Beiträge von fossi74

    Wenn ich das richtig verstehe, kann ich nur eine bestimmte Obergrenze an Pension bzw. Rente erreichen. Ist diese Obergrenze mit Pension erreicht (ich bin erst 37 Jahre und habe noch genug Arbeitsjahre vor mir), fällt alles, was ich in die Rentenkasse und die ZVK eingezahlt habe weg.

    Isso, sollte dich aber eher nicht betreffen: Wenn du mit 38 verbeamtet wirst und bis 67 arbeitest, sind das rund 30 Jahre und damit 53,8% der Höchstpension. Die kümmerliche Rente, die du dir bis jetzt erarbeitet hast, wird kaum ausreichen, dich über die 71,75% deines letzten Gehalts bringen, die für die Höchstpension maßgeblich sind. Falls doch: Scheiß drauf. Mit Rente und ZVK hättest du maximal 60% deines letzten Gehalts.

    Ach so, pro Dienstjahr erdienst du dir ein Ruhegehalt von 1,79375% deines letzten Gehalts. Sind in 30 Jahren also oben erwähnte 53,8%.

    bis ich tatsächlich Stufe 5 bin dauert es ja etwas.

    Als Beamtin steigst du nicht in Stufe 1 ein, sondern viel höher. Das ist ein grundlegend anderes System als im TV-L. Allerdings: Es könnte dir durchaus passieren, als Beamtin erstmal weniger netto zu haben als jetzt.

    bei Kündigung wird nur der Arbeitgeberanteil zur gesetzlichen Rentenversicherung nachgezahlt

    Das stimmt nicht, es wird auch der An-Anteil übernommen. Aufgrund der relativ niedrigen Bruttobesoldung ist das aber auch nachteilig.

    Etliche Bundesländer zahlen aber "Altersgeld", also eine Art Pension, die sich nach der Zahl der geleisteten Dienstjahre bemisst. Lohnt sich laut der im Thread schon bemühten Isabella Probst ab ca. 12 Dienstjahren.

    Und warum nein? Ich möchte nur eine stichhaltige erklärung, warum eine dienstjüngere Lehrerin Vorrang vor einer dienstälteren hat...die betreffenden Stunden werden von den anderen Lehrern an meiner Schule nicht gebraucht, somit wäre ich doch die nächste, die gefragt wird...

    Das erinnert mich an meine ehemalige Kollegin, die Listengretel - so genannt, weil sie es liebte, Listen aller Art zu erstellen, auszufüllen und ganz besonders ihre korrekte Ausfüllung zu überwachen.

    Egal, jedenfalls reagierte die Dame immer extrem eifersüchtig, wenn sie das Gefühl hatte, jemand nimmt ihr etwas weg, das ihr zusteht. Beispielsweise "ihre" Französisch-Gruppe, die sie "über Jahre aufgebaut hat". Dabei wechseln unsere Schüler ja im 6-Wochen-Rhyrhmus.

    Wenn es von der Begabung her dafür reicht, empfehle ich das "richtige" Kunststudium an der Akademie. Als "Nur-Kunstlehrer" am Gymnasium hast du Freiheiten, von denen deine Kollegen nur träumen können - ohne das wie die "Nur-Musiklehrer" mit ständigem Engagement (gerne abends oder am Wochenende) für irgendwelche Feierlichkeiten erkaufen zu müssen.

    da die Quote an Real- oder gar Hauptschulen, die Spanischunterricht anbieten

    wohl absolut niedrig ist.

    Sie dürfte sogar gegen 0 tendieren.

    Davon abgesehen: Mach dich von der Vorstellung frei, dass du - selbst am Gymnasium - in erster Linie "Fächer" unterrichtest. Hauptsächlich unterrichtest du nämlich Schüler, und das stellt Anforderungen an dich, hinter denen die Fächer schnell zurückstehen.

    Off records, CDL: Ich meinte natürlich den Norden von Baden-Württemberg. Was soll ich denn in Lüneburg? Außerdem kenne ich das ganz gut, meine Frau hat dort eine größere Fortbildung absolviert. Gerade bin ich übrigens für ein verlängertes Wochenende in Hamburg. Auch schon, aber heiß. Und voll.

    Nein, leider nicht. Ich springe mal zurück:

    DUUM hat noch einen tollen Ausflugstipp für Südbaden mit Hund für mich für meinen Kurzurlaub in der alten Heimat (ich könnte mich auch revanchieren)

    Immer wieder schön: Deutschlands höchste bestvermarktete Wasserfälle in Triberg. Vorher zum Vogtsbauernhof. Davor, dazwischen und danach je ein Stück Schwarzwälder Kirschtorte. Kalorienarme Variante: Die Torte weglassen und den darin enthaltenen Schnaps pur trinken.

    Oder (aber das ist wahrscheinlich Eulen nach Athen getragen) ein Tag in Freiburg, auch immer wieder schön. Aber nicht ins Bächle tappen, gell!

    Der User unter mir heißt CDL und revanchiert sich mit einem Tipp für den Norden.

    Ich bin gerade zufällig über diesen interessanten thread gestolpert und habe festgestellt, dass es mich wirklich interessieren würde, was aus den SuS dieser Klasse geworden ist - immerhin müssten die Kinder von damals jetzt auf die 30 zugehen.

    Immerhin: Probleme mit dem Umgangston im Forum gab es offenbar schon vor 15 Jahren.

    Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

    Nachdem ein neues Thema ja ordentlich Punkte bringt, lege ich gleich mal nach, diesmal mit etwas ensterem, das thematisch zum Komplex "Umgang im Forum" gehört.

    Es geht mir um die in letzter Zeit (gefühlt?) zunehmende Unsitte, dass User (vor allem echte Vielschreiber) sich in regelmäßigen Abständen ab- und unter neuem Namen wieder anmelden.

    Ich finde das extrem nervig.

    Klar, das Forum lässt es zu; klar, wir sind hier alle anonym unterwegs... Dennoch finde ich es in einem so langlebigen und spezialisierten Forum schöner, wenn ich weiß, mit wem ich es zu tun habe. Ich muss dazu gar nicht wissen, dass der User "Karl Valentin" in Wirklichkeit der 36-jährige Realschullehrer Valentin Karl aus Stuttgart ist. Ich möchte mich aber halbwegs darauf verlassen können, dass nicht in Wirklichkeit mit "Karl Valentin" diskutiere, wenn ich einem ganz anderen Nick gegenüber stehe.

    Mag sein, dass das tatsächlich nur meine persönliche Befindlichkeit ist - aber ich wollte es mal gesagt haben.

Werbung