Beiträge von Piksieben

    Der Autor heißt Sandel, nicht Sanders. Ich habe das Buch (und sein Buch "Gerechtigkeit") mit großem Gewinn gelesen und kann es nur empfehlen. Wenn man nur in "Währung" denkt, dann wird aus allem Ware, sagt er. Und fragt nachdrücklich: Was macht das mit uns?

    Wenn Menschen merken, dass Blut (oder Organe) wie Waren gehandelt werden, dann sind sie wenig geneigt, ihren eigenen Körper für solche Deals zur Verfügung zu stellen. Ähnlich ist es auch beim Ehrenamt: Es lebt geradezu davon, dass man es *nicht* für Geld tut. Wenn eine Strafzahlung als Gebühr aufgefasst wird, dann wird sie nicht bewirken, was sie bewirken soll, nämlich ein Verhalten verhindern (Eltern sollten ihre Kinder pünktlich vom Kindergarten abholen, anderenfalls waren 5 Dollar fällig. Was ist passiert? Die Eltern fanden das prima, kamen später und bezahlten die Gebühr, sie waren dankbar dafür. Wer genug Geld hat, den juckt auch kein Knöllchen).

    "Währung" sind auch Noten, deshalb kommt man sich ja manchmal vor wie auf dem Basar, wenn man Noten bespricht. Aber was bedeutet das? Lernt man dadurch mehr? Vielleicht, manchmal, aber bestimmt nur auf kurzen Durststrecken. Aber es kann eben auch das Gegenteil bewirken.

    Übrigens gilt ganz ähnlich: Wenn man Stoff in der Schule behandelt, wird daraus Unterrichtsstoff. Aus einem spannenden Buch wird Arbeit. Aus einem tollen Trick bei Excel wird Klausurvorbereitung.

    Auch ohne das Buch zu kennen habe ich Bezahlung für Noten immer schon absurd gefunden, es als Kind nicht erlebt und bei meinen Kindern nie angewendet. Mir käme es in der Grundschule geradezu fahrlässig vor, das Lernen als käufliche Sache darzustellen. In was für eine Richtung drängt man ein Kind, wenn man sein in dem Alter noch so ungebremstes Bedürfnis zu lernen als etwas darstellt, wofür man eine Gegenleistung erwarten kann. Als sei der Spaß am Neuen nicht Belohnung genug.

    Ich kenne das Verfahren auch, finde es ein bisschen albern, du hast ja deine Prüfungen bestanden (so hatte ich das jedenfalls verstanden), ein Gespräch auf Augenhöhe wäre angebrachter, aber es ist halt, wie es ist.

    Schwer zu sagen, warum es nicht geklappt hat bisher, aber liegt ja auch an der Stellensituation. Ich würde mir nicht zu viel Druck aufbauen. Du weißt sowieso nie, wen du da vor dir hast und worauf der gerade so achtet. Unterrichtsbeispiele sind doch gut, und ein paar Fachbegriffe, okay. Ansonsten geht es eher um deine Persönlichkeit, und die ist, wie sie ist, Verstellen ist da gar nicht angebracht.

    Lass dich nicht entmutigen, es wird schon noch klappen!

    Irgendwie erschöpfen sich doch alle Themen, oder? Immer nur Haus, Kinder, Garten, Auto ist genauso öde wie immer nur Schule/Beruf.

    Mich ödet es auch an, wenn Leute immer nur von ihrem Urlaub erzählen oder davon, was sie sich kaufen wollen.

    Aber am schlimmsten finde ich die Leute, die in Cafes oder Whirlpools sitzen oder im Wald spazieren gehen und dabei politisierend die Welt retten ("Man muss...", "Man sollte..." - die wissen alles).

    Alles eine Frage der Dosierung und auch der Lebensphase. Natürlich ist das total spannend, wenn Kinder laufen lernen oder erste Worte sagen. Die eigenen, wohlgemerkt :) Und ich finde eine kunstvoll zubereitete Mahlzeit ein durchaus würdiges Gesprächsthema.

    In der Kleinkindphase hat man meist wenig Zeit, anspruchsvolle Lektüre zu lesen oder auch nur einen anspruchsvollen Gedanken außerhalb des Berufs zu denken - was soll's. Später wieder.

    Es ist doch absurd, etwas öffentlich zu machen und dann zu versuchen, es zu verstecken. Stehen die Namen auf der HP, dann stehen die da. Wer das nicht wünscht, kann widersprechen. Wer da steht, riskiert, gefunden zu werden. Aber ist das nicht sehr Sinn davon, wenn man etwas online stellt *kopfkratz*? Steht ihr eigentlich alle nicht im Telefonbuch?

    Es haben mich schon Schüler in mein Haus gehen sehen :grimmig:

    Ich bin schon sehr für einen sensiblen Umgang mit privaten Daten, aber was da alles so rausgepostet wird, ist deutlich mehr als Name und Dienstmail.

    Sie muss nicht extra von einem Lehrer erstellt werden, sondern liegt bereits jetzt fertig irgendwo im Ministerium.
    Die gesamten Argumente, die dagegen sprechen, werden damit eigentlich hinfällig?

    Was heißt "dagegen" jetzt?

    Es gibt eine Prüfung, und es gibt eine Nachschreibeprüfung. Die Nachschreibeprüfung ist für Leute, die bei der Hauptprüfung krank waren. Also richtig krank, nicht "zum Arzt gegangen, weil nicht genug gelernt". Du fragst hier, ob du einer Schülerin empfehlen sollst, sich ein ärztliches Attest zu erschleichen.

    Und du meinst im Ernst, es wäre ok, ihr zu sagen: Mach das ruhig, die Nachschreibprüfung ist bestimmt nicht schwerer. Da stimmt einfach die Richtung nicht. Geeignet/nicht geeignet hat mit schwer/weniger schwer eher wenig zu tun: Das ist alles Spekulatius. Ich kann es nicht fassen, dass man über sowas überhaupt ernsthaft nachdenkt.

    Markus, an deiner Stelle würde ich der Schülerin deutlich sagen, dass du sie in dieser Angelegenheit nicht berätst und dein Entgegenkommen bestenfalls darin besteht, dass du über dieses Gespräch schweigst.

    Einer Schülerin, die einen Referendar mit solch einer Frage belagert, ist auch zuzutrauen, dass sie das nachher rumerzählt und nach ihrer eventuell nicht bestandenen Prüfung richtig unangenehm wird mit Anwalt o.ä.

    Mal abgesehen davon ist es völlig abenteuerlich, Aussagen über die Schwierigkeit der Nachschreibeklausur zu machen. Du kennst die Klausur nicht und weißt schon gar nicht, was genau die Schülerin als "schwer" empfindet.

    Halt dich im eigenen Interesse raus und grenz dich besser ab. Das muss man lernen, sonst trägt man irgendwann Zentnerlasten.

    Tatsache ist: Die Seiten unserer Schule sind über Google nicht zu finden. Die Startseite ja, mit dem Text "wir würden ihnen gerne mehr zeigen", andere Seiten sind nicht verzeichnet. Ist halt so, kann auch nichts dafür.

    Vergleiche:
    Homepage: http://home.graf-rasso-gymnasium.de/home/?s=%22herr+rau%22
    Google: https://www.google.de/?gws_rd=ssl#q=…so-gymnasium.de
    Bing: https://www.bing.com/search?q=%22he…so-gymnasium.de

    Mit duckduckgo habe ich die Schule sofort gefunden ...

    Das sie bei einer allgemeinen Google Anfrage nicht angezeigt werden, heißt nicht, dass sie nicht indiziert werden. Problemlos aussperren ist anders. Wenn die Zugriffsprotokolle hinreichend maschinell sind, kannst du Menschen von Maschinen nicht unterscheiden. Nennt sich Touring-Experiment.

    Ähum ... du meinst wohl den "Turing-Test"? Das hat nichts mit Touren zu tun, sondern mit Alan Turing, dem Erfinder.

    Natürlich würde ich auch keinen privaten Schwamm mitbringen. Bestenfalls ein altes Handtuch/T-Shirt, also etwas, was mich nichts kostet. Mängelverwaltung. Welchen Sinn hat eine Tafel, wenn man sie nicht wischen kann?

    Und ich kann auch die Eltern verstehen. Die Kinder haben die Schwämme nicht mit nach Hause genommen/geklaut/zerstört, die hat jemand anders weggeworfen. Dafür kannst du doch nicht die Kinder verantwortlich machen.

    Schau ma hier (lo.recht)
    hier

    Daraus schließe ich, dass deine deine Daten nicht veröffentlicht werden dürfen, wenn du das nicht willst. Jedenfalls begibt sich die Schulleitung ohne dein Einverständnis auf rechtlich dünnes Eis.

    Druck das doch aus und widersprich schriftlich der Veröffentlichung deines Namens.

    Amy, nach meinem Eindruck von deinem Post ist für dich Mathe keine gute Wahl. Das sollte man nur mit echtem Interesse wählen und nicht als Verlegenheits-Zweitfach, und "angenehm zu studieren" ist das bei mittlerer Begabung nicht. Es geht weit über das hinaus, was man nachher unterrichtet.

    Geh doch mal zur Studienberatung. Ansonsten hilft nur Ausprobieren! Das ist dein gutes Recht. Kein Mensch kann sich noch vor dem Abi für immer festlegen. Man entwickelt sich. Kein Grund zu verzweifeln!

    Bei uns findet sich von jeder Klasse ein Foto im Jahresbericht der Schule (Buch am Ende des Schuljahres, in dem auch kurze Texte über besondere Ereignisse stehen - und eben ein Foto von jeder Klasse mit Namenslist und Liste der Lehrkräfte ... natürlich werden die Eltern der Kinder vorher um Erlaubnis gebeten und falls diese nicht gegeben wird, taucht das Kind auf dem Foto halt nicht auf).

    Du weißt aber schon, dass es etwas völlig anderes ist, ob ein Foto in einem gedruckten Jahresbericht erscheint oder ob es irgendwo im Netz kursiert?

    Fehrenbach, Leute mit etwas Forenerfahrung haben das halt schon zu oft erlebt: Neuer User, der auf irgendwas aufmerksam macht oder eine Frage stellt, die er dann selbst mit dem Hinweis auf irgendein Produkt selbst beantwortet ... oder eben Selbstpublisher, denen man geraten hat, möglichst viel Werbung für ihr Werk zu machen, das durch kein Lektorat gegangen ist und einfach nur laienhaft geschrieben ist.

    Meist liegen die Teilnehmer mit ihren Vermutungen richtig oder annähernd richtig. Sollte das bei dir nicht so sein - nimm's nicht persönlich.

    Stan, du hast doch deine Frage selbst beantwortet. Du willst deinen Job nicht riskieren.

    Also lass es einfach!!

    Natürlich erzählen Schüler überall alles! Wie kann man nur auf die Idee kommen, Schülerfotos bei FB einzustellen?!

    Konzentriere dich lieber auf die Vorbereitungen für deine Unterrichtsbesuche. Sonst könnte die Erinnerung dann auf einmal gar nicht mehr so schön sein.

    Ich kann ja verstehen, dass eine Mutter es nicht so gern hat, wenn ihr Sohn oder ihre Tochter zur BW geht.

    Aber sich als Schule hinzustellen und zu sagen, wir möchten nicht, dass unsere Schüler zur BW gehen, und darum dürfen die nicht hier werben, das finde ich mehr als fragwürdig.

    Im Übrigen, Werbung schön und gut, aber die nehmen auch nicht jeden, oder? Sind da die Einstellungsvoraussetzungen denn geringer als für Polizei oder Feuerwehr?

    Der Stoff für das Abi ist sehr genau vorgegeben, weil es ja ein zentrales Abi gibt. Da sind auch die Lehrpläne sehr genau in ihrer Aufteilung. Ich empfinde das eher als Hilfe als als Einengung: Ich weiß, wieviel Zeit ich für was habe. Hat man dann ein gutes Buch, dann braucht man tatsächlich nicht mehr viel zu planen und kann sich auf die Gestaltung der Unterrichtsstunden konzentrieren. Sich dabei was einfallen zu lassen, was zu der aktuellen Lerngruppe passt, ist Arbeit genug.

    Ansonsten würde ich das auch nicht zu wörtlich nehmen. Papier ist geduldig. Niemand hat Zeit, deinen Unterricht ständig zu überwachen, und es gibt immer Unwägbarkeiten, die den Zeitplan durcheinanderbringen. Es gibt so viele Dinge zu beachten, wenn man eine Schule sucht, die zu einem passt - da ist das mit den Stoffverteilungsplänen nur ein Aspekt, den solltest du nicht überbewerten.

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