Ich habe von deinem Fach keine Ahnung - aber mir drängt sich gerade der Gedanke auf, dass, wenn sich in punkto Ausbeutung von Tieren etwas ändern soll, gerade Leute wie du - mit Ambitionen und Fachkompetenz - gebraucht werden. Ob du unterrichtest oder in entsprechenden Organisationen/Projekten arbeitest - Lösungen finden, Alternativen aufzeigen, das ist doch viel sinnvoller als dem Fach den Rücken zu kehren, nachdem du schon so weit gekommen bist.
Ich denke an Projekte wie Sojazucht im Schwarzwald und Jogurtalternativen mit Süßlupine, Stadtgärten, Biohöfe, da sollte es doch genügend Möglichkeiten geben, jenseits von Labor und Büro etwas Sinnvolles zu tun? Auch z. B. Umwelterziehung, in welcher organisatorischen Form auch immer. Dass die Ausbildung von konventionellen Landwirten dich glücklich machen würde, bezweifle ich.
Einen Rat kann ich dir aus mangelnder Fachkompetenz nicht geben, aber diese Gedanken wollte ich loswerden.