    Vielleicht würde man auch gar nicht angesprochen, aber irgendwie komisch behandelt .. aber auch das könnte eine Verwechslung sein ...

    Wenn man allerdings z. B. seinen Ausbildungsort hier so unbedarft bekannt gibt, das finde ich schon bedenklich. Denn in so einem Seminar sind nicht so furchtbar viele Leute gleichzeitig. Dann abzulästern dürfte nicht so geschickt sein.

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