Theoretisch geht eine Menge, aber ich würde nicht den dritten Schritt vor dem ersten machen. Während du promovierst und Referendariat machst, tut sich wieder eine Menge. Auch in deinem Kopf.
Wenn du an der Uni bleiben möchtest, würde ich das versuchen, konsequent dranbleiben mit allen Problemen (Umziehen, halbe Stellen, befristete Stellen...). Schon jetzt "Umwege" zu planen halte ich für wenig zielführend, da sind einfach zu viele Unwägbarkeiten drin und vor allem ist die Konkurrenz zu groß. Es gibt immer irgendwelche Leute, die irgendwas irgendwie hinkriegen, aber ob sich das bei dir dann auch alles so findet, ist überaus fraglich, denn da muss ja vieles zusammenpassen.
Ich habe auch eine Zeitlang Uni und Schule parallel gefahren, aber inzwischen finde ich das nicht mehr so spannend. Lehraufträge sind völlig unattraktiv, dafür auf Teilzeit zu gehen ist ein Verlustgeschäft. Und zwei halbe Stellen - naja. Natürlich kann man auch als Lehrer nebenher ein bisschen wissenschaftlich arbeiten, Artikel schreiben o.ä., Lehraufträge machen ja auch so einige.
Aber ich finde inzwischen so viele andere Sachen interessant, die außerhalb meiner Fächer liegen, dass ich gar nicht mehr so viel Lust habe, in der Enge meiner Disziplinen zu forschen. Wie gesagt. Man entwickelt sich.