ZitatOriginal von wossen
Das müsste bei OBAS anders sein....ist halt ein (sehr schwacher) Angestelltenstatus, der Externen des Schulsystems gewährt wird (auf so eine Art 'Probe').Ob sich da jeder Personalrat so ins Zeug legt....?
Kann da einer was zu sagen, wie schnell man bei ObAS in der Praxis wieder 'gegangen' werden kann?
Wieso ist das ein "schwacher Angestelltenstatus"?
Bei mir als Quereinsteigerin ist es so: Ich habe einen Vertrag mit Probezeit (6 Monate) bekommen und der wird entfristet, sobald ich die Prüfung bestanden habe. Da ich die Probezeit überlebt habe, kann ich nicht so einfach rausgeworfen werden.
Mein Angestelltenstatus ist so stark oder schwach wie das Angestelltenverhältnis anderer Leute auch. Nur dass es kaum eine betriebsbedingte Kündigung geben wird.
Referendariat ist ja schön und gut für Berufsanfänger, Idee von OBAS udgl. ist aber eben, Leute aus anderen Berufen für die Schule zu gewinnen und sofort bedarfsdeckend einsetzen zu können. Es gibt keinen Grund, diesen Menschen das Rückgrat zu brechen - ebensowenig müssen sich Seiteneinsteiger das Rückgrat brechen lassen (dazu gehören zwei. Man kann ein Arbeitsverhältnis auch wieder lösen, ich schrieb woanders, dass dies auch vorkommt).
Was die BR zum Teil macht, ist haarsträubend, wirklich. Bei mir war es monatelang unklar, in welcher Form ich geprüft werde. Unmöglich. Meine einzige Sicherheit war die zu wissen, dass ich gebraucht werde. Von daher ist auch ein reduziertes Selbstbewusstsein völlig unangebracht.
Und ich kenne nicht nur einen erfolgreichen Seiteneinsteiger, sondern ziemlich viele. Auch solche, die längst verbeamtet und befördert sind.