Beiträge von Piksieben

    Das mit den Einheiten ist tatsächlich ein Streitpunkt. Physiker bestehen oft darauf und haben ihre Gründe. Es ist natürlich auch wichtig, mit ihnen umgehen zu können, umrechnen können usw. Rechnen mit Einheiten ist eine eigene Fähigkeit.

    In Matheaufgaben kommt es darauf oft nicht an und die Einheiten sind zuweilen eher hinderlich. Beispiel: Optimierungsaufgabe, die mit Hilfe einer Kurvendiskussion gelöst wird. Da kommen Einheiten in der Aufgabenstellung vor, aber für den Rechenweg sind sie störend.

    Ich versuche mich bei solchen Dingen an das Buch zu halten, mit dem ich arbeite. In dem Fall bedeutet es: Es ist ausdrücklich erlaubt, Einheiten für die Rechnung wegzulassen und am Ende wieder einzufügen. Hauptsache, es passt alles.

    Von daher ist zu fragen: Wie wurde es im Unterricht vereinbart? Und es kommt auch auf die konkrete Aufgabe an.

    Für mich hört sich das so an, als sei das ein recht altes Gebäude. Das mit dem falschen Lüften wird ja immer gern gesagt, um Schuldgefühle zu erzeugen. Habt ihr keinen Hausmeister, der mal ein Stückchen Holzvertäfelung ablösen und darunter schauen kann, ob sich dort Schimmel befindet? Oder kann man die ganz erneuern?

    Und das mit den Legionellen wird als gelöstes Problem angesehen, seitdem warmes Wasser verboten ist?

    *kopfschüttel*

    Ihr solltet das nicht hinnehmen.

    Ich weiß nicht, welche Vorstellung du von einem Seiteneinstieg hast. Um Mathematik unterrichten zu können, musst du Mathematik studiert haben. Das hast du nicht, also wirst du auch keinen Seiteneinstieg als Lehrer machen können. Du kannst das Studienfach wechseln, ja, und für Chemie bekommst du vielleicht ein paar Scheine anerkannt. Geh doch mal zur Studienberatung.

    Nachhilfe zu geben ist auch fachlich in keinster Weise mit Unterricht zu vergleichen. Um unterrichten zu können, braucht man ein ganzes Studium, und das wird gründlich mit deiner Vorstellung vom Schulbetrieb aufräumen.

    Bezüglich deiner Fragen gibt es hier eine Menge Threads, in denen das besprochen wird, schau dich doch ein bisschen um!

    Was willst du denn, lehrerin2? Wir können dir hier nichts erlauben, und wir können nichts für dein Problem. Das musst du mit deinem Schulleiter klären. Wenn der Personalrat dich richtig informiert hat, kannst du ja in dringenden Fällen freigestellt werden.

    Die Frage ist nur, für wie dringend der Fall gehalten wird. Dass ein Kind betreut werden muss, ist ja absehbar, und du weißt von diesem Schließtag ja schon und hast Zeit, nach einer Lösung zu suchen. Unter "dringend" verstehe ich eher Beerdigungen oder sowas. Das hier ist aber planbar. Darum werden Schließtage rechtzeitig bekannt gegeben.

    Man braucht für solche Fälle einen Fallschirm: Nachbarn, Großeltern, Freunde ... Und warum fragt nicht dein Mann, ob er freigestellt wird?

    Ich weiß, es ist schwierig, aber ich kann den SL auch verstehen: Wenn nun jeder, der nicht weiß, wo er sein Kind unterbringen soll, zu Hause bleiben möchte - ? Auch wenn man schon Wochen vorher von dem Engpass weiß? Krankheitsfälle und anderes Unvorhersehbares kommen ja noch dazu. Du wirst das Problem noch öfter haben.

    Was man hier macht, ist eine quadratische Ergänzung. Das Ergebnis ist die Scheitelform einer quadratischen Funktion. Aus ihr kann man den Scheitelpunkt ablesen.

    Wenn man den Term 0 setzt und den "Rest" auf die andere Seite bringt, kann man die Wurzel ziehen. Daraus ergibt sich auch die pq-Formel.

    Och Pausenbrot, sei doch nicht so streng, das steht dir gar nicht.

    Ich denke gerade darüber nach, warum ich so stachelig reagiere, so wie die anderen auch. Es ist wohl die Absicht, die man ahnt, und dass der Text so irgendwie gewollt lustig ist. Oder was ist es?

    Eigentlich ist es ja traurig, wenn man mit seinen Kollegen nicht feiern möchte. Andererseits ist es schön, wenn man die Familie als weniger anstrengend empfindet. Wobei - ich finde Familienfeiern sind sehr harte Arbeit :pfeifen:

    Ihr seid manchmal echt klasse hier :)

    Man kann natürlich über die Weihnachtsfeier jammern. Schrecklich. Da sind ja Leute! Und was zu essen! Ich amüsiere mich schon die ganze Woche darüber, dass Leute hektisch mit Adventskalendern und Plätzchenbacken beschäftigt sind.

    Der Gedanke, dass dies alles freiwillige Veranstaltungen sind, die man auch bleibenlassen kann, scheint abwegig und abenteuerlich zu sein. Vor Weihnachten hat man im Stress zu sein, so.

    Übrigens, Pakete kann man sich an die Packstation liefern lassen ... die Zeit, sich dort anzumelden, ist sicher besser investiert als in derlei poetische Ergüsse.

    Es ist ja auch eine Übungssache. Nach ein paar Jahren sieht man Schwierigkeiten voraus und kann etwas besser planen. Aber manchmal muss ich spontan reagieren und lasse mir dann auch Zeit, Dinge zu klären, ohne die ich nun mal nicht weiterkomme. Aber ich gehe nicht ohne Stundenziel in den Unterricht - und wenn ich es nur im Kopf habe.

    Ich habe für jede Klasse eine Liste für Anwesenheit, Bemerkungen und den Inhalten der Stunden (2-3 Stichworte). Die Aufgaben rechne/programmiere ich manchmal vorher durch, manchmal auch nicht, kommt ganz drauf an, ob ich glaube, dass die Schüler es schaffen, wie schwierig es ist, wieviel Zeit ich gerade habe.

    Ich glaube, da findet jeder seinen Weg. Jedenfalls macht es wohl niemand mehr so wie im Ref :)

    Mir gefällt es, Informatik zu unterrichten. Es gibt immer etwas Neues. Die Schüler sind prinzipiell interessiert. Das Korrigieren ist nicht schlimm (ich kriege selten was Handschriftliches :-)). Der Mix aus "einsamer" Vorbereitung und dem Trubel in der Schule ist für mich genau richtig.

    Bei uns sind die Zuständigkeiten für Netzwerk, Medien, Software, Homepagebetreuung etc. klar verteilt und man bekommt entsprechende Entlastungsstunden. Man darf sich nicht alles draufpacken lassen, aber das gilt doch überall.

    In deine Zukunft kann ich natürlich nicht schauen, Nihilentius, und ich fürchte, du auch nicht. Da sind so viele Variablen: Die Schulform, die Schule, die Klassen, die Kollegen ... und vor allem du selbst.

    Warum diesen Horrorvisionen glauben? Die werden hier in diesem Forum auch nicht verbreitet.

    Naja, ich finde es schon angebracht, darüber nachzudenken, ob es sinnvoll ist, was man so tut. Tauben, Möven, Dohlen und Enten sollten zum Beispiel nicht gefüttert werden. Aber die kommen ja in der Regel auch nicht in den Garten.

    dingsbums, hier schreiben alle, was sie wollen, egal, was du hören möchtest.

    Was die Erfahrungen mit Teilzeit angeht, kann ich alles aus eigener Erfahrung bestätigen. Klar, man hat weniger Stunden und manchmal freie Tage. Aber den ganzen anderen Kram nimmt man halt auch mit.

    Gerade wenn du etwas höhere Ansprüche hast, wird es dich irgendwann ärgern, dass du nicht richtig drin bist mit Teilzeit. Du bist weniger da, man wird dich weniger oft ansprechen, dich weniger oft einbeziehen. Vielleicht wirst du dich ärgern, dass du weniger Geld bekommst, und zwar eben auch anteilig. Zwei Parallelklassen unterrichten verursacht halt auch nicht doppelten Aufwand.

    Und nach ein paar Jahren hast du den Unterricht im Griff und brauchst ohnehin nicht mehr so viel Zeit zum Vorbereiten. Ich war nach ein paar Jahren überzeugt, dass sich Teilzeit einfach nicht rentiert, und vergiss nicht, die Ferien bleiben ja auch noch.

    Ich würde das Kind nicht mit dem Bad ausschütten und jetzt schon den Ausstieg planen. Was für ein Quatsch. Du kannst jetzt noch nicht wissen, was du in fünf Jahren denken wirst. Fang doch einfach an und dann siehst du es schon.

    Die Meinungen über die Vogelfütterung gehen auch unter Ornithologen auseinander. Beide Seiten haben gute Argumente. Eins ist das pädagogisch/menschliche: Es ist einfach schön, wenn die Vögel in den Garten kommen und man sich an ihnen freuen kann. Die Kinder können schon mal Amsel von Meise unterscheiden lernen. Und man übt Geduld, wenn man fotographieren will. Und manchmal kommt sogar ein Buntspecht.

    Ein paar Dinge sollte man beachten, schau z. B. mal hier.

    ach, es muss deinem persönlichen geschmack entsprechen?zu dick, sprich leggins verboten...was soll man dazu noch sagen.... erbärmlich...

    Es geht nicht darum, jemandem etwas zu verbieten. Nur ist es nun mal so, dass Menschen auch danach beurteilt werden, wie geschickt/passend/ansprechend sie sich kleiden. Wer Jogginghose und Kostüm/Anzug kann, ist da klar im Vorteil.

    "Auf Äußerlichkeiten kommt es doch nicht an", das sagt sich leicht, wenn man einen sicheren Job hat, bei dem einem außer ein paar schrägen Blicken nichts passieren kann, wenn man sich beim Griff in den Kleiderschrank mal vertan hat.

    Für jemanden, der noch auf dem Weg ist, können solche "Äußerlichkeiten" aber sehr wichtig sein, vor allem für solche, die deshalb in Jogginghosen kommen, weil sie sich nichts anderes leisten können oder bei ihren Eltern eben auch nichts anderes kennen. Traurig genug.

    Für OBAS ist eine Mindeststundenzahl erforderlich, damit man genügend Unterricht hat. Teilzeit geht also, aber nicht beliebig wenig. Ich glaube, ich hatte damals 14 Stunden Unterricht plus Seminar. Durch die Unterrichtsbesuche ist es halt immer viel Arbeit und je nachdem, wie man es hinkriegt, eine nervliche Belastung.

    Aus dem Bauch raus (Wortspiel :-)) trotzdem: Lieber schwanger als später mit Baby. Also zusagen und soviel wie möglich erledigen, bevor das Kind da ist.

    Immer dieselbe Diskussion. Toll, wie cool und lässig alle so sind. Kein Wunder, dass den Lehrern der Ruf vorauseilt, dass sie sich nicht anziehen können.

    Hier ist das auch Thema, von wegen "who cares":

    FAZ Ich zitiere mal: "Rheinabwärts auf der schönen Insel Nonnenwerth befragte Ursula Dillenburger ihre Abiturientenklasse nach ihrer Meinung. Eine Überraschung. Die jungen Leute sagen klipp und klar, sich bei nachlässig gekleideten Lehrern mehr herauszunehmen. An Sprachlehrer stellen sie durchweg höhere modische Ansprüche als an Naturwissenschaftler, der Anblick von Schweißflecken setzt selbst den besten Schüler schachmatt, und sie verabscheuen es, wenn ihnen nach einer Woche der ganze Kleiderschrank bekannt ist. Lehrer zu sein, sagen sie, sei ein Beruf, und man solle es den Lehrern ansehen, dass sie in der Schule etwas anderes trügen als daheim auf dem Sofa."

    Es geht nicht darum, Grundschüler zum Umziehen nach Hause zu schicken. Es geht darum, dass Schüler lernen müssen, sich angemessen zu kleiden. Auch wenn man kein Gesetz daraus macht: Welchen Eindruck mag es auf einen Ausbildungsbetrieb machen, wenn sich ein Schüler in Jogginghose vorstellt (mal abgesehen davon, dass er ihn nicht einstellt)?

    Wir bringen ihnen bei, wie man eine ordentliche Bewerbung schreibt, aber es ist unnötig, eine Hose zu tragen, die am Platz bleibt?

    Sonpae, lass dich doch bitte nicht verrückt machen. Natürlich brauchen wir männliche Lehrer!! Und bitte versuche deine Bedenken auch zu thematisieren, das ist doch wichtig!

    Bei einem Vieraugengespräch passieren sehr wohl Dinge, die nicht jeder hören soll - die Noten trompete ich doch nicht aus den Fenstern und auch beim Sprechtag gehen doch die Einzelgespräche andere Eltern nichts an. Ich kann diese Vorsichtsmaßnahmen schon verstehen, aber sie widersprechen dem Datenschutz.

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