Beiträge von Piksieben

    Bei solchen dümmlichen Aussagen bekomme ich ne Krawatte.Ich habe ohne drumherum im Schnitt eine 48 Stunden Woche im Jahr, bei nur 40 erlaubten.
    Das sind im Jahr bei 52 Wochen, 416 Stunden , in Geld ausgedrückt: 70720€ brutto. Aber für Dich nur ne Kleinigkeit :=)
    Es geht hier nicht um Kleinigkeiten, sondern darum, dass es keinen Lehrer gibt, außer Dir vielleicht der im gesetzlich erlaubten Rahmen arbeitet.
    Der Staat freut sich, dass es solche Beamten wie Dich gibt :D

    Also spare Dir solche dummen und unreflektierten Aussagen!

    Na, du hast ja einen netten Umgangston. Vielleicht selbst mal ein bisschen nachdenken, bevor man so komische Rechnungen aufstellt?

    Deine Unterstellungen sind völlig aus der Luft gegriffen. Habe ich irgendwas über meine Arbeitsbelastung oder mein Arbeitsverhältnis geschrieben? Nö.

    Ich würde da jetzt kein Drama draus machen. Man macht halt Erfahrungen und die gehen einem gerade am Anfang oft nach. Nächstes Mal machst du es besser. Yummi hat schon recht, man sollte sich nicht geißeln.

    Betriebssport fällt unter bestimmten Voraussetzungen unter die gesetzliche Unfallversicherung (kann man einfach mal googeln). Ihr solltet also klären, ob das, was ihr vorhabt, unter "Betriebssport" fällt, und die Schulleitung sollte wissen, wen man da fragt.

    Hier ist ein Urteil, bei dem das auch erläutert ist:

    https://oeffentlicher-dienst-news.de/urteil-lehreri…fallversichert/

    Die Definition eines Dienstunfalls verstehe ich anders, da geht es wirklich um den Dienst.

    wenn ich alles aufzähle was nur 1-2 mal im Jahr ist und nicht angerechnet wird, komme ich auf mindestens 50 Stunden.
    Von daher ist es schon wichtig, dass es angerechnet wird.

    Wieso muss jede Kleinigkeit angerechnet werden? Das ist doch klar, dass unser Geschäft nicht nur im Unterrichten besteht - und Weiterbildung gehört eben auch dazu.

    Ich erinnere mich an eine Zeit, als es bei uns Teamteching gab und das fand ich sehr fruchtbar. Alles, was zur Verbesserung des Unterrichts beiträgt, hilft - und zwar allen Beteiligten. Man muss nur mal von dem Trip runterkommen, dass man sich davor fürchtet, kritisiert zu werden. Das muten wir unseren Schülern täglich zu, nur an uns selbst haben wir es nicht so gern. Aber nur so kann man sich weiterentwickeln und auch Strategien entwickeln, sich das Leben leichter zu machen, manchmal reichen da ganz einfache Kniffe, die man nur mal irgendwo gesehen oder gehört haben muss. Ich habe das meiste nicht im Seminar, sondern von Kollegen gelernt. Schade, dass so viele ihr eigenes Süppchen kochen und die Tür hinter sich zu machen.

    Oh ja, das kenne ich auch. Wir waren mal bei mit dem ganzen Matheseminar bei einem UB und da hat die übermotivierte Referendarin aufgetafelt, dass sich die Tische bogen. Ich fand das richtig unangenehm. Ich habe das auch nie gemacht - es gab bestenfalls einen Kaffee oder Tee.

    Und die Bewirtung von Fachleitern zu verbieten finde ich voll in Ordnung.

    Ist da jetzt ein Gedanke dahinter oder ist das reine Wortklauberei? Wir sind im Schuldienst und dort leisten wir (hoffentlich) was. Also sind wir Dienstleister. Wenn man so will.

    BTW, warum heißt es Erziehungsberechtigter und nicht Erziehungsverpflichteter?

    Sind wir vielleicht die Verpflichteten und die Eltern dürfen, wenn sie gerade Zeit haben?


    anstatt den rohrstock zu umkränzen (mann: der untertan)

    Sehr passend. Dies gibt meinem Unbehagen über Diskussionen wie diese einen Namen. Ich bin auch immer wieder befremdet, in welcher Art hier manche versuchen, ihre Kollegen zurechtzuweisen.

    So würde das bei uns an der Schule auch niemals diskutiert. Selbstverständlich wird auf junge Eltern Rücksicht genommen, das ist überhaupt keine Frage.

    Trapito, du bist nur vorgeschlagen worden. Du wirst noch gefragt und du kannst sagen: Sorry, diesmal nicht, Betreuungsengpass. Dein Arbeitgeber hat auch eine Fürsorgepflicht, und Dienstpflicht heißt nicht, dass man im Zweifelsfall seine Kinder im Keller einsperren muss. Es ist ja nicht einfach eine Konferenz oder eine Vertretungsstunde, es sind gleich sechs Tage.

    Ich möchte wirklich die Schulleitung sehen, die in so einer Situation - so kurzfristig - jemanden mit kleinen Kindern gegen seinen Wunsch zu einer Fahrt verpflichtet. Wenn doch: Lehrerrat/Personalrat einschalten.

    Aber ich glaube nicht, dass es dazu kommt. Du solltest wirklich klar und deutlich sagen, dass es nicht geht. Es wird sich sicher eine Lösung finden.

    Krach im Kollegium? Soll das etwa heißen, da hat sich jemand geweigert, mitzufahren? Oder man kann zwei nicht zusammen losschicken, weil die sich sonst an die Gurgel gehen? Das ist doch nicht deine Baustelle. Noch ein Grund mehr, abzusagen.

    Nun ja, vielleicht hinterfragen Lehrer einfach sehr deutlich den Nutzen für ihr berufliches Leben.

    Nun, ich rede nicht von irgendeinem Methodenzirkus und Schnickschnack mit Tablets, sondern von einfachen Dingen wie: Eine Exceltabelle ausfüllen, die dienstliche E-Mail abrufen, einen Serienbrief verfassen. Der Nutzen für das berufliche Leben ist insofern natürlich nicht vorhanden, da sich notfalls bestimmt irgendein Depp findet, der das für einen erledigt ("Mach du das, du bist da affiner"). Wenn Leute damit kokettieren, dass sie kein Mathe können, geschenkt. Aber wenn sie sich noch was drauf einbilden, am Computer die beliebige Taste nicht zu finden, finde ich schon ärgerlich - von unseren Schülern erwarten wir auch, dass sie täglich Neues lernen.

    Die Lernunwilligkeit von Lehrern erschreckt mich auch oft. Einige sind offenbar noch gar nicht im digitalen Zeitalter angekommen.

    Ich habe gern Abwechslung. Tafel finde ich nach wie vor super, schon weil die Stifte fürs Whiteboard immer leer sind und schmieren. Ich fertige mit bunten Kreiden Tafelbilder, die die Schüler dann fotografieren können. Ich habe im Matheunterricht meist ein paar Gerätschaften dabei, ein Kurvenlineal, eine alte Antenne, ein Seil, weil man damit allerlei zeigen kann.Allerdings finde ich Funktionen zeichnen und Wertetabellen berechnen ohne Computer schon recht antiquiert in Zeiten von Excel und Geogebra.

    Manchmal gibt's auch Präsentationen oder den Methodenkoffer mit Karten etc. In den Räumen, in denen die Technik vorhanden ist, nutze ich sie auch. Aber ich finde es auch sehr angenehm, ganz ohne Elektronik zu sein. Das ganze Zeug macht einen so nervös, das merkt man erst, wenn man unplugged ist. So ganz unrecht hat der Spitzer nicht.

    Das Land NRW verkauft sich auch als einen familienfreundlichen Arbeitgeber. Ich wüsste gern, ob es diesen Fall: "Schulleiter ordnet für eine Mutter kleiner Kinder, die in Teilzeit arbeitet, eine mehrtägige Klassenfahrt an" überhaupt gibt. Ich nehme an, die TE wurde gefragt, ob sie es einrichten kann, und diese hat sich einverstanden erklärt. Sie hätte auch sagen können, nein, das wird sehr schwierig, und dann hätte man eine andere Lösung finden müssen. "Selbstverstümmelung" wäre für mich nur, wenn man in vorauseilendem Gehorsam zustimmt, obwohl man nicht will.

    Jetzt im Nachhinein über die lange Fahrt zu ihrer Mutter zu klagen kommt mir auch übertrieben vor.

    LittleAnt, ich finde das richtig heftig. Du hast Gründe für deine Entscheidung - Gründe, die du dir so nicht ausgesucht hast und mit denen du nicht hausieren gehen magst - und die Frage nach der Familienplanung ist einfach nur taktlos. Leute machen sich nicht klar, was sie anrichten können - es könnte ja sein, dass ein unerfüllbarer Kinderwunsch besteht, gerade eine Fehlgeburt passiert ist o.ä. Und da soll man immer schlagfertig sein?

    Abgesehen davon hat auch jeder, auch jeder Lehrer und jede Lehrerin, das Recht, keine Kinder haben zu wollen, ohne dazu ständig befragt zu werden.

    Der Grund, dass aus den süßen Babys nachher nervige Teenager und anstrengende Erwachsene werden, die blöde Fragen stellen, würde ja auch schon reichen.

    Ich hatte in der Verwandtschaft mal ein Thema, das immer wieder angesprochen wurde. Da ist mir irgendwann der Kragen geplatzt und ich habe so richtig rumgebrüllt, wie mich das nervt.

    Was soll ich sagen. Danach war Ruhe. Oma darf auch mal sauer sein. Die beruhigt sich auch wieder.

    Tja und die Realität ist auch so, dass man im Lehrerforum aufeinander herumhackt und sich gegenseitig mit seiner Besserwisserei eins über die Rübe zieht statt darüber nachzudenken, wie man es denn machen könnte. Genau so stelle ich mir Inklusion vor.

    Ich fand den Artikel über Willi sehr berührend. Es ist offenbar ein wirklich ganz besonderes Kind, und ich kann mir sehr gut vorstellen, wie er sich darüber empört, wenn ein Konzert unterbrochen wird oder statt der Musiker der Saal gezeigt wird (in der Aufzeichnung). Die innere Beteiligung an der Musik ist sehr eindringlich geschildert. Es ist sehr schmerzlich zu lesen, dass dieser Junge vielleicht nie ein Elbphilharmonie-Konzert erleben darf. Vielleicht bewegt dieser Artikel etwas und es wird ihm irgendwann möglich sein.

    Ich weiß tatsächlich nicht, ob ich die innere Größe hätte, mich an einem wild herumhampelnden, schreienden Kind zu erfreuen, nachdem ich viel Aufwand betrieben hätte, ein teures und seltenes Konzert zu besuchen. Ich habe nämlich auch viel Freude an Musik, und dabei stören mich Rascheln, Quatschen und SichimSitzbreitmachen anderer Leute schon sehr.

    Ich habe keine Lösung, aber einfach stammtischmäßig drauflos zu wettern bringt uns in der Diskussion bestimmt nicht weiter.

    Aber seufz, das kenne ich hier ja auch schon zu Genüge.

    Als der graphische Taschenrechner bei uns im Abiturbereich eingeführt wurde, wurden die betroffenen Lehrer a) an der Entscheidung für das Modell beteiligt, bekamen b) je ein Exemplar und c) eine allgemeine Fortbildung sowie zusätzlich eine Inhouse-Schulung.

    Diese Rechner verfügen über Speicherplatz für alles Mögliche, was einem bei Klausuren hilft, und sie müssen vor Klausuren zurückgesetzt werden. Oder man muss einen Extrasatz für die Abiturprüfungen anschaffen. Was natürlich noch teurer wird als Lehrerexemplare.

    Geh einfach mal davon aus, dass du einen Fulltime-Job machen wirst und dass zu der Unterrichtszeit natürlich noch alles Mögliche dazukommt (Pausenaufsichten, Korrekturen, Konferenzen, Vorbereitung, zusätzliche Aufgaben in der Verwaltung ...).

    Wenn deine sonderbaren Überlegungen zu Pflichtstunden und bezahlten Pausen ausschlaggebend für deine Berufswahl sein sollten, bist du auf der falschen Fährte. Es ist gar nicht so entscheidend, wie viel man arbeitet, sondern, ob man sich wohlfühlt und seinen Job beherrscht.

    Ansonsten schau dich doch hier mal um, dann erfährst du genug darüber, was Lehrer so beschäftigt. Ich bin nicht so motiviert, hier einen ellenlangen Erfahrungsbericht einzustellen, der dir auch nicht weiterhelfen würde. Wir haben hier auch keine Glaskugel und wissen nicht, was dich wirklich erwartet. Um ein Gefühl dafür zu bekommen, sind Praktika der bessere Weg.

    Hey, Exodus, schön, dass du dich noch einmal meldest. Ich habe in meinem Post versucht, dir zu spiegeln, wie du hier so rüberkommst, in meinen Augen. Verletzen wollte ich dich natürlich nicht, eher ein bisschen anstupsen. Deinen Zwiespalt zwischen deinen künstlerischen Ambitionen und dem Geldverdienenmüssen kann ich besser nachvollziehen, als du vermutlich denkst, dasselbe gilt für deine schlechten Erfahrungen an der Schule.

    Ich empfinde es als sehr angenehm, wenn das Geld zuverlässig aufs Konto kommt und ich meine kreativen Hobbys (z. B. Zeichnen, siehe Avatar) ohne Zwang und Druck ausüben kann - aber es war nicht einfach, an diesen Punkt zu kommen.

    Ob das auch dein Weg ist, weiß ich natürlich nicht.

    Mir wäre bei einer Neubauwohnung eher unwohl, weil man sich in eine Eigentümergemeinschaft einkauft. Da hätte ich nun überhaupt keine Lust auf die Versammlungen und komplizierten Beschlüsse. Und schon gar nicht, wenn ich vorher noch nicht mal erahnen kann, mit wem ich es zu tun bekomme.

    Nachbarn kann man sich auch so natürlich nicht aussuchen, aber man kann den Kontakt auf ein Minimum beschränken, wenn es nicht so funzt.

    Und ja, Neubau kann Tücken haben. Wir wohnten mal in einem Neubau, in dem an der Heizung gespart wurde. Wir haben jahrelang immer wieder die Heizungsfirma im Haus gehabt, bis wir die Therme irgendwann entnervt gegen ein hochwertiges Modell ersetzt haben, mit dem es keinen Ärger gab.

    Darf ich fragen warum?Für mich ist die BRE das allerbeste an meiner Krankenversicherung. Da ich noch kein volles Jahr versichert bin habe ich sie noch nie in Anspruch genommen, aber in der Theorie sehe ich das ausschließlich positiv. Ich bin ja nicht gezwungen, sie in Anspruch zu nehmen. Sagen wir ich gehe 1-2x zum Arzt wegen nicht von der BRE ausgenommener Leistungen und komme auf 100€ Kosten. Dann zahle ich die herzlich gerne selbst, schließlich erhalte ich im Gegenzug ca.750€ Rückerstattung. Macht immer noch ein Plus von 650€ durch die Inanspruchnahme der BRE. Hätte ich diese Option nicht, hätte ich zwar die 100€ nicht selbst gezahlt, aber eben auch keine 750€ bekommen. Also 650€ "verloren". Oder übersehe ich etwas/ weiß noch von einem Pferdefuß nichts?

    Das kann man sich ja vorher ausrechnen, wie teuer es wird, wenn man so krank ist, dass man über die Bemessungsgrenze kommt. Und entsprechend vergleichen mit einem Tarif mit BRE. In der Regel dürfte es mit hohem Selbstbehalt+BRE auch im worst case günstiger sein. Bei mir ist es auch so. Die BRE steigt mit jedem leistungsfreien Jahr. Ich gucke also, ob sich das Einreichen lohnt oder nicht. Wenn nicht, habe ich sogar weniger Papierkram. Ich reiche nur einmal im Jahr die Vorsorgeuntersuchungen ein und freue mich auf die Erstattung.

    Wobei man im Moment einfach auch nicht weiß, wie es mit GKV/PKV weitergeht. Wenn ich noch mal von vorn anfangen würde, würde ich mir sehr gut überlegen, ob ich nicht doch besser in der GKV bleibe.

    Die Flasche Whiskey ist doch eher eine Form von Bestechung. Ich opfere meine Freizeit, und dann darf ich mir die Kante geben, um dem ganzen Spaß noch die Krone aufzusetzen? Wenn ich schulische Aufgaben in größerem Unfang erledige, erwarte ich, entsprechend entlastet zu werden. Unterricht ist ja auch oft lustig, aber niemand würde auf die Idee kommen, das deshalb für umme zu machen.

    Über das Übrige wurde schon nahezu alles gesagt. Ich fühle mich wertgeschätzt, wenn auf mein Urteil Wert gelegt wird. Man mich also fragt, wenn mich etwas angeht, und mir zuhört, wenn ich eine Meinung habe.

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