Da meine Frau auch betroffen ist und ich die derzeitige Empörung hautnah mitbekomme, hier ein wohlfeiler, dennoch wohl angebrachter Hinweis an alle bayerischen GS/MS-Lehrer:
Erhöht wird (wenn das so durchgeht) die Zahl der Deputatsstunden, nicht aber die Wochenarbeitszeit. Heißt im Klartext: Ihr arbeitet weiterhin 40 (41?) Stunden pro Woche - es gibt also keine Mehrarbeit, sondern die Art der Tätigkeit verschiebt sich hin zu etwas mehr Unterricht, DAFÜR ABER ETWAS WEG VON ANDEREN DINGEN.
Voraussetzung dafür ist natürlich halbwegs genaues Erfassen der Arbeitszeit, so dass jeder am Schluss sagen kann, welche Tätigkeit er wegen der zusätzlichen Deputatsstunde zurückstellen musste. MUSSTE.
Es braucht natürlich eine gewisse Gelassenheit, das dann so auch durchzuziehen. Wenn Cheffe meckert - kein Problem, jeder Kollege kann ja nachweisen, dass er seine Wochenarbeitszeit einhält.
So macht man das. Und nicht mit diesem dämlichen "wir - hier - laut - klaut"-Spruch, den keiner mehr hören will.
Ach ja: Alles obige ist natürlich im Konjunktiv zu lesen. Wir sind ja unter Lehrern. Und die Schüler können ja nix dafür.
Eines noch: Ich konnte das Schreiben von Piazolo kürzlich lesen. Meines Erachtens steht da noch gar nichts drin von einer Stunde Mehrarbeit für MS-Lehrer. Da steht, dass GS-Lehrer eine Stunde mehr arbeiten sollen und die dann zurückbekommen, dass man das aber bei MS-Lehrern wegen des anhaltenden Mangels nicht so machen könne. Liest sich für mich jetzt so, dass die Maßnahme nicht für MS-Lehrer gelten soll. Gibts da schon genaueres?